Was wir mit der heutigen Lebenserfahrung anders gemacht hätten
Shownotes
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Manchmal stellt man sich die Frage: Was würde ich meinem jüngeren Ich heute sagen?
Nicht aus Reue. Nicht, weil alles falsch war, sondern weil man heute mehr gesehen, mehr gespürt, mehr verstanden hat.
Roland & Petra sprechen darüber, warum sie viele Entscheidungen genauso wieder treffen würden und bei welchen Dingen sie heute ehrlicher, achtsamer oder mutiger wären.
Über Gesundheit, Schlaf, Sport, Geld, Freundschaften, Beziehungen, Ideale, Erwartungen und darüber, wie leicht man sich an Vorstellungen orientiert, die gar nicht zu einem passen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Du willst mir doch nicht sagen, dass du mit allem, was du gemacht hast, einverstanden warst.
00:00:04: Damals, Joa, kam mir vor wie Mathe nur mit Worten.
00:00:08: Ich habe trotzdem ganz viel überhaupt nicht gewusst.
00:00:11: Das
00:00:11: war so eine Entscheidung, wo ich sage, die musste so sein.
00:00:14: Ich bin da so einem Ideal hinterher gerannt.
00:00:17: Hätte ich früher angefangen, nicht alles auszugeben, sondern ein bisschen was zurückzulegen.
00:00:21: Freundschaften sind sowas Wichtiges.
00:00:24: Und ich glaube, da habe ich viele mit überfordert.
00:00:26: Ich wünschte mir so sehr sie wären.
00:00:29: Jetzt da.
00:00:30: Also das würde ich beim Jüngeren nicht empfehlen.
00:00:33: Das war, glaube ich, ein Fehler.
00:00:35: Das war wirklich ein Fehler.
00:00:37: Also ich finde es nach wie vor schwierig.
00:00:38: Herzlich willkommen zu Die Liebsche und die Bracht.
00:00:43: Der Podcast mit Roland Liebscher-Bracht und Dr.
00:00:48: Petra Bracht.
00:00:52: Es gibt tatsächlich einige Dinge, die ich heute meinem Jüngeren ich mitteilen würde, was es nicht tun sollte.
00:01:01: Ich kann mich erinnern, Roland.
00:01:03: Wir hatten eine ziemlich heftige Diskussion, weil ich war der Meinung, es gibt durchaus Dinge, die ich besser machen kann.
00:01:14: Du hast aber vehement gesagt, nein.
00:01:18: Die du hättest besser machen können oder die du besser machen... Also damals war es vergangenheit.
00:01:22: Ah ja, dann können wir gleich drüber sprechen.
00:01:24: Warum hast du gesagt nein?
00:01:27: Weil ich der Meinung bin, dass wir heute hier sind, wo ich mich super wohl fühle, tollste Frau der ganzen Welt, tollsten Söhne der ganzen Welt, für mich ein toller Job auf Erden, weltschmerzfrei machen.
00:01:41: Das alles wäre... im Gefahr, wenn ich irgendwelche Weichen anders gestellt hätte, weil da wäre ich vielleicht nicht hier angekommen, wo ich jetzt bin.
00:01:48: Kann man jetzt viel darüber diskutieren, aber deswegen sage ich immer, alles was war ist gut.
00:01:53: Aber jetzt mal ganz im Ernst Roland, wenn du mal so ein bisschen deine Jahre Revue passieren lassen würdest, du willst mir doch nicht sagen, dass du mit allem was du gemacht hast... Einverstanden war es.
00:02:03: Nein, ich habe viele Leute geagert.
00:02:05: Da können
00:02:06: wir später mal ein bisschen näher drauf eingehen.
00:02:08: Meinst du, du findest doch was.
00:02:09: Na
00:02:10: klar, na klar.
00:02:11: Also,
00:02:12: weil ich glaube, es gibt so viele Dinge, die ich gerne in meinem Jüngeren, ich damals irgendwie erspart hätte, wenn ich ehrlich bin.
00:02:22: Ich weiß noch.
00:02:23: Ich habe zum Beispiel, ich habe ja da... Also so zwischen zwanzig und dreißig, also ich würde jetzt mal diese wirklich diese Zeitspanne nehmen zwischen zwanzig und dreißig, was man hätte vielleicht auch anders machen können.
00:02:35: Ich weiß, ich habe ja damals Medizin studiert und ich habe wirklich gedacht, ich weiß, ich weiß, was Gesundheit ist.
00:02:42: Ich... Ich bin die Expertin für Gesundheit.
00:02:46: Wenn ich mir überlege, welche Überheblichkeit ich da an den Tag gelegt habe, dann wird es mir schon so ein bisschen schwindelig, weil ich wusste eigentlich im Vergleich zu dem, was ich heute weiß, ist es ein Bruchteil gewesen.
00:03:04: Ich weiß, dass ich mich damals schon um ... auch eine gute Ernährung gekümmert habe, ... ... was die Qualität anbelangt, ... ... hat ich beim Metzger gekauft zum Beispiel ... ... und nicht, ... ... und nicht im Billigmarkt, ... ... weil ich dachte, da gibt es ... ... das bessere Fleisch, die bessere Wurst, ... ... auch mit den anderen Lebensmitteln.
00:03:26: Ich habe ja schon ganz früh ... ... Bio-Sachen eingekauft, aber ... ... ich habe trotzdem ganz viel ... überhaupt nicht gewusst und vor allen Dingen auch warum nicht.
00:03:35: Es gab ein paar Sachen, die habe ich intuitiv gespürt gemacht, aber ja, ich überhaupt nicht, was ich heute, was ich heute alles weiß.
00:03:45: Und deswegen denke ich, es wäre so toll, wenn sich die jungen Leute einfach schon mehr mit dem Thema Gesundheit beschäftigen, auch wenn wir denken, in dem Alter uns kann ja nie was passieren.
00:03:57: Und es gibt eine Sache, die mir dazu einfällt.
00:04:00: Du hast ja schon immer der Sportfrieg.
00:04:03: Ja, du hast ja immer Sport gemacht.
00:04:05: Du hast ja trainiert wie ein Wilder, als ich dich kennengelernt habe.
00:04:08: Heute noch.
00:04:09: Ja, das machst du heute immer noch.
00:04:11: Jetzt würde ich doch mal glatt behaupten.
00:04:14: Heute machst du es.
00:04:15: Zum großen Teil, um einfach gesund und fit zu bleiben.
00:04:18: Früher hast du es doch bitte nicht deswegen gemacht.
00:04:21: Du hast es doch gemacht, weil du einfach noch schöner sein wolltest, als du eh schon warst, oder?
00:04:25: Ja, Muskeln sind immer gut und ein gutes Gefühl beim gut trainierten Körper ist auch gut.
00:04:31: Aber da war natürlich die Gesundheit nicht im Vordergrund.
00:04:33: Da war das Fit sein im Vordergrund, sich gut fühlen, all das.
00:04:39: Letztendlich ja nichts Falsches, aber halt anderer Hintergrund.
00:04:42: Mhm, das stimmt.
00:04:44: Aber ich weiß auch noch, dass wir nicht unbedingt wussten, wie wir uns finanziell gut aufstellen sollen.
00:04:51: Also, wie wir mit Geld umzugehen haben.
00:04:53: Wusstest du, wie man mit Geld umgeht?
00:04:55: Ja, ich bin super gut lagekommen.
00:04:57: Obwohl ich sagen müsste, ja, na ja, ist ja so.
00:05:02: Wir haben uns gut.
00:05:02: Ich bin ja von meinen Eltern gemerkt, ich habe da irgendein Barvögel nicht mehr gekriegt.
00:05:07: Ich weiß gar nicht mehr, warum, weil ich wahrscheinlich zu lange studiert oder irgendwas.
00:05:10: Ich weiß es nicht mehr.
00:05:11: Auf jeden Fall.
00:05:12: Wie
00:05:13: viel Semester hast du denn studiert?
00:05:14: Kraus mit der Sprache, mein Schatz.
00:05:17: Also ich habe, lass mich überlegen, ich habe zwölf Semester Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als ich das dann an den Nagel gehängt habe, dann kam ich glaube zwei Semester Jura und dann nochmal drei Semester Volkswirtschaft.
00:05:35: Ja, ich habe dann Sachen studiert, wo ich vorher schon an der Thea Darmstadt Scheine gemacht habe, um mir die Scheine anzuerkennen lassen, um dann nicht mehr so viel machen zu müssen.
00:05:45: Aber dann hat sich das ja immer weiter im Luft aufgelöst und mir war klar, ich würde weder mit Jura ... Jura war für mich ganz schlimm, weil da wird das Denken ja dermaßen kanalisiert.
00:05:59: Und das, was Anwälte heutzutage machen, die da erst mal richtig gut drauf sind, dass sie dann frei, frei irgendwie das alles gestalten können, damals, Joa, kam mir vor, wie Mathe nur mit Worten, so ungefähr.
00:06:12: Also alles ganz festgelegt und kein Freiraum für eigene Gedanken und so was war mein ganz individueller Eindruck.
00:06:20: Ah, da fällt mir doch gerade was ein zum Thema.
00:06:28: Studium, du hast also dann, wenn ich jetzt richtig rechnen kann, siebzehn Semester studiert.
00:06:33: Ja, ja, aber zwölf waren ja die wichtigen.
00:06:35: Das war ja das, was ich gemacht habe.
00:06:36: Hinterher, das war eher so schlecht gewesen, doch noch irgendwie Akademiker werden oder so.
00:06:41: Aber
00:06:41: darum ging es mir jetzt gar nicht.
00:06:43: Mir ging es eigentlich darum.
00:06:44: Und
00:06:44: die Entscheidung?
00:06:46: Mir ging es darum, was würdest du denn heute, deinem Jüngeren, ich sagen, wenn du das mit dieser ganzen Studiumsgeschichte dir nochmal überlegt?
00:06:55: Ja, vor allen Dingen, dass ich da Wirtschaftsingenieurwesen im zwölften Semester während des Hauptdiploms schon lief, geschmissen habe.
00:07:02: Das ist eine der Entscheidungen, was mir ganz wichtig ist, dass ich die immer wieder so machen würde.
00:07:06: Würde ich nicht anders machen.
00:07:07: Die Vernunft sagt natürlich, und meine Eltern haben das gesagt, noch einige Freunde damals.
00:07:12: Du spinnst ja, du bist fast fertig, hör nicht auf, mach weiter.
00:07:15: Aber das war so eine Entscheidung, wo ich sage, die musste so sein.
00:07:20: Die musste so sein, weil wenn ich das fertig studiert hätte, dann wäre ich Wirtschaftsingenieur gewesen, der in Firmen geht und dort aufräumt und Leute entlässt, um die Zahlen besser zu machen und so weiter und so fort.
00:07:34: Also es ist alles zu optimieren und da habe ich früh gemerkt, dass das nicht mein Ding ist.
00:07:38: Und deswegen, das ist so eine Entscheidung, da würden viele sagen, Mensch, wäre das nicht besser gewesen, es fertig zu machen, hättest du das Diplom gehabt und dieses Zwölfsemester wäre nicht umsonst gewesen.
00:07:50: Die waren nicht umsonst.
00:07:52: Ich habe da super viel gelernt aus dem BWL-Bereich, aus dem Maschinenbaubereich.
00:07:56: Sonst könnte ich das gar nicht machen.
00:07:57: Ich könnte nicht die Selbstständigkeit aufgebaut haben, seitdem ich war ja immer nur selbstständig, nur mal fünfzehn Monate nicht, als ich bei der Bundeswehr war.
00:08:05: Das hat mir auch gereicht, um zu verstehen, dass ich niemals angestellt sein möchte.
00:08:09: Wir reichen, die nichts mit Wissen und Können zu tun haben, die waren mir absolut zu wieder.
00:08:15: Heute noch, könnte ich heute noch nicht.
00:08:17: Also es geht jetzt nicht darum, welche Entscheidungen, die du getroffen hast in deinen jungen Jahren, die richtigen Entscheidungen waren, aber ich wollte trotzdem wissen, ob das für
00:08:26: dich... Ob das eine falsche
00:08:27: war?
00:08:27: Ja, ob das eine falsche war oder nicht.
00:08:28: Aber ganz klar, es war keine, weil sonst hättest du diese ganze Schmerztheorie, die Betrachtung, wie du Schmerzen... gesehen hast, überhaupt nicht in die Welt.
00:08:42: Und wie du damals entdeckt hast zu sehen und wie du sie jetzt immer noch siehst, vielleicht noch ein bisschen detaillierter, werde er wahrscheinlich nicht gelungen.
00:08:50: Ja, und deswegen, darüber haben wir ja hart diskutiert, wo ich gesagt habe, diese wichtigen Entscheidungen, wo so Weggabelungen sind.
00:09:01: Vielleicht finden wir eine, die ich trotzdem anders gemacht hätte.
00:09:03: Lass uns über diskutieren.
00:09:04: Aber die bin ich froh, dass ich die wirklich so getroffen habe.
00:09:10: Ja, dann vielleicht sage ich jetzt mal eine Sache, die ich verkehrt gemacht habe.
00:09:15: Ganz, ganz, ganz sicher.
00:09:19: Diejenigen von euch, die uns so ein bisschen besser kennen oder auch genauer angucken wissen, dass der Roland so ein eher... ... so ein Sunny Boy ist, mit so einem braunen Tarm, ... ... mit dunklen Augen.
00:09:32: Er hatte ganz dunkle Haare gehabt, ... ... mit ganz vielen Locken.
00:09:35: Also wirklich ... ... also für mich ein Bild von Mann, ... ... und ich bin genau das Gegenteil.
00:09:39: Heute nicht mehr oder was?
00:09:40: Doch, doch.
00:09:41: Aber ich war ein junger Mann damals.
00:09:44: Okay, okay, okay.
00:09:44: Okay, vielleicht kannst du damit leben.
00:09:47: Oh Gott, oh Gott, ich muss ja auch hier aufpassen.
00:09:49: Ich merke schon.
00:09:51: Und ich bin ... Genau das Gegenteil, also heller Augen, heller Haut, heller Haare.
00:09:58: Und damals, als ich so jung war, war es tatsächlich so, dass braun sein, schön und gesund sein bedeutete.
00:10:08: Heute noch.
00:10:09: Bitte.
00:10:10: Es verändert sich.
00:10:11: Für mich
00:10:11: heute noch.
00:10:12: Ich weiß, je weiss ich das anders.
00:10:14: Ja, aber vielen Dank, dass du es jetzt sagst.
00:10:17: Aber trotzdem, ich meine, du hast trotzdem dich für mich entschieden, obwohl ich Peter Braun noch gesund dadurch wohl auch ausgesehen habe oder besser ausgesehen habe.
00:10:26: Also,
00:10:26: du hast superhübsch ausgesehen mit supertollen Augen und total gesund und total positiv.
00:10:32: Aber ich war trotzdem hellhäutig.
00:10:34: Was ich einfach sagen will, ich wollte nicht hellhäutig sein.
00:10:36: Ich wollte eigentlich... So nach Haut haben wir wieder Roland und ich wollte braun und überhaupt einfach braun wollte ich sein, aber schon bevor es dich gab, wenn ich ehrlich bin, ich wollte nicht weiß sein, was habe ich gemacht?
00:10:50: Ich bin Sommer für Sommer, immer wenn die Sonne geschehen hat, ich bin in die Sonne, ich habe mich verbrannt.
00:10:57: Ich weiß nicht, zwanzigmal im Sommer
00:10:59: bestimmt.
00:11:00: Es kommt noch bestimmt, bestimmt zwanzigmal ein Sonnenbrand gehabt.
00:11:05: Natürlich immer im Gesicht, weil Gesicht war ja das, was man von mir hauptsächlich gesehen hat und dann lieber rot als weiß.
00:11:15: Nie Sonnenschutz benutzt.
00:11:18: und das über Ja, tatsächlich über Jahrzehnte.
00:11:21: Ja, ich war ja da noch ziemlich stur, bis ich dann irgendwann mal geschnallt hab, dass es wirklich nicht gut sein kann.
00:11:27: Und, und da hast du recht, ich bin auch noch zusätzlich im Winter in Solarium.
00:11:32: Manchmal fünfmal, manchmal sechsmal die Woche.
00:11:35: Wow.
00:11:35: Ich wollte das... Das
00:11:36: war vor unserer
00:11:37: Zeit.
00:11:37: Ja, ich wollte nicht so weiß sein.
00:11:40: Heute... Heute sieht das natürlich ganz anders aus.
00:11:43: Ich finde Menschen, die so eine feine, helle Haut haben, ich finde es einfach unglaublich ästhetisch und schön.
00:11:50: Für mich hat das eine ganz andere Bedeutung mittlerweile und für mich sieht eine helle Haut, wenn jemand hellhäutig ist und die ist gesund, ist es unheimlich schön, wenn jemand... eher so ein dunkler Typ ist wie du und einfach auch noch ein bisschen fahrbar.
00:12:06: Finde ich das auch schön.
00:12:07: Aber ich bin da so einem Ideal hinterher gerannt, dass ich habe einfach nicht bedienen können.
00:12:14: Ich glaube, das geht heute ganz vielen Leuten so.
00:12:16: Es geht jetzt nicht um das Brauen sein.
00:12:19: Aber es geht darum, dass das ganz viele Menschen, glaube ich, irgendwelchen Idealen hinterherrennen.
00:12:26: Und ich kann euch nur sagen, es kann sein, dass es in zwanzig, dreißig Jahren alles ganz anders aussieht.
00:12:30: Und deswegen wirklich vorsichtig mit diesen ganzen neuen Empfehlungen bzw.
00:12:36: mit den ganzen Schein-Schönheitsideale, die es da gibt, also mit dicken Lippen, aufgepolsterten Brüsten und das verändert sich ja auch.
00:12:50: Ich weiß, es gab da mal dünne Augenbrauen, dicke Augenbrauen.
00:12:54: Wenn ich das alles mitgemacht habe, da komme ich auch gleich nochmal dazu.
00:12:58: Wenn ich das alles mitgemacht hätte und hätte mir immer schön die Augenbrauen gezupft, als man nur so ein ganz dünnes Strich gehabt hat, weil das modern war, hätte ich heute garantiert keine Augenbrauen mehr, weil die wachsen halt auch nur bestimmte Anzahl nach und dann gibt sie nicht mehr.
00:13:15: Also von daher bin ich heilfroh, dass ich da nicht mitgemacht habe und wo ich mich auch noch dran erinnern kann.
00:13:22: Zu meiner Zeit gab es Twiggy.
00:13:26: Das war diese, weißt du noch, wie die ausgesehen hat?
00:13:29: Ich
00:13:30: hab nur das Wort mal gehört, wie die genau aussehen.
00:13:32: Weiß ich gar nicht.
00:13:32: Dünn wahrscheinlich.
00:13:33: Die
00:13:33: war nicht dünn, die war magersüchtig.
00:13:36: Und ich fand es immer ganz, ich fand es super schön.
00:13:40: Ich fand es super schön.
00:13:41: Magersüchtig?
00:13:42: Nein.
00:13:42: Ich fand das dünn sein so super schön.
00:13:45: Und das war für mich eine ganz lange Zeit eine riesen Qual.
00:13:48: Ich bin Gott sei Dank nie in eine S-Störung reingekommen, aber damals sind ganz viele Frauen in S-Störung reingekommen.
00:13:54: Und wenn ich mir das so jetzt so angucke im Laufe der Zeit, dann gab es die ganz normal gewichtigen, dann ist es jetzt eher innen, dass man irgendwie fülliger ist.
00:14:05: Und meine Güte, ich kann einfach nur sagen... Die die Mitte macht sich das normale ist es eigentlich immer.
00:14:13: Das ist immer die Balance.
00:14:15: Also das sind jetzt so Sachen von mir, die ich erzählen wollte.
00:14:18: Aber vielleicht gibt es denn auch Sachen Roland, von dir, die du deinem Jüngeren ich empfehlen würdest anders zu machen.
00:14:26: Ja, also eine Sache, die ist mir aufgefallen im Laufe der vielen Jahre.
00:14:30: Wir sind da damals mit Geld ganz ... locker-flockig umgegangen.
00:14:36: Also wir haben Gott sei Dank immer Geld gehabt, ... ... ich hatte ja der Autowerkstatt erst ... ... und dann ... ... ich hatte eigentlich immer durch ... ... meine Selbstständigkeit genug Geld ... ...
00:14:44: und ... Ja, und ich habe ja auch gearbeitet, ... ... also wir hatten immer richtig
00:14:47: ... Da wollte ich grad hinkommen ... ... und als du dann irgendwie als Ärztin ... ... nicht niedergelassen hast, dann sowieso ... ... und wir haben ... ... supergut verdient, ... ... es kam ja alles von uns selbst, ... ... wir haben ja da nichts von zu Hause irgendwie mitbekommen.
00:15:01: Und da würde ich wirklich was anderes machen.
00:15:04: Wenn ich damals gewusst hätte, wie der Zins-Zins-Effekt sich auswirkt, hätte ich früher angefangen, nicht alles auszugeben, sondern ein bisschen was zurückzulegen, vielleicht anzulegen, vielleicht irgendwelche Dinge zu kaufen, die einen längeren Wert haben.
00:15:18: Da hätte ich vieles anders gemacht.
00:15:20: Das machen unsere Söhne uns heute vor, wie man so was macht.
00:15:23: Da gibt es heute Sparpläne, wo man ganz regelmäßig nur kleine Beträge zurücklegt.
00:15:28: Und trotzdem, wenn man das über lange Zeiträume betrachtet, hat man da dann richtig was in der Hand, womit man auch irgendwann sich größere Dinge leisten kann.
00:15:38: Und da habe ich was verpennt, will ich mal sagen, weil ich wusste einfach nicht, was da möglich ist.
00:15:46: weil ich das nie gelernt hatte.
00:15:48: Aber in der BWL, da ging es eigentlich um Anwendung, ja, ging es um Firmenaufbau und solche Geschichten.
00:15:53: Aber so Geldanlage, also deswegen finde ich auch eigentlich, ich habe mal gehört in asiatischen Ländern, lernen, dass die Kinder, also ich weiß es nicht im Welt, ich habe Singapore oder so, da gibt es Kinder, die lernen wirklich in der Schule den Umgang mit Geld.
00:16:08: Und das ist ein... Großes Manko, dass es das bei uns nicht gibt.
00:16:12: Vielleicht einzelne Lehrer, die das mal irgendwo in irgendeinem Unterricht machen.
00:16:16: Aber da würde ich mal im Jüngeren ich sagen, kümmere dich drum, frag Leute, die sich damit auskennen.
00:16:23: Die Eltern im Freundeskreis vielleicht, wenn da irgendwelche Leute dabei sind, die sich mit so was auskennen, das hätte ich anders gemacht.
00:16:33: Ich muss da nochmal einhaken, aber du meinst du jetzt nicht... ernsthaft, dass man von dem Geld, was man verdient, was auf die Seite legt
00:16:41: und
00:16:41: spart.
00:16:42: Nicht sparen, aber anlegen.
00:16:44: Aber das
00:16:45: ist ein Riesenunterschied, weil du
00:16:47: hast gesagt, das
00:16:47: ist Sparpläne und so Sachen.
00:16:49: Ja, das nennt sich Sparpläne.
00:16:51: Wir haben ja auch mal eine Lebensversicherung abgeschlossen oder sogar zwei und haben die dann, Gott sei Dank, früh genug auch wieder aufgelöst.
00:16:58: Nein, das war nicht sparen.
00:16:59: im Sinne von unter der Betticke verstauen oder in der Betticke sind wir so nicht mehr in der Matratze.
00:17:03: Oder auch spark,
00:17:03: aber auch irgendwo auf einer Bank das Geld hinlegen,
00:17:06: finde ich.
00:17:06: Nein, nein, nein.
00:17:06: Du, lass mich mal einfach mal sagen, das war null gedacht.
00:17:09: Aber diese Sparpläne, die heißen ja deswegen so, weil man da jeden Monat eine bestimmte Summe in irgendwas rein investiert.
00:17:16: So war das gemein im Gotteswillen.
00:17:18: Ich habe ja von Zinsinsen-Effekt gesprochen auf den Spar-Kund.
00:17:22: Du kriegst ja nichts.
00:17:23: Ja, ich glaube, vielleicht mache ich jetzt mal wieder weiter.
00:17:26: Es gibt noch was, was mit dem ich nicht gut umgegangen bin.
00:17:30: Und zwar mit meinem Schlaf.
00:17:33: Mit meinen Schlafgewohnheiten.
00:17:37: Ich habe geschlafen, so viel ich schlafen konnte.
00:17:40: Das war oftmals ganz wenig.
00:17:42: Das waren fünf Stunden, sechs Stunden.
00:17:44: Und am Wochenende konnte ich vielleicht mal zehn Stunden schlafen.
00:17:48: Das habe ich auch gemacht.
00:17:49: Es war alles total unregelmäßig.
00:17:52: Es war chaotisch.
00:17:54: Mit dem Wissen, dass man heute, was ich heute habe, würde ich auf jeden Fall meinen Jüngeren ich sagen, dass es regelmäßiger ist.
00:18:06: ins Bett gehen sollte und regeln.
00:18:09: Warum lachst du
00:18:09: da?
00:18:09: Jetzt muss ich lachen.
00:18:11: Nein, weil das finde ich, das mag sonderlich optimiert sein, ja.
00:18:14: Aber denkt doch mal an uns, als wir jung waren oder denkt an Leute, die jetzt jung sind.
00:18:18: Guckt ja unsere Söhne an, ja.
00:18:20: Also da bist du abends unterwegs.
00:18:21: Wir haben uns nachts um halb fünf mehr Gemesser kennengelernt.
00:18:24: Wir hätten uns nicht kennengelernt, wenn dein Jüngeres ich gedacht hätte, es muss abends um elf im Bett liegen.
00:18:28: Also das ist alles finde ich für dich, also klar vernünftig wäre es, aber Wenn du jung bist, willst du die Nächte um die Ohren schlagen und willst Sachen erleben und da ist der Schlaf völlig nebensächlich.
00:18:40: Der Körper holt ihn sich, wenn er nicht mehr kann, wenn keine drogenen Rolle spielen und das war bei uns ja nie größer der Fall, dann regelt sich das von selbst.
00:18:50: Also das würde ich beim Jüngeren... Ich nicht empfehlen, weil der Verlust an Lebensfreude und an das für uns kennengelernt haben, Peter.
00:18:57: Das ist das beste Beispiel.
00:18:59: Ich habe ja auch nie gesagt, dass man keine Ausnahmen machen sollte, weil Ausnahmen müssen immer drin sein.
00:19:08: Das glaube ich für alles im Leben im Übrigen.
00:19:11: Aber so diese Regelmäßigkeit von Unregelmäßigkeit, das
00:19:16: finde ich nicht in Ordnung.
00:19:17: Mal kurz überlegen, diese Regelmäßigkeit von Unregelmäßigkeit.
00:19:21: Ja.
00:19:21: Und außerdem gab es ja auch so ein Kredo, das es hieß, die ganz tollen Leute, die brauchen kaum Schlaf, die kommen mit fünf Stunden zurecht.
00:19:33: Du warst auch einer von denen, die gedacht haben, das ist besonders gut.
00:19:37: Doch, Roland.
00:19:38: Habe ich nie gedacht.
00:19:39: Sorry, Missverständnis, habe ich nie gedacht.
00:19:42: Du warst keiner, der gesagt hat, du brauchst nicht so viel Schlaf.
00:19:46: Habe ich vielleicht mal gesagt, wenn ich gut drauf war oder so oder wenn du gesagt hast, lass uns jetzt nach Hause gehen und ich habe gesagt, nee, wir bleiben noch hier.
00:19:52: Geh alleine nach Hause.
00:19:54: Ich will noch ein bisschen feiern.
00:19:55: Dann vielleicht.
00:19:57: Na gut, also ihr seht, da haben wir andere unterschiedliche Meinungen.
00:20:02: Aber auf jeden Fall, ich würde trotzdem meinen Jüngeren ich sagen, hey, pass auf.
00:20:07: Also zumindest, dass das Jüngere ich das weiß.
00:20:10: Du brauchst schon deine sieben bis acht Stunden Schlaf am Tag.
00:20:14: Das ist gesund.
00:20:15: Versuchst dir so oft, wie es geht, zuholen.
00:20:19: Weil ich glaube, das ist einer der wesentlichen Grundlagen für wirklich eine stabile Gesundheit.
00:20:26: Ja, aber...
00:20:29: Findest
00:20:29: du das?
00:20:30: Ja, nee, nee.
00:20:31: Oh Gott, das will ein Doof finde ich überhaupt nicht.
00:20:32: Ich finde es vernünftig.
00:20:33: Ich finde es vernünftig.
00:20:35: Und vielleicht sollte man ab vierzig da mal ein bisschen darauf achten.
00:20:39: Na gut, jetzt wird er bei
00:20:39: dreißig, ich weiß.
00:20:41: Okay, können wir ja dann nochmal überlegen, ob wir auch zwischen dreißig und vierzig was machen wollen.
00:20:46: Aber jetzt sind wir erst mal bei zwanzig und dreißig, ich habe verstanden.
00:20:49: Gibt es denn noch was bei dir?
00:20:51: Lass mich überlegen, ja klar.
00:20:53: Also es gibt vor allen Dingen Umgangsweisen mit anderen Menschen.
00:20:59: Und da würde ich mal müngeren.
00:21:02: Ich sage, du passen ein bisschen auf, wie du mit Leuten umgehst.
00:21:07: Moment, da würde ich gerne mal einhaken.
00:21:11: Wie so?
00:21:12: Ja,
00:21:13: also ich bin halt jemand, der von sich selbst viel abverlangt.
00:21:19: Und für mich war es lange Jahre völlig normal, dass das, was ich von mir selbst verlange, auch die anderen erfüllen sollten, mit denen ich zu tun habe.
00:21:28: Ob das jetzt irgendwelche Schüler waren in der Kampfkunst oder ob das irgendwelche Freunde waren, mir ist nie klar geworden, dass jeder irgendwie eine andere Intensität hat, sich für irgendwas einzusetzen.
00:21:40: Und ich glaube, da habe ich viele mit überfordert.
00:21:43: Was heißt es denn, du hast viele damit
00:21:45: überfordert?
00:21:46: Einfach mehr Feeling haben für die anderen, dass bestimmte Dinge halt nicht gehen und nicht irgendwie brachial versuchen, das durchzusetzen.
00:21:55: Was waren die Konsequenzen, dass du das so oft versucht hast für dich?
00:21:58: Was hast du da mitgekriegt?
00:22:01: Ja, also meine Freunde habe ich immer gehabt, aber ich habe mitgekriegt, dass es oft einfach schlecht ankam.
00:22:11: Dass es schlecht ankam und dass es auch dann so ein Image war und bestimmte Leute auch für bestimmten Ebenen nichts mehr zu tun haben wollten, weil einfach meine Erwartungshaltung da viel zu groß war.
00:22:25: Also man könnte auch zu sagen, du warst schon ganz schön massiv im Markt gewesen.
00:22:28: Massiv bin ich ja heute noch.
00:22:30: Gott sei Dank, sonst gäbe es die Schmerz da ab hier nicht.
00:22:31: Ja, du bist stark.
00:22:32: Aber ich bin heute, ich bin inhaltlich massiv.
00:22:35: Ich finde eher, du bist stark in dem, was du weißt.
00:22:42: Das vertrittst du auch stark.
00:22:44: Massiv hat für mich, massiv hat für mich
00:22:47: mehr
00:22:48: so einen heftigen Beigeschmack.
00:22:51: Müssen wir halt definieren, was genau gemeint ist.
00:22:53: Also ich würde nach wie vor sagen, sich für eine gute Sache massiv einzusetzen, finde ich, finde ich total gut.
00:23:01: Also besser, zu massiv als zu lasch, wenn die Sache die Welt besser macht.
00:23:07: Aber es hat eine Frage der Definition.
00:23:08: Ich weiß schon, was du meinst.
00:23:10: Also ein bisschen mehr auf die anderen Arten.
00:23:12: Trotzdem stark sein im Inhalt und dann eben ein bisschen... Ich meine, ich hab das ja lernen müssen, ja.
00:23:17: Das war ja für mich... Es sprung ins kalte Wasser, als ich irgendwann über die Schmerztherapie plötzlich mit Therapeuten zu tun hatte.
00:23:26: Ja, du musst dir das mal überlegen.
00:23:27: Ich weiß nicht, ob es...
00:23:27: Wie sagst du das mit Therapeuten zu tun hatte?
00:23:30: Was
00:23:31: meinst du?
00:23:31: Ich war ja
00:23:32: auch einer.
00:23:33: Lass mich mal erklären.
00:23:33: Lass mir erklären.
00:23:34: Ja, du warst ja Ärztin.
00:23:36: Und das war so akzeptiert.
00:23:37: Ärztin sind halt so.
00:23:39: Aber du musst dir vorstellen, ich war ja in der Welt der Kampfkunst.
00:23:47: Ab dem Studium war ich, habe ich Kampfkunst gemacht.
00:23:50: Ja, jahrzehntelang.
00:23:52: Und da gibt es eine ganz klare Hierarchie des Könnens.
00:23:55: Das wissen sie auch, aber vor allem nicht des Könnens.
00:23:57: Eine ganz klare Hierarchie.
00:23:58: Und derjenige, der sich der hoch gearbeitet hat, und der hat Schülerinnen und Schüler, und wenn der denen sagt, ihr trainiert bitte mal so, dann ist das keine Frage, dann sollen die das so machen, ansonsten machen sie sich nicht mehr zum Unterricht zu kommen.
00:24:12: Also es ist eine ganz klare.
00:24:14: Da wird nicht diskutiert, was ist jetzt besser, was ist schlechter, sondern ich habe ein Wissen.
00:24:24: Gerade in der Kampfkunst ist es auch üblich, ähnlich ein bisschen wie im Militär, ohne Waffen halt nur, dass du ganz klare Führungsprinzipien hast.
00:24:34: Im Militär ist noch ein bisschen anders, da muss ich jetzt eine Einschränkung machen, weil meine Militärzeit bei der Bundeswehr diese fünfzehn Monate Grundwehrdienst Die waren der Horror für mich, weil da waren Leute vor mir, also vor allen Dingen aus der mittleren Führungsebene, die für mich meine Einschätzung nicht viel Ahnung hatten und die nur aufgrund ihrer Position mir irgendwie zu sagen hatten, was ich tun sollen.
00:25:00: Da habe ich ein richtiges Problem mit.
00:25:02: Aber in der Kampfkunst werden nur die Leute akzeptiert, die nicht in das Sagen haben aufgrund ihres Titels oder so, sondern die auch wirklich was können.
00:25:13: Sonst, weil du kannst da ganz einfach testen.
00:25:15: Aber das heißt also, also A ist mir der Begriff autoritär eingefallen insgesamt und
00:25:25: ist halt kein Diskussionskreisel
00:25:27: oder
00:25:27: Zirkel.
00:25:28: Ja, und dann
00:25:29: erschreckt mich aber da erschreckt mich halt auch, dass derjenige, der besser kloppen oder verkloppen kann, ist der stärkere und der
00:25:36: nicht nur der hat.
00:25:38: Nein, nein, nein, kurz kurz nachdenken.
00:25:41: Der, der das besser kann, der besser sich körperlich zur Wehr setzen kann und da die Oberhand hat, hat damit überhaupt das Recht, einen anderen in Unterricht zu geben.
00:25:53: Also das ist ja, ich sehe das ja, du siehst jetzt, was schon immer so ein bisschen ein Problem war, die Kampfkunst immer nur als etwas, wo sich Leute ohne Sinn und Verstand körperlich auseinandersetzen.
00:26:04: Für mich war Kampfkunst immer eine Kunst.
00:26:07: eine Kunst mit dem Gegner, der viel Kraft hat, so kunstvoll umzugehen, dass er die Kraft nicht an dir ablassen kann, dass er sich nicht verletzen kann, dass er nicht irgendwie, Leute körperlich arg schlimm zurichtet, all das.
00:26:22: Also es für mich nur positiv besetzt.
00:26:26: Man muss sich wehren können, fertig.
00:26:28: Aber lass uns noch mal zurückzugehen zu dem ursprünglichen Thema.
00:26:32: Wir waren aber in Therapeuten.
00:26:34: Ja, genau.
00:26:35: Was war mit
00:26:36: diesen Therapeuten?
00:26:36: Ja, und aus dieser Welt, da war ich ja gerade, aus dieser Welt falle ich plötzlich in eine Welt, wo ich so eine Therapeutengruppe vor mir sitzen habe, mit Ärzten und Heilpraktiker und Physiotherapeuten und denke mir plötzlich, das ist ja etwas anders als das, was du gewohnt bist.
00:26:55: Und das hat mich auch stark trainiert.
00:26:57: Und wir haben dann später diejenigen, die heute noch dabei sind, Die haben wir seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr seit dem Jahr was für ein Verhalten ich da hatte.
00:27:29: Aber ich habe da gar nichts dabei gedacht, weil ich war damals einfach Kampfkunstheraichi gewohnt und bin jetzt in so eine völlig andere Welt reingefallen, quasi aus Versehen zufällig.
00:27:40: Und deswegen musste ich das, was du vorhin gesagt hast, diese Massivität und all das, das musste ich mir sowieso abgewöhnen, weil das ja überhaupt nicht reingepasst hat.
00:27:51: Weil die Therapeuten und Ärzte sind jetzt so nüftige Menschen, die die was klären untereinander, wo es keine Hierarchie gibt nach dem Motto, der hat dem was zu sagen und so ein völlig andere Welt für mich.
00:28:01: Das ist ein schmerzhafter Prozess für
00:28:04: mich.
00:28:05: Überhaupt nicht.
00:28:05: Aber du hast auch Leute verloren dadurch, die damit nicht umgehen konnten.
00:28:12: Die habe ich auch in der Kampfkunst verloren.
00:28:14: Ich weiß, das hat dir nichts ausgemacht.
00:28:16: Das fand ich manchmal nicht gut, aber letztendlich Reisende sollen man ziehen lassen.
00:28:25: Ja, ich hatte halt immer, wie soll ich es sagen?
00:28:29: Das klingt halt jetzt.
00:28:29: vielleicht klingt es ein bisschen negativ, wenn man das falsch auslegt, aber ich meine es eigentlich positiv.
00:28:34: Ich habe immer ein Ziel gehabt und habe darauf hingearbeitet und habe mich den Leuten umgeben, die auch darauf hinarbeiten, so als gemeinsames Sache quasi.
00:28:47: Und wenn ich dann die Wahl hatte, meine Richtung zu ändern, um jemanden einen Gefallen zu tun oder bei meinem Ziel zu bleiben, dann bin ich immer beim Ziel geblieben und das sind die halt dann teilweise gezogen, aber das ist auch völlig normal, ist ja überall so und immer.
00:29:03: Also opportunistisch warst du nie.
00:29:05: Das ist absolut richtig.
00:29:07: Aber nichtsdestotrotz, wenn du das jetzt was du eben erzählt hast zusammenfassen solltest, was würdest du denn jetzt deinem Jüngeren ich sagen?
00:29:16: Einfach ein bisschen verständnisvoller sein, sich mehr in andere Menschen reinversetzen, um vielleicht doch Wege zu finden.
00:29:27: wie man trotzdem einen guten gemeinsamen Ziel voranschreiten kann.
00:29:33: Also einfach mehr Feeling haben, mehr auf die anderen achten.
00:29:36: Mir Rücksicht nehmen, auch Befindlichkeiten halt menschlicher sein letztendlich.
00:29:41: Das würde ich bei jüngeren ich sagen.
00:29:43: Sorry, wenn ich jetzt mal ein bisschen lachen muss.
00:29:45: Ich denke, das lacht ziemlich
00:29:49: aus.
00:29:50: Es gibt ja schon öfters Kommentare unter den Podcast-Videos oder überhaupt.
00:29:57: Da heißt es, meine Güte.
00:29:59: Dieser Mann lässt seine Frau nie ausreden.
00:30:02: Ich kann euch nur sagen, es gab einen, da war das viel schlimmer.
00:30:06: Und für mich ist es teilweise fälls mir gar nicht auf, dass du reinredest, weil du bist da schon, du hast auch an hier gearbeitet.
00:30:16: Das finde ich auch gut.
00:30:18: Und ich denke, man kann auch nur an was arbeiten, wenn einem was klar ist.
00:30:22: Ja logisch.
00:30:22: Und deswegen glaube ich auch, als ich mein, es war ja schon auch ein Prozess.
00:30:26: Ich glaube, ich habe dich da auch ein bisschen unterstützt, einfach auch so ein bisschen mehr, mehr Feeling zu kriegen für das, was ein anderer sagt und dass man da mehr, ja, dass man das auch fühlt und was einfacher ist im Umgang
00:30:39: und so
00:30:39: weiter.
00:30:39: Ja wobei.
00:30:41: Und ich glaube, ich glaube, das ist ganz gut so, dass man durchaus auch dem Ja, den Jüngeren insgesamt schon auch mal Hilfestellungen gibt, indem man sagt, hey, vielleicht guckst du da mal ein bisschen besser dort hin.
00:30:55: Ja sowieso.
00:30:57: Klar, klar.
00:30:58: Ich wollte jetzt noch mal was sagen, da ist mir wieder entflutscht, aber mal weiter.
00:31:02: Ne, ich dachte nur, also du hast es ja jetzt zusammengefasst, was es war, das finde ich gut.
00:31:07: Also einfach... mehr zuzuhören oder mehr einzugehen auf den anderen?
00:31:13: Ja, wobei, also zum Beispiel diese Unterbrechereige.
00:31:17: Das ist halt, ich finde es schwierig, weil, also ich finde es nach wie vor schwierig.
00:31:22: Ich achte es viel, viel mehr drauf und mache es auch viel, viel weniger und manchmal ist es ja okay.
00:31:28: Manchmal ist es auch okay, machst du ja auch bei mir.
00:31:31: Vielleicht nicht so oft, vielleicht viel weniger auffällig und so, aber ich sage warum.
00:31:36: Wenn man sich so austauscht, also das gibt es die Möglichkeit, der eine redet so lange, bis er nichts mehr einfällt, dann redet der andere so lange, bis er nichts mehr einfällt.
00:31:44: Aber das ist eine langweilige Diskussion.
00:31:46: Es ist ja viel kurzweiliger, wenn man so Sachen entwickelt, sich austauscht und dann eben zum Beispiel, da hatte ich was, das hat super gut gepasst und hätte unsere Diskussion noch ein bisschen erweitert.
00:32:00: Aber dann habe ich total darauf gewartet.
00:32:03: Erst mal.
00:32:04: bis ich eine Pause kriege, du hast weitergesprochen und dann war es halt weg.
00:32:08: Und das finde ich immer schade.
00:32:10: Also das Optimale ist für mich nicht, dass jeder so lange redet, bis er dann von alleine aufhört und dann der andere das Gleiche macht, sondern das Optimale ist für mich ein Mittelding.
00:32:20: Also mein Unterbrechen ist teilweise nicht nett und ist einfach übergriffig.
00:32:24: Das sehe ich voll ein.
00:32:26: Aber ich unterbreche auch nicht um irgendwie, muss ich wirklich so sagen, ich unterbreche, wenn ich das tue, Plast er so aus mir raus und das mache ich nicht, um den anderen irgendwie zum Schweigen zu bringen, sondern ich habe eine geniale Idee, die er zu beitragen könnte, dass man sich nur besser unterhalten und austauschen kann und die passt dann in diesen Moment und die passt keine zehn Minuten später.
00:32:51: Ich habe ja mal irgendwann angefangen, als ich dieses Problem lösen wollte, habe ich ja angefangen mir so Notizen zu machen und da habe ich dann ein Zettel mit fünf Mit fünf Notizen, mit fünf Setzen.
00:33:04: Und irgendwann gibt es da eine Möglichkeit, die zu sagen.
00:33:08: Aber die kann man gerade durchstreichen, weil die haben längst ihre Aktualität verloren.
00:33:15: Jetzt könnte jemand sagen, böswillig, ja, da war sowieso nichts inhaltig wertvolles.
00:33:20: Sonst hätte es noch gepasst.
00:33:21: Nein, nein.
00:33:23: Nee, es sehe ich anders.
00:33:25: Aber mit diesen langen Monologen, das ist ganz gut, ist, dass man die unterbricht.
00:33:32: Das kann ich einfach nur zustimmen.
00:33:34: Das ist richtig, weil... Wenn man dich laufen lassen würde, bei dem was du sagen würdest, du würdest wahrscheinlich überhaupt nicht mehr aufhören.
00:33:43: Also von daher glaube ich, dass Unterbrechungen schon sinnvoll sind.
00:33:47: Nach
00:33:48: dem Motto, nach dem Motto ich auch zu reden, du musst mich unterbrechen.
00:33:52: Und dann ist
00:33:53: mir noch was eingefallen, sorry.
00:33:55: Ja, ja, ja, ja, schon verstanden.
00:33:57: Schmunzeln.
00:33:57: Und dann ist mir noch was eingefallen, weil das ist ja immer so, das ist ja wirklich so ein bisschen wie... Ähm, wie so ein kleiner, so einen kleinen, also irgendwie so ein Hinweis, hey, das war nicht gut von dir.
00:34:11: jetzt, weil ich habe was vergessen, was ich sagen wollte, was so wichtig gewesen wäre.
00:34:16: Weißt du, was die Mutter immer zu mir gesagt hat?
00:34:19: Erzählen.
00:34:19: Denn
00:34:19: immer gesagt, wenn es wichtig ist, dann bleibt es da oder kommt es wieder.
00:34:25: Und wenn es nicht wichtig war, dann ist es einfach weg.
00:34:27: Da ist vielleicht was dran, kann sein.
00:34:30: Auf jeden Fall wieder zurück zum jüngeren ich.
00:34:32: Also meinem jüngeren ich würde ich sagen, gerade wenn du eine blonde Frau hast, mit heller Haut, dann wird breiter Spaß jetzt.
00:34:41: Das war ein Spaß.
00:34:43: Nein, ich würde dem jüngeren ich sagen, einfach ein bisschen mehr darauf zu achten, Leuten nicht ins Wort zu fallen und ihre Gedanken fertig entwickeln zu lassen.
00:34:54: Ja,
00:34:54: ich wollte einfach sagen.
00:34:55: Auf jeden
00:34:55: Fall.
00:34:56: Eigentlich bist du ja manchmal wirklich auch witzig, mit dem irgendwie plante Haare heller auf und so.
00:35:01: Das fand ich eben schon sehr witzig.
00:35:03: Okay, jetzt lass uns mal weitermachen.
00:35:07: Ich glaube, du warst jetzt gerade dran.
00:35:09: Was fällt mir noch?
00:35:10: Ja, mir fällt was ganz Wesentliches ein, was ich unbedingt meinem Jüngeren ich hätte sagen müssen und was ich kaum mehr bett machen kann.
00:35:21: Das ist, dass ich einfach Freundschaften nicht gepflegt habe.
00:35:24: Für mich war das normal.
00:35:27: Irgendwie war es normal und wenn es funktioniert hat, hat es funktioniert.
00:35:30: Wenn nicht, hat es nicht funktioniert.
00:35:32: Aber heute weiß ich, dass man Freundschaften pflegen muss.
00:35:36: Und ich bin froh, dass ich noch einige Freunde habe, weil Freund und auch zwei männliche Freunde, würde ich auch sagen, dass ich die durchaus habe.
00:35:56: Aber das ist gerade so, dass es noch gut ist, weil weniger würde ich sehr schade finden.
00:36:03: Und ich habe mich nicht gemeldet, wenn ich was vermeintlich... Wichtigeres zu tun hatte.
00:36:12: Bei uns hatten halt immer Familie, Kinder und Beruf so die Prioritäten.
00:36:17: Und da kamen wirklich Freunde zu kurz.
00:36:20: Und ich kann einfach nur sagen, Freundschaften sind sowas Wichtiges, weil im Laufe des Lebens geschehend Dinge passieren Sachen, die möchtest du gerne mit jemandem teilen, dem du vertrauen kannst.
00:36:36: Und Freundschaft ist einfach was, was wächst.
00:36:40: Und ich würde bestimmt nicht heute jemandem was erzählen.
00:36:48: Also jemandem erzählen, den ich erst ein Monat kenne oder so.
00:36:51: Ich brauche da wirklich Vertrauen dazu.
00:36:54: Und ich bin froh, dass es mir dann so, als ich dann vierzig war, klar wurde, wie wichtig es ist, dass ich da schon ein bisschen besser mit umgegangen bin.
00:37:04: Und vor allem was ich gemacht habe und Und da bin ich froh, drum, ich habe den Menschen, von denen ich gedacht habe, dass die mir wichtig sind, gesagt, hey, pass auf.
00:37:15: Ich habe das irgendwie nicht wirklich so.
00:37:18: gut gehändelt früher und ich habe das nicht wirklich gelernt, wie man Freundschaften pflegt, aber ich versuch es besser zu machen und es war ganz toll, dass diese Menschen, die ich das gesagt habe, die haben das auch akzeptiert, die haben das verstanden und wenn ich mich lange nicht gemeldet habe, haben sie sich trotzdem gemeldet und waren immer noch meine Freunde, meine Vertraute, Vertrauten und das war, das war auch richtig gut.
00:37:46: Und deswegen würde ich auf jeden Fall meinem Jüngeren ich sagen, wie wertvoll Freunde sind und dass man Freundschaften hegen und pflegen muss.
00:37:59: Ich habe Freunde von damals noch, von Schule, jahrelang aber nicht viel gemacht, aber immer ein Draht gehabt, immer mal wieder zwischendurch.
00:38:08: Und habe auch die letzten drei, vier, fünf Jahre das jetzt wieder mehr in Angriff genommen.
00:38:15: Und vor allen Dingen, das habe ich auch gemacht, weil wir uns ja auch darüber unterhalten.
00:38:18: Das ist ja jetzt nicht das erste Mal, dass es ein Thema ist.
00:38:20: Ich habe jetzt so seit den letzten fünfzehn, zwanzig Jahren da mehr drauf geachtet.
00:38:26: Und ich muss ehrlich sagen, also was die Freunde angeht, es gibt ja heute... Ein völlig verqueren Begriff von Freunden.
00:38:34: Es gibt da Leute, die haben irgendwie keine Ahnung, fünfhundert Follower und die nennen sich dann Freunde und so.
00:38:40: Also, dass wir da nicht drüber reden, ist klar.
00:38:43: Und dann wieder Schluss zurück jetzt.
00:38:47: Wie sagt man immer, mehr als fünf gute Freunde geht überhaupt nicht, weil du einfach dann zu sehr dich schon wieder verzettelst.
00:38:56: Ich meine, erweitert mal das mal auf zehn.
00:38:58: ... dann ist es wahrscheinlich auch gerade noch zu händeln, ... ... aber so, da bin ich bei dir, ... ... also das würde ich auch, ... ... würde ich auch meinen, ... ... so ein Freund,
00:39:05: ... ... dem du richtig vertraust, ... ... dem du auch so deine ... ... deine Ängste, deine Bedürfnisse, ... ... deine ... ... auch Sachen, die du nicht mit mir ... ... besprechen willst, weil ... ... weil es irgendwie ... ... nix, nix mit der Beziehung ... ... oder so zu tun hat, ... ... vielleicht, weil ... ... es ein Männerthema ist oder so.
00:39:28: Gibt es da für dich?
00:39:29: Ja, ja.
00:39:30: Ja, ja.
00:39:31: Absolut.
00:39:33: Absolut.
00:39:33: Aber das bringt mich gleich auf einen anderen Bogen.
00:39:36: Nämlich, was ich Marmiorin auch noch empfehlen würde.
00:39:39: Und das habe ich... Also, ich habe vorhin gesagt, ich will keine Entscheidungen im Nachhinein rückgängig gemacht, wissen, die vielleicht dazu führen könnten, dass ich heute nicht da bin, wo ich bin.
00:39:52: Aber ich könnte
00:39:53: früher da sein, wenn du heute bist, aber egal.
00:39:55: Lass mich
00:39:56: mal.
00:39:56: Lass mich mal.
00:39:58: Sondern es gab ja auch Sachen, da könnte ich heute vielleicht noch besser dastehen, als ich bin.
00:40:03: Nicht schlechter, sondern besser.
00:40:05: Und was ich da nicht gemacht habe, das war, ich habe mir nie so Coaches und sowas geholt.
00:40:12: Also Freunde, okay, Freunde haben großen Vorteil.
00:40:15: Die kennt man persönlich.
00:40:18: Der Nachteil ist... Die müssen nicht unbedingt ein spezielles Wissen haben.
00:40:22: Der Vorteil von einem Coach ist, den sucht man sich so aus, dass er ein sehr spezielles Wissen hat.
00:40:26: Und der Nachteil ist halt, man muss sich erst mal daran gewöhnen, dann offen zu sprechen.
00:40:29: Aber die sind ja normalerweise professionell.
00:40:32: Und ich habe halt leider, das ist ein bisschen blöd gelaufen bei mir.
00:40:36: Ich habe, als ich so im Alter zwischen zwanzig und dreißig war, ein paar Therapeuten mitbekommen.
00:40:45: Wie soll ich das ausdrücken jetzt, von denen ich halt nicht begeistert war?
00:40:48: Meine persönliche Meinung.
00:40:49: Du meinst jetzt
00:40:49: Physiotherapeutin, also eher in die Richtung.
00:40:51: Ja, in die Richtung.
00:40:52: Es gibt
00:40:53: ja
00:40:54: viele Sachen, ja.
00:40:55: Persönlich halt bekannt.
00:40:57: Und war nicht damit einverstanden mit der ganzen Vorgehensweise, was ich da so intern mitbekommen habe.
00:41:04: Und das hat mir ein bisschen verleitet.
00:41:06: Und dann habe ich verpasst eigentlich, die Brücke zu kriegen, dahin.
00:41:11: dass es ja Leute gibt, die wirklich ein spezielles Wissen haben.
00:41:15: Also zum Beispiel, wenn es sich dran, wir haben das mal gemacht, als wir mit den Jungs Probleme hatten mit der Erziehung, ja, also ein bisschen Schieflieb und so, da haben wir uns da beraten lassen.
00:41:26: Also das haben wir schon gemacht, ja.
00:41:27: Aber da geht es ja weiter darüber hinaus.
00:41:29: Ich hätte mir ja locker jemanden holen können.
00:41:32: der mir diese finanziellen Vorgehensweisen beibringt.
00:41:38: Ich hätte jemanden holen können, also so ein gewisser Umgang, ein professionell geschäftlicher Umgang, habe ich nie gelernt, muss ich ehrlich zugeben.
00:41:48: Das mache ich immer nach Instinkt und nach Gefühl und das klappt auch meistens, aber teilweise habe ich da auch in ganz blöde Fallen rein.
00:41:58: Ich würde sagen, hey, pass auf.
00:42:00: Es gibt Spezialisten, du musst trotzdem noch gucken, was sind das für Menschen.
00:42:05: Nur dass jemand Spezialist ist, muss nicht bedeuten, dass er dir helfen kann.
00:42:08: Es kann auch sein, dass es radikal schief geht.
00:42:11: Aber wenn jemand ein spezielles Wissen hat, was er gewerbsmäßig sozusagen als Shop nach außen gibt, so ein Coach, dann hol dir den, weil das geht ja... Es geht ja gar nicht besser, ja?
00:42:25: Als du hängst irgendwo, ob es jetzt zwischenmenschlich ist, ob es geschäftlich ist, ob es egal in welchem Feld, hol dir jemanden und geh zu jemanden hin, der genau in dem Bereich bekannt dafür ist und auch einen guten Leumund hat möglichst, ja?
00:42:42: Und lasst dich von dem beraten, weil... dann wählen wir wahrscheinlich, wenn wir das beide gemacht hätten, die letzten dreißigvierzig Jahre, dann wählen wir sonst wo.
00:42:51: Ich glaube, wenn das jetzt der Raul oder auch der Juni, also unsere Jungs, wenn die uns reden hören würden, die würden wahrscheinlich, ja, Beifall klatschen, vielleicht hören sie das ja auch, weil es ist wirklich so, wir sind irgendwie noch mit dem Ding groß geworden, muss irgendwie alles alleine schaffen, also ich zumindest.
00:43:10: Bei mir genauso.
00:43:11: Das war also von wegen Hilfe holen.
00:43:13: Hilfe haben wir uns nur dann geholt, wenn wir gedacht
00:43:17: haben,
00:43:19: wenn wir gedacht haben, dass es jetzt wirklich irgendwie anbrennt.
00:43:24: Und weil wir gerade gesagt haben, wir haben uns mal Hilfe geholt bei den Jungs.
00:43:28: Das war also ein bisschen ein bisschen eng war in der Pubertät.
00:43:33: Da haben wir uns einfach mal ein bisschen Hilfe geholt.
00:43:37: Das war auch gut so, weil im Nachhinein denke ich, was wir mit unseren Jungs in der Pubertät erlebt haben, das war grandios.
00:43:44: Was würdest du jetzt sagen?
00:43:45: Das war ein gutes Erlebnis, ja.
00:43:47: Und das möchte ich gerne teilen mit dir als Zuhörerinnen und Zuhörer, weil das hat mich wirklich fasziniert.
00:43:52: Also Pubertät ist schon ein heftiges Ding.
00:43:55: So, und von einem Tag auf den anderen, ich bin so jemand, wenn ich was kapiert habe, dann setze ich das auch gnadenlos um.
00:44:02: Und ich habe dann kapiert, ich muss mir einfach nur vorstellen, dass bei den Jungs ein Schild vor der Brust hängt.
00:44:11: Wie war das genau?
00:44:12: Wegen Baustelle
00:44:13: geschlossen.
00:44:14: Also
00:44:15: Gehirn oder Verstand oder sowas, wegen Baustelle geschlossen.
00:44:19: Und ab dem Moment war einfach nur noch Verständnis da.
00:44:23: Bei dir ist Baustelle, ich kann gar nichts ernst nehmen, so schlimm ist auch das, was du jetzt gerade machst.
00:44:28: Und dann wurde das so locker.
00:44:30: dann war das so entspannt und eigentlich hätte ich das damals schon realisieren müssen, dass es ja wirklich gute Leute gibt in dem Bereich, aber es hatte ich bis dahin halt nicht gelernt und deswegen hatte ich da immer so eine innere Abwehr, die auch ein bisschen unterbewusst war und die ich da aber irgendwann vorgeholt habe.
00:44:47: und jetzt mache ich es ja ganz anders, weil Spezialisten, die gut drauf sind, menschlich sind einfach toll.
00:44:51: Aber diese Nummer von Wegen wegen Baustelle geschlossen.
00:44:54: Roland, die hast du auch nur wahrgenommen, weil das war ein Titel von der Geo damals vor zwanzig Jahren.
00:45:01: Nein,
00:45:01: das haben wir bei dieser Dame gelernt.
00:45:03: Nein, das war es nicht.
00:45:04: Aber diese Dame hatte uns das wirklich erklärt, was da alles passiert.
00:45:08: Aber dann gab es diese... ... diese Geo-Zeitung.
00:45:12: Und dann war das alles, was wir wieder gelernt haben, ... ... eigentlich in einem Satz zusammengefasst.
00:45:17: Und ich bin mir sicher nur, ... ... weil wir auch darüber gesprochen haben ... ... und einiges geklärt haben, ... ... ist uns dieser Satz aufgefallen.
00:45:25: Genau.
00:45:25: Genau.
00:45:26: Wie wenn du irgendwie schwanger bist, ... ... hast du ganz viele schwanger Frauen, ... ... wenn du was weißt, ... ... irgendwas ...
00:45:30: ... genau siehst du nur eins und so weiter.
00:45:34: Und so war das, das ist ganz spannend.
00:45:36: Aber ich finde es auch, ... ... das kann ich ... ... kann ich jedem.
00:45:40: Also ... ... mein Mühe und ich ... ... würde ich das so sehr ans Herz ... ... legen.
00:45:47: Hol dir Unterstützung, ... ... hol dir ... ... ja ... ... hol dir einfach auch ... ... durchaus ein Rat ... ... bei jemandem, der ... ... der sich da besser auskennt als du ... ... und egal in welchem ... ... Gebiet und das finde ich ja schon toll, ... ... wenn ich das heute ... ... mir angucke.
00:46:07: Früher ... Das ist auch spannend.
00:46:09: Als wir jung waren, da war das immer ein Zeichen der Schwäche oder du bist vielleicht nicht in der Lage dazu, vielleicht bist du auch so ein bisschen krank oder nicht ganz normal, dass du da jemanden brauchst.
00:46:21: Das sieht heute ganz anders aus.
00:46:23: Und deswegen auch für die, die älter sind und irgendwie noch aus diesem Bereich kommen, dass man das nicht macht.
00:46:28: Ich kann euch einfach nur sagen, mit Coaches zu arbeiten ist so grandios.
00:46:33: Es gibt so geniale Menschen.
00:46:35: Also sie sind ja auch alles Menschen.
00:46:37: Wir sind auch noch genial und die lernen es sich dann noch kennen.
00:46:39: Und also es ist einfach total gut.
00:46:42: Hilfezone ist klasse.
00:46:44: Das ist richtig
00:46:45: gut.
00:46:45: Ich mache jetzt mal einen Bogen, ob der angreifbar ist, weiß ich nicht, ja.
00:46:49: Aber ich habe schon selbst die Erfahrung gemacht, weil wer sich jetzt auch sagt, oh, da irgendwie eine Menge Geld für ausgeben und lohnt sich das denn wirklich?
00:46:57: Und ich muss das mal kennenlernen und dann greife ich vielleicht doch dann daneben.
00:47:00: Es gibt eine wunderbare Alternative, die man natürlich auch hinterfragen muss.
00:47:04: Aber die KI ist in dem Bereich unheimlich im Kompon.
00:47:08: Ich weiß noch, wer war in Indien?
00:47:10: Da haben wir, ich glaube, das war eine Frau aus Singapur.
00:47:13: Die hatte einen Start-up gehabt und die hatte sich darauf spezialisiert, eine KI darauf zu trainieren mit Menschen, die psychotherapeutische Hilfe brauchen, Kontakt aufzunehmen.
00:47:26: Und die hat mir was erzählt.
00:47:28: Das fand ich den Hammer, weil die hat uns erzählt, dass sie festgestellt hätten in Studien, dass die Menschen lieber mit der KI das besprechen als mit anderen Menschen, weil sie dann offener sind, weil die KI ja kein Mensch ist, der einen irgendwie dann einordnen kann, irgendwie beurteilen kann oder auch verurteilen kann.
00:47:50: Und ich habe dann mal irgendwann auch Sparseshalber vor ein paar Monaten angefangen, bei bestimmten Konstellationen, wo ich dachte, menschliche Reagiersten, da jetzt einfach mal zu fragen, aber sehr, sehr kritisch.
00:48:02: Sehr, sehr kritisch, ja, weil ich dachte, was kommt denn da jetzt, vielleicht für ein Blödsinn raus, aber da habe ich echt gute Tipps bekommen.
00:48:09: Ich wollte so den Bogen machen, weil es gibt halt Menschen, die haben vielleicht auch gar nicht das Geld, sich ein Quotes zu holen.
00:48:15: Und es ist heute wirklich eine wunderbare Möglichkeit, sich ganz viel Spezial wissen, so quasi, was kosten die KI, vielleicht einen gewissen Monatsbeitrag.
00:48:28: Aber wenn jemand das Gefühl hat, er braucht Informationen von außen, wäre das durchaus eine Alternative.
00:48:37: Da wird es trotzdem noch mal drauf eingehen, auch wenn es jetzt nichts mit dem Jüngeren ich zu tun hat, aber es gibt ja auch viele Menschen, die jetzt zuhören, hoffe ich, die einfach überlegen, wie ist das jetzt für mich und überhaupt.
00:48:50: Das, was Roland erzählt hat von dieser Frau mit dem Start-up, als ich das gehört habe, habe ich gedacht, meine Güte, das könnte wirklich so sein.
00:48:57: Es war vor drei Jahren gewesen, da war die Kaili, also noch nicht in aller Munde.
00:49:01: Nein, das war gerade im Anfang.
00:49:02: Bei uns auch nicht, weil das kam dann so ein halbes Jahr später, glaube ich, dass wir dann tatsächlich auch damit angefangen haben und darüber nachgedacht haben, habe ich gedacht, meine Güte, wie toll ist das für Menschen, denen es nicht gut geht, weil die haben jederzeit Zugriff.
00:49:16: Die KI, die dreht nicht die Augen oder verändert die Stimme, wenn sie keine Lust mehr hat.
00:49:22: Die ist zu jeder Tages- und Nachtzeit da und hat ganz, ganz viel Geduld.
00:49:27: Also das die eine Seite, die andere Seite ist und das weiß ich nicht.
00:49:32: Also ich habe schon für mich so das Gefühl, also KI finde ich schon auch cool, weil die ganz viele Sachen anbieten kann.
00:49:40: Aber es gibt was, was mir bei der KI einfach... glaube ich, fehlt.
00:49:48: Das ist so diese Echtheit von Menschsein.
00:49:55: Also mit allen Vor- und Nachteilen.
00:49:58: Also ich kann mich ja entscheiden, möchte ich jetzt einen Coach haben von jemandem, der tatsächlich das lehrt, also von einem Menschen, der mich coacht oder mache ich das über KI.
00:50:11: Also wenn ich die Wahl habe, dann würde ich mich auf jeden Fall für den Menschen entscheiden, auch wissen, dass da irgendwelche Grenzen gibt, zeitliche.
00:50:23: Vielleicht ist es auch total wichtig.
00:50:29: Aber da schauen wir mal, wie sich diese ganze Entwicklung fortsetzen wird.
00:50:35: Für mich ist es auf jeden Fall erst mal gut, dass ich überhaupt mich jetzt an Coat schwende.
00:50:41: Und vielleicht sagst du auch für dich, dass es jetzt gerade mal egal, ob das jetzt ein KI-Coach ist oder ein Mensch-Coach, das kannst du ja für dich selbst entscheiden.
00:50:49: Ich glaube, das soll man offen für alles sein.
00:50:51: Ja.
00:50:52: Also ihr bitte nicht wundern, wenn sich die Lichtverhältnisse hier verändern, aber wir haben so viel geredet mittlerweile und es ist schon so dunkel geworden.
00:51:00: Wir machen einfach ganz authentisch weiter und bitten zu entschuldigen, dass jetzt die optimale Bildqualität da ist, aber das Thema muss noch beendet werden, finde ich.
00:51:08: Für wahr.
00:51:11: Von meiner Seite gibt es noch eine Sache, die ich unbedingt meinem Jüngeren nicht mitgeben möchte.
00:51:17: Vielleicht hast du auch noch einen, ich würde jetzt gerade mal anfangen, weil du ja gerade dran was?
00:51:21: Also, ja, jetzt wirklich toll abgewechselt haben.
00:51:26: Ich habe eine Sache versäumt.
00:51:28: Ich habe zu wenig mit meiner Mutti, mit meiner Schwester, mit meinem Großvater geredet.
00:51:34: Ich wünschte mir so sehr, sie wären jetzt da.
00:51:38: Ich habe unendlich viele Fragen, wie es früher war, wie sie gelebt haben, was sie gedacht haben, was sie gefühlt haben.
00:51:46: Ich habe keine Antworten dafür.
00:51:47: Es ist nicht so, dass wir sprachlos waren.
00:51:50: Wir haben viel miteinander geredet, aber wir haben sehr in der Gegenwart geredet und wir haben ganz viel geredet für die Zukunft von uns jungen Menschen.
00:52:02: Aber wir haben kaum darüber gesprochen, wie es früher war.
00:52:06: Ich weiß nur, dass meine Mutter Nach dem Krieg mit ihren Töchtern, in so einem kleinen Leiter-Wegeltchen von Kirchheim bis nach Frankfurt gelaufen ist, ist es noch relativ kurz, wenn ich weiß, dass seine Mutter von Berlin, eine von Wien aus
00:52:28: von Wien, nach
00:52:30: Gersfeld gelaufen ist, ist es noch wenig.
00:52:32: Also das ist so eine Geschichte, aber es gab ja noch viel mehr.
00:52:35: Es gab ja, wie haben die gelebt, wie haben sie ihre, wie haben sie ihre Eltern empfunden, sind sie gut behandelt worden, behütet worden.
00:52:46: Es gibt so ein paar Dinge, die habe ich mir gut gemerkt, aber ich weiß, es sind so viele Sachen, die ich gar nicht weiß.
00:52:53: Und ich weiß so wenig von meinem Großvater und ich finde das so schade.
00:52:57: Und das kann ich euch nur, also das würde ich meinem Jüngeren ich sagen, ich würde sagen, Petra, nehmt dir die Zeit und sprich mit deiner Familie, mit denen... mit denen, die du wirklich liebst und lass dir sagen, wie sie gelebt haben.
00:53:14: Weil das ist so spannend, weil letzten Endes bist du ja auch daraus ein Stück weit entstanden bzw.
00:53:20: du bist mit dem durch das erzogen worden, was sie auch erlebt haben.
00:53:24: Und ja, das war, glaube ich, ein Fehler.
00:53:28: Das war wirklich ein Fehler.
00:53:30: Also mir fällt gerade noch so eine Sache ein, die ganz grundlegend ist.
00:53:39: Und zwar, ich würde mal im Jüngeren ich sagen, noch mehr darauf zu achten, wobei ich habe da schon darauf geachtet, immer den Weg zu gehen, den man intuitiv und gefühlsmäßig für den Richtigen für sich hält.
00:53:55: Nicht nach äußeren, nicht nach äußeren Dingen vorgehen.
00:53:58: Ich meine, ich habe es ja gemacht, ich habe das Studium abgebrochen dann und ich habe Dinge gemacht, die gesellschaftlich nicht so nachvollziehbar waren.
00:54:07: Wofür die gesagt haben, warum machst du das?
00:54:09: Jetzt nach dem Studium machst du so was und so.
00:54:11: Also einfach nach dem Herzen gehen und nicht ablenken lassen von einer gesellschaftlichen Meinung.
00:54:19: Die kann zwar auch gut sein, ja, so ein Mainstream, aber immer auf sich selbst hören.
00:54:26: Und das einfach noch mal viel intensiver.
00:54:28: Vielleicht hätte ich auch noch mehr auf mich selbst hören sollen, obwohl ich es eigentlich... Habe ich so überlege, ich habe es glaube ich eigentlich immer gemacht in den wichtigen Situationen.
00:54:37: Ja, ich finde es spannend, dass von dir zu Roland, weil du bist dir eigentlich schon sehr kopfgesteuert, der Mensch.
00:54:44: Ja, ja, also ich argumentiere mir dann alles auch intellektuell zurecht, aber ich glaube ausgehend ist dann schon allein die Entscheidung, die zu heiraten, ja.
00:54:55: Also was ich überlege jetzt gerade.
00:54:58: Ich meine, all das Gesundheitswissen, ja.
00:55:01: Aber wie gesagt, wie auch vor mir dem Schlafen, was du gesagt hast, das ist junge Leute klar.
00:55:06: Und wenn man die jetzt sagt, hier Leute, hört man auf Alkohol zu trinken.
00:55:10: Mit zwanzig, zwanzig, zwanzig, zwanzig.
00:55:13: Also ich denke, es gibt auch Sachen, die muss man einfach machen, auch wenn sie nicht so toll für einen Körper und für die Gesundheit sind, einfach um eine gewisse... Erlebnis... Ausprobieren,
00:55:23: oder?
00:55:23: ...emysphäre durchgemacht zu haben.
00:55:24: Ausprobieren, sich wohlfühlen, in der Kneipe versacken und all das gehört auch irgendwie dazu.
00:55:32: Auch zu wissen, wie es sich anfühlt, wenn man irgendwie zu viel...
00:55:34: Also ich glaube es wäre... Ich glaube es wäre ja mal schade, wenn das Jugendliche ich so vernünftig wäre, ja, dass es diese ganzen Tipps von diesen... Alten, wie wir es jetzt sind, direkt übernehmen würde, was für ein langweiliges Jugendliches Leben.
00:55:51: Also bitte nicht drauf hören.
00:55:54: Vielleicht auch vielleicht Solarium.
00:55:55: Ja, da hängt da jetzt nichts von ab.
00:55:58: Ich habe
00:55:59: gar nicht gesagt, warum das auch so schlecht ist, fällt mir ein.
00:56:02: Ja, weil die Haut altert.
00:56:03: Die Haut altert, die Haut geht kaputt.
00:56:06: Du kriegst Sonnenschäden ohne Ende und das ist einfach nicht toll.
00:56:10: Du kriegst viel mehr Falt und ich glaube, ich hätte ein super schöner Haut noch, wenn ich das alles nicht gemacht hätte.
00:56:16: Aber so ist es halt nicht.
00:56:18: Und deswegen gebe ich schon diesen Tipp auf jeden Fall an die Jüngeren weiter.
00:56:21: Und ich glaube, es gibt auch ein paar andere Tipps dabei, die du auch als jüngerer Mensch nehmen kannst, was ich gerne meinem Jüngeren, ich gesagt hätte.
00:56:33: um das nochmal vielleicht so zusammenzufassen.
00:56:36: Wir sind glücklich mit dem, was wir gemacht haben und wo wir jetzt sind.
00:56:41: Definitiv.
00:56:42: Also eigentlich können wir sagen, haben wir doch alles richtig gemacht.
00:56:45: Ich denke trotzdem, dass wenn wir einiges anders gemacht hätten, vielleicht... wir früher da gewesen wären, wo wir jetzt sind oder anders, wie auch immer und es wäre mindestens genauso gut gewesen.
00:57:00: Ich weiß es nicht auch gut so und ich freue letzten Endes nichts.
00:57:04: Das
00:57:04: ist das
00:57:05: Wichtigste dabei.
00:57:06: Das wollte ich gerade sagen.
00:57:07: Das ist das Wichtigste, weil alles was wir gemacht haben, hat seinen Sinn gehabt.
00:57:11: und abgesehen davon, dass ich manchmal Menschen verletzt habe.
00:57:15: Das tut mir leid, bei denen entschuldige ich mich auch.
00:57:17: Den
00:57:17: meinst du körperlich oder
00:57:18: sehlich?
00:57:19: Nein, sedisch, also irgendwie durch meinen Verhalten.
00:57:23: Das war nicht gut, ganz klar, aber ansonsten von diesen Entscheidungen bräuchte ich überhaupt nichts.
00:57:31: Das
00:57:31: muss ich gerade noch etwas sagen.
00:57:32: Das ist jetzt wirklich ernst gemeint, Roland.
00:57:36: Ich bin wirklich fasziniert darüber, wie du in der Lage bist, Dinge anzunehmen, auch in deinem hohen Alter und wirklich umzusetzen.
00:57:49: ... und auch damit ganz offen umzugehen.
00:57:52: Und was du eben gesagt hast, ... ... dass du gesagt hast, dass du ... ... ja, dass du dich dafür entschuldigst, ... ... dass du Menschen verletzt hast, ... ... finde ich schon ziemlich gut.
00:58:01: Ich würde mich auch anhängen, ... ... ich habe bestimmt auch Menschen verletzt ... ... und ich finde es super ... ... schön, ... ... einfach zumindest zu sagen, ... ... dass es einem von Herzen leidtut.
00:58:13: Ja, absolut,
00:58:14: klar.
00:58:16: Ja, ich finde es auch toll, dass du das machst, ... ... weil du wirkst ja immer so ... ... schon sehr.
00:58:21: auch vielleicht ein bisschen hart nach außen hin.
00:58:23: Aber das ist das, was ich immer an D. Roland so toll fand.
00:58:28: Ich wusste zwar, dass du nach außen hin stahlhart bist mit deinen Muskeln und so weiter und so fort.
00:58:35: Aber ich wusste halt auch, dass du echt ein ganz, ganz tolles Herz hast.
00:58:40: Super schön.
00:58:42: Deswegen passen wir ja auch so gut zusammen, weil dann ist es ja nochmal ein paar Etagen weiter als meins wahrscheinlich.
00:58:48: Ja, okay, weiß ich jetzt nicht, egal, es geht nicht darum hier Komplimente gegenseitig zu verteilen, sondern es geht einfach darum, euch unser Leben stückweit zu beschreiben, zu erklären, Dinge zu teilen, die uns wichtig sind und die wir heute vielleicht anders machen würden.
00:59:11: Und man kann zu jeder Zeit vieles anders machen.
00:59:14: Vielleicht war das so eine Inspiration, das eine oder andere.
00:59:18: ab sofort besser zu machen.
00:59:19: Und vielleicht hast du ja noch ein paar Gedanken zu diesem Thema heute.
00:59:24: Es war sehr, ja, ich war unheimlich viele Punkte da drin, die vorgekommen sind.
00:59:30: Schreib es unten in die Kommentare rein.
00:59:32: Ich bin wirklich ganz gespannt, was du vielleicht deinem Jüngeren ich heute sagen würdest, was du besser machen könntest und was du auch in deinem jetzigen Zustand, egal wie alt du bist, anders machen würdest aufgrund dessen, was ... was wir heute ... ... miteinander gesprochen haben.
00:59:50: Ich glaube, es gar kein Thema.
00:59:51: Wir würden uns über eine Bewertung noch freuen.
00:59:53: Wo ist dir immer Apple und Spotify?
00:59:54: Apple und
00:59:55: Spotify.
00:59:55: Aber Roland, ich glaube es gar kein Thema, ... ... aber letzten Endes ist es ein Podcast.
00:59:58: Ein Podcast
00:59:59: hört man und ... ... also von daher alles gut.
01:00:01: Genau.
01:00:02: Und die, die nur hören, merken ja gar nicht, ...
01:00:03: ... dass dunkel geworden ist.
01:00:04: Genau.
01:00:05: Ciao, tschüss.
01:00:06: Tschüss.
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