Tradition und Familie: Weihnachten bei den Liebscher-Brachts

Shownotes

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Weihnachten war für Roland & Petra nie nur ein Datum.

Es war immer Stimmung. Erinnerung. Familie. Nähe.

Und manchmal auch Traurigkeit, Abschied und Sehnsucht.

Sie sprechen über unsere eigenen Weihnachtserinnerungen. Über Kindheit, Schnee, Kirche, Musik und darüber, wie sich diese Tage im Laufe des Lebens verändern.

Über Menschen, die fehlen. Über Traditionen, die bleiben. Und über neue Wege, Weihnachten so zu gestalten, dass es sich gut anfühlt.

Es geht um gemeinsames Essen, lange Gespräche, wenig Geschenke und viel Zeit miteinander und wie man diese Tage ruhiger und ehrlicher miteinander verbringen kann.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Das meine ich nicht

00:00:01: im Ernst.

00:00:01: Wie viele

00:00:02: Flaschen an Alkohol da irgendwie in den Körper gestanden haben, die leer waren.

00:00:07: Ich bin dann so berührt.

00:00:09: Und das war fast wichtiger, das Essen als die Geschenke.

00:00:12: Auf jeden Fall war es ganz, ganz schön, dass sie diese Tradition deiner Mutter da weitergeführt hat und vielleicht die Erwartungshaltung ein bisschen runterschraubt.

00:00:23: nachdenken.

00:00:23: Was war denn eigentlich so im letzten Jahr?

00:00:26: Herzlich willkommen zu.

00:00:29: Ja, Roland,

00:00:40: du weißt ja, dass dieser Podcast tatsächlich ein Herzenswunsch von mir war.

00:00:47: Ja, sag mal, warum?

00:00:49: Ja, weil du Weihnachten liebst, aber ich lieb's Weihnachten auch.

00:00:51: Vielleicht auch ein bisschen, weil du das so liebst.

00:00:54: Wir lieben es ja beide und die ganze Familie eigentlich.

00:00:56: Spannend, ja.

00:00:58: Also für mich ist tatsächlich die Weihnachtszeit so eine ganz besondere Zeit und ich freue mich jedes Jahr wieder aufs Neue, obwohl es natürlich auch ganz viele Hürden immer zu nehmen gilt und es ist nicht alles so rosig, was glänzt, aber ich weiß nicht, was es ist.

00:01:18: Ich glaube, es ist diese Stimmung, die sich überall verbreitet oder die sich in mir verbreitet und ich denke sie sei überall.

00:01:26: ich weiß es nicht.

00:01:27: für mich heißt weihnachten immer frieden sanftheit und ganz viel liebe und und zuwendung aber auch nachdenken.

00:01:41: was war denn eigentlich so im letzten jahr?

00:01:45: und ja vor allen dingen tatsächlich diese diese dankbarkeit dass das ja eben so war, wie es war.

00:01:55: Also ich glaube, Weihnachten hat ganz viel mit Tradition zu tun.

00:01:58: Wenn ich es so bei mir überlege, Weihnachten war halt immer als Kind.

00:02:03: Der Weihnachtsbaum ist beleuchtet und die Geschenke liegen runter.

00:02:07: Und da gehst du in die Kirche und da ist so eine Stimmung.

00:02:10: Und früher war es dann noch so, das hat geschneit.

00:02:13: Und oft war man ja bei meinen Eltern in Gersfeld, erinnert sich bestimmt.

00:02:17: Und dann hatten wir echt die Chance, Das ist am Heiligabend lag ein Schneedeckel.

00:02:22: Das

00:02:22: ist in der Rhön.

00:02:23: Das

00:02:23: ist in der Rhön, genau, wo meine Eltern herkommen.

00:02:26: Obwohl ich auch geboren worden bin.

00:02:28: Und dann läuft es so die Straßen entlang und es knürscht und ist ganz ruhig.

00:02:33: Wenn es schneit, ist es ganz ruhig, weil die Schneeflocken ja den Schall absorbieren.

00:02:37: Total.

00:02:38: Und du hörst dann viel weniger von irgendwelchen Straßen, die weiter entfernen, wo Autos fahren.

00:02:44: Und einfach, ja.

00:02:47: Total schöne Kindheitserinnerungen, aber natürlich auch Stresssituationen.

00:02:52: Da kommen wir nachher vielleicht nur drauf.

00:02:54: Aber

00:02:54: erst mal auf jeden Fall der Anspruch, denke ich, ist immer schön, wie du sagst, Ruhe, das letzte Jahr Revue passieren lassen und sich wohlfühlen.

00:03:07: Ich würde gerne einfach nochmal, wenn ich jetzt wirklich mehr die Zeit nehme oder wir uns die Zeit nehmen, über Weihnachten zu sprechen, ich würde gerne irgendwie anfangen in meiner Kindheit tatsächlich, weil es war der Moment im Jahr, an dem ich das Gefühl hatte, Die Zeit bleibt stehen.

00:03:33: Und es war so groß für mich, dass es irgendwie größer war als alles andere, auch größer als mein Geburtstag.

00:03:42: Und ich weiß noch, also ich weiß genau, wie das war.

00:03:45: Ich war ja ein kleiner Zwotzel und ich bin ja bei meiner Pflegemutter und bei meinem Großvater bin ich groß geworden.

00:03:51: und der Opa, der hat ja ein Friseurgeschäft und die haben gearbeitet.

00:03:56: Er hat gearbeitet bis zwei oder drei Uhr.

00:03:58: An Heiligabend.

00:03:59: An Heiligabend.

00:04:00: Das war verrückt.

00:04:02: Und die Mutti, die hatte alles vorbereitet.

00:04:04: Wir waren ja drei Mädels, also die zwei Mädchen von der Mutti, Töchter und ich.

00:04:11: die Mutti und der Opa, die in diesem Haus gewohnt haben, dann sind auch dann am Abend durchaus noch meine Mutter manchmal dazugekommen oder noch die Eltern auch von der Mutti, die waren auch da.

00:04:26: Das heißt dann also, dass die Mutti schon morgens angefangen hat, es war alles ganz... heimlich und ich durfte eigentlich nur in der Küche unten sein.

00:04:35: Das war auch völlig verrückt.

00:04:37: Ich durfte nicht rausgehen, weil es war alles ganz geheimnisvoll.

00:04:43: Und ich habe ganz lange ans Christkind im Übrigen geglaubt.

00:04:47: Und ich weiß noch, dass die Mutti immer an Weihnachten selbst gemachte Nudeln gemacht hat.

00:04:54: Und die hingen dann immer.

00:04:56: über dem Ofen, über so so ein Blech und haben dann getrocknet.

00:05:00: und dann gab es immer eine Hühnersuppe, die gab es damals bei uns, eine Hühnersuppe mit selbst gemachten Nudeln, das war das heilig Abend Mittagessen und dann mittags.

00:05:13: und dann um zwei oder drei wurde alles sauber gemacht, also der Laden musste noch geputzt werden vom Opa, das war einfach immer so.

00:05:22: und in der Zwischenzeit muss die Mutti wohl auch den Baum geschmückt haben.

00:05:28: Und dann sind wir um halb fünf losgelaufen.

00:05:32: Und klar, früher war es wirklich so, dass noch Schnee war.

00:05:34: Und das war so schön.

00:05:37: Ich glaube, da ist dieser Gedanke an den Frieden.

00:05:42: Daher kommt er.

00:05:43: Es war einfach so friedlich und so ruhig.

00:05:45: Wenn man dann rausgegangen ist, es war alles dunkel.

00:05:49: Und ich habe es geliebt, immer in andere Fenster reinzugucken, an Heiligabend, weil da gab es ja... die unterschiedlichsten Bäume.

00:05:56: und dann sind wir in die Kirche gegangen.

00:05:59: In die Kirche bin ich immer nur gegangen.

00:06:01: Ich glaub, das ist heute immer noch ähnlich, weil wir dort immer die Weihnachtslieder gesungen haben.

00:06:06: Ich mochte das ja so gerne, als wir dann zurück sind.

00:06:10: Ja, dann war das halt wahrscheinlich wie bei vielen von euch auch.

00:06:14: Dann hat das Klöckchen geklingelt und dann plötzlich lief irgendwie.

00:06:19: Stille Nacht Heilige Nacht.

00:06:20: Das ist mein Weihnachtslied tatsächlich.

00:06:25: Und dann durften wir hochkommen.

00:06:27: Wir drei Mädels und der Opa dann auch und wer dann auch noch dabei war.

00:06:31: Wir hatten immer ein Baum, der war immer gleich geschmückt mit Engels Haar.

00:06:36: Das sollte Schnee symbolisieren.

00:06:38: Ja und dann war es einfach ganz schön.

00:06:42: gab es die Geschenke und da bei uns gab es nicht so viele Geschenke.

00:06:45: Jeder hat ein Geschenk bekommen und es war super, super wertvoll, weil wir haben uns dann drauf einfach auch damit auseinander gesetzt und gefreut.

00:06:57: Ich weiß noch nicht, wann Puppenwagen bekommen habe oder ein Puppenhaus.

00:07:01: Das war einfach was ganz, ganz Besonderes für mich.

00:07:05: Und dann habe ich auch die ganze Zeit gespielt und meine Schwestern, die ja eigentlich nicht meine Schwestern waren, die haben dann mitgemacht.

00:07:12: Es war einfach so schön.

00:07:14: und Sonntags gab es dann den Weihnachtsbraten immer mit Klößen.

00:07:18: Das sind auch so Sachen, die ich immer noch beibehalten habe.

00:07:20: Ich liebe immer noch Klöse und Soße.

00:07:25: Völlig verrückt.

00:07:26: Ja, jetzt halt ohne Fleisch.

00:07:29: Aber das ist Tradition.

00:07:30: Es ist wirklich Tradition und ich brauche das jedes Jahr wieder.

00:07:34: Du hast der unheimliche Erinnerung, ich habe wen du erzählt hast, die ganze Zeit überlegt, was fällt mir eigentlich ein, aber ich habe etwas gefunden.

00:07:41: Und zwar, es gab irgendeinen Weihnachten, da habe ich ein paar Tage lang mit einem Bagger gespielt, mit dem ich Lego-Steine aufgesammelt habe.

00:07:55: Er hatte so eine Fernsteuerung mit so einer Schaufel und ich konnte durchs Wohnzimmer unter dem Weihnachtsbaum fahren, mit dieser Fernsteuerung und konnte was aufnehmen.

00:08:04: hochnehmen woanders abladen und das habe ich.

00:08:07: das habe ich genossen das weiß ich noch.

00:08:09: ich weiß gar nicht wie alt ich da war drei vier na dreiß zu jung vielleicht fünf sechs jahre alt vielleicht.

00:08:16: es hat total fetz gemacht aber ansonsten kann ich mich an weihnachten als ich klein war so gut wie nicht erinnern.

00:08:26: nur diese eine situation das weiß ich noch das war eine riesen freude dass ich da diesen backer hatte mit dem ich umfahren konnte.

00:08:33: das habe mich total fasziniert.

00:08:35: Es fällt mir gerade etwas ganz Trauriges ein.

00:08:38: Mir fällt gerade ein, wie das letzte Weihnachten war, als meine Mutter noch gelebt hat.

00:08:45: Die war ja da schon sehr, sehr krank und ich saß am Ofen in einem Sessel und wir Mädels haben alles vorbereitet.

00:08:54: Die Guthrun und die Anneliese waren nicht da.

00:08:57: Die Guthrun war da, der Opa war da, meine Mutter war da.

00:09:02: Wir waren dann bei ihr und ich wusste damals noch nicht, wie schlecht es ihr geht.

00:09:10: Und wir haben auf jeden Fall diesen Abend, diesen Abend war wunderschön verbracht und die Mutti war auch ziemlich... ziemlich aufgeräumt an dem Tag, weil normalerweise wäre sie ja immer ziemlich traurig.

00:09:24: Also sie war depressiv aufgrund ihrer Krankheit, aber an dem Abend war alles irgendwie wirklich ganz, ganz schön.

00:09:31: Und wir haben da noch ein Bild gemacht von uns, die wir alle da waren.

00:09:37: Und dieses Bild, das habe ich, habe ich einfach, ich gucke mir das immer an.

00:09:42: Ich habe das verwahrt.

00:09:44: Ich glaube, ich habe das mal gezeigt.

00:09:46: Welches erzählt?

00:09:47: wo die Mutti diesen roten Pulli an hat, wo wir alle da sind, wo ich den neulich gesagt habe, die einzige, die noch lebt von diesem Bild bin ich.

00:09:57: Und es fand ich schon, da bin ich schon erschrocken, weil das heißt also... Ich habe immer wieder auch Abschied genommen.

00:10:05: Am nächsten Weihnachten hat dann die Mutter gefehlt und das war schon hart.

00:10:10: Aber ich habe die Tradition weiter aufrechterhalten.

00:10:14: Ich habe dann mit dem Opa zusammen Weihnachtsbaum gehabt und dann kam die Mama, also meine richtige Mutter, die kam an Heiligabend, glaube ich, kam aber direkt nach dem Tod.

00:10:28: von der Mutter kam die Doro, meine Freundin.

00:10:31: Wir haben halt zusammen Musik gemacht, Gitarre gespielt und ich weiß noch, dass wir an diesem Abend, also an dem Jahr, als die Mutter dann gestorben war, wir in der Christmette gesungen haben.

00:10:42: Wir haben Gitarre immer zusammen gespielt und zwei Stimmig gesungen und sind dann in die Christmette und haben dann das Lied Stern über Bethlehem gesungen.

00:10:51: Das muss wunderschön gewesen sein mit deiner Stimme.

00:10:53: Naja, also vielleicht war sie mal ganz schön gewesen, das stimmt.

00:10:58: Aber es war einfach auch schön und es war... Es war traurig, weil es mich... wieder an diesen Abschied erinnert hat, dass die Mutter nicht mehr da war, weil diese Frau war ja, das war ja meine Herzensmutter.

00:11:13: Aber ich war auch unglaublich froh, dass ich weiter, dass ich diese Tradition weiter beibehalten habe, auch für den Opa, weil der war natürlich auch extrem traurig.

00:11:23: Und das haben wir eigentlich immer so gemacht.

00:11:25: Vielleicht kannst du dich noch erinnern, dass wir, dass der Opa immer an Weihnachten bei uns waren, heilig Abend dann auch.

00:11:33: Oder wir sind hingefahren.

00:11:34: Oh, wie war das denn?

00:11:36: Als wir da zusammen waren, hatten wir, nee, wir waren immer bei deinen Eltern und sind, ha, das ist gut.

00:11:44: Da hab ich eine Lücke.

00:11:46: Wenn ich ehrlich bin, hab ich dann eine Lücke.

00:11:47: Aber ich hab, ich weiß, dass der Opa an Weihnachten immer bei uns war oder wie bei ihm.

00:11:52: Am ersten oder zweiten Weihnachtsfalt?

00:11:54: Heiligabend.

00:11:55: Heiligabend?

00:11:56: Ja.

00:11:58: Da, muss ich sagen, kann ich mich jetzt auch nicht daran erinnern.

00:12:01: Das

00:12:01: ist ja echt verrückt.

00:12:02: Also, dann geht es eigentlich wieder weiter, dass wir, also meine Erinnerung, als wir dann verheiratet waren, sind wir zu deinen Eltern gefahren.

00:12:14: Und ich glaube am ersten Weihnachtsfeiertag.

00:12:17: Und heilig Abend haben wir in Rödelheim verbracht und hatten den Opa dabei.

00:12:22: Würde ich jetzt mal sagen, aber kann ich mich nicht mehr...

00:12:24: Wäre total schön gewesen, würde mich sehr freuen, wenn das so war, aber

00:12:28: ich

00:12:28: kann mich nicht dran erinnern.

00:12:29: Das ist ja verrückt.

00:12:30: Vielleicht nur mal irgendwie in Fotoalpen gucken.

00:12:34: Ist schon verrückt, was man auch alles vergisst.

00:12:37: Und das war dann so, dass wir wirklich immer von da an mit deinen Eltern gefeiert haben.

00:12:43: Mein Großvater, der hat noch drei Jahre, glaube ich, gelebt, nachdem wir verheiratet waren.

00:12:50: Und dann war da sowieso klar, dass wir auch an heilig Abend bei deinen Eltern waren.

00:12:56: Auch schon mit den Kindern, als sie noch klein waren, gell?

00:12:58: Da war der Oberjahr gar nicht mehr da.

00:13:01: Ja, ja.

00:13:02: Aber ich frage gerade.

00:13:05: Ja, wir sind immer bei deinen Eltern gewesen.

00:13:08: Genau.

00:13:08: Und da war ja auch Schlittenfahren angesagt.

00:13:10: Ganz

00:13:10: genau.

00:13:11: Und es war so

00:13:11: schön, dass die Kinder nachher größer waren.

00:13:13: Ja.

00:13:14: Ja, das war immer total schön.

00:13:16: Ja,

00:13:16: also das haben wir dann bei deinen Eltern gefeiert und das war immer unglaublich auch super, super feierlich.

00:13:21: Ja, und

00:13:22: wir hatten ja dieses alte Bauernhaus damals.

00:13:24: Genau, wir hatten dieses kleine kleine Bauernhaus und wir haben es immer abwechselnd gemacht.

00:13:28: Und was dann noch war, das war ja immer abwechselnd an Heiligabend, also Jahr für Jahr über Jahr war an Heiligabend deine Schwester da.

00:13:38: Oder sie kam am ersten Feiertag, sodass wir manchmal auch genau... Ob

00:13:42: es bei den Eltern von Matthias waren, von ihrem damaligen Mann.

00:13:45: Ja, spannend.

00:13:45: Das

00:13:45: war spannend.

00:13:47: Das habe ich alles ziemlich vergessen, aber lass mal ein bisschen hochholen, das ist gut.

00:13:51: Ja, also ich weiß, das war immer total toll und wir haben das dann auch bei uns gemacht.

00:13:58: Heiligabend, wenn der Heiligabend bei uns war, eine Schwester.

00:14:02: kam, dann haben wir das bei uns in diesem kleinen alten Bauernhaus gemacht und da waren die Kinder immer bei deinen Eltern.

00:14:11: Am Morgen weißt du noch.

00:14:13: Weißt du auch nicht mehr, meine Güte.

00:14:16: Aber wir waren ja jedes Wochenende.

00:14:18: Das ist ja spannend.

00:14:19: Das haben wir, glaube ich, auch noch nie erzählt.

00:14:21: Seitdem wir Kinder hatten, sind wir jedes.

00:14:24: Aber auch jedes Wochenende, außer wir waren irgendwie dann an der Meer oder so, sind wir in die Ruhe gefahren wegen der Luft.

00:14:33: Haus aus Frankfurt.

00:14:34: Genau, damit die Kinder einfach sich bewegen und alles Mögliche machen.

00:14:38: Also im Winter Schlitten fahren, Skifahren, Langlauf fahren.

00:14:42: Schneeballschlachten, weil wir haben da Freunde kennengelernt, mit denen wir auch heute immer noch total befreundet sind und es ist eigentlich so, als hätten wir uns nie aus den Augen verloren.

00:14:54: Und

00:14:54: der damalige älteste Sohn, der Basti, der ist bei uns in der Firma.

00:15:01: Ja und

00:15:04: der Niklas,

00:15:05: genau, der war ganz lange bei mir, also bis ich einfach die Praxis auch abgegeben habe, war der als Physiotherapeut in meiner Praxis, ist schon verrückt, wenn man überlegt.

00:15:17: Und hat die Ausbildung gemacht?

00:15:19: Nein, er hat als Liebste- und Brachtherapeut gearbeitet.

00:15:22: Das war ja klar, der hat ja auch bei mir in der Praxis gearbeitet.

00:15:26: Das war schon verrückt.

00:15:29: Aber

00:15:29: was ich da noch weiß, das war wirklich, damals war ja so gut, wie jeder Winter war weiß.

00:15:34: Und wir hatten ja da... gleich im Hang gegenüber von diesem kleinen Bauernhaus.

00:15:40: Da haben wir Sprungsschanzen gebaut.

00:15:43: Da sind die Kids damals noch drüber gefahren.

00:15:47: Und also in älter wurden sie dann auf dem... wie heißt die?

00:15:51: Nicht, nicht, nicht die Wasserkuppe.

00:15:53: Die ist ja ganz oben.

00:15:54: Da gab es vor der Wasserkuppe gibt es

00:15:57: Roten.

00:15:58: Nee,

00:15:58: nee, ich komme nicht drauf.

00:16:00: Nur mal ein anderer Skilift, so ein kleiner Skilift.

00:16:03: Ja, Leute, die wirklich Wintersport machen, die lachen da drüber.

00:16:05: Stimmt, stimmt, stimmt.

00:16:06: Aber das war mit den Kids, war es total toll.

00:16:07: Da ging es halt mal dreieinhalb Meter runter und das war es.

00:16:09: Die hatten auch Flutlicht, immer Abend.

00:16:11: Stimmt.

00:16:12: Das

00:16:12: war schon spannend.

00:16:13: Es war, das war super schön.

00:16:14: Das haben wir auch ganz lange gemacht.

00:16:17: Und ja, aber da fällt mir auch was ein, was ich heute auf jeden Fall so nicht mehr machen würde an Weihnachten.

00:16:27: Was ist das?

00:16:28: Oh Mann.

00:16:30: Also, ihr habt es wahrscheinlich schon mitgekriegt.

00:16:32: Unsere Kinder sind für uns wirklich... Das

00:16:37: ist alles.

00:16:37: Ja,

00:16:39: absolut.

00:16:42: Ich weiß nicht, warum ich es gemacht habe, aber ich habe es gemacht.

00:16:48: Wir haben Ihnen an Weihnachten oder zu Weihnachten immer ganz viele Geschenke.

00:16:52: Sehr viele Sachen, das weiß ich auch noch.

00:16:54: Aber ich würde das heute wieder genauso machen.

00:16:55: Ich nicht, ich nicht.

00:16:56: Und ich sage dir, wenn wir Enkelkinder haben und ich hoffe irgendwann kommt es, dann werde ich das nicht so machen.

00:17:03: Das würde

00:17:03: die Situation gehen.

00:17:04: Und ich würde dich dann auch bitten, das nicht mehr zu

00:17:06: tun,

00:17:09: weil die Armkinder, die waren einfach völlig überfordert.

00:17:13: Weil die haben ja nicht

00:17:13: nur... Die haben sich gefreut?

00:17:14: Das

00:17:14: stimmt nicht.

00:17:15: Ja, klar.

00:17:16: Die haben einfach ausgepackt und da waren dann so viele Sachen da.

00:17:19: Die wussten gar nicht, womit sie spielen sollen.

00:17:21: Jetzt mal ganz im Ernst.

00:17:22: Also, weil du hast mit deinem Bagger, hast du was, was ich mehrere Tage lang irgendwie die Legosteine rumtransportiert.

00:17:30: Ich weiß noch.

00:17:31: Sie

00:17:31: gab's schon mal Bagger und Legosteine.

00:17:33: Ja, gut.

00:17:33: Es waren zwei Sachen.

00:17:34: Aber wenn ich mir überlege, was die Kittys alles bekommen, haben auch dann noch von ihren Großeltern, dann auch noch von deiner Schwester und so weiter.

00:17:42: Das war einfach viel zu viel und Überfluss tut selten gut, finde ich.

00:17:46: Mittlerweile würde ich das definitiv anders machen und da wird es dann sicherlich auch noch Diskussionen geben.

00:17:54: Ja, aber wie würdest du es denn machen?

00:17:56: Ich glaube, also ich würde einem Enkelkind eine Sache schenken, von der ich glaube, dass es ihm sehr, sehr gefallen wird.

00:18:11: Von mir.

00:18:12: Dann darfst du ihm vielleicht noch was schenken.

00:18:14: Das sind schon mal zwei Sachen.

00:18:15: Dann gibt es noch die Eltern, dann gibt es noch die anderen Großeltern.

00:18:18: Das ist doch auf jeden Fall... Aber

00:18:20: so viel mehr war es ja auch nicht.

00:18:24: Ich weiß noch unter

00:18:24: diesen... Ich habe zehn Sachen gekauft.

00:18:25: Du hast zwanzig Sachen

00:18:27: gekauft.

00:18:27: Nein, nein, nein, nein.

00:18:28: Das sehe ich ganz anders.

00:18:29: Wir waren, wir hatten, also ich weiß noch, da waren immer viele Geschenke drunter.

00:18:34: Aber wenn du das jetzt so aufzählst, von dir, von mir.

00:18:37: Von meinen Eltern, von meiner Mutter, vielleicht irgendwann die Socken, die sie gestrickt haben, die gab es ja immer zu Weihnachten.

00:18:43: Das stimmt.

00:18:44: Das war ja die Tradition.

00:18:44: Das müssen

00:18:45: wir auch noch mal erzählen.

00:18:46: Aber erstmal mal den Geschenk bleiben.

00:18:48: Und allein, wenn da jeder ein Geschenk macht, das erklärt schon fast, wie viel da unter dem Baum lag.

00:18:54: Ja,

00:18:54: aber wir haben nicht nur ein Geschenk gemacht.

00:18:56: Aber

00:18:56: nicht zehn oder zwanzig, vielleicht drei oder vier.

00:19:00: Also vielleicht

00:19:01: drei oder vier von mir und drei und vier von dir sind schon mal sechs oder acht.

00:19:05: Aber nicht zwanzig.

00:19:06: Ja, gut, vielleicht habe ich ein bisschen übertrieben.

00:19:09: Aber da fällt mir noch so eine Tradition ein, die muss ich jetzt loswerden, weil die war so entzückend.

00:19:17: und was ganz spannend ist, dass auch diese Tradition tatsächlich weiter geführt wurde.

00:19:24: Roland's Mama, die ja jetzt das dritte Mal an Weihnachten nicht mehr mit uns feiert, die hat tatsächlich für die ganze Familie und für die besten Freunde von uns immer ein paar Socken gestrickt.

00:19:39: Wollsocken, warme Winterwollsocken.

00:19:41: Ja,

00:19:42: ich hatte sie eben in der Hand.

00:19:43: Wir haben so viele davon.

00:19:46: Ich wollte eigentlich mitbringen euch noch zeigen, aber ja, ist jetzt habe ich jetzt nicht mit runtergenommen.

00:19:52: Aber sie hat wirklich während des Jahres, ich weiß nicht so, zwischen zwölf und achtzehn paar Socken gestrickt, damit sie auch genug hatte, wenn irgendwelche Freunde kamen.

00:20:06: Bei uns gab es immer wieder Freunde.

00:20:08: Letztes Jahr zum Beispiel...

00:20:10: Machst du mal einen großen Zeitsprung?

00:20:12: Ja, ich will nur sagen, weil bei uns gab es immer Freunde bei den Weihnachtsfeiern.

00:20:20: Und letztes Jahr war es ganz, ganz wieder so typisch.

00:20:24: Da gab es um drei oder vier einen Anruf.

00:20:28: Ich bin ganz alleine, weil... Dort, wo ich feiern wollte, die haben jetzt gerade positiv auf Corona getestet.

00:20:36: Und ich bin ganz alleine.

00:20:38: Und dann haben wir natürlich gesagt, komm rüber.

00:20:41: Also, weil das und das ist schön.

00:20:44: Und jetzt geht es.

00:20:45: jetzt geht es darum, dass nämlich diese Tradition des Trümpfer stricken.

00:20:50: Diesen Zeitsprung würde ich erst nochmal jetzt nicht machen, weil ich glaube, wir sollten erst mal, ich glaube nämlich noch von meinen Eltern damals, eine ganz wichtige Tradition, das waren die Klöße von meinem Vater.

00:21:02: Ach stimmt, die haben wir vergessen.

00:21:04: Die gab es immer und die waren halb und halb irgendwie, halb Kartoffeln, halb was anderes.

00:21:09: Ich weiß nicht mehr genau.

00:21:10: Halb und kochte

00:21:10: Kartoffeln.

00:21:11: Auf jeden Fall, die

00:21:12: habe ich ja auch dann mal einmal, habe ich es ja gemacht wirklich.

00:21:14: Gott

00:21:14: sei Dank, mit deinem Vater zusammen.

00:21:17: Ja

00:21:17: auch ohne dann.

00:21:18: Ich habe sie nicht einmal, nein, ich habe sie noch, aber das ist auch schon wieder viel weiter vorn.

00:21:22: Auf jeden Fall es gab immer zu Weihnachten, gab es diese Klöße und es gab dann ganz am Anfang, ganz, ganz am Anfang, gab es da auch einen Braten zu, aber dann haben wir ja sehr, sehr schnell umgeschwenkt auf vegan bzw.

00:21:38: vegetarisch und dann hat aber meine Mutter Diese Kunstfertigkeit entwickelt, eine super leckere, dunkle Sauce zu machen.

00:21:48: Da waren Pilze drin.

00:21:50: Da waren Pilze drin, aber ich weiß auch, dass Schokolade drin war und Pumpernickel war drin.

00:21:55: Und natürlich auch viel Tomate.

00:21:57: Also eine sehr...

00:21:58: Die war total... Schwere.

00:22:01: Und

00:22:02: sehr gut schmeckende.

00:22:03: Sehr gut schmeckende Sauce und dann Rotkraut dazu.

00:22:08: Selbst gemacht.

00:22:09: Nicht aus dem Glas, immer selbst gemacht.

00:22:11: Ja, hat meine Mutter ja meistens.

00:22:14: Und das gab es eigentlich jedes Jahr.

00:22:16: Stimmt.

00:22:17: Immer am ersten, am ersten Meinersfeiertag.

00:22:20: Und als wir bei unseren Eltern noch gefeiert haben, ja, gab es ja ein anderes Essen als bei euch.

00:22:25: Weil meine Mutter hat ja immer Kartoffelsalat gemacht.

00:22:28: Mit Würstchen.

00:22:30: Und die waren ganz am Anfang, waren das Normale aus Fleisch.

00:22:35: Und dann waren es eben auch vegane Würstchen.

00:22:38: Genau.

00:22:39: Ja.

00:22:40: Und das war fast wichtiger, das Essen als die Geschenke.

00:22:43: Also ich habe mich ja meistens eigentlich immer aufs Essen gefreut.

00:22:45: Na gut, du weißt ja da auch schon erwachsen.

00:22:48: Aber weißt du, kannst du dich noch daran erinnern, an einen Weihnachten in Sparbrot, da sind wir von der...

00:22:56: Sparbrot ist dieses kleine Dorf.

00:22:58: Genau, bei Gersfeld, wo wir dieses kleine Bauernhäuschen hatten.

00:23:01: Da sind wir zurückgekommen.

00:23:04: Und das ist auch so eine Tradition bei uns.

00:23:08: Dann sind wir mit den Kindern in der Küche gewesen.

00:23:11: Die durften noch nicht in den Raum, wo der Weihnachtsbaum stand.

00:23:16: Da kam der Maschinenbauer durch.

00:23:20: Wolltest

00:23:20: du das erzählen?

00:23:21: Genau.

00:23:21: Und dann ist was passiert, was wir bis heute ... noch nicht den Jungs erzählt haben, wie das funktioniert hat.

00:23:28: Weil wir haben immer gesagt, solange ihr ans Christkind glaubt, kriegt ihr Geschenke.

00:23:34: Nee, und solange gibt es das.

00:23:36: Und solange

00:23:36: gibt es das.

00:23:36: Wenn

00:23:36: ihr nicht mehr dran glaubt, dann gibt es das nicht.

00:23:39: Hat ja auch gestimmt.

00:23:40: Ja.

00:23:41: Und was geht es eigentlich?

00:23:42: Ja, es geht um das Geleut.

00:23:45: Das Klöckchen.

00:23:46: Weil irgendwann brannte er dann der Baum und jetzt war natürlich die Kunst, dass das Christkind ja... Klöckchen läuten muss.

00:23:56: Aber wer läutet die Glocke?

00:23:58: Und wenn ich da irgendwie verschwunden wäre in dem Zimmer, hätte die Glocke wieder rausgekommen.

00:24:01: Die Jungs hätten ja sofort geblickt, um was es geht.

00:24:04: Also, was habe ich gemacht?

00:24:06: Du wirst jetzt erzählen.

00:24:07: Das heißt, wenn die Jungs das jetzt hören, dann wissen die nämlich, dass das gar nicht das Christkind war.

00:24:14: Na ja, kann man ruhig jetzt schon mal machen, oder?

00:24:17: Also ich würde es einfach so erzählen.

00:24:18: Es war tatsächlich so, dass wir alle... Alle in dem Vorraum von dem Raum waren, wo der Christbaum dann stand und das Glöckchen hat geleutet.

00:24:29: Ja, und?

00:24:30: Einfach

00:24:30: so.

00:24:31: Ich war anwesend, Petra war anwesend, niemand anderer hat es geleutet.

00:24:37: Ja, aber es hat geleutet.

00:24:39: Aber es ist echt schwierig jetzt, ja, ein bisschen.

00:24:41: Es hat geleutet.

00:24:42: Das

00:24:42: war, es war schon, es war schon grandios.

00:24:44: Ich sage nur eins dazu, Maschinenbauer.

00:24:47: Genau.

00:24:48: Und das Spannende ist, dass die Jungs davon immer noch erzählen.

00:24:53: Die sagen immer noch, Papa, jetzt erzähl doch mal, wie das war.

00:24:57: Und ich glaube dann, wenn sie selbst Kinder haben, dann erzählen wir sie ihnen vielleicht mal.

00:25:01: Aha, das legen wir jetzt fest.

00:25:03: Also ihr merkt gerade, wir machen hier echte Familienentscheidungen live für euch und legen das so fest.

00:25:10: Aber ich kann mich an ein Geschenk erinnern, was wir den Jungs gemacht haben.

00:25:14: Welches?

00:25:15: Und zwar, das fand ich so süß, das muss ich erzählen.

00:25:19: Wir haben irgendwann so alte Telefone gekauft.

00:25:24: Das stimmt.

00:25:24: Mit Weltscheibe.

00:25:26: Und einige von euch werden sich jetzt fragen, hey Weltscheibe, was ist denn

00:25:29: das?

00:25:29: So richtig alte Schwarze mit so einem schweren Hörer drauf.

00:25:32: Da hat man also, dann müsst ihr euch vorstellen, die das nicht kennen, ja, die nur auf dem Handy rumtippen bzw.

00:25:37: die dann das Tastentelefon kennen.

00:25:40: Stellt euch eine runde Scheibe vor.

00:25:42: Und da sind kreiserunde Löcher drin, zehn Stück für die Null bis zu neun.

00:25:51: Und diese Telefone, erzählst du noch nicht, diese Telefone haben wir dem Raul in dem Julien geschenkt, beiden Eins für ihren kleinen Schreibtisch, für ihren Schul-Schreibtisch.

00:26:02: Und die backen die aus.

00:26:05: Sehen.

00:26:06: Oh, Telefon.

00:26:07: Alte Telefone.

00:26:08: Und dann

00:26:08: werde ich es nie vergessen.

00:26:10: Dann saßen die da und tippen mit den Fingern in diese Löcher rein.

00:26:14: Und haben gefragt, wie geht das?

00:26:17: Da ist ja gar keine Taste.

00:26:18: Und tippen da so in die Löcher rein.

00:26:20: Und die wussten einfach nicht, dass man einen Finger reinsteckt und dann die Scheibe dreht.

00:26:26: Und dann lässt man sie los und geht sie wieder zurück in die nächste und geht wieder zurück.

00:26:31: Das fand ich so süß.

00:26:35: Das war irgendwann ein Weihnachtsgeschenk.

00:26:36: Ja,

00:26:37: das ist richtig.

00:26:39: Aber wir haben auch immer, schuldige, wenn ich gerade nochmal weitermache, weil wegen der Anzahl der Geschenke, ich kann mich erinnern, es waren auch oft so ganz praktische Sachen, nämlich einen Schlitten.

00:26:51: Und

00:26:52: Schier.

00:26:53: Also nicht jetzt so, was man auspackt, dann rumliegt, sondern einfach Sachen, die man gebraucht hat.

00:26:56: Wir haben ja immer ganz viel auch für Sport gesorgt.

00:26:59: Dann kamen Schlittschuhe, dann kamen die Eishockey Schläger, die Eishockey Schuhe.

00:27:04: Also wir haben uns ja immer bemüht.

00:27:06: Das muss ich jetzt mal sagen, weil das klang vorhin so, als hätten wir lauter wirklich unpraktische und überflüssige Geschenke gemacht.

00:27:12: Das habe ich überhaupt nicht so gesehen.

00:27:14: Also, nee, das war es natürlich nicht.

00:27:16: Also, die waren nicht irgendwie anspruchslos oder so, ganz im Gegenteil.

00:27:20: Sportbedingt.

00:27:21: Jedes Geschenk war eine Herausforderung, sich zu bewegen.

00:27:23: Und ich fand manchmal es war zu viel Herausforderung.

00:27:26: Bewegen geht gar nicht genug.

00:27:29: Ja, das war ja nicht nur bewegen.

00:27:31: Nein, aber große Teile.

00:27:33: Unser ist wieder ein bisschen zu rehabilitieren sozusagen.

00:27:37: Okay.

00:27:39: Also jetzt sind wir, wo sind wir denn eigentlich?

00:27:40: Wir springen immer so ein bisschen.

00:27:42: Ja, wir waren in Sparbrot.

00:27:43: Wir

00:27:43: gucken, wir waren in Sparbrot.

00:27:46: Also in diesem kleinen Bauernhaus?

00:27:49: Ja.

00:27:50: Und das haben wir, also ja, das haben wir einfach immer so weitergeführt, solange der Papa von dir gelebt, also dein, mein Schwiegervater, dein Vater gelebt hat, haben wir das immer so gemacht, dass wir ... dass wir zusammen gefeiert haben und dann haben wir die Ruts zu uns

00:28:09: geholt.

00:28:10: Aber zum Schluss kamen auch beide zu uns.

00:28:12: Als wir dann in Bad Thumburgler am Park gewohnt haben, da kamen sie auch zu uns.

00:28:16: Dann haben wir uns geschlafen.

00:28:20: Auf jeden Fall waren wir immer zusammen.

00:28:22: Das ist vielleicht ein wichtiges Thema.

00:28:24: Wir haben diese Familientradition, Weihnachten zusammen zu verbringen, die haben wir immer sehr hochgehalten.

00:28:32: Wir waren, wir sind halt eine Familie gewesen, da gab es sich so unheimlich viele Tanten und Onkels und was es da alles so gibt, wir waren eigentlich immer so im Bereich zwischen sechs und zehn Menschen.

00:28:47: Sechs und zehn.

00:28:48: Ja, wenn meine Schwester mal dazu kamen.

00:28:50: Ja, zweimal deine Eltern, zweimal Bier, zweimal zu Söhnen sind schon sechs.

00:28:54: Und die sechs waren immer da.

00:28:55: Dann kam meine Schwester mit ihrem Mann.

00:28:57: Da waren es

00:28:58: acht.

00:28:58: Da kamen vielleicht nur irgendwelche Freunde von meinen Eltern.

00:29:01: Und kamen auch noch dazu.

00:29:03: Gut,

00:29:03: aber die letzten Jahre sieht schon ein bisschen anders aus.

00:29:05: Das sind wir mal zwischen zwölf und dieses

00:29:07: Jahr.

00:29:08: Ja, das ist ja... Du machst wieder einen riesigen Zeitsprung jetzt, ja?

00:29:11: Möchtest du noch

00:29:12: mehr sein?

00:29:13: Aber lass mal überlegen.

00:29:14: Vielleicht kommen wir sowieso da irgendwie an.

00:29:16: Die ging es dann weiter.

00:29:16: Oder war es jetzt noch wichtig?

00:29:18: Doch, wichtig ist vielleicht eins.

00:29:19: Natürlich hatten wir nicht nur Friede, Freude, Eier, Kuchen.

00:29:23: Ja,

00:29:23: aber das wollte ich später machen.

00:29:26: Jetzt

00:29:26: mal andersrum, okay.

00:29:30: Also, ich wollte eigentlich gerne jetzt erst mal erzählen, wie wir dieses Weihnachten feiern und ich wollte schon noch abschließen,

00:29:38: wie das ist.

00:29:39: Dieses Jahr, wie das immer bei uns abläuft, wann das anfängt, weil das ist, das ist doch so super spannend.

00:29:45: Also das fängt ja schon an.

00:29:46: Also immer mit, mit, mit, mit Schmücken, mit Dekorieren.

00:29:51: Das mache ich ja total gerne.

00:29:53: Ich will es nicht zu viel haben.

00:29:55: Ach so, ich dachte schon, ein Weihnachtsbaum.

00:29:57: Nein.

00:29:57: Weil da haben wir eine ganz klare Aufteilung.

00:30:00: Ja,

00:30:00: ganz genau.

00:30:00: Hedra

00:30:01: macht den Weihnachtstisch.

00:30:02: Kommt gleich.

00:30:03: Und den Adventskranz

00:30:04: und den Adventskranz und so weiter.

00:30:09: Ja, und dann gibt es die klare Aufteilung der Weihnachtsbaum.

00:30:14: Wer

00:30:14: ist für

00:30:15: den Weihnachtsbaum verantwortlich?

00:30:17: Genau.

00:30:17: Als die gehen ja noch kleiner waren, sind wir teilweise in den Wald gefahren.

00:30:21: Da gibt es ja so Abteilungen, wo man ihren kaufen kann und haben die abgesägt richtig durch den Wald gelaufen.

00:30:26: Da waren die dann gekennzeichnet irgendwie.

00:30:28: Da haben wir den Baum abgesägt, aufs Auto verpackt und dann nach Hause gefahren.

00:30:34: Ja.

00:30:35: Auf dem Spitten teilweise.

00:30:37: Ich kann mir schon vorstellen, dass jetzt ganz viele denken, wie ein Baum jedes Jahr für Weihnachten, warum macht ihr das?

00:30:45: Sorry, es gehört zur Tradition.

00:30:47: Und ich liebe diesen Duft an Heiligabend von dem Weihnachtsbäumen.

00:30:53: Irgendwann haben wir mal überlegt, weil es kam dann irgendwann diese Bäume, die einen Topf hatten und die im Topf geliefert wurden.

00:31:01: Und wir hatten es nie dann gemacht, weil wir haben ... Also wir wollten es machen, aus Naturschutzgründen und aus Baumgründen.

00:31:10: Und dann haben wir erfahren, dass es ein völliger Fake ist, weil diese Bäume, die in diesen Töpfen wurzeln, wenn man die aussetzt nachher, die schaffen das gar nicht, weil die Wurzeln sich irgendwann in den Topf gewöhnt haben.

00:31:23: Irgendwie so eine Info kamen.

00:31:25: Ja, die haben

00:31:25: letztendlich gesagt, die werden dann... vernichtet.

00:31:28: Genau.

00:31:28: Und daher haben wir das auch nicht gemacht.

00:31:31: Ja, gut.

00:31:32: Und dann, also haben wir den Weihnachtsbaum und dann kommt der Heiligabend immer wieder.

00:31:38: Ja, der Weihnachtsbaum, der lag er dann irgendwo, der steht.

00:31:41: Man kann ihn schon sehen, aber natürlich noch nicht den seiner ganzen Pracht erkennen.

00:31:45: Pracht mit P. Mit P. Von der Familie Liebscher Pracht, der Weihnachtsbaum in seiner Pracht.

00:31:54: Und dann sind wir Immer, lass mich kurz überlegen, genau.

00:32:01: Am Morgen vom Vierundzwanzigsten.

00:32:03: Am Morgen vom Vierundzwanzigsten.

00:32:07: Ja, ja, hat man aber teilweise auch.

00:32:09: Also, da wurde erst mal aufgestellt.

00:32:10: Genau.

00:32:11: Genau.

00:32:12: Also, einen Abend vorher wurde aufgestellt.

00:32:15: Und das ist oft ein Akt, weil wir haben immer ein Weihnachtsbaum gehabt, der genauso hoch ist, wie das Zimmer hoch ist.

00:32:21: Das war teilweise, war das schon... Ja, als wir noch im Altbau waren, da waren das drei Meter fünfzig, so was, vier Meter.

00:32:29: Und jetzt, du bist ja jetzt, genau, du bist ja jetzt, ich bin ja gar nicht mehr zurück.

00:32:35: Da ist es halt ein bisschen kleiner, ich glaube, drei Meter, glaub ich.

00:32:38: Zwei Meter, zwei Meter,

00:32:38: zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei

00:32:39: Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei

00:32:40: Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, zwei Meter, Das ist schon super spannend.

00:32:53: Der eine sagt, da mehr rum, da mehr rum, da mehr rum, die haben sich auch teilweise wirklich, ihr habt euch angemacht und dann hieß es, was hast denn da für ein Baum ausgesucht?

00:33:02: Ja, vor allem, wir hatten ja so einen Ständer, der musste man den Baum ausrichten und dann musste man den genauso lassen und ganz fest drauf treten, dass es so stabil bleibt.

00:33:12: Und manchmal war er dann eben schief, da musste man wieder lösen, wieder neu machen und so.

00:33:18: Dann haben wir immer gewartet, dass Wir mussten genau von einer Seite und dann von neunzig Grad.

00:33:25: Und von diesen beiden Seiten steht er dann gerade.

00:33:29: Ja.

00:33:29: Und dann waren wir dann, die Jungs haben geguckt, ich habe gehalten und einer musste festmachen.

00:33:34: Dann waren wir dann teilweise auch zu viert.

00:33:35: Nee, wir mussten zu viert sein.

00:33:37: Zwei Gucken in einem gewissen Abstand, einer hält fest und eine... stellt sich drauf und dritt durch.

00:33:43: Ich weiß

00:33:44: noch.

00:33:44: Einmal war ich sauer, weil der Weihnachtsbaum so groß war und man die Spitze abschneiden musste.

00:33:49: Das war für mich ein No-Go.

00:33:51: Aber die Spitze war so lang, es

00:33:53: hat

00:33:53: eh besser ausgesehen.

00:33:54: Trotzdem

00:33:54: war es ein No-Go für mich.

00:33:56: Aber

00:33:57: das sind so verrückte Sachen.

00:33:58: Aber du weißt, wir haben dieses Jahr wieder einen, der auch so lange Spitze hat, wo du dich aber bitte besinnert dich darauf, dass wir keinen Eiger kriegen, wo du gesagt hast beim Kauf, okay, diese Spitze ist so lang, die können wir halbieren.

00:34:11: Ja, da kommt auch ein schöner Stern hin.

00:34:14: Das fällt da nicht auf.

00:34:15: Okay, so, jetzt sind wir am XXIII.

00:34:19: Der Baum ist aufgestellt.

00:34:22: Und dann...

00:34:23: Kommt der XXIV.

00:34:24: Dann kommt

00:34:25: der XXIV.

00:34:26: Der XXIV, als die Kinder noch kleiner waren, haben die irgendwas unternommen.

00:34:29: Die waren immer beim Großeltern, Roland.

00:34:31: Genau.

00:34:32: Die sind immer zu Opa Helmut und Oma Rutt gegangen.

00:34:37: Die haben mit ihnen gespielt und so weiter.

00:34:39: Und wir haben alles vorbereitet.

00:34:41: Und als wir schon in Bad Tomburg waren, haben wir auch irgendwie überprückt.

00:34:45: Irgendwas haben die gemacht, weil da ging es natürlich zu Hause geheimnisvoll zu.

00:34:51: Das erinnert mich ein bisschen um das, was du von deiner Jugenderinnerung oder Kindheitserinnerung erzählt hast, weil dann gibt es eine ganz klare Geschichte.

00:35:01: Der Roland schmückt den Baum und die Petra schmückt den Tisch und dann haben wir erstmal zu tun.

00:35:08: Genau.

00:35:09: Und dann läuft, dann läuft Weihnachtsmusik und ich genieße das ehrlich gesagt immer.

00:35:14: Und

00:35:14: ja, und dann fangen wir jetzt mal vielleicht auch damit an, dass wie gesagt, es ist nicht alles ganz so friedlich, weil Roland verzei, aber Roland liebt es, den Weihnachtsbaum zu schmücken.

00:35:29: Ja.

00:35:29: Und er macht es in einer Engelsgeduld.

00:35:32: Akribisch,

00:35:33: akribisch.

00:35:34: Mit Gefühl.

00:35:35: Mit einer Engelsgeduld.

00:35:36: Ja, weil Weihnachten ist...

00:35:37: Ich bringe die ganze Weihnachtsenergie in jede Bauchspitze, also in jede Nadelspitze rein.

00:35:43: Und dann fängt er irgendwie ziemlich spät an und dann... Ich werde dann immer völlig nervös, weil eigentlich kommen jetzt gleich schon die ganzen Weihnachtsbesuche.

00:35:55: Ja, aber ist dann aufgefallen, dass du nur nervös wirst, ich eigentlich nie.

00:36:00: Ich merke zwar schon, ich kriege dann irgendwie ein bisschen Zeit.

00:36:03: Not.

00:36:05: Aber ich habe es immer hingekriegt, oder?

00:36:07: Ja, aber wir waren schon auch immer ganz, ganz, ganz, ganz knapp mit der Zeit.

00:36:13: Und

00:36:13: manchmal war ich noch... Manchmal

00:36:14: war ich noch... Das ist dieses Jahr, das wird dieses Jahr nicht so eine Zeitnot.

00:36:18: Dann verabreden wir das so einfach.

00:36:19: Dieses Jahr haben wir keine Zeit, wir stehen einfach ganz früh auf.

00:36:22: Das kannst du mir zu Weihnachten schenken.

00:36:24: Du musst nicht ganz früh aufstehen, aber nicht, dass du, weißt du, wir fangen um drei an mit Weihnachten, nicht, dass du um fünf nach drei oder drei nach drei dann erst fertig bist.

00:36:35: Noch nicht mal diese drei Minuten sind mehr gegönnt.

00:36:38: Also gut, also ich verspreche es und versuche es auch einzuhalten.

00:36:43: Ja, und dann sind wir... Aber

00:36:45: vielleicht zum Baum.

00:36:46: noch kurz, weil es gibt ja unterschiedlichste Arten, ein Baum zu schmecken.

00:36:50: Mein Vater zum Beispiel, der hat noch eine Tradition gehabt.

00:36:54: Die habe ich bewundert.

00:36:55: Es gibt ja dieses Larmetta, diese kleinen silbernen Streifen.

00:36:59: Und wenn die neu sind, sind die ja glatt wie eine Chromleiste.

00:37:03: Und wenn man die benutzt, dann kriegen die immer mehr Falten.

00:37:07: Und die Älter, die sind, das zum Erfalten haben die.

00:37:10: Und irgendwann sehen die unglaublich edel aus.

00:37:13: Und mein Vater, ich weiß nicht, wie viel hundert von diesen Streifen, der an jedem Baum gehängt hat.

00:37:17: Vielleicht habe ich es auch deswegen von übernommen.

00:37:20: Nicht mit den Streifen, aber diese akribische Vorgehensweise.

00:37:23: Ach so, weil wir haben ja keinen.

00:37:24: Und der hat wirklich jedes Jahr Streifen für Streifen wieder abgenommen, sauber verpackt, Und die streifen waren irgendwann so krumpelig, die haben so edel ausgesehen, das war der Hammer.

00:37:37: Die Pizzaten halt total auf.

00:37:38: In

00:37:38: allen möglichen Richtungen.

00:37:40: Ja.

00:37:41: Und dieses neue Lammetter kannst du fast nicht aufhängen, ist da peinlich.

00:37:43: Ja.

00:37:44: Das sieht ja nur glatt aus und ohne jede Spiegelung und einfach, einfach, ja, viel zu wenig gebraucht, viel zu wenig Patina.

00:37:53: Genau.

00:37:54: Aber bei uns am Baum hängt kein Lammetter.

00:37:57: Aber unser Baum ... Ist, weil ich ja der Fachmann für Bäume bin, für unsere Bäume, ist sehr, da hängt sehr wenig dran.

00:38:07: Wir haben also Strohsterne.

00:38:08: Sehr wenig weiß ich nicht, aber da ist nicht überladen.

00:38:11: Also es gibt, das meine ich eigentlich, also es gibt, also ich sage mal, was wir haben, wir haben Strohsterne, ganz tolle und da sind so kleine goldene oder auch silberige Spreusel drauf.

00:38:24: Spreusel, wie heißen das?

00:38:25: Also Krummel.

00:38:26: Klitzeelemente.

00:38:27: Klitzeelemente.

00:38:29: Und die werden verteilt und dann gibt es diese goldenen Engel.

00:38:34: Ja.

00:38:35: Und ich habe letztes Jahr, ist vielleicht nur in Erinnerung, ja keine Kugeln mehr gehängt.

00:38:39: Nee, wir haben schon ganz lange keine Kugel mehr, Holland.

00:38:42: Wir nehmen gar keine Kugel mehr, weil wir haben diese Strohsterne, wir haben diese Engel und wir haben

00:38:50: diese

00:38:50: ganzen filigranen Sterne aus, ich weiß nicht, aus Messing, die so wirklich ausgestanzt sind.

00:38:59: Das

00:39:00: sind sogar ein ganz altes Handwerk.

00:39:03: Das haben wir auch noch.

00:39:04: Und wir haben natürlich Originalkerzen, Wachskerzen.

00:39:09: Also Bienenwachskerzen.

00:39:10: Bienenwachskerzen.

00:39:11: Ja, immer zwölf

00:39:13: Stück.

00:39:13: Genau, zwölf Stück von diesen Hängerarmen, die werden verteilt und mehr haben wir eigentlich nicht.

00:39:19: Doch

00:39:20: wir haben schon eine... Wir haben schon noch Lichter dran, die immer leuchten.

00:39:26: Seit ein paar Jahren.

00:39:28: Mit ganz warmem Licht, damit auch, wenn die Kerzen schon runtergebrannt sind, immer noch der Baum.

00:39:35: Haben wir aber noch nicht so lange, ne?

00:39:37: Also fünf, sechs Jahre oder so.

00:39:39: Auch, dass wir uns eigentlich diesmal...

00:39:40: Ja, unglaublich.

00:39:41: Ja, also inzwischen mischen wir diese natürlichen Kerzen mit diesen kleinen Klimmlämpchen.

00:39:48: Genau.

00:39:49: Aber

00:39:49: auch total drauf, dass da immer nur wirklich ein ganz freundliches... Warmes Licht.

00:40:00: Also ich kann euch jetzt einfach mal erzählen, wie so dieser Heiligabend bei uns aussehen wird und dann gehen wir nochmal auf so andere Themen ein, die halt an Weihnachten auch immer hoch kommen.

00:40:11: Aber unser Heiligabend ist dieses Jahr, wir sind fünfzehn Menschen voraussichtlich, eventuell kommt noch einer dazu, das ist noch nicht ganz sicher, aber Jederzeit, wir kriegen das hin, auch wenn es ganz, ganz eng wird.

00:40:26: Und dann gibt es bei uns seit Jahren immer das Gleiche zu essen an Heiligabend.

00:40:31: Es gibt die Zwiebelzuppe.

00:40:33: Es gibt einen Salat.

00:40:36: Moment mal, erst mal geht es los mit Plätzchen.

00:40:38: Ach

00:40:38: so, du willst jetzt wirklich von ganz freundlich...

00:40:40: Na klar, also wenn schon denn schon.

00:40:41: Um drei geht es los.

00:40:43: Und um drei gibt es Mondstrudel.

00:40:45: Den hat die Oma Ruth immer mitgebracht und es gibt Plätzchen.

00:40:47: Mittlerweile

00:40:48: macht sie Saskia, die Enkelin.

00:40:49: ganz genau und es schmeckt richtig, richtig gut und Plätzchen gibt es und und Kaffee und dann gehen wir.

00:40:58: also wer mag geht in die Kirche.

00:41:01: wer nicht mag kann spazieren gehen und dann treffen wir uns wieder in der Regel um halb sechs viertel vor sechs bei uns zu Hause und da ist natürlich der Raum in dem der Baum steht geschlossen.

00:41:15: Die Geschenke liegen schon.

00:41:18: Das wurde

00:41:18: vorher gemacht, als wenn alle gekommen sind, alles mitgebracht haben.

00:41:22: Irgendwann

00:41:22: geht Roland dann still und heimlich rein und macht die Kerzen an.

00:41:27: Aber in der Zeit gibt es für diejenigen, die ... Champagner oder Sekt trinken wollen, gibt es eben Champagner oder Sekt, dann gibt es dann auch Sekt ohne Alkohol, einfach damit diese Feierlichkeit da ist.

00:41:41: Aber da bin ich dabei, weil du sagst gerade so lange ich dann die Kerzen anmache.

00:41:45: Ich bin ja dabei und wir stoßen an, auf Weihnachten, da haben wir ja so eine Kücheninsel, da stehen wir alle drum herum und da findest du schon...

00:41:52: Aber du stehst trotzdem mal rein und machst dann die Kerzen

00:41:54: an

00:41:55: damit das nicht so auffällt.

00:41:57: Und dann gibt es bei uns immer Tunfischpaste, Original, tun Fischpaste vegan und ich behaupte die schmeckt besser als die echte

00:42:06: sagen auch

00:42:07: ganz genau ganz genau.

00:42:09: was gibt es noch?

00:42:10: dann gibt es noch von Joachim.

00:42:11: der bringt immer so so

00:42:14: eingelegte

00:42:15: Paprika,

00:42:16: Oliven, zum Mixpickl,

00:42:18: keine Ahnung,

00:42:19: mit

00:42:19: Feta Käse mit und der Matthias bringt irgendwie solche Oder irgendwelche Bohnenrollchen, aber in Speckmantel mit.

00:42:32: Aber es gibt auch genug für uns, die wir vegan essen.

00:42:36: Gibt ja immerhin auch so zwei, drei Leute, die nur so sich ernähren wie ich.

00:42:42: Also es ist für alle was da.

00:42:43: Man muss nur aufpassen, dass wir nicht zu viel essen.

00:42:47: Weil, ja.

00:42:49: Es gibt ja auch noch das Abendessen.

00:42:52: Aber nachdem wir nach der Kirche dann angestoßen haben, ist es dann endlich soweit.

00:42:58: Und dieses Mal müssen wir uns beeilen, weil wir haben einen neuen Erdenbürger dabei.

00:43:02: Da ist jetzt ein Jahr und drei Monate und da wird das erste Mal Weihnachten...

00:43:08: Vier Generationen, haben wir jetzt.

00:43:10: Ja, genau.

00:43:11: Weihnachten tatsächlich miterleben.

00:43:14: Wieso denn?

00:43:15: Vier Generationen.

00:43:17: Ja, wir sind die ältesten.

00:43:18: Unsere Kinder.

00:43:19: Und dann noch.

00:43:20: Ach stimmt, drei.

00:43:22: Deine Eltern sind leider

00:43:23: nicht mehr da.

00:43:23: Stimmt, stimmt, stimmt.

00:43:24: Ja, ja, genau.

00:43:25: Wir waren leider immer nur zu drei Generationen.

00:43:31: Und dieses Mal werden wir ein bisschen Gas geben müssen, weil eben der kleine Theo das ja mitbekommen soll, wie das so ist.

00:43:39: Zum ersten Mal, da bin ich gespannt.

00:43:41: wenn da plötzlich so ein Weihnachtsbaum erleuchtet da ist und es klingelt vorher und und und.

00:43:47: Also das wird bestimmt super schön und es gibt wenig Geschenke bei uns für jeden ein Geschenk.

00:43:58: Ja, wir haben noch für alle ein kleines Geschenk, aber das ist eher...

00:44:03: Das dürfen wir jetzt leider nicht erzählen, ne?

00:44:04: Nein, das dürfen

00:44:04: wir nicht verraten,

00:44:05: aber

00:44:06: das ist was, was jeder für sich selbst machen darf, kann nach Weihnachten beginnen, aber mehr sage ich jetzt dazu auch nicht, weil sonst wissen wir es nachher, wenn die zuhören, dass da noch was kommt von uns und was es auch ist.

00:44:21: Und ja... Dann packen wir erst mal aus und dann ist einfach, es ist eine ganz, es ist immer eine ganz zauberhafte Stimmung und wenn wir reingehen,

00:44:33: dann müssen wir auch wieder... Ich habe natürlich vorher noch Räucherstäbchen, Räucher, ja, es ist Räucherkägel.

00:44:38: Räuchermännchen

00:44:39: hast du angemacht,

00:44:40: wir haben

00:44:40: Räuchermännchen bei uns zu Hause, das ist auch so eine Tradition.

00:44:43: Wir haben früher mit den Jungs immer... zu Weihnachten, die haben immer ein neues Räuchermännchen bekommen.

00:44:49: Kannst dich noch erinnern?

00:44:50: Und natürlich, wenn wir dann ins Wohnzimmer gehen, wo die Kerzen am Baum dann brennen und die ganze Weihnachtsstimmung da ist, dann läuft natürlich auch das Weihnachtslied, was immer läuft, wenn die Tür dann geöffnet wird, stille Nacht, heilige Nacht und ich weiß nicht, ob das schon mal aufgefallen ist.

00:45:08: Ich will ja da eigentlich immer singen, aber meine Stimme... ist dann gar nicht da, weil ich dann tatsächlich so voller Gefühle

00:45:17: bin.

00:45:18: So berührt.

00:45:18: Ich bin

00:45:19: dann so berührt, ja, also berührt über, über das, dass ich das wieder erleben darf.

00:45:27: Aber auch dann kommt auch, ich denke da sofort an die Mutti, an den Opa, an die Gotronen, an eine Mama, an einen Papa.

00:45:33: Auf die stoßen wir auch immer an.

00:45:35: Ja, aber an alle, die nicht mehr da sind.

00:45:39: Und das wird leider immer mehr.

00:45:42: Aber ich glaube, das gehört halt auch zum Leben dazu.

00:45:45: Aber trotzdem bin ich einfach unglaublich.

00:45:49: Das ist einfach ein unglaubliches Gefühl.

00:45:54: Und dann singen wir.

00:45:55: Dann stehe ich immer darauf, dass wir ein wenig singen.

00:46:00: Manchmal habe ich auch irgendwas vorgelesen, irgendeine schöne Geschichte zu Weihnachten.

00:46:04: Das müssen wir dieses Jahr, finde

00:46:05: ich, wieder machen.

00:46:06: Ja, genau.

00:46:07: Also so richtig ein bisschen noch feierlicher.

00:46:10: Aber eins hast du vergessen, das finde ich nicht immer so wichtig.

00:46:13: Es riecht nach Räuchermännchen.

00:46:15: Ach, stimmt.

00:46:15: Das haben wir ja gesagt.

00:46:16: Wir haben ja diese Räuchermännchen bauen, weil wir mit den Kindern tatsächlich immer an Weihnachten, früher, haben wir immer, die durften sich immer ein Räuchermännchen aussuchen

00:46:27: und auf dem Weihnachtsmarkt.

00:46:28: Genau.

00:46:29: Und wir haben dann schon so eine Sammlung von Räuchermännchen und wir haben dann auch ein paar an, aber nicht so viel, weil... Zu viel Räuchermännchenrauch ist auch nicht besonders gesund.

00:46:42: Deswegen, zwischendrin machen wir dann auch mal das Fenster auf, dass wir wieder gute Luft haben und so weiter und so fort.

00:46:46: Auch die Kerzen, die nehmen ja ganz viel Sauerstoff weg.

00:46:49: Jetzt wissen wir alles und wir achten da schon drauf, dass wir uns Gutes tun.

00:46:55: Ja, und wie gesagt, dann werden die Geschenke ausgepackt und... Und dann kommen irgendwelche, dann fangen wir an zu reden.

00:47:06: Und das ist auch was ganz Spannendes.

00:47:09: Aber jetzt will ich noch ein Ritual noch mal auflösen, weil ich habe erzählt, dass Roland's Mama immer für alle Socken gestrickt hat.

00:47:20: Und dann war das erste Weihnachten ohne deine Mama.

00:47:24: Und dann kommen wir ins Wohnzimmer rein.

00:47:27: Und weißt du noch, was da hing?

00:47:28: Ja, klar.

00:47:30: Erzähl.

00:47:30: Ja, ganz viele Socken.

00:47:32: Ganz viele Socken, weil meine Schwester diese Transition übernommen hat.

00:47:36: Und das einfach super, super, super schön.

00:47:40: Das war wirklich super schön.

00:47:42: Wir hatten ein ganzes Jahr gestrickt und wir wussten das nicht.

00:47:46: Obwohl wir hätten darauf kommen können, weil ich habe mich irgendwie gemundert, weil sie mich nach irgendwelchen Schuhgrößen gefragt hat.

00:47:54: Und ich dachte, na ja, vielleicht sollen Schuh geschenkt werden oder so.

00:47:57: Aber da ging es allen nicht um die Strümpfe.

00:48:00: Und die Karin hat wirklich für jeden einzelnen ein paar gestrickt und hat sich dann auch nach den Größen gerichtet und so weiter.

00:48:09: Bin gespannt, ob das dieses Jahr auch der Fall sein wird.

00:48:13: Aber auf jeden Fall war es ganz, ganz schön, dass sie diese Tradition deiner Mutter da weitergeführt hat.

00:48:21: Ja, und irgendwann ist es dann so weit, das Weihnachtsessen ist dann angesagt.

00:48:25: und jetzt... Ihr wollt wahrscheinlich wissen, was es bei uns gibt.

00:48:30: Roland, magst du aufzählen?

00:48:31: Weißt du es?

00:48:32: Oh, das weißt du besser.

00:48:33: Das ist da einfach bereit.

00:48:34: Okay,

00:48:35: also es gibt immer eine Zwiebelzupe.

00:48:37: Stimmt.

00:48:38: Das macht immer Larissa, also die Tochter von Karen.

00:48:42: Und Karen ist meine Schwester, für die ich

00:48:44: nicht wissen.

00:48:44: Genau, ganz genau.

00:48:46: Dann gibt es Salat.

00:48:50: Da kommt immer von mir, weil wir sind ja die Salatesser und immer so immer das wir noch was gesundes dabei haben.

00:48:58: Und dann gibt es Oma-Root-Salat.

00:49:02: Das ist ein Kartoffelsalat, aber mit ganz viel Salat, Gurken, Tomaten, Zwiebeln, also mit ganz viel Rohkostpaprika dabei.

00:49:12: Also ein mit ganz viel Zitrone drin.

00:49:16: Und ganz viele grüne, frischen Sachen.

00:49:19: Also, der ist unglaublich lecker.

00:49:22: Und der tut auch gut.

00:49:23: Und dazu gibt es eben Würstchen.

00:49:25: Und da geht es jedes Mal die Brille.

00:49:29: Sorry, wenn ich das jetzt erzähle.

00:49:31: Aber irgendwann habe ich gesagt, ich habe keinen Bock mehr, dass ihr eure Rindswürste in meinen Töpfen machten.

00:49:38: Und jetzt werden immer die, wird immer ein Topfen mitgebracht für die Rindswürste.

00:49:42: Ist

00:49:42: nicht dein Ernst.

00:49:43: Doch, hast du das noch nicht mitgekriegt?

00:49:45: Nein, ich wusste nicht, dass du so streng drauf bist.

00:49:47: Wenn ich nicht, eigentlich, es war eher ein Witz, aber Matthias bringt jetzt jedes Jahr seit, seit vier Jahren schon...

00:49:54: Vielleicht möchte er im Umkehrschluss nicht, dass die veganen Würstchen...

00:49:58: Weiß ich nicht.

00:49:59: im selben Topf gemacht werden, wie seine oder so.

00:50:02: Also,

00:50:03: die meisten essen schon so richtige Würstchen, Rindswürstchen und auch irgendwelche anderen Würstchen, Wienerwürstchen, was weiß ich, was es da alles gibt.

00:50:12: Und wir essen vegane Bratwürste und die schmecken extrem gut von einer Firma, die auch supertolle vegane Hamburger produziert.

00:50:25: Die gibt es jedes Jahr.

00:50:26: Letztes Jahr war es ganz schwer, die zu bekommen.

00:50:28: Dieses Jahr habe ich schon viel früher zu Hause gehabt, weil ich mag nicht wieder in die Panik kriegen, weil es gibt nicht so wirklich viele lecker schmeckende vegane Würste.

00:50:38: Und dann, ja, dann sind wir auch meistens total pappsatt.

00:50:42: Aber Joachim macht dann immer nachtisch und dann gibt es immer diese Zimtsterne.

00:50:47: Nee, nicht Zimtsterne, diese Zimtschnecken.

00:50:52: Die

00:50:52: essen wir aber dann

00:50:53: meistens spät

00:50:54: erst.

00:50:55: Und das ganz tolle ist dann, wenn wir alle am Tisch sitzen, wir haben einen großen Tisch, aber eigentlich nicht für so viele Leute.

00:51:02: Wir sitzen dann ganz, ganz, ganz eng und wir haben immer wundervolle Gespräche.

00:51:07: Und das finde ich so spannend, weil zum Beispiel unsere Jungs, ich weiß nicht, ob du das weißt, die finden das eigentlich am schönsten.

00:51:15: Die Gespräche.

00:51:18: Das

00:51:18: geht mir aber genauso eigentlich.

00:51:20: Essen und Sprechen und Spassammensein, halt Familienkontakt pflegen.

00:51:25: Was wir noch gar nicht erzählt haben, wir sind eigentlich diese fünfzehn Leute.

00:51:29: Das ist halt Familie, aber was ganz spannend ist, meine Schwester hat ja irgendwann neu geheiratet und der alte Mann mit seiner neuen Frau, die sind auch dabei, weil Mit dem ersten Mann haben meine Schwester ja zwei Mädels, die Saskia und die Larissa.

00:51:49: Und damit die einfach nicht sehr hin und her gerissen sind, wo sollen sie hin, kommt einfach der Vater mit seiner neuen Frau auch zu uns zu Weihnachten.

00:51:56: Weißt

00:51:57: du, was mir dazu einfällt, dass das jetzt Matthias und Gudrun auch da sind, das ist eigentlich schon jetzt das achte Jahr.

00:52:05: Ist schon so lange.

00:52:06: Hätte ich jetzt nicht vermutet.

00:52:07: Und das fand ich unglaublich.

00:52:10: Ich kann sagen, das ist unglaublich von... Jetzt weiß ich nicht mehr.

00:52:14: Dein Vater hat da nicht mehr gelebt, als sie das erste Mal da waren, aber dann Mutter, dass sie das auch nehmen können.

00:52:20: Weil das war damals ganz schwierig für sie, als die Ehe auseinander ging von Karin und Matthias.

00:52:28: Und dass sie die Route, die hat ganz normal, die hat sich gefreut, die hat sich gefreut, dass sie es geschafft haben, eine richtig schöne Patchwork-Familie.

00:52:41: aufzubauen.

00:52:42: Und das ist auch so, die sehen sich auch unter dem Jahr, sehen die sich oft, die machen viel zusammen.

00:52:50: Das ist so schön, das ist wirklich, das ist heil geworden.

00:52:54: Alle sind so froh, diesen Schritt gegangen zu

00:52:59: haben.

00:53:00: Spannend zu sein.

00:53:01: Und was total spannend ist, irgendwann, das war ein Weihnachten, ich glaube, das war sogar das letzte Weihnachten, als meine Mutter noch gelebt hat.

00:53:09: Da hat Raul an diesem großen Tisch seine Oma gefragt, weil er immer so total angetan war von ihrer Art.

00:53:16: ... mittelmenschen umzugehen und ihre Auffassung, die war ja ... ... bis ans Lebensende ... ... super fit auch im Kopf halt.

00:53:25: Ja, also auch die hat ... ... also wahnsinn.

00:53:27: Und der Roll hat ja auch immer ... ... so in ihr so eine Ratgeberin gesehen.

00:53:32: Und hat er sich gefragt ... ... in dieser großen Runde, das weiß ich noch.

00:53:36: Hat er gesagt, Oma ... ... was ist das Wichtigste, dass Menschen irgendwie ... ... gut miteinander auskommen, ... ... dass sie sich gut vertragen?

00:53:45: Das gute Stimmung ist, du willst sowas ergänzen?

00:53:47: Ich habe das

00:53:48: anders in Erinnerung.

00:53:49: Er hat gefragt, was machst du, dass wir alle dich so wertschätzen auf deinen Rat hören und dass du so bist, wie du bist?

00:54:02: Ja, kann sein.

00:54:03: Gleich ist eine Mischung aus beiden.

00:54:05: Auf jeden Fall, was hat sie antwortet?

00:54:06: Toleranz.

00:54:07: Ja.

00:54:08: Und das ist auch genau das, was sie dann praktisch sozusagen gelebt hat, indem sie dann nach einer Weile akzeptiert hat, dass diese Ehe auseinander ging und dass sie trotzdem gut damit klar war und alle glücklich sein durfte.

00:54:21: Und für mich war das Faszinierende, dass sie tatsächlich für den Matthias und auch für die Gudrun Strümpfe gestrickt hat.

00:54:28: Stimmt, stimmt, stimmt.

00:54:29: Da habe ich gedacht.

00:54:30: Weil da war ich mir nicht sicher.

00:54:32: Bekommen die auch Strümpfe?

00:54:33: Aber die haben Strümpfe bekommen.

00:54:35: Ja.

00:54:35: Kranteos, oder?

00:54:37: Ja, Toleranz.

00:54:38: Also wenn ich, wenn ich so diese ganzen weihheitlich abende Revue passieren lasse, dann kann ich einfach nur sagen, die gehen bei uns im Übrigen immer ewig lange, manchmal bis drei, vier Uhr in der Nacht.

00:54:53: Das war immer wunderschön.

00:54:55: Also da gab es, kann mich nicht erinnern, dass es da irgendwie mal Ärger oder irgendwas gab.

00:55:01: Ja, wir hatten schon hitzige Diskussionen, aber Diskussionen sind etwas Positives.

00:55:08: Keine negativen nervigen Streitgespräche, sondern Diskussion.

00:55:12: Und Diskussion ist ein Austausch von Meinung und da gibt es eine Einigung.

00:55:16: Es gibt keine Einigung, aber das ist möglich.

00:55:21: Eigentlich ist es auch gut, dass wir das so geschafft haben, weil viele kennen ja das Problem, dass an Weihnachten, wo viele mit einer Erwartungshaltung kommen, dass es dann richtig Stress gibt, richtig Streit bis hin, aber ich da erzählt bekommen habe, dass so Familienfeiern abgebrochen werden dann, weil es sich mehr geht, weil sich alle total streiten, an Weihnachten.

00:55:41: Und vielleicht ein kleiner Tipp von mir, jetzt mal abgesehen von unseren Weihnachtsaktivitäten.

00:55:48: Diese ganze Spannung, die sich ja teilweise aufbaut, wenn sich Menschen lange Zeit nicht sehen und damit eine hohe Erwartungshaltung kommen, kann man wunderbar, glaube ich, dadurch kanalisieren, dass man einfach sagt, okay, Leute, lass uns doch mal gemeinsam einfach ein paar Übungen machen.

00:56:05: Ja, ein paar liebster Prachtübungen.

00:56:06: Ja, warum nicht?

00:56:07: Warum?

00:56:08: Was machen die?

00:56:09: Die entspannen.

00:56:11: Und wenn der Körper entspannt, entspannt, entspannt auch der Geist.

00:56:16: Sorry, dass ich da jetzt lache.

00:56:17: Und der Stress kann sich hier entladen.

00:56:19: Nein, wirklich.

00:56:20: Ich werde sogar, ich werde voll das machen.

00:56:22: Ich werde das Sonntagstraining jetzt vor Weihnachten.

00:56:25: Das werde ich explizit so gestalten, dass alle Leute, auch die das nicht gewohnt sind, unsere Übungen mitmachen können.

00:56:33: Und wahrscheinlich auch nur im Stehen, weil wenn da so Wohnzimmer sind oder sind sechs, sieben Leute, die kann mir gar nicht alle Platz auf dem Boden.

00:56:40: Also mache ich da ein Training im Stehen, dass alle zusammen am Weihnachtsabend vor dem Weihnachtsbaum die unsere Übungen machen können, sich wohler fühlen, sich nicht streiten und einfach einen viel schöneren Abend haben.

00:56:52: Aber nicht, dass ihr denkt, es ist alles bei uns so Friede, Freude, Eierkuchen.

00:56:56: Trotz

00:56:57: der Übungen.

00:56:58: Trotz der Übungen, wir haben das noch nie gemacht mit den Übungen.

00:57:00: Aber das kann ja mal probieren.

00:57:02: Ich wollte gerade sagen, dieses Jahr, ich schlag es ja nicht nur vor, sondern wenn wir das anderen vorschlagen, werde ich es auch bei uns mal irgendwie abstimmen lassen.

00:57:09: Und wenn sie Lust haben, dann machen wir doch ein bisschen schöneres Weihnachten jetzt mit dieser Entspannung.

00:57:14: Aber nicht an Heiligabend.

00:57:15: An Heiligabend haben wir gar keine Zeit dafür.

00:57:17: Ja, an Heiligabend.

00:57:18: Nicht an Heiligabend haben wir gar keine Zeit.

00:57:19: Denn man ist ganz demokratisch, Basis demokratisch.

00:57:23: Oder wir machen es so.

00:57:24: Pass auf, okay.

00:57:24: Wir eindeben uns.

00:57:25: Das meint

00:57:25: ich, das meint ich jetzt nicht im Ernst.

00:57:27: Das meint ich nicht im Ernst.

00:57:28: Ich meine, alles was ich sage, wenn sie bellern.

00:57:29: Du kannst doch nicht

00:57:30: mit fünfzehn Leuten in diesem winzig kleinen Wohnzimmer dann Übungen machen wollen.

00:57:34: Hast du vorhin mir zugehört?

00:57:37: Ja, im Stehen, ich weiß.

00:57:39: Aber trotzdem.

00:57:40: Aber du, lass uns einfach so machen.

00:57:42: Wenn wir merken aus irgendwelchen Gründen, Gibt es da Spannungen?

00:57:46: Da würde ich vorschlagen, hey Leute, pass mal auf.

00:57:48: Bevor wir jetzt die Spannungen irgendwie in Diskussion entladen, die eher in Streit übergehen, falls das passiert.

00:57:55: Lass uns mal kurz hinstellen, bis nach hinten überstrecken, nach vorne beugen.

00:58:00: Vielleicht müssen wir das auch nicht jetzt klären.

00:58:02: Ja, das ist gut.

00:58:03: Also, okay, aber ich wollte eigentlich was anderes sagen.

00:58:06: Also bei uns, normalerweise heilig Abend, ist immer unglaublich schön.

00:58:11: Ja, auch wenn wir Diskussionen hatten.

00:58:14: Es ist trotzdem immer unglaublich schön und es gab nie wirklich so richtigen Streit.

00:58:19: Also ich kann mich nicht erinnern an irgendeinen heilige Abend.

00:58:22: Wir

00:58:22: müssen jetzt eines klarstellen.

00:58:24: Das ist ja nicht trotz der Diskussion, weil Diskussionen sind ja per se neutral.

00:58:29: Nur... Diskussion, die einen Streit übernimmt.

00:58:32: Es

00:58:32: gab auch schon hitzige Diskussionen, aber trotzdem gab es dann keinen Streit.

00:58:37: Das wollte ich damit sagen.

00:58:38: Aber es sah dann schon manchmal ein bisschen anders aus am ersten und am zweiten Weihnachtsfeiertag, weil wenn ich so an mich, an mein Gefühl denke, ich bin immer, ich bin immer unheimlich happy, wenn halb ich Abend schön war und für mich ist dann so ein bisschen, kommt so Entspannung ins Spiel.

00:58:59: Und Entspannung heißt auch, das ist vielleicht ein Fehler von mir und das hoffe ich, dass wir das dieses Jahr ein bisschen anders machen.

00:59:07: Ich bin nicht so wirklich fokussiert auf den ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag, sondern ich denke, die kann man eher so ein bisschen laufen lassen.

00:59:15: Es ist zwar Essen in irgendeiner Form geplant, aber ansonsten ist es eher so zu Hause sein und irgendwie

00:59:24: Ruhe

00:59:24: und ja,

00:59:26: aber

00:59:28: Manchmal gibt es da schon irgendwie Gespräche, die dann nicht ganz so toll sind.

00:59:35: Ich habe so das Gefühl, da entleht sich auch tatsächlich die Anspannung der Tage zuvor auch bei dir, Roland.

00:59:44: Na mal ein Grunde, mehr Übungen zu machen.

00:59:46: Lass uns testen.

00:59:48: Wobei, weißt du, weiß das mir auffällt, wobei das früher häufiger war als heute, als heutzutage, weil... Also wir trinken ja so gut wie kein Alkohol, du ja auch schon ewig nicht mehr.

01:00:00: Aber als unsere Söhne auch nicht mehr schon seit drei Jahren oder vier Jahren, drei Jahre glaube ich, ist es jetzt, aber früher als noch Alkohol getrunken wurde, da war das wirklich anders.

01:00:11: Und ich glaube tatsächlich, dass das Thema Alkohol an Weihnachten für richtig viel Ärger und Aufrohr sorgt.

01:00:24: Jetzt kriegen natürlich alle, diejenigen ein Problem, die sich auf ihren schönen Rotwein freuen zu Weihnachten.

01:00:29: Und ich meine, Sekt wird ja bei uns auch getrunken.

01:00:32: Bei uns ist ja sowieso, dass Leute dabei sind, die Alkohol trinken.

01:00:36: Ja, das

01:00:36: ist viel weniger geworden.

01:00:37: Wenn ich überlege, früher, wie viele Flaschen an Alkohol da irgendwie plötzlich am nächsten Tag in den, in den, in den Körper gestanden haben, die leer waren.

01:00:49: Also, und wie das jetzt ist, das ist ja... Es ist vielleicht ein Drittel von dem, was es früher war.

01:00:55: Das finde ich schon völlig, völlig spannend und interessant, finde ich auch.

01:01:00: Und ich will eigentlich nur sagen, ihr müsst natürlich, ihr entscheidet für euch.

01:01:04: Ich will euch das überhaupt nicht wegnehmen.

01:01:05: Aber ich glaube, dass zu viel des Guten einfach auch möglicherweise dafür sorgt, dass es Ärger gibt und vielleicht auch zu hohe Erwartungshaltung und ja.

01:01:19: dass man vielleicht, indem man etwas weniger Alkohol trinkt und vielleicht die Erwartungshaltung ein bisschen runterschraubt, es auch friedvoller an Weihnachten zugehen kann.

01:01:30: Also was ich mir noch mal als Thema, was wir jetzt dringend besprechen müssten, noch vorstellen könnte, das ist, was soll denn gegessen werden?

01:01:39: Was schlägst denn du vor?

01:01:41: Weil er wird ja oft auch dann ein bisschen... Schwer gegessen und Dinge, die halt... Bei

01:01:47: uns wird jetzt auch nicht unbedingt ganz leicht gegessen, also Kartoffelsalat, Kartoffelsalat und Würstchen, das ist ja auch schon... Also ich glaube, das ist so eher am ersten, je nachdem was es gibt, also wenn es an heilig Abend schon den Gänsebraten gibt.

01:02:07: Das ist ja schon auch dann ganz schön schwer im Bauch und das tut jetzt

01:02:11: nicht so... Gibt es aber meistens am ersten, meiner, zweiter Tag,

01:02:13: oder?

01:02:13: Roland, die Gebräuche sind so unterschiedlich.

01:02:16: Also das ist schon spannend, weil ich bin ja immer neugierig, will ja immer wissen.

01:02:19: Es gibt auch viele, die wirklich an heilig Abendgänse braten essen.

01:02:22: Weißt du, ich habe ja schon auch durch meine Patienten einfach immer auch heftige Geschichten gehört, die an Weihnachten passiert sind.

01:02:33: Das ist schon sehr unschön.

01:02:35: Und ich... Könnte mir vorstellen, dass wenn man sich selbst vornimmt, einfach sehr friedlich mit diesen drei schönen, wundervollen Weihnachtsfeiertage umzugehen, dass man da schon mal einen guten Beitrag leisten kann.

01:02:55: Und dass man nicht unbedingt auf... auf Aggressionen, mit Aggressionen antwortet, wie gesagt weniger Alkohol, vielleicht auch mehr, tatsächlich dann auch rausgehen, Spaziergang machen.

01:03:08: Also schade, dass es jetzt keinen, bitte?

01:03:11: Bewegung, Spaziergang

01:03:12: macht sich auch,

01:03:13: entladen die Muskeln durch, Bewegung.

01:03:15: Ich wollte nur sagen, auch wenn es jetzt leider keinen Schnee mehr gibt, auch wenn es regnet, trotzdem rausgehen.

01:03:21: Es ist immer schön, wenn man rausgegangen ist, wieder reinzukommen.

01:03:25: Es freut mich immer, weil da ist es dann so kuschelig und warm und gemütlich und geborgen.

01:03:30: Das ist total gut.

01:03:32: und ja, was mir jetzt auch einfällt, ist, dass ich schon auch an Weihnachten ganz oft an Menschen denke.

01:03:40: Und das war damals, als ich diese Hausarztpraxis hatte, die auch sehr einsam und alleine waren.

01:03:50: Ja, also, dass man einfach auch An diese Menschen denkt, dass man vielleicht einen Anruf mehr macht, wenn man weiß, dass der jemand alleine ist und vielleicht auch an Weihnachtsfeiertagen zu jemandem fährt, der sich freut oder jemand nach Hause holt, der alleine ist.

01:04:14: Also das sind alles Möglichkeiten, die man noch hat und dass man vielleicht auch an den Tagen an andere Menschen denkt, denen es vielleicht nicht so gut geht.

01:04:24: Das finde ich ist auch nochmal sowas ganz Wichtiges.

01:04:30: Ja, ansonsten fragt ihr euch vielleicht jetzt noch so zwei oder drei Sachen.

01:04:37: Zum Beispiel, wie sieht es denn bei den Liebster Pracht mit Plätzchen aus?

01:04:43: Plätzchen?

01:04:45: In der Weihnachtszeit.

01:04:46: Weihnachten wie Ausnahmezeit.

01:04:49: Aber gesunde Plätzchen sind das so, oder?

01:04:51: Ich kenne mich da ja nicht so aus, du backst die ja immer.

01:04:53: Also

01:04:53: ehrlich gesagt gesund, in dem Sinne sind die nicht gesund, die sind vegan, aber gesund sind sie nicht, weil die haben

01:05:00: schon mal besser als irgendwie

01:05:01: andere,

01:05:02: oder?

01:05:03: Die haben schon Mehl und nicht so viel Vollkornmehl, sondern eher auch helles Mehl und dann haben sie Zucker und so weiter.

01:05:13: Aber dieses Jahr habe ich tatsächlich nur zwei Sorten gebacken.

01:05:18: Und ich habe noch was gemacht, habe ich jetzt gerade vorgestern gemacht, weil ich es einfach nicht, nee, gestern war es, weil ich es habe nicht sein lassen können, weil das ist was ganz Besonderes.

01:05:32: Ich habe es mitgebracht.

01:05:33: Ich weiß nicht, seht ihr das vielleicht?

01:05:35: Gebrannte

01:05:36: Mandeln.

01:05:37: Obermecker.

01:05:38: Aber nicht anfangen sie zu essen, weil man kann nicht aufhören.

01:05:41: Das ist ein Problem.

01:05:42: Ja, das ist wirklich ein Riesenproblem.

01:05:45: Deswegen lassen die jetzt nur hier stehen und du greifst nicht raus.

01:05:47: Das können wir nicht weiter sprechen.

01:05:49: Ja, ja, ich weiß.

01:05:50: Aber ich liebe die, weil dieses Rezept von den gebrannten Mandeln, die... Das kommt von Julien, unserem jüngeren Sohn, der jetzt auch schon für den Dreißig Jahre alt ist.

01:06:01: Den hat er mit seiner Lehrerin, diese gebrannten Mann.

01:06:05: Dölln, dieses Rezept haben sie ausprobiert, als er in der ersten Klasse war mit seiner Lehrerin, der Susi Schönau.

01:06:14: Der erste Klasse?

01:06:15: Ja,

01:06:15: völlig verrückt.

01:06:16: Wahnsinn, okay.

01:06:17: Was wusste ich gar nicht.

01:06:21: Ich glaube, in der zweiten Klasse hat er mir dieses Rezept in mein Rezeptbuch geschrieben.

01:06:27: Konnte er da schon schreiben?

01:06:28: Der zweiten Klasse!

01:06:29: Absolut,

01:06:30: ja.

01:06:31: Das war wirklich völlig süß und deswegen mache ich jedes Jahr diese gebrannnten Mandeln und die schmecken einfach unglaublich gut.

01:06:40: Die schmecken so gut, dass, wie gesagt, man sollte nicht anfangen, sie zu essen.

01:06:46: Ja, aber wir essen sie schon.

01:06:48: Aber ich habe da schon zehnmal gebrannte Mandeln gemacht.

01:06:53: Wir haben ja auch immer so viele... Zu viel Besuch bei uns und die Essen, die dann immer weg.

01:06:58: Und ja, es gehört einfach zu Weihnachten dazu.

01:07:01: Und ein paar Plätzen gehören auch dazu, aber diesmal weniger.

01:07:05: Aber dieses Jahr, glaube ich, hast du nicht mal eine Lieblingsplätzchen gemacht, ne?

01:07:09: Stimmt.

01:07:09: Also meine Lieblingsplätzchen kann ich ganz einfach beschreiben.

01:07:12: So als Laie, als Backlaie.

01:07:14: Da gibt es am Plätzchen unten drunter.

01:07:16: Das ist rund.

01:07:18: Und da gibt es was rundes obendrauf mit einem Loch drin.

01:07:21: Und in diesem Loch ist Marmelade.

01:07:23: Stimmt,

01:07:24: die habe ich nicht gemacht.

01:07:26: Ja, gibt ja noch ein bisschen Zeit.

01:07:28: Nee,

01:07:28: ich mache sie nicht.

01:07:29: Weil es ist so verführerisch, Roland.

01:07:31: Und du bist ja so schon ein bisschen so ein Süßmäulchen.

01:07:34: Und ich meine, so ein bisschen verführen gerne, aber nee, muss nicht sein.

01:07:40: Okay.

01:07:40: Das will ich

01:07:40: dieses Jahr einfach

01:07:42: nicht.

01:07:43: Ja.

01:07:45: Ja, und so sehen unsere Weihnachtstage aus jetzt gerade mittendrin.

01:07:52: Auf den Heiligabend freue ich mich auf die Tage danach zwischen den Jahren auch.

01:07:57: Und

01:07:58: ich freue mich übrigens darauf, dass ich dieses Jahr wieder was ändern will.

01:08:02: Und zwar, das ist mal ein ganz anderes Thema, was mit Weihnachten und auch der Weihnachtszeit, also der Zeit zwischen den Jahren zu tun hat.

01:08:11: Ich kann mich erinnern, früher war an Weihnachten und in der Woche zwischen Weihnachten und Neujahr, da war das Jahr zu Ende.

01:08:21: Und ich hatte einfach nur mich gefreut auf das Jahresende.

01:08:27: Und da habe ich auch nicht weiter gedacht.

01:08:29: Da gab es vielleicht irgendwelche schwammigen Planungen dann für Januar, Februar und so weiter.

01:08:34: Aber im Laufe der Jahre wurde das dann immer intensiver.

01:08:40: Und ich habe mich immer so instinktiv dagegen gewährt.

01:08:47: schon weiter in das nächste Jahr rein zu planen.

01:08:51: Teilweise muss man es machen.

01:08:52: Klar, weil man muss ja irgendwie Urlaube planen oder vielleicht auch Drehphasen bei uns,

01:09:00: dass

01:09:00: wir jetzt Videos drehen können und so weiter.

01:09:03: Aber ich handle das inzwischen mental anders ab.

01:09:10: Ich konzentre mich voll drauf, dass das Jahr bis zum einund dreißigten Dezember erstmal gelebt wird.

01:09:18: Und genossen wird.

01:09:19: Wie bitte?

01:09:21: Ja, ja.

01:09:21: Das finde ich total spannend.

01:09:22: Haben wir ja nicht drüber gesprochen.

01:09:24: Ja, stimmt.

01:09:25: Deswegen tue ich mir auch teilweise so schwer, wenn im Sommer... Die Menschen aus unserer Firma sagen, hier, du musst die Drehphasen festlegen, du musst das festlegen, da müssen die Urlaube planen und so.

01:09:36: Und das mache ich dann zwar, aber ich versuche mich nicht, mental da irgendwie größereinzugeben, weil ich will mir dieses Jahresende, dieses wunderschöne Weihnachten und dann die Woche nach Weihnachten, will ich mir nicht dadurch irgendwie entwerten, dass ich so tue als, als wird es ja eh dahinterher gleich weitergehen.

01:09:55: Das geht zwar so.

01:09:57: Aber ich versuche das so im Hintergrund meiner Empfindungen zu halten, dass ich mich voll darauf konzentrieren kann.

01:10:03: Dann kommt erstmal die Belohnung fürs ganze Jahr, dass ich das Weihnachtswoche bis zum bis zum Neujahr und dann geht es weiter.

01:10:11: Und das werde ich dieses Jahr, habe ich letztes Jahr schon begonnen, aber das werde ich dieses Jahr noch mehr und intensiver versuchen wieder so hinzukriegen, wie ich das vor vielen, vielen Jahren hatte.

01:10:24: Das hört sich gut an, weil du warst immer sehr beschäftigt zwischen den Jahren das neue Jahr zu planen.

01:10:31: Das

01:10:32: ist was anderes.

01:10:33: Das neue Jahr mit Vorsätzen.

01:10:35: Was will ich ändern?

01:10:37: Was lief nicht gut?

01:10:38: Was will ich anders machen?

01:10:40: Das ist so praktisch die Aufarbeitung des Vorjahres.

01:10:43: Das mache ich.

01:10:44: Super gerne.

01:10:46: Dann habe

01:10:47: ich es nicht verstanden, was du neu macht.

01:10:49: Also, was ich neu mache ist, es gibt Leute, glaube ich, und dazu habe ich auch gehört, jetzt ein paar Jahre, bevor mir das bewusst wurde.

01:10:57: Da ist nicht mehr so ein Höhepunkt des Jahres in der letzten Woche, sondern man weiß, dann ist Weihnachten, dann ist Neuer, dann geht es weiter und so und tut so, als geht es eh durch.

01:11:08: Ich möchte aber innehalten.

01:11:11: Ich möchte innehalten in dieser Woche und möchte Revue passieren lassen, was in einem Jahr war, daraus neue Schlussfolgerungen ziehen.

01:11:18: neue Pläne machen, das alles okay.

01:11:21: Aber weiter geht es dann erst am zweiten Januar.

01:11:24: Erste Januar ist noch okay, ja, ausschlafen und wer weiß wie lange gefeiert und so.

01:11:29: Und dann geht es weiter.

01:11:31: Aber diese mentale Grenze, die habe ich für mich entschieden, die möchte ich gerne genießen.

01:11:37: Das finde ich insofern auch schön, weil wir ja alle zusammen sind.

01:11:40: Wir sind ja in der Familie zusammen und Freunde kommen noch dazu, dass wirklich einfach zu leben, auch den Moment zu leben.

01:11:50: Und auch da bin ich schon wieder so bei dieser Dankbarkeit.

01:11:58: Und auch die, ja, es ist auch so ein Stück, ich finde schon ein Stück Demo darf es auch haben, weil es ist nicht selbstverständlich.

01:12:09: Also für mich ist es überhaupt nicht selbstverständlich, was mir dieses Leben schon geschenkt hat.

01:12:15: und dass ich das mit euch verbringen darf und wie ich leben darf.

01:12:19: und ich bin auch unglaublich dankbar ob meiner so hoffe ich ziemlich guten gesundheit auch in meinem alter und ich möchte ich möchte dem auch Raum geben können.

01:12:36: Und das ist alles, was wir in der Zeit machen können, worüber auch wir sprechen können mit unseren Kindern, mit unseren engsten Freunden, die da sind.

01:12:46: Das wird eine ganz tolle Zeit.

01:12:48: Und wenn du sagst, am zweiten Januar geht es bei dir weiter, ich würde dich bitten, dass wir vielleicht noch das Wochenende da bis zum vierten haben können und dann erst am fünften wieder loslegen.

01:12:59: Ich wollte

01:12:59: es nur nicht so.

01:13:01: Durch diese Zeit, als wäre da nichts, was irgendwie zum Innerhalten auffordert.

01:13:07: Darum geht es mir eigentlich.

01:13:09: Und ich freue mich wirklich auf die Zeit, die danach auch noch da ist, mit den Menschen, mit denen ich mich unglaublich gerne umgebe, dass wir wirklich zusammen sind und diese Zeit genießen können.

01:13:22: Und wir werden ganz viel sprechen, hoffentlich wenig streiten.

01:13:27: Negativ streiten, vielleicht schon viel neues Gedankengut, Austauschen oder Ideen haben.

01:13:35: Da freue ich mich sehr drauf.

01:13:36: Ich freue mich auch auf ein paar Spiele.

01:13:41: Also das wird bestimmt in der Gruppe, in der wir zusammen sind, weil wir sind ja dann von Weihnachten ab, sind wir ja zu vierzehnt die ganze Zeit bis zum dritten oder vierten Januar.

01:13:55: Das sind dann andere Flohzäme.

01:13:56: Das sind dann noch mal andere Flohzäme.

01:13:57: Das sind dann noch mal andere Flohzäme.

01:13:58: Das sind dann noch mal andere

01:13:58: Flohzäme.

01:13:59: Das sind dann noch mal andere Flohzäme.

01:14:00: Das sind dann noch mal andere Flohzäme.

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01:14:22: Das sind dann noch mal andere Flohzäme.

01:14:23: Das sind dann noch mal andere Flohzä Was ihr erwartet, was euch gefällt und so weiter.

01:14:27: Aber

01:14:27: ich habe ja gehört, ich habe auch gesagt, ich gucke so gerne in andere Häuser rein an Weihnachten.

01:14:33: Ich würde so gerne wissen.

01:14:34: Was ihr an Weihnachten mögt oder was ihr nicht so mögt, also schreibt einfach mal in die Kommentare rein, wie es euch an Weihnachten geht.

01:14:44: Ich bin mir sicher, es gibt auch einige von euch, die Weihnachten gar nicht mögen.

01:14:49: Und warum das so ist, es gibt ja so viele Unterschiede, unterschiedliche Lebensentwürfe.

01:14:57: Und was macht es, was macht so eine Zeit mit euch, die ihr es gar nicht feiern wollt oder... oder wenn ihr jemanden gerade verloren habt, wie das auch ist.

01:15:07: Es ist nicht so einfach, aber ich würde es einfach gerne wissen und freue mich jetzt schon, dass ihr Kommentare schreibt.

01:15:15: und nochmal danke euch für das Zuhören von diesem Podcast.

01:15:21: Da war sehr persönlich, oder?

01:15:23: Und auf jeden Fall ein wunderschönes Weihnachtsfest.

01:15:27: Schöne Weihnachten, eine schöne Zeit zwischen den Jahren und einen super guten Rutsch.

01:15:33: Ins neue Jahr, wobei, ich weiß gar nicht genau was, wann veröffentlicht wird.

01:15:38: Auf jeden Fall, falls wir uns vorher nicht mehr hören sozusagen, dann lasst es euch super, super gut kommen.

01:15:44: Ach,

01:15:44: ich glaube, es kommen noch zwischendronnen.

01:15:46: zwei, ich glaube zwei oder drei Podcast kommen immer noch.

01:15:49: Ist auch egal, aber das ist jetzt, das ist jetzt der Weihnachtspodcast, ist doch klar, oder?

01:15:54: Musste sein.

01:15:57: Danke, Roland, dass du da mitgemacht hast, weil manchmal denke ich, es ist vielleicht zu viel Gefühl vor mir drinnen und ...

01:16:04: Nee, überhaupt nicht.

01:16:05: ... kannst nicht so gut

01:16:06: ... Danke auch dir, dass du mitgemacht hast.

01:16:08: Meine Güte, was ist heute hier los?

01:16:10: Ja, es Weihnacht ist einfach sehr ... Okay.

01:16:13: Tschüss.

01:16:15: Ciao.

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