So kannst du deine Gesundheit beeinflussen & gesund alt werden
Shownotes
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Krankheit fühlt sich oft wie ein Fehler an. Etwas, das weg muss. Schnell. Am besten sofort.
Roland & Petra sprechen heute über eine andere Sichtweise. Darum, dass Symptome keine Störung sind, sondern Hinweise. Und dass der Körper ein eigenes Regulationssystem besitzt, etwas, das beide den inneren Arzt nennen.
In dieser Folge geht es unter anderem um:
- was mit „Selbstheilungskräften“ wirklich gemeint ist
- warum Symptome eine Sprache des Körpers sind
- weshalb Medikamente oft unterdrücken, statt zu regulieren
- warum Erkältungen, Fieber und Infekte einen Sinn haben können
- was der „innere Arzt“ mit Ordnung und Chaos im Körper zu tun hat
- weshalb Bewegung, Ernährung und Psyche die Grundlage sind
- was passiert, wenn Warnsignale dauerhaft ignoriert werden
- warum Gesundheit kein Zufall ist, sondern Ergebnis von Entscheidungen
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Transkript anzeigen
00:00:00: Der zeigt was an, wo wir reagieren sollen.
00:00:02: Die meisten denken ja, wenn der jemand ist, der erkältet ist, der so eine Virenschleuder, sagen wir immer.
00:00:08: Und wenn es nicht in Ordnung ist, dann ist es gut, wenn es trainiert wird.
00:00:11: Also wäre es doch am besten, ich werde ein paar Tage krank.
00:00:13: Das ist ein Selbstregulationsmechanismus.
00:00:16: Und deswegen bleibt der Unfit.
00:00:18: Sich auf das besinnen kann.
00:00:20: Wozu er wirklich gemacht ist.
00:00:22: Grundig
00:00:22: noch machen ist kein Zufall.
00:00:24: Das habe ich eben erst richtig verstaunlich.
00:00:26: Das sind ja über achtzig Prozent, die vor Wettkämpfe Schmerzmittel nehmen.
00:00:29: Eine
00:00:30: riesen Katastrophe.
00:00:31: Herzlich willkommen zu Die Liebsche und die Brachts.
00:00:36: Der Podcast mit Roland Liebscher-Bracht und Dr.
00:00:41: Petra Bracht.
00:00:44: Selbstteilung, selbst Verantwortung.
00:00:46: Das sind ja immer so Sätze und Worte, die jetzt in der letzten Zeit immer häufiger fallen.
00:00:52: Ich finde es auch extrem spannend, weil eigentlich meine ganze Arbeit als Ärztin und das, was wir machen, liebster und pracht, ist ja darauf ausgerichtet, dass wir eben wieder unsere Selbstteilung aktivieren.
00:01:06: Aber was bedeutet es eigentlich?
00:01:08: Was steckt dahinter?
00:01:10: Und genau das gucken wir uns heute in diesem Podcast etwas genauer an.
00:01:16: Hast du schon mal was von einer Frau gehört?
00:01:19: Jean Calment?
00:01:21: Der Name sagt mir was, aber ich weiß nichts genaueres mehr.
00:01:24: Ja, okay, ich helfe dir.
00:01:26: Das ist die wahrscheinlich ältesten gewordene Frau auf der Welt.
00:01:31: Zumindest das konnte man einfach aufzeigen.
00:01:36: Sie ist geworden hundert, zwanzig Jahre und hundert, sechszig Tage.
00:01:43: Und sie ist einfach, einfach gestorben.
00:01:47: Warum?
00:01:48: weiß man nicht, auf jeden Fall, und es ist ganz spannend, sie ist nicht an Krebs gestorben, sondern so, wie ich wahrscheinlich das allen Menschen wünsche, eingeschlafen.
00:01:59: Und ich kann mich noch erinnern, als das bekannt wurde, da gab es riesen Schlagzeilen und zwar darüber, dass diese Frau so alt geworden ist und geraucht hat.
00:02:16: Okay.
00:02:18: Aber ehrlich gesagt, wenn man sich damit ein bisschen beschäftigt, dann sollte man mal ein bisschen genauer hingucken.
00:02:25: Weil, stimmt, sie hat geraucht, und zwar bis bis hundertsebzehn, allerdings war wahrscheinlich nur eine Zigarette am Tag und nach der Hauptmahlzeit.
00:02:38: Und dann hat sie noch gesagt, dass sie nie tief inhaliert hätte.
00:02:43: Also vielleicht hat sie auch nur
00:02:45: gepaft und nicht über...
00:02:48: Ganz genau.
00:02:49: Ich weiß es nicht, aber was noch viel auffälliger war, dass diese Frau nie ernsthaft auch erkrankt war in ihrem Leben.
00:02:58: Also, die hat die spanische Krippe überlebt, die hat die Cholera überlebt, die
00:03:03: hat... Also, sie war schon ernsthaft krank, aber hat sie nie gekriegt.
00:03:07: Nein, sie hat die gar nicht gehabt.
00:03:09: Also, ganz viele Menschen sind an Cholera damals auch erkrankt.
00:03:13: Das war eine Epidemie zu den Zeiten.
00:03:16: Es gab diese spanische Krippe, wo so, so, so viele Menschen gestorben sind.
00:03:21: Auch das hat sie überhaupt nicht ereilt.
00:03:24: Das war unmistverständlich, weil ich habe eben verstanden, dass sie das hatte.
00:03:27: Nein,
00:03:29: gar nicht.
00:03:29: Also, das hat sie alles gar nicht berührt.
00:03:34: Und sie war, wie gesagt, in ihrem ganzen Leben nicht ernsthaft krank.
00:03:41: Und wenn man sich das noch mal so ein bisschen genauer anguckt, die ist ja zu einer Zeit geboren, das war in Aal, also in Südfrankreich, und da hat sie übrigens ihr ganzes Leben lang gewohnt.
00:03:57: Sie ist nie weggezogen von dort.
00:03:59: Aber sie hat was gemacht, was man zu der Zeit überhaupt nicht machte.
00:04:03: Weil Frauen, die waren im Haushalt tätig, die haben dort ja ihre Aufgabe gehabt, aber sie haben sich nie körperlich betüchtigt.
00:04:14: Das hat sich nicht gehört zu der Zeit.
00:04:18: Und diese Frau, diese Jan-Calmont, die hat sich darum überhaupt nicht geschert.
00:04:24: Die war unglaublich sportlich.
00:04:26: Die hat also ganz, ganz viel gemacht.
00:04:28: Also körperlich...
00:04:29: Was hat sie gemacht, weiß man das?
00:04:31: Sie
00:04:31: ist gelaufen, Rad gefahren.
00:04:33: Wirklich ganz viele Sachen, aber mehr weiß ich da jetzt auch nicht.
00:04:37: Das ist das eine und das andere ist, dass sie immer ganz viel Humor gehabt haben soll.
00:04:44: Und sie hat sich vor allen Dingen auch gut ernährt.
00:04:50: Das heißt einfach ernährt.
00:04:52: Also es hat immer gesagt, dass sie ganz viel aus dem Garten gegessen hat.
00:04:58: Olivenöl ist immer wieder aufgetaucht, wenn man über sie gelesen hat.
00:05:03: Also viel, viel Pflanzen, viel Gemüse.
00:05:08: Wenig, wenig Fisch, aber es kam schon mal vor.
00:05:11: Und Fleisch ist so gut wie gar nicht aufgetaucht.
00:05:14: Bei Eiern weiß ich es ehrlich gesagt jetzt
00:05:16: gerade nicht.
00:05:17: Aber es ist schon eine vollwertige Pflanzenkost, so würde ich das bezeichnen.
00:05:22: Eigentlich
00:05:22: so, wie wir es empfehlen.
00:05:24: Ja.
00:05:25: Passt doch
00:05:26: schon
00:05:26: mal.
00:05:27: Das ist schon mal richtig gut.
00:05:28: Ich fand es nur spannend, als sie damals verstarb, da waren die Schlagzeilen echt richtig heftig von wegen.
00:05:38: Die älteste Frau der Welt hat geraucht, aber man hat gar nicht geguckt.
00:05:42: Und wie gesagt, nochmal zurück.
00:05:45: eine Zigarette am Tag und da fällt mir schon wieder in der Satz ein, die Dosis macht das Gift.
00:05:51: Also das ist so eine Geschichte, die man hierbei nicht vergessen sollte.
00:05:57: Aber jetzt zurück zu unserem Thema der Selbsthaltungskräfte.
00:06:02: Ich glaube, dass bei dieser Frau die Selbsthaltungskräfte total gut funktioniert haben.
00:06:10: Wenn wir uns jetzt mal unsere Zeit gerade anschauen, Dann ist es ja so, dass wir Krankheiten immer besser behandeln können, aber das wird trotzdem immer kränker werden.
00:06:29: Was wir nicht vergessen dürfen, ist zum Beispiel, dass die Lebenserwartung zurückgeht.
00:06:34: Inzwischen in Deutschland auch.
00:06:35: Inzwischen in Deutschland auch.
00:06:37: USA
00:06:37: fing da ja an, glaube ich.
00:06:38: Genau,
00:06:39: so ist es schon ein paar Jahre, aber jetzt wird es auch hier in Deutschland ganz klar.
00:06:44: Ich frage mich natürlich schon ganz lange, warum und ich glaube, ich weiß es auch.
00:06:49: Also es ist ja tatsächlich so,
00:06:50: dass die... Warum was?
00:06:52: Du weißt nicht ganz halt, warum?
00:06:54: Ich frage mich, warum das so ist.
00:06:56: Warum werden wir auf der einen Zeit, warum können wir Krankheiten besser behandeln?
00:07:01: Wurden ganz lange Zeit immer älter und älter und jetzt aber augenscheinlich tatsächlich auch wieder rückläufig die Lebenserwartung.
00:07:11: Was steckt denn dahinter?
00:07:14: Und ich glaube einfach, dass es ganz einfach damit was zu tun hat, dass wir heute in unserem modernen Medizin tatsächlich nur Symptome behandeln und nicht deren Lösungen.
00:07:30: Was heißt das genau?
00:07:33: Wir unterdrücken mit Medikamenten.
00:07:35: Wenn ich mich daran erinnere, was ich im Studium gelernt habe, dann war das... wie ich Patienten behandle, indem ich Medikamente verabreiche.
00:07:49: Damit die Symptome letzten Endes tatsächlich unterdrückt werden.
00:07:54: Nehmen wir nochmal anfassbaren Krippaleninfekt.
00:07:56: Wie ist es da?
00:07:58: Beim Krippaleninfekt... Haben
00:08:00: wir den meisten immer wieder, ne?
00:08:01: Ja, den Erkältungsinfekt,
00:08:03: genau.
00:08:04: Was heißt da jetzt konkret?
00:08:06: Symptome unterdrücken?
00:08:07: Was sind die Symptome und wie viel drücken wir das?
00:08:10: Ja, ich würde gerne noch mal ein Bild vorausschicken, ein Bild, das du ganz häufig in der Schmerztherapie im Übrigen gebrauchst.
00:08:19: Weißt du, welches ich meine?
00:08:20: Dass vom Haus das renoviert wird?
00:08:22: Nee, das meine ich nicht.
00:08:25: Du hast noch ein
00:08:25: anderes.
00:08:26: Von der Warnlampe im Auto.
00:08:28: Ach,
00:08:29: von der Ölkontrollleuchte.
00:08:30: Genau, kannst du das mal erzählen?
00:08:32: Naja, klar.
00:08:33: Also ich sage immer, der Schmerz ist wie die Ölkontrollleuchte.
00:08:37: der zeigt was an, wo wir reagieren sollen.
00:08:40: Und wenn die Ölkontrolleuchte das Symptom nicht wahrgenommen wird, wenn ein Pflaster drüber geklebt wird oder mit einem Hammer ausgeschlagen wird oder abgeklemmt wird, dann ist die Gefahr ja immer noch da, nur man kriegt sie nicht mehr mit.
00:08:54: Also so erkläre ich es bei der Schmerztherapie.
00:08:57: Genau, und jetzt wolltest du das hören, wie das ist beim krippalen Infekt.
00:09:02: Schauen wir uns einfach mal an, wie es uns geht, wenn wir wenn wir erkältet sind, so ein richtig heftiger Kälte mit Schnupfen und allem, was dazu gehört.
00:09:11: Das ist lebenslust beeinträchtigend.
00:09:14: Die Nase läuft, vielleicht diese Temperatur höher.
00:09:17: Man möchte eigentlich gar nichts machen.
00:09:19: Das Konzentrieren fällt schwer und fühlt sich und so weiter.
00:09:24: Ja.
00:09:25: Richtig schlecht.
00:09:26: Genau.
00:09:26: Was machen die meisten Menschen?
00:09:28: Werfen sich irgendwas ein.
00:09:29: Genau.
00:09:30: Und das ist es, die unterdrücken, die Symptome, die Warnhinweise unseres Körpers, weil es ist einfach ganz wichtig zu verstehen, dass Krankheiten durchaus auch sehr viel Sinn haben können.
00:09:45: Sie wollen uns nämlich warnen, warnen, dass in unserem Körper es zu, ja, zu, zu Unruhe gekommen ist, dass wir ein bisschen mehr Chaos haben, als wir haben sollten, weil ich gehe davon aus, dass Gesundheit mit einer bestimmten Ordnung, mit einer bestimmten Art und Weise der Stoffwechselabläufe im Körper zusammenhängt.
00:10:15: Wenn diese nicht mehr ordentlich ablaufen, entsteht Chaos, entsteht Erstmal entstehen Symptome oder leichte Krankheiten.
00:10:26: Was sind die Symptome?
00:10:28: Was vorhin gesagt hast
00:10:29: du?
00:10:30: Nase läuft, Fieber oder ich habe es sogar gesagt.
00:10:32: Kopfschmerzen,
00:10:34: Unwohlsein und alles.
00:10:35: Wenn wir jetzt hergehen und das unterdrücken, indem wir jetzt irgendeinen Schmerzmittel nehmen, egal ob es jetzt Entzündungshemmend ist und Schmerzlindern oder nur Schmerzlindern und nur Fiebersenken, völlig egal.
00:10:51: Es unterdrückt die Sprache unseres Körpers, die Sprache des inneren Arzes.
00:10:57: Ich sage immer, unser gesamtes Regulationssystem, das wir haben, das jeder von uns hat, bezeichne ich immer mit dem inneren Arzt.
00:11:08: Wenn wir diesem inneren Arzt, so wie du es mit diesem Autobild vergleich, mit der Warnöllampe, einfach den Mund verbieten, dass er nichts mehr sagen soll.
00:11:20: Und das tun wir, indem wir medikamentös behandeln, wird der immer vehementer.
00:11:29: Und als Nächstes kommt dann die nächste Erkältung stärker, schneller als sonst.
00:11:35: Lass das nochmal vielleicht anfassbarer mal an.
00:11:37: Und so, das sind jetzt irgendwelche Viren oder was?
00:11:40: Bei dem generalen
00:11:41: Infekt oder bei einer Erkältung sind das in den allermeisten Fällen.
00:11:46: Und die meisten denken ja, wenn der jemand ist, der erkältet ist, der so eine Virenschleuder, sagen wir immer.
00:11:53: Wenn gerade eine Reise ansteht, gehen wir dem gerne auf den Weg.
00:11:56: Aber normalerweise ist es doch Quatsch.
00:11:58: Ich müsste mir doch eigentlich sagen, dass in Viren, wenn man Immunsystem in Ordnung ist, dann kann ich damit umgehen.
00:12:04: Und wenn es nicht in Ordnung ist, dann ist es gut, wenn es trainiert wird.
00:12:07: Also wäre es so am besten, ich werde ein paar Tage krank, oder ist es falsch?
00:12:10: Nee, es ist genau das Richtige.
00:12:12: Aber, jetzt kommt das große Aber, Menschen, die eine Erkältung haben, sagen sich, ach, das ist ja doch eigentlich gar nichts Schlimmes.
00:12:20: Es geht auch wieder weg und deswegen einfach was eingenommen und dann nach ein paar Tagen ist wieder alles gut, weil ich werde gebraucht, ich muss funktionieren.
00:12:30: Und deswegen gehe ich zur Arbeit, deswegen mache ich zu Hause alles, anstatt das zu tun, was der Körper dir wirklich sagt.
00:12:37: Der Körper sagt es so klar, wonach hast du denn Lust,
00:12:40: wenn du ... Ja, hinlegen und ausholen.
00:12:43: Machst du es eigentlich?
00:12:45: Wenn es richtig reinknallt, mach ich es schon, wenn es nur ein bisschen ist und nicht irgendwie Videos drehen muss und sonst was, was wichtig ist, dann nehme ich zwar nichts ein, habe ich so wie nie gemacht, kann man an einer Hand erzählen, glaube ich.
00:13:00: Stimmt, was ich sage.
00:13:01: Ich überlege gerade.
00:13:04: Also maximal zehnmal in meinem Leben.
00:13:06: Und das ist ja schon eine ganze Weile.
00:13:08: Aber was mich jetzt interessieren würde, der Körper kriegt den krippalen Infekt, weil die Selbsthaltungskräfte... Die Regulation
00:13:19: oder der Selbsthaltungskräfte...
00:13:21: Das ist im Lanken nicht.
00:13:23: Was ist denn der Sinn jetzt?
00:13:26: Also was ist der Sinn, weswegen es schlecht ist, das zu unterdrücken?
00:13:31: Was ist der Sinn dieses krippalen Infektes?
00:13:33: Der Sinn des krippalen Infektes ist es letzten Endes wieder, das Immunsystem auf Vordermann zu bringen.
00:13:41: Und wenn man immer aber keine Möglichkeit gibt.
00:13:45: Was ich mir immer denke bei so einem krippalen Infektor auch bei der Erkältung, kommt ja unheimlich viel.
00:13:51: Unangenehmes Zeug raus, formulieren Sie mal so.
00:13:53: Ich habe immer so das Gefühl, dass das alles Sachen sind, die der Körper loswerden möchte.
00:13:58: Klar,
00:13:58: damit trägt er ja auch Dinge aus dem Körper oder entfernt aus dem Körper, die er nicht braucht.
00:14:04: Also schon so eine Entgiftung.
00:14:06: Definitiv ist das ein Entgiftungsprozess.
00:14:09: Das finde ich auch ganz spannend, weil wenn man so eine Erkältung hatte und man wird dann gesund, ich finde es immer ein wirklich Erhabenes Gefühl, also die Klarheit ein Stück weit wie neu geboren.
00:14:26: Aber das hat man in der Regel nicht, wenn man das einfach nur unterdrückt, aber die Menschen, die das immer nur so machen, die kennen das wahrscheinlich gar nicht.
00:14:35: Aber noch mal zurück zu dir, weil du hast gesagt, ja in der Regel, wenn es irgendwie geht, dann machst du das schon, dass du das machst, was der Körper eigentlich von dir will, was dein innerer Arzt sagt.
00:14:47: Was sagt er dir denn ganz genau?
00:14:50: Der sagt ganz genau, tue nichts, hole dich aus.
00:14:53: Trink Wasser, die unsere Hunde das gemacht haben, wenn die krank waren.
00:14:58: Also du hast es durch, du hast
00:15:01: Durst, wenn du krank bist.
00:15:04: Ich werde gerade, ich glaube schon.
00:15:06: Du hast Durst, okay.
00:15:07: Wie sieht es mit Hunger aus?
00:15:09: Ja, Hunger weniger.
00:15:11: Weniger?
00:15:12: Auch frisch ist daran, habe ich teilweise Hunger.
00:15:13: Sollte man jetzt was essen, wenn man krank ist, weil es heißt ja immer, Man braucht jetzt Kraft.
00:15:19: Ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen,
00:15:34: ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde
00:15:38: sagen, ich würde
00:15:39: sagen, ich
00:15:39: würde sagen, ich
00:15:39: würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, Wenn ich so krank bin, der erste Tag, wenn ich merke, dass es kommt, da mache ich alle noch meine Sachen zu Ende, von denen ich weiß, dass die wichtig sind.
00:15:56: Und dann über Nacht wird es dann meistens schlimmer und am nächsten Tag ist es dann wirklich so vorbei.
00:16:02: Und dann leg ich mich ins Bett.
00:16:04: Dann ruhe ich mich absolut aus.
00:16:06: Kommt drauf an, wie stark es mich erwischt.
00:16:08: Manchmal habe ich dann Lust, ein Verneuerbücher zu hören, was zu lesen oder aber auch für mir vielleicht mal ein Film anzugucken, weil da habe ich ansonsten nicht so viel Zeit dazu.
00:16:18: Aber in der Regel, am ersten Tag, verkriege ich mich, das weißt du auch, ne?
00:16:23: Und dann hat der Körper was in Arbeit?
00:16:27: Selbsthaltungskräfte?
00:16:28: Der hat Zeit.
00:16:29: Der hat Zeit aufzuräumen.
00:16:30: Er muss jetzt ... nicht denken.
00:16:35: Er muss
00:16:35: keine Entscheidungen treffen.
00:16:37: Er kann sich einfach so richtig fallen lassen.
00:16:40: Da wollte ich noch da hinkommen.
00:16:43: Und vor allen Dingen kann er sich die ganze Arbeit sparen, die eine Verdauung braucht.
00:16:49: Weil er hat nämlich gar keinen Hunger.
00:16:50: und deswegen ist es so falsch zu sagen, wenn man krank ist, du musst unbedingt
00:16:56: essen.
00:16:56: Hat man deswegen keinen Hunger, weil der Körper eine Hischbahn will?
00:16:59: Klingt jung.
00:17:00: Nicht, ne?
00:17:00: Kein Energie sparen, sondern die Energie, die er hat, will er verwenden, um sein Immunsystem wieder stark zu machen.
00:17:07: Das
00:17:07: meine ich ja.
00:17:08: Also die Verdauung ist Energie sparen, um sich zu verzeilen.
00:17:11: Definitiv.
00:17:13: Das ist ein Selbstregulationsmechanismus.
00:17:16: Nur verstehen die meisten das nicht, weil sie einfach dieses Wissen nicht mehr haben, die Menschen.
00:17:23: Heutzutage ist es tatsächlich so, dass es so ausschaut, dass wir Ja, einfach alles behandeln können, was so anfällt.
00:17:35: Also das bedeutet die Symptome von allem unterdrücken können, was so anfällt.
00:17:40: Das muss man glaube ich mal ganz klar übersetzen.
00:17:43: Ja, das hast du auch gut übersetzt, aber das ist genau...
00:17:47: Kann man das so sagen als Bild?
00:17:51: Also eigentlich, der Körper wird jetzt krank, weil das Immunsystem funktioniert nicht richtig, aus welchen Gründen auch immer.
00:17:58: Jetzt kommt so ein Virus, der Körper muss sich damit beschäftigen, muss üben, trainieren, die Widerstandskräfte entfalten und so weiter und so fort.
00:18:07: und das ganze Training was dann eigentlich passieren soll, damit es im Körper besser geht, dass er sich wieder fit macht.
00:18:14: Das wird dann übernommen von dem unterdrückenden Medikament, oder?
00:18:18: Ja.
00:18:19: Also das heißt, der Körper hat nicht die Arbeit, die er eigentlich bräuchte, um wieder fit zu werden und deswegen bleibt er unfit, weil das Medikament das erledigt.
00:18:28: Also man muss, um besser zu werden, trainieren.
00:18:32: Das ist ja im Sport ganz genau so.
00:18:35: Du
00:18:35: wirst nicht dadurch kräftiger, dass du jetzt vielleicht Kreatin einnimmst oder Eiweiß oder sowas, alles was Muskel aufbaut, wenn du nicht trainierst.
00:18:46: Also du musst schon trainieren und tatsächlich...
00:18:49: Also ist das der Hauptfaktor, dass das Trainings, dass die Möglichkeit des Immunsystems zu trainieren, dass die weggenommen wird.
00:18:56: Also ich denke, das ist bestimmt einer der Hauptfaktoren.
00:18:59: Also dass der Körper nicht mehr sich auf das besinnen kann, wozu er wirklich gemacht
00:19:05: ist.
00:19:06: Use it or lose it.
00:19:08: Ja, das weiß man vom Körper, weiß man vom Training.
00:19:10: Wenn ich was nicht trainiere, dann baut es ab und das hat er dann da genauso, macht totalen Sinn für mich.
00:19:16: Aber das heißt doch eigentlich, ich müsste allen Leuten sagen, wenn ihr krank seid, wie das mal abgesehen von lebensbedrohlichen Geschichten vielleicht, wo ein Medikament vielleicht helfen sollte, legt dich hin, wart bis vorbei ist und hinterher bist du fitter, weil dein Körper trainiert hat.
00:19:32: Damit wir das so einfach zusammenfassen.
00:19:34: Definitiv.
00:19:35: Und also dieses Wissen darum... Irgendwie ist es in Vergessenheit geraten.
00:19:42: Ja, die ganzen Leute denken, Krankheit ist irgendwas wie ein, wie ein, wie ein.
00:19:46: Da passiert mir irgendwas, außer im Zufall heraus.
00:19:49: Und ja, es gibt ja Medikamente.
00:19:51: Und die lösen das Problem, aber die lösen es ja gar nicht.
00:19:54: Im Grunde genommen machen sie ja... Das ist kein
00:19:55: Zufall.
00:19:56: Also meistens nicht.
00:19:57: Im
00:19:57: Grunde genommen nehmen die dem Körper die Trainingsmöglichkeit weg.
00:20:00: Das heißt, das nächste Mal muss er noch mehr trainieren.
00:20:03: Weil er ja... sich nicht irgendwie stärker gemacht hat.
00:20:07: Er wird immer schwächer, weil er nichts benutzt hat.
00:20:10: Also wird es immer schlimmer, kann man das so sagen?
00:20:12: Ja, das ist auch das Spannende.
00:20:14: Also ich habe ja ganz lange als... praktischer als allgemein Ärztin gearbeitet und hatte natürlich alle Altersgruppen und auch Kinder.
00:20:24: Und damals zu der Zeit, als ich anfing, war es ja Gang und Gebe, dass Kinder, wenn sie eine Infektion bekommen haben, sofort mit einem Antibiotikum auch behandelt worden sind.
00:20:36: Das klingt
00:20:36: nicht gut.
00:20:37: Klingt nicht gut, ist auch nicht gut, weil das macht das Mikrobiom kaputt.
00:20:41: Also es tötet die Bakterien ab.
00:20:43: Damit wird das Immunsystem geschwächt und so weiter.
00:20:48: Das Ding ist...
00:20:49: Also die Darmbakterien, meinst du jetzt?
00:20:51: Die
00:20:51: Darmbakterien, genau.
00:20:53: Die auch.
00:20:57: Normaler Bakterien können wir noch sagen, okay, die lösen die Krankheit aus.
00:21:00: Aber das stimmt ja gar nicht, das
00:21:02: kommt ja noch dazu, weil ein Erkältungsinfekt ist meist ein viraler Infekt.
00:21:07: Und deswegen hat man mit dem Antibiotikumeinsatz ganz viel verkehrt gemacht.
00:21:14: Moment, da muss ich nachfragen, weil es interessiert alle, glaube ich.
00:21:17: Also das heißt, bei so einem viralen Infekt, krippalen Infekt.
00:21:22: Ja.
00:21:23: Nimm ich jetzt ein Antibiotikum, was aber nur gegen Viren wirkt?
00:21:26: Ja, das war früher so.
00:21:28: Obwohl der Effekt durch was zustande kommt?
00:21:31: Durch Viren.
00:21:32: Ach so, ja, dann stimmt es ja.
00:21:33: Ja, es rührt, nee, nee, nee.
00:21:35: Der Effekt der Krankheit ist ein Vierraler, also Viren.
00:21:41: kreisen dich
00:21:42: an, der Auslöser.
00:21:44: Und dann bekommst du ein Antibiotikum, also gegen Bakterien, weil Viren ist eine Gruppe von Krankheitserregern.
00:21:52: Und Antibiotikum Bakterien.
00:21:57: Also hier geht es um zwei verschiedene Ohrsachen.
00:22:00: Das war eben das Missverständnis, was ich im Kopf hatte.
00:22:02: Aber wenn
00:22:03: du das im Kopf hast, dann
00:22:05: ist es total wichtig.
00:22:06: Ja, das haben alle im Kopf.
00:22:07: Aber das wäre dann total ein Blödsinn, ein Antibiotikum zu nehmen, weil... Das, wo es herkommt, nämlich von den Bakterien.
00:22:15: Nee, von den Viren.
00:22:16: Ich verwechsel Sie.
00:22:18: Von
00:22:18: den Viren.
00:22:19: Da wirkt es nur gegen Bakterien.
00:22:21: Genau.
00:22:21: Dann macht es das Schlimme, dass es nicht nur nicht gegen die Viren wirkt, sondern auch die Darm-Bakterien kaputt macht.
00:22:27: Die wichtig sind.
00:22:28: Ach, du Scheike.
00:22:29: Das ist ja richtig schlimm, das war mir noch nie so klar.
00:22:32: Obwohl wir so lange verheiratet sind, das habe ich eben richtig verstanden.
00:22:36: Das ist ja schon verrückt.
00:22:38: Ich glaube, es ist ganz gut, wenn wir mal ein bisschen tiefer einsteigen.
00:22:41: Wenn du das jetzt erst verstanden hast, dann ist es ganz wichtig.
00:22:45: Dann glaube ich, dann habt ihr das jetzt wahrscheinlich auch so richtig verstanden.
00:22:49: Aber dann kann das doch gar nicht... also warum wirkten dann Antibiotikum?
00:22:53: Das wirkt
00:22:53: ja auch nicht.
00:22:54: Wie das wirkt nicht?
00:22:55: Ein
00:22:55: Antibiotikum wirkt tatsächlich bei bakteriellen Infekten.
00:23:00: Also wenn Bakterium zum Beispiel
00:23:03: verantwortlich
00:23:04: ist für eine Lungenkrankheit, für eine Bronchitis,
00:23:07: das
00:23:07: kann durchaus sein.
00:23:08: Das
00:23:09: können Bakterien sein.
00:23:10: Aber meistens in den Anfängen sind es Viren.
00:23:13: Also man weiß das.
00:23:14: Aber das ist ja, ich glaube, da fragen sich jetzt alle, die zuhören, was ist denn da los?
00:23:19: Das bedeutet am Grunde genommen, dass immer, wenn gegen krippalen Infekt die Bödelkuchen gegeben wird, ist das falsch.
00:23:29: Nicht immer, weil, wenn der Körper geschwächt ist, bei einem viralen Infekt, Vielleicht, weil man unterdrückt hat oder weil man selbst nicht genug Kraft hatte, dagegen anzukommen, kann es sein, dass auch noch Bakterien in den Körper dazukommen.
00:23:47: Und dann macht es sehr viel Sinn, auch noch ein Antibiotikum tatsächlich aufzuschreiben.
00:23:52: Aber einen normalen kreifalen Effekt?
00:23:54: Es ist falsch.
00:23:54: Aber lass uns mal zurückkommen zu dem Fall bei den Kindern.
00:23:59: Dann sind wirklich auch zu mir Eltern gekommen, deren Kinder meistens dann auch vom Kinderarzt behandelt wurden, die nicht selten alle sechs Wochen Antibiotikum bekommen haben, weil die Kinder halt häufig einen krippalen Infekt bekommen haben.
00:24:18: Das ging vielleicht ein ganzes Jahr gut oder auch zwei oder auch drei und dann kamen andere.
00:24:28: Krankheiten hinzu.
00:24:30: Bei den Kindern.
00:24:31: Beispielsweise eine Norodermitis, das ist eine Hautkrankheit, die aufgrund von, ja, man weiß es nicht so genau, aber ich würde einfach behaupten, es ist eine Sprache des Körpers, die einfach sagt, hey, pass auf, hier läuft so viel schief, jetzt guck doch mal genauer hin.
00:24:53: dann, wenn die Kinder auch hier wieder nicht so behandelt wurden, wie sie behandelt werden sollten, hat sich oftmals noch ein Asthma dann im Laufe der Zeit dazu gesellt und noch mehr allergehen.
00:25:06: Das ist also, konntest du richtig zuschauen?
00:25:10: Also, ich habe da nicht zugeschaut, Gott sei Dank, weil ich ja relativ schnell schon verstanden habe, dass wir in der heutige, in der modernen Medizin was übersehen oder nicht mehr beachten.
00:25:23: Aber die haben das erzählt, die Eltern.
00:25:26: Und oftmals kamen dann die Kinder schon mit einer allergischen Erkrankung zu mir oder mit Asthma.
00:25:31: Du
00:25:31: hast die vorher gar nicht gesehen, du hast da nicht verhindern können, sondern Asthma.
00:25:35: Ja,
00:25:35: aber das Tolle war schon, dass die Leute, die dann zu mir gekommen sind, weil die ja schon wussten, wie ich arbeite, dass ich denen gesagt habe, es ist ganz wichtig beim nächsten Infekt ihres Kindes.
00:25:51: Seien Sie dabei, betreuen Sie Ihr Kind, seien Sie wirklich an seiner Seite und lassen Sie das Kind.
00:25:59: von selbst gesund werden.
00:26:02: Das
00:26:04: war natürlich nicht immer ganz einfach und es gab auch dann ab und zu einen Anruf.
00:26:08: Jetzt hat mein Kind neun und dreißig Fieber.
00:26:10: Was soll ich machen?
00:26:11: Okay, Wadenwickel dabei sein,
00:26:15: kalte Stirn und so.
00:26:16: Fieber ist die... Beste Reaktion vom Körper, die wir eigentlich haben können.
00:26:21: Also
00:26:22: Nummer zwei soll ich doch gar nicht unterdrücken.
00:26:24: Es wird lebensbedrohlich ab zwei.
00:26:27: Das wäre ein bisschen spät, also ich würde schon sagen, weil.
00:26:30: Vierzig, fünf, ein und vier, die sollte man auf jeden Fall mal dran denken.
00:26:34: Und dann gab es ja immer die Angst der Eltern, was ist mit dem Fieberkram, wenn mein Kind es bekommt.
00:26:40: Aber ehrlich gesagt, ich habe das nicht ein einziges Mal erlebt.
00:26:43: Da muss ich gerade eine Story erzählen.
00:26:46: Das ist eine der wenigen Kindheitserinnerungen, die ich habe.
00:26:50: Also ich habe mich so viele.
00:26:51: Aber ich war krank.
00:26:53: Ja.
00:26:54: Und dann habe ich Fieber gekriegt.
00:26:58: Und dann lag ich abends im Bett.
00:27:02: Meine Mutter war, glaube ich, so drauf wie du.
00:27:03: Die hat gesagt, Fieber ist gut.
00:27:05: Ja.
00:27:06: Und dann bin ich nachts irgendwann eingeschlafen.
00:27:09: Ich dachte, okay, ich habe mich so elend gefühlt.
00:27:13: Ich konnte mich kaum bewegen.
00:27:14: Es war richtig schlimm.
00:27:17: Und ich dachte, ich sterbe.
00:27:19: Und es war mir auch egal in dem Moment.
00:27:21: Ich war so fertig, das war mir echt egal.
00:27:25: Und da bin ich eingeschlafen, bin am nächsten Morgen aufgewacht und war sowas von fit und sowas von erfüllt, von einem Gefühl, ich könnte Bäume ausreißen.
00:27:37: Das werde ich nie vergessen.
00:27:38: Das werde ich echt nie vergessen.
00:27:41: Also vielmehr nur gerade Einschuldige.
00:27:42: Das ist
00:27:42: eine...ne, überhaupt nichts, sondern das ist ja eine super schöne Geschichte, weil so geht es Kindern ganz häufig.
00:27:48: Die werden dann ganz, ganz schnell gesund.
00:27:51: Und die haben heute noch ganz hohes Fieber, schlafen eine Nacht und sind am nächsten Morgen schon wieder geheilt.
00:27:58: Die haben natürlich auch noch ganz viel Kraft.
00:28:00: Das Immunsystem ist noch... Kräftiger, es ist einfach so.
00:28:04: Gerade im Kindesalter wird dann noch ganz viel auch aufgebaut.
00:28:07: und wenn man den Kindern dann diese Hilfeleistung gibt, es ist tatsächlich super toll, wie man dann sieht, dass wie viel Kraft der eigene Körper hat, was er alleine machen kann.
00:28:20: Und genau darum geht es ja.
00:28:22: und du hast eben einen Satz gebraucht, den fand ich schon ziemlich interessant, du hast gesagt, Geh ging's Hunde-Eland.
00:28:29: Du hast auch gedacht, wenn ich sterbe, dann ist es ... War
00:28:32: mir egal, weiß ich noch.
00:28:33: Ich hab dann gedacht, okay.
00:28:35: Ja, da fällt mir ein Zitat ein, aber ich glaub, es ist irgendwie aus dem Volksmund kommen.
00:28:42: Und zwar, der Gesunde, der hat viele Wünsche.
00:28:48: Und der Kranke hat ... nur einen, also nicht zu sterben, sondern gesund wieder zu sein.
00:28:55: Das finde ich auch super spannend, weil das stimmt einfach so.
00:28:59: Und das Tolle ist doch, wenn wir dieses Gefühl von Gesundheit wieder bekommen, dass wir eigentlich unserem inneren Arzt immer besser zuhören sollen.
00:29:14: Aber nochmal, das haben wir verlernt.
00:29:17: Wer bekommt denn heute gesagt, Pass auf, wenn du jetzt krank für den krippalen Infekt bekommst, egal ob als Kind, dann gehst du nicht in die Schule.
00:29:27: Du bleibst zu Hause.
00:29:28: Nein, du gehst in die Schule, weil du musst ja lernen und das ist wichtig.
00:29:31: Du darfst nichts versäumen und so weiter im Job.
00:29:35: Du musst arbeiten, weil du sonst vielleicht deinen Arbeitsplatz verlierst oder du bist so wichtig in deinem Job, dass du da sein musst.
00:29:43: Das ist alles Unsinn, weil ganz klipp und klar, wenn wir krank sind, dann sind wir auch mit Medikamenten nur teileistungsfähig.
00:29:54: Das ist schon mal eine Sache.
00:29:56: und die andere Nummer ist einfach, dass wir anstecken und zwar...
00:30:01: Absolut, ich wollte gar sagen, aber eine Firmleitung ist es doch eigentlich viel lieber, wenn jemand seine Krankheiten aushalt, damit er dann nicht so oft wieder krank wird, anstatt jedes Mal für eine Woche krankgeschrieben zu sein fünf mal sechs Mal im Jahr.
00:30:16: Natürlich im Endeffekt ja, wenn der Mensch, der die Firma leitet, dieses Verständnis dafür
00:30:23: hat, aber
00:30:25: wenn er das Verständnis dafür nicht hat, dann sieht es anders aus.
00:30:29: Dann heißt es nämlich, der ist eins, zweimal im Jahr krank, der hat immer seine Erkältung und bleibt dann auch eine Woche zu Hause.
00:30:39: Das ist ja komisch.
00:30:42: Unsinn so zu denken, das ist total falsch.
00:30:44: Wenn einmal im Jahr so ein Erkältungsinfekt zu haben, ist was richtig Gutes, weil du wirst danach einfach stark sein.
00:30:52: Also das kennen wir ja auch, wenn wir krank waren, dass wir echt erstmal ziemlich stark sind.
00:30:59: Bevor nicht vergessen, was du sagen wolltest, mir fällt es gerade ein, weil ich glaube, wir waren oder ich war krank irgendwie Ende Oktober.
00:31:08: Und es waren ja ganz viele Leute jetzt krank.
00:31:11: Und wir hatten ja auch über die Feiertag ganz viel Besuch.
00:31:15: Und ich habe immer wieder gedacht, meine Güte, hoffentlich steckt mich niemand an.
00:31:19: Und es waren auch gerade an Heiligabend, waren bestimmt drei Menschen bei uns, die richtig krank waren.
00:31:26: Und Tatsache ist, bis jetzt, also ich haue
00:31:30: auf
00:31:30: Holz, weil... Toll, toll, toll.
00:31:34: Wir haben nichts bekommen.
00:31:36: Und ich glaube, es hat damit was zu tun, weil wir diesen krippalen Infekt, den wir hatten, einfach auch ausgelebt haben.
00:31:44: Du hast ein bisschen länger gebraucht, als ich, weil du nämlich viel zu früh angefangen hast zu tränen.
00:31:50: Mir zu tränen.
00:31:51: Du, ich kam vorhin auf was und es war, was ist denn mit den Kinderkrankheiten?
00:31:56: Da ist es dann nicht genau so was.
00:31:59: Weil ich kriege es immer mit, dass Kinderkrankheiten wirklich geimpft werden.
00:32:05: Das soll verhindert werden, dass sie die überhaupt kriegen.
00:32:07: Aber sind Kinderkrankheiten nicht Krankheiten, wo die Kinder trainieren sollen, damit fertig zu werden?
00:32:13: Kinderkrankheiten haben ihren Sinn.
00:32:17: Sind doch Entwicklungssprüngel, habe ich mal früher vor dreißig Jahren schon gelegen.
00:32:22: haben die Naturheilkundler früher immer gesagt oder auch die Naturärzte, also die Naturärzte, auch schon die Ärzte, die vor unserer Zeit da waren.
00:32:35: Nichtsdestotrotz sind auch ganz viele Kinder an Kinderkrankheiten verstorben oder richtig krank geworden.
00:32:42: Aber darf man auch nicht vergessen, wir hatten auch noch andere hygienische Bedingungen gehabt.
00:32:50: Also, was ich heute sagen würde, ist, dass Kinderkrankheiten in einem Umfeld, in einem guten Umfeld, also wo es eine gute Ernährung gibt, wo es Ruhe geben kann, tatsächlich dem Kind helfen, seine Gesamtkörperkonstitution zu verbessern.
00:33:17: Das macht natürlich dann die Frage auf, wie sieht es denn aus mit Impfungen.
00:33:22: Und ich finde, das sollte jeder selbst entscheiden.
00:33:26: Also wir hören immer wieder, jetzt kommen wieder Masern und da sind auch Kinder wieder dran verstorben und so weiter und deswegen wird dann zur Masern-Impfung aufgerufen.
00:33:41: Ich finde, letzten Endes obliegt es die Entscheidung, ob Eltern ihre Kinder gegen Kinderkrankheiten impfen lassen wollen ihnen.
00:33:51: Empfohlen wird es von der Stieco, von der ständigen Impfkommission.
00:33:59: Man kann auch anders darüber denken.
00:34:03: Und so würde ich das jetzt einfach stehen lassen, weil es sind schon heftige Erkrankungen.
00:34:10: Ich weiß noch, doch ich erzähle dazu noch eine Geschichte.
00:34:15: Und zwar hat diese Impffrage auch noch ganz viele Gesichter.
00:34:23: Ich war ja in Indien als junge Frau und wir sind dann von Dorf zu Dorf auch mit so einer Roadside-Klinik und haben tatsächlich in bestimmten Dörfern gegen Maßnahmen geimpft.
00:34:41: Und zwar Aus folgendem Grund, damals war ich auch noch nicht so differenziert mit meinen Ansichten.
00:34:49: Ganz klar, ich war ganz, ganz frisch dabei in der Medizin.
00:34:54: Aber unter diesen Umständen würde ich sogar heute auch noch impfen.
00:34:58: Und zwar Folgendes.
00:35:01: Wenn dort Masern war, dann haben das alle Kinder bekommen.
00:35:05: Aber das Problem war, dass diese Kinder die Masern hatten, die wurden isoliert und zwar in sogenannte Masernhäuschen.
00:35:14: Und dann wurde diesen Kindern, es war dunkel, das war ja sehr gut, weil Masern hat ja auch oftmals was mit Augenkrankheiten zu tun, wenn Nebenwirkungen noch dazukommen oder bestimmte Begleiterkrankungen dazukommen, so nicht Nebenwirkungen.
00:35:34: Und
00:35:35: die Kinder hatten dann trockenes Fladenbrot bekommen, hingeschält bekommen und was zu trinken.
00:35:45: Und nach einer gewissen Zeit, ich weiß nicht mehr, wie lange das war, wurden die Türen dann wieder geöffnet.
00:35:52: Die waren da eingesperrt.
00:35:54: So ist es in meiner Erinnerung, bitte nicht darauf bestehen.
00:35:58: Aber es war für mich schon sehr tragisch, als ich das gehört habe.
00:36:03: Und dann sind die Kinder, die überlebt haben, haben Masern überlebt und die, die verstorben waren, da wollte der Masern Gott die Kinder haben.
00:36:13: Und deswegen war das auch gar nichts Schlimmes, dort Masern zu bekommen.
00:36:18: Und wenn die Kinder starben, dann war es eben Wille des Masern Gottes.
00:36:23: Und deswegen hat man damals in allen Orten, in den kleinen Dörfern, gegen Maßnahmen geimpft.
00:36:31: Und das finde ich auch völlig richtig.
00:36:33: Und das würde ich heute genauso wieder machen.
00:36:35: Wenn also so religiöse, falsch Interpretationen da sind, dann darf man das nicht so stehen lassen.
00:36:44: Da sollte man wirklich eingreifen.
00:36:46: Okay.
00:36:47: Ich kann noch jetzt nur drauf, weil der Krankheiten ... eigentlich in Sinn haben.
00:36:52: und was ist der Sinn und wie geht man damit um?
00:36:57: Ich würde gerne nochmal zurückkommen auf eigentlich den Arztberuf.
00:37:05: Was, was die ursprüngliche Aufgabe des Arztes war.
00:37:10: Kannst du dir das vielleicht vorstellen, dass das ein bisschen anders ausgesehen hat als heute?
00:37:13: Ich kann es nur rätseln.
00:37:14: Also wenn ich Hippocrates auf den ja alle Ärzte ihren Eid Schwören, glaube ich.
00:37:20: Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht.
00:37:22: Und er hat ja wohl gesagt, sowas in dem Sinne von Lasternährung, deine Medizin und Medizin deine Ernährung sein, irgendwie so Beispiel.
00:37:30: Vielleicht auch andere sagen, aber wenn du mich jetzt so fragst, ich meine, ich bin ja auch schmerzenspezialisiert, nicht auf Krankheit.
00:37:35: Ja, aber er hat noch was gesagt.
00:37:37: Er hat gesagt, die natürliche Heilkraft in uns ist die größte Kraft zur Gesundung.
00:37:43: Das hat er auch gesagt.
00:37:44: Macht total Sinn.
00:37:45: Und er hat auch gesagt, dass Krankheiten nicht vom Himmel fallen, sondern dass sie täglich kleine Sünden wieder der Natur sind.
00:37:54: Und wenn sich diese geholfen haben, dann brechen Krankheiten scheinbar plötzlich hervor.
00:38:01: Also das war schon ein ganz, ganz kluger Mann.
00:38:05: Er war damit nicht alleine, aber das war zumindest einer, der noch vor der Zeitrechnung gelebt hat.
00:38:14: Und zwar, glaube ich, vierhundertsechzehn bis dreihundert sechsundzwanzig vor Christus, da ist neunzig Jahre alt geworden, immerhin.
00:38:26: Das finde ich schon ganz schön, ganz schön interessant.
00:38:29: Also auch noch viele Ärzte nach ihm, die waren der gleichen Meinung, dass eben unser Körper, die, ja, die beträchtlichste Selbstheilungskraft mit sich trägt und dass man die fördern muss.
00:38:47: und deswegen war ein Arzt damals ein Wegbegleiter.
00:38:51: Es war ein Berater, es war ein Beobachter und es war ein Lehrer und Lehrer für einen guten Lifestyle.
00:39:02: Spannend.
00:39:03: Das ist so spannend, das ist alles in Vergessenheit geraten.
00:39:08: Also heute die moderne Medizin nochmal.
00:39:12: Wir verordnen Medikamente.
00:39:15: Ich finde Medikamente per se nicht falsch oder schrecklich, sondern in akuten Notzuständen ist es.
00:39:25: Das ist wundervoll.
00:39:28: Aber bei Kronizitäten oder bei Dingen, die sich oder bei einfachen Sachen einfach immer reingehen und behandeln, wie viel Sportler gibt es bitte, die vor irgendeiner sportlichen Veranstaltung einen Schmerzmittel nehmen.
00:39:44: Das
00:39:45: macht mich körper.
00:39:48: war ich auch geschockt, dass ich das damals erfahren habe, dass sie in der über achtzig Prozent die Vorwettkämpfe Schmerzmittel nehmen,
00:39:54: weil
00:39:55: sie sonst der Wettkämpfe gar nicht bestreiten kann.
00:39:57: Ja.
00:39:59: Und deswegen, also wenn man sich, wenn man sich das anschaut, das ist einfach eine Riesenkatastrophe.
00:40:08: Aber jetzt zum, zur Verteidigung der Ärzte heutzutage, tatsächlich ist, dass sie das A nicht gelernt haben.
00:40:17: Wir haben nichts über selbst.
00:40:19: Wir haben, ich, Petra, haben nichts über die Selbstheilungskräfte gelernt.
00:40:23: Das ist nicht ein
00:40:23: Ernst.
00:40:24: Stimmt.
00:40:25: Ja, doch.
00:40:26: Das darum ging es gar nicht.
00:40:27: Das
00:40:28: Fieber dazu da ist, dem Körper zu helfen.
00:40:31: Nein.
00:40:31: Nein, oder?
00:40:32: Nein.
00:40:33: Das macht mich schon.
00:40:34: Ich meine, okay, ich bin in diesem Gedankengut von dir unterrichtet sozusagen.
00:40:38: Bin ich ja die letzten vierzig Jahre reingewachsen.
00:40:41: Aber wenn ich das jetzt so höre... Aber das kann ich mir nicht vorstellen.
00:40:46: Das war Selbsthandlungskräfte oder Selbsthandlungskraft?
00:40:50: Es ist jetzt nicht der Medizinstudium.
00:40:52: Also das kann ich jetzt nicht genau sagen.
00:40:55: Also ich denke,
00:40:56: da gibt
00:40:56: es schon mal, da wird wahrscheinlich schon irgendwo auch geschrieben stehen, dass man... Fieber durchaus auch aushalten kann bis neun und dreißig Grad, vierzig Grad.
00:41:09: Aber das war nicht das, was ich bei mir eingebrägt hat.
00:41:12: Deswegen kann ich das auch nicht sagen, ob das irgendwo steht im im Curriculum oder in irgendeinem Lehrbuch wahrscheinlich schon in der Physiologie des Menschen.
00:41:23: Hoffe ich doch, dass es drin steht.
00:41:25: Da steht ja auch was über Verdauung drin.
00:41:27: Aber Trotz allem ist es so, dass ich da konkret nichts zu gelernt habe.
00:41:32: Ich habe auch nichts über
00:41:34: den Vorteil
00:41:35: von Bewegung gelernt, Roland.
00:41:37: Gar nichts.
00:41:38: Die
00:41:38: Kranken sind bis vor ein paar Jahren im Bett gehalten worden.
00:41:44: Die durften sich nicht bewegen.
00:41:46: Schonung war angesagt.
00:41:48: Und Ernährung, das war überhaupt kein Thema.
00:41:51: Wenn ich mir überlege,
00:41:52: wie
00:41:53: Menschen im Krankenhaus immer noch ernährt werden oder aber auch die Ernährung in Schulen oder in Kantine überhaupt aber in Krankenhäusern wo kranke sind wird
00:42:06: krank
00:42:08: machendes Essen gegeben und das finde ich einfach das finde ich fatal weil wie kann es denn wie kann es denn sein dass dieses wirklich ewig lange gelebte Wissen so in Vergessenheit geraten ist?
00:42:26: Eins weiß ich, die Erste sind nicht dran schuld, weil die machen ja das, was sie gelernt haben.
00:42:30: Das sehe ich auch bei der Schmerztherapie.
00:42:32: Die machen genau das, was sie gelernt haben und das ist ja auch normal.
00:42:35: Wenn du so was studierst und kommst hier wirklich sehr gut ausgebildet vor, dann glaubst du natürlich an das, was du da gelernt hast.
00:42:42: Wenn da bestimmte Themen negiert werden bzw.
00:42:45: gar kein Inhalt sind, dann gibts die für dich nicht.
00:42:48: Das ist ja das, wo es hat, dass sich da ein gegen Ankämpfen gelbt.
00:42:55: kein Fundament da ist, das zu verstehen, was wir da eigentlich tun und was eigentlich wirklich gegen Schmerzen hilft, gegen die meisten Schmerzen zumindest.
00:43:02: Und auch gegen
00:43:04: die meisten Krankheiten.
00:43:05: Das finde
00:43:06: ich ganz spannend.
00:43:07: Es gibt jetzt zwei Sachen, die ich hier zu noch sagen möchte, als ich möchte dazu sagen.
00:43:11: Wir Ärzte, die wir draußen arbeiten und egal, ob jetzt im Krankenhaus oder in der eigenen Praxis, Eigentlich bräuchten wir Zeit für unsere Patienten, aber Zeit wird nicht bezahlt.
00:43:25: Es wird Diagnostik bezahlt.
00:43:26: Das habe ich damals der Haut nah bei dir mitbekommen, weil du hast ja irgendwann in der Klembe gesessen und das vielleicht da ich es kann mir erzählen, weil ich habe damals die Welt nicht mehr verstanden und habe einfach nur mitbekommen, dass durch die Abrechnung die damals war, durch die Abrechnungsmodalitäten und das scheint sich wenig daran geändert zu haben, die Ärzte quasi dazu gezwungen werden, möglichst wenig Zeit pro Patient zu verbringen, damit sie überhaupt auf den Umsatz kommen, von dem sich ihre Baxismiete bezahlen können?
00:43:58: Ja, ich weiß noch, und als ich damals auch noch mit der Ernährungsmedizin angefangen
00:44:04: habe.
00:44:04: Ja, da war es ja ganz schlimm.
00:44:06: Das war ganz schlimm.
00:44:08: Am Anfang habe ich mich natürlich nicht getraut, dass ich das gemacht habe, was heute Gang und Gebe ist, nämlich eine Igelleistung in Anspruch zu nehmen, eine eine individuelle Gesundheitsleistung.
00:44:28: Das ist die Igelleistung.
00:44:30: und ich weiß noch, als ich dann gemerkt habe, dass es nicht geht, weil ich konnte einfach nicht, wenn ich drei, vier Stunden Termine hatte am Tag, also mit drei Patienten, das ging nicht, dass ich da nur eine Gesprächsziffer abrechnen konnte.
00:44:48: Da hätten wir nicht von leben können.
00:44:51: Deswegen habe ich gesagt, Ich teile es auf und biete damals an für eine Stunde, dass die Menschen mehr hundert die.
00:45:02: Waren das dann noch ... Ja, klar.
00:45:03: Sie haben
00:45:04: den Markt bezahlen, das weiß ich noch.
00:45:06: Ich weiß auch noch, dass ich dafür angegangen wurde.
00:45:09: Das ist ja oft mal so, wenn man das zuerst macht.
00:45:10: Das war eigentlich ein Privatärztetigkeit.
00:45:12: Das
00:45:12: war eine Privatärztetigkeit, aber das war nicht erlaubt für kassenversicherte Patienten.
00:45:18: Dann ist es aber eingeführt worden, viel später.
00:45:21: Man hat mir auch deswegen nicht irgendwie ... Ich bin nicht dafür bestraft worden, aber ... bin ermahnt worden von der Landesärztekammer, wie so oft, ja.
00:45:35: Aber jetzt heute ist es gang und gäbe, jetzt gibt es diese Igelleistung, aber was ich einfach eigentlich sagen wollte ist, das war für mich die Möglichkeit, dass ich einfach auch Zeit hatte für die Patienten, um ihnen zu erklären, wie das wirklich funktioniert, dass sie selbst was machen können, dass sie so ... enorme Selbsteilungskräfte, ihren inneren Arzt ständig mit sich rumtragen, dass sie ihm einfach nur die Möglichkeit geben müssen, dass er auch reagieren kann.
00:46:11: Ja, das war damals... Was
00:46:14: mir jetzt die ganze Zeit durch den Kopf geht, weiß ich, wie es geplant ist, aber sollte man nicht mehr darüber sprechen, was man tun kann, um den inneren Arzt tätig werden zu lassen.
00:46:24: Beziehungsweise, was man nicht tun sollte, weil Ihnen das praktisch bevormundet, außer Kraft setzt, außer Gefecht setzt, haben wir jetzt gesagt.
00:46:33: Das ist dieses vorschnelle, unüberlegte Medikamente einnehmen, wenn es eigentlich gar nicht nötig wäre, weil der Körper das eigentlich selbst schaffen müsste.
00:46:41: Aber das können
00:46:43: wir gerne machen, aber ich will einfach nochmal kurz noch ein paar Fakten einfügen.
00:46:50: Es gibt... Es gibt die Vermutung, dass ... ... vierzig Prozent ... ... aller Deutschen chronisch krank sind.
00:46:59: Ab einem bestimmten Alter.
00:47:02: Fast die Hälfte.
00:47:03: Ja.
00:47:04: Das ... ... Herz-Kreislauf-Erkrankungen ... ... bei den über Sechzig-Jährigen ... ... zu über Sechzig- bis Sechzig-Prozent da sind.
00:47:15: Obwohl die jetzt teilweise gar nicht davon wissen wahrscheinlich.
00:47:18: Ah, aber doch das wissen
00:47:19: die
00:47:19: schon.
00:47:19: Okay.
00:47:21: Und das ... der über, das über sechzigjährige oder über fünfzigjährige, oh ja, ja, ich weiß jetzt gar nicht mehr genau, dass jeder Dritte eine Krebsdiagnose hat.
00:47:34: Und wenn man sich das mal alle so betrachtet, dann sollte man vielleicht gucken, was es ansonsten noch an Informationen gibt.
00:47:44: Und es gibt eine Information und die, die will ich, dass die wirklich ganz, ganz groß bei dir ankommt.
00:47:51: Und dann können wir über die Lösung und auch über das, was ihr machen könnt, tatsächlich reden.
00:47:57: Deine Idee war ja jetzt, dass wir mal darüber reden, was wir machen können,
00:48:02: um den
00:48:03: inneren Arzt tatsächlich
00:48:05: zu unterstützen.
00:48:09: Da fällt mir immerhin auch mal auch ein ganz gutes Zitat dazu ein.
00:48:15: Also, dass wir eigentlich alle immer wollen, dass wir gesund werden.
00:48:21: Und zwar gibt es da ein Zitat von Schoppenhauer.
00:48:27: Das benutzt du ab und zu.
00:48:28: Weißt du, welches ich meine?
00:48:32: Soll ich raten?
00:48:32: Ja.
00:48:35: Wie war das mit der Gesundheit, Krankheit?
00:48:38: Wenn du krank,
00:48:39: Gesundheit ist nicht alles.
00:48:41: Dass du Gesundheit ist nicht alles, aber wenn du krank bist, Sag du mal, ich krieg gar nicht zusammen.
00:48:50: Gesundheit
00:48:51: ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist
00:48:54: alles nichts.
00:48:58: Das sollten wir einfach immer wieder vor Augen haben und gesund werden können wir nochmal, ich weiß nicht wie oft ich das heute schon gesagt haben, niemals wenn wir Symptome unterdrücken, sondern nur indem wir tatsächlich unseren Körper heil machen und bevor wir...
00:49:16: Ja, weil ich überlege mir gerade, weil wir waren es ja eigentlich vorhin und das finde ich ja völlig vernünftig, dass es Krankheitssituationen gibt.
00:49:25: die entweder von der Schwere, dieses bakteriell-viralen Übergriff, sie auch immer.
00:49:30: Oder auch weil die Achwehr nicht mehr und nicht mehr mithalten kann, dass man da schon unterstützt mit Medikament, aber praktisch dem Körper nur hilft und den Rest an der Körper selbst macht.
00:49:45: Das ist doch auch eine Möglichkeit.
00:49:46: Das
00:49:46: ist meine Traumvorstellung.
00:49:48: Deswegen sage ich ja auch immer ein Beispiel dafür, dass ein anderes Bild ist, wenn jemanden Fuß hat, dann finde ich es absolut in Ordnung, den eine Weile einzugipsen.
00:50:00: Aber dann muss er wieder auf Krücken, vielleicht
00:50:03: erst mal mit Krücken... Und nicht zu lange eingipsen, oder?
00:50:05: Nicht zu lange und dann
00:50:07: mit Krücken dann wieder leicht anfangen zu laufen und so weiter.
00:50:10: Und so ist es für mich auch bei den meisten Medikamentengaben.
00:50:15: Was ich jetzt außer Acht lassen möchte, hier sind schon Erkrankungen, die weit fortgeschritten sind, da ist es auch ein Segen, dass wir Schmerzmittel haben, dass wir die ganzen Medikamente haben.
00:50:30: bei Bluthochdruck.
00:50:35: Da wird immer einfach nur Medikamente gegeben.
00:50:38: Und dann wird gesagt, das musst du jetzt sein Leben lang nehmen.
00:50:41: Ich sehe das wirklich ein bisschen anders.
00:50:43: Ich würde immer, immer, immer versuchen, ob ich nicht meinen eigenen inneren Arzt aktivieren kann,
00:50:50: mich
00:50:50: wieder zu heilen.
00:50:52: Und wie?
00:50:52: das kommt jetzt gleich.
00:50:55: Ich würde gerne vorher nochmal so ein Bild von mir beschreiben, was für mich im Übrigen auch Gesundheit darstellt und wie man das bekommen kann.
00:51:08: Nämlich indem ich mir nochmal genau anschaue, wie kommt es denn zur Krankheit?
00:51:15: und ich bediene mich jetzt eines großen Physikers, der das nämlich meines Erachtens wunderbar beschrieben hat.
00:51:23: Es war Schrödinger.
00:51:24: Vielleicht kennen viele diesen Namen
00:51:26: durch das Verzuch.
00:51:28: Schrödingers Katze.
00:51:30: Schrödinger war ein Rohköstler.
00:51:33: Ein veganer Rohköstler, einer der wenigen in seinen Zeiten.
00:51:38: Und es war auch derjenige, der den ersten Physiknobelpreis bekommen hat.
00:51:43: Und warum und wie er beschreibt, warum er Rohköstler Veganer war.
00:51:51: Es hat mich damals sehr fasziniert, weil er hat gesagt, also, also zumindest soweit ich da eingestiegen bin, ich hoffe, ich kann es gut wiedergeben.
00:52:03: Da ging es nochmal um die Energie.
00:52:05: Körper hat eine bestimmte Energie.
00:52:08: Energie-Erhaltungssatz, den gibt es.
00:52:12: Ja, also Energie bleibt immer.
00:52:14: Aber es gibt dann auch die Entropie.
00:52:20: Das heißt, dass immer wieder in einem bestimmten System Unordnung geschaffen werden kann.
00:52:28: Nur wenn Energie ist, wird die Unordnung nicht zu groß.
00:52:32: Wenn Energie wird zugeführt, damit die Ordnung erhalten bleibt.
00:52:36: Ganz genau.
00:52:37: Und in unserem Körper, ich sehe es so, dass leichte Krankheiten mit ein bisschen Unordnung im Körper ist, also zum Beispiel ist da die Schublade nicht so super aufgeräumt wie es normalerweise bei ganz ordentlichen Menschen ist.
00:52:56: Wenn die Krankheiten dann größer werden, dann liegt da auch ganz viel irgendwo rum, da knallt man auch mal was in die Ecke, dann werden die Krankheiten Vergleich.
00:53:08: in der Weise werden immer mehr.
00:53:10: Und wenn dann das Chaos ganz groß ist, dann treten die großen Krankheiten hervor.
00:53:18: Und deswegen, er sagt, dass um Chaos zu beseitigen, egal ob es jetzt viel, Mittel oder wenig ist, braucht man immer Licht.
00:53:31: Und Schrödinger war der Meinung, dass Rohkost, also frische Nahrung, Licht speichert.
00:53:40: Und dass dieses Licht in der Lage ist, in unserem Körper aufgrund dessen, das Chaos zu beseitigen.
00:53:48: Aber das weiß man inzwischen.
00:53:49: Man kann das ja heute messen sogar.
00:53:51: Das ist ja Photonemission pro Sekunde.
00:53:54: Das ist praktisch das, was an Licht in irgendwelcher Nahrung ist.
00:53:57: Und es gibt ja auch zwischen, schon vor zehn, fünfzehn Jahren, wurde das doch gemessen.
00:54:04: Auch für den Anwendungszweck, um Lebensmittellauf hinzüberprüfen, wie gut die für den Körper sind, für den Gesundheit sind, oder?
00:54:12: Ja,
00:54:12: und es wurde auch verglichen konventionell und biologisch angebauten Lebensmitteln.
00:54:19: Das Gleiche hat man beobachtet, auch durch.
00:54:21: positive Gedanken bei Wasser, dass man das informativ tatsächlich auch bestücken kann.
00:54:30: Also es gibt da schon ganz, ganz viele Untersuchungen.
00:54:32: Aber die meisten halten es ja von Blödsinn.
00:54:34: Ja, die
00:54:34: sagen, das wäre esoterischer.
00:54:37: Man weiß es reine Physik bis hin zur Quantenphysik.
00:54:39: Ja.
00:54:40: Und ich finde es so spannend, was Schrödinger damals beobachtet hat, weil, was machen wir denn beim Säftefasten heute.
00:54:49: Da bekommen die Menschen ein Saft aus frischem Obst und Gemüse.
00:54:55: Und es ist doch unglaublich, wenn wir dann anschauen, was passiert.
00:54:59: Blutdruck geht runter, Blutzuckerwerte verbessern sich, die Stimmung wird besser, das gesamte Körpergefühl wird besser, die Ausstrahlung wird besser.
00:55:11: Also ich finde, man sollte auch diese Ebene auf jeden Fall nicht außen vorlassen, wenn man verstehen will, was der innere Arzt alles bewerkstelligen kann.
00:55:26: Also ich habe aufgrund meiner Arbeit und meinen Patienten und aufgrund von Umstellung der Ernährung in eine vollwertige, pflanzenbasierte Ernährung so viel gesehen und beobachtet.
00:55:41: Und ich muss immer wieder sagen, Ich bin tatsächlich der Begleiter, der Beobachter und ich bin der Lehrer.
00:55:49: Und ich kann nicht heilen.
00:55:52: Heilen kann sich nur der Patient.
00:55:54: Das sage ich bei der Schmerzstaffi auch immer.
00:55:55: Absolut.
00:55:56: Und es ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig.
00:55:58: Und wenn sich dieses Bild wieder so ein bisschen verändern würde, dass wir einfach nur ein Begleiter als Arzt sind, ich glaube, dann wäre... wäre auch die Bereitschaft, viel eher da selbst was zu tun, weil viele Menschen gehen heute immer noch zum Arzt und denken, er schreibt mir jetzt was auf, das ist das Medikament für mich und das Haltung, das ist einfach nicht so, sondern hier wird einfach ein Mechanismus oder ein Symptom, das vom Körper geschickt wird, um wieder in Ordnung zu kommen, um zu regulieren, wird einfach unterbunden.
00:56:46: Und das müssen wir uns klarmachen.
00:56:50: Aber, weil wir jetzt die ganze Zeit von Selbsteilungskräfte auch gesprochen haben, hast du gesagt, das sollten wir nicht mehr anfangen zu sagen?
00:56:59: Ja, ich meine, ich habe es ja sowieso ganz schnell gesagt.
00:57:01: Das ist ja das, was immer wieder gesagt wird, was ja auch durch Tausende und Studien bewiesen ist.
00:57:08: Bewegung, Ernährung, Psyche.
00:57:10: Das sind die drei großen Worte.
00:57:11: Also letztendlich das, was wir auch im Lagergut-Lebenbuch beschrieben haben.
00:57:15: Weil das ist noch so ein Thema.
00:57:17: Weil ich glaube, weil du ja vorhin gesagt hast, du wünschst dir, dass die Medizine da nochmal einen anderen Blitzwinkel zusätzlich bekommen.
00:57:25: Und ich glaube, dass durch die ganze Langlebigkeitsforschung, durch die ganze Longivativeforschung, da gibt es zwar auch diesen technischen Bereich, wo man irgendwie versucht, durch Technik irgendwas im Körper hinzubekommen, was er nicht selber hinkriegt.
00:57:40: Aber ein großer Bereich ist ja auch, den Lifestyle praktisch darauf hinanzugucken, ob das jetzt für ein besseres, gesunderes, längeres Leben beiträgt oder nicht.
00:57:53: Und das könnte doch die Chance sein.
00:57:55: Ja, aber weißt du, ich habe so eine Befürchtung, weil die meisten Menschen sind so gepolt, irgendwas einzunehmen und dann... passiert was.
00:58:03: Und ich glaube auch mit dieser ganzen Schiffetiebewegung, wenn ich, also wir sind ja da wirklich gut eingestiegen auch, da geht es wirklich immer wieder um irgendwelche Substanzen, um irgendwelche neue, neue kleine Bausteine, die man gefunden hat, auch bei der Zellfunktion, dass man die verbessern muss und dann passiert ganz, ganz viel.
00:58:27: Ich bin absoluter Meinung.
00:58:31: Ich finde supertoll, was Menschen alles wissen, also auch Mediziner und Molekulabiologen und Biochemiker.
00:58:38: Ich finde es faszinierend, aber ich bin der Meinung, dass wir als Basis auch einfach verständliche Dinge tatsächlich erst einmal benutzen sollten, weil das
00:58:55: bringt
00:58:56: So viel.
00:58:57: Es bringt so
00:58:58: viel.
00:58:58: Das ist die Basis.
00:58:59: Die
00:59:00: Basis ist ja ... Ohne Basis.
00:59:02: Die Basis ist die Ernährung, die Bewegung und die Psyche.
00:59:06: Und da wird natürlich ... Und die Atmung
00:59:08: und der Schlaf.
00:59:09: Ja, das gehört ja dazu.
00:59:11: Das gehört ja dazu quasi.
00:59:12: Also diese drei Dinge sind ja die Grundlegenden.
00:59:15: Und deswegen haben wir ja die auch zum Hauptteil des Buches gemacht, weil wir gesagt haben, diese ganze Technik, die ganzen kleinen ... die ganzen kleinen Stoffe unterschiedlichster Art.
00:59:25: Und da gibt es da Leute neben den Fünfzig, Siebzig hinaus, der Gänselnusmittel pro Tag.
00:59:30: Das ist alles schön und gut.
00:59:31: Und wenn man ins Detail geht, kann man das den Leuten selbst überlassen, ob es machen möchte oder nicht.
00:59:36: Aber die großen Hebel, die Grundlage zu schaffen, geschieht doch eben über das Bewegen, über die wirklich geeignete Ernährung für den Menschen.
00:59:47: Und darüber letztendlich psychisch ist ja heute vor allen Dingen der Stress, also wenn man diesen Stressengriff bekommt, mit allem, was man da an Möglichkeiten hat.
00:59:54: Ja, absolut.
00:59:57: Deswegen, ich würde gerne nochmal auch sagen, dass das Gesundheit für mich kein Zufall ist, sondern Gesundheit ist auch das Ergebnis von täglichen Entscheidungen.
01:00:15: Genau.
01:00:16: Das finde ich auch ganz wichtig.
01:00:18: Täglichen Entscheidungen.
01:00:19: Das heißt also, du kannst jetzt heute im Moment dich entscheiden, ob du mehr für deine Gesundheit machen möchtest, ob du was verändern möchtest oder nicht.
01:00:28: Und es ist egal, wann du anfängst.
01:00:31: Ja, natürlich.
01:00:32: Je früher man anfängt, umso... größer ist dann das Fundament, aber wir wissen auch, dass mit Sechzig-Siebzig auch mit Achtzig noch ganz viel Veränderung stattfinden kann und auch ganz viel Regulation.
01:00:46: der Innere Arzt, der ist an deiner Seite.
01:00:51: Ganz, ganz lange.
01:00:52: Irgendwann kann er nicht mehr.
01:00:54: Das ist richtig.
01:00:54: Und dann werden wir auch von dieser Welt gehen, werden wir dieses Leben verlassen, wo auch immer hin wir gehen werden.
01:01:02: Das weiß ja niemand.
01:01:04: Aber du, dann lass es mal, dann fange ich mal mit der Bewegung jetzt ganz kurz an, mit dem was ich dazu sagen kann.
01:01:09: Ja.
01:01:10: Aber letztendlich, wir sind ja... Bewegungstiere letztendlich.
01:01:15: Wir sind Individuen, die sich bewegen und die sich über die Bewegung am Leben halten, indem sie sich nah um besorgen, indem sie alles mögliche tun und so weiter und so fort.
01:01:24: So, wenn die Bewegung einschläft, ja, man weiß ja, dass schon nach dreißig Minuten sitzen, der Stoff wechselt sowas, dann abstürzt, dass der in eine ganz andere, auf ein ganz anderes Niveau kommt.
01:01:35: Das bedeutet, Wir sollten uns, und das ist diese eine Säule, so nenne ich es jetzt einfach mal, um den Inneren Arzt erst mal überhaupt die Gelegenheit zu geben, seine ganzen Fähigkeiten zu entfalten, ist, sich zu bewegen, sich zu bewegen, sich sportlich zu betätigen, leicht, mittelschwer, wie auch immer, aber je mehr Muskeln involviert sind, desto mehr passiert über den Stoppwechsel, über die Myokine.
01:02:00: Das geht runter bis in den Bereich.
01:02:03: Wissen die meisten Leute gar nicht,
01:02:05: dass es Muskelharmonie,
01:02:06: die positiv sind gegen zum Beispiel die chronischen... in entstillen Entzündungen, die wir haben.
01:02:14: Und jetzt mal aus unserer Warte gesprochen, weil das ist für viele von euch, die zuhören und haben mich wichtig, weil die sagen, ja, du hast gut reden, Bewegung und Sportmahn.
01:02:24: Meint ich nie tut weh, meine Hüfte klemmt, ich habe Autorhose.
01:02:27: Ich kann diesen das nicht einmal, meine Schultern machen nicht mehr mit.
01:02:30: Deswegen haben wir ja auch in dem langen Lebenbuch gesagt, um die Grundlage für die Bewegung erstmal herzustellen, sollten die Leute sich... ihren Körper schmerzfrei trainieren.
01:02:40: Was geht?
01:02:41: Ja, also die, die mich kennen, wissen sowieso, weil sie es schon selbst an sich erlebt haben, dass es funktioniert und die das noch nicht wissen.
01:02:48: Also unsere Übungen machen, weil die ganz speziell dafür entwickelt worden sind, den Körper von Kopf bis Fuß schmerzfrei wieder beweglich zu machen, damit man überhaupt die ganzen Sportsachen machen kann, damit man spazieren gehen kann, damit man joggen kann, rudern, Rad fahren.
01:03:05: Golf spielen, Tennis spielen, was auch immer auf dieser Welt möglich ist, um sich zu bewegen.
01:03:10: Und je mehr man sich bewegt oder Frau, desto besser ist es.
01:03:14: Und damit bringt man den inneren Arzt überhaupt erst mal die Möglichkeit, seine Fähigkeiten da mit reinzubringen.
01:03:22: Weil ich sage immer, der innere Arzt, wie du sagst, ist ja im Grunde genommen das System von Selbstregulierungsmechanismen, die im Körper angelegt sind, Körpergeist, Seele, wenn man möchte,
01:03:33: um
01:03:34: da möglichst positive Level zu erreichen.
01:03:38: Naja, und das gleiche, bitte schön mit der Ernährung.
01:03:43: Ja, definitiv.
01:03:44: Es gibt einfach so klare wissenschaftliche Fakten, was eine gesunde und gute Ernährung für uns Menschen ist, für tatsächlich jeden von uns, dass wir ganz klar sagen können, eine vollwertig basierte pflanzliche Ernährung ist das
01:04:12: allerbeste.
01:04:12: Pflanzenbasierte.
01:04:14: Was habe ich gesagt?
01:04:16: Pflanzenerährung.
01:04:17: Ja, vollwertige,
01:04:19: pflanzenbasierte
01:04:20: Ernährung.
01:04:20: Also eine vollwertige, pflanzenbasierte Ernährung ist einfach das Beste.
01:04:25: Da gibt es auch keine Diskussion drüber.
01:04:28: Es gibt Riesen.
01:04:29: Obwohl es da ganz, ganz viele andere Meinungen gibt, muss man einfach dazu sagen.
01:04:32: Und was sollen die Leute jetzt machen?
01:04:37: Spüren.
01:04:37: Am besten spüren.
01:04:38: Das, was
01:04:39: ich immer auch immer
01:04:40: sage.
01:04:40: Es dauert ein bisschen länger.
01:04:42: Beim Sport, da spürt man ja relativ schnell.
01:04:44: Beim Essen dauert so zehn Tage, zwölf Tage, bis man wirklich spürt, dass sich da was.
01:04:50: Also meistens, bei den Übungen geht es schnell.
01:04:52: Ja, bei den Übungen
01:04:53: geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Bei den
01:04:58: Übungen geht es ganz, ganz... Bei den Übungen
01:05:00: geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz...
01:05:02: Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Bei den Übungen geht es ganz, ganz... Und da grinst
01:05:21: du.
01:05:22: Ja, weil ich habe gerade das Handicap von vielen, die älter als fünfzig sind.
01:05:26: Älter setzen sich erst recht.
01:05:28: Die gehen eben nicht raus und spazieren.
01:05:30: Die fühlen sich hinterher besser.
01:05:32: Die gehen raus, laufen zehn Meter und sagen, sie können nicht mehr kommen wieder rein.
01:05:35: Und deswegen habe ich gesagt, wir müssen erstmal die Voraussetzungen herstellen, dass man überhaupt wieder eine Stunde spazieren gehen kann.
01:05:42: Weil wir können uns das nicht vorstellen.
01:05:44: Wir eben diese Mechanismen kennen, unsere Übungen kennen, die auch selbst machen.
01:05:49: Aber die normale Zuhörerin hat einfach ein Problem.
01:05:54: Ab spätestens sechzig sind viele Sportarten und viele Betätigen.
01:05:58: bis hin zu spazieren gehen, nicht mehr machbar.
01:06:01: Da ist Schwindel, da ist Schmerz, da ist Spannung, da ist keine Kraft mehr da, weil die ganzen inneren Handbremsen angezogen sind.
01:06:11: Und deswegen sage ich, das ist nicht so einfach.
01:06:13: Du,
01:06:13: ich glaube tatsächlich auch, dass eine der wichtigsten Sprachen des inneren Arzes tatsächlich der Schmerz ist.
01:06:22: Ja, ja,
01:06:22: klar.
01:06:23: Also, der ist ja... Überall drüber, auch über ganz viele Krankheiten gehört der dazu und fängt ja auch an.
01:06:30: Deswegen nur ohne Schmerzen ist tatsächlich das Leben auch auch lebenswert.
01:06:37: Das ist ja schon unglaublich, weil ohne Schmerzen zu leben heißt auch, dass man Freiheit hat, wenn man sich nicht bewegen kann.
01:06:47: Du hast nicht mehr die Freiheit rauszugehen oder irgendwo hinzugehen.
01:06:52: Das ist ja unglaublich.
01:06:53: Also
01:06:54: Ja, und deswegen habe ich ja auch gemeint vor, dass du gesagt hast, man soll selbst spüren.
01:07:00: Und das ginge beim Bewegen schneller als beim Essen.
01:07:05: Bei den Übungen, wenn jemand Schmerzen hat und er macht die Übung, dann ist es meist direkt danach zu merken.
01:07:12: Und das ist halt toll für die Motivation, weil da muss man nicht erst Zeit investieren, bis man dann einen Effekt hat.
01:07:17: Aber bei der Ernährung dauert es ja wieder eine Woche, zehn Tage, bis keiner was merkt.
01:07:21: In der Regel schon.
01:07:23: Also die ersten Tage sind oft mal so ein bisschen schwierig, weil man spürt Dinge, die man vorher vielleicht nicht gespürt hat und kann die nicht einordnen, aber das reguliert sich und man bekommt auch da einfach Vertrauen und man merkt, dass da eine Routine, eine Ordnung wieder geschaffen
01:07:40: wird.
01:07:40: Also wir haben ja so drauf, weil ich hatte ja gesagt, du hast so gesagt, weil du das eben für dich so weißt und aus vierzig Jahren ärztlicher Tätigkeit immer wieder erlebt hast.
01:07:49: dass eine Pflanzenbasierter Ernährung das Beste, das geeigneste für die Menschen ist, wo ich ja dann gesagt habe, ja, aber da erzählen da gerade viele andere draußen was anderes.
01:07:58: Du musst Fleisch essen, du musst ganz viel tierisches Eiweiß und so weiter und sofort.
01:08:03: Und da ging es ja darum, in sich selbst reinzuhören.
01:08:09: Und wie schnell kann man in sich reinhören und merkt dann auch einen Effekt?
01:08:12: Also, wie gesagt, ich sage bei der Ernährung zwischen acht bis vierzehn Tagen, da spürst du ganz klar, dass sich in deinem Körper einfach ganz viel wieder ordnet.
01:08:24: Und was würdest du sagen bei der Bewegung?
01:08:27: Ja, direkt nach der Übung schon.
01:08:29: Eben.
01:08:30: Bei den
01:08:30: Übungen,
01:08:31: aber nicht bei der Bewegung.
01:08:32: Bei der Bewegung ist auch längerfristig.
01:08:36: Ich meine, da kann man jetzt darüber diskutieren, ja, irgendwie weit.
01:08:41: Wenn jemand Schmerzen hat, dann hat die Schmerzen dann los und kann wieder spazieren gehen.
01:08:45: Dann freut er sich über spazieren gehen.
01:08:47: Wie schnell man spürt, dass der Stoffwechsel hochfährt, dass die Sauerstoffversorgung der Zellen eine bessere ist.
01:08:54: Kann ich gar nicht so sagen.
01:08:56: Aber ich glaube, das ist eigentlich auch jetzt gerade gar nicht so wichtig.
01:08:59: Ich glaube, das Wichtigste ist, dass wir durch die Liebste- und Prachtübung den Menschen die Möglichkeit geben können, dass sie den Schmerz einfach, dass sie spüren, dass sie den Schmerz los werden können, dass sie den ausschalten können quasi.
01:09:15: In meisten Fällen, muss man sagen.
01:09:17: Ja, ich weiß.
01:09:17: Das gute Ausnahmen, aber in meisten Fällen.
01:09:19: Ja, aber ich finde das faszinierend, weil es ist... wirklich ganz häufig der Schmerz, der uns an ganz vielem hindert.
01:09:28: Ganz klar.
01:09:29: Und deswegen sage ich ja auch im Langgut-Lebenbuch, Schmerzfreiheit, Grundlage, sich zu bewegen, geeignete Ernährung, wie du sie definierst, Nummer zwei, ja und Nummer drei, das ist immer natürlich beim Stress.
01:09:44: Absolut, das war für mich ja, muss ich wirklich sagen, das war die letzten ein, zwei Jahre ein totales Erwachen, als ich zum ersten Mal richtig verstanden habe, was Stress eigentlich macht.
01:09:53: Dass der im Grunde genommen vom Ganzen nur ein Beispiel, was eben, weil wir da viele zu tun hatten jetzt, ganz klar aufgetreten ist, dass der Stress, weil das ja eine Kampf- und Fluchtgeschichte ist, was ist beim Kämpfen und Flüchten wichtig?
01:10:12: zu rennen, auf dem Baum zu klettern, zu kämpfen oder irgendwas.
01:10:15: Also der Stoffwechsel geht in die Gliedmaßen, in diesen ganzen Bereich.
01:10:20: Ob ich da gerade verdauere oder nicht, wenn ich gerade wegrenne mit der Säbelzahntiger, der er rennt, das ist egal.
01:10:26: Deswegen wird aus dem Verdauungsdruck Durchblutung abgezogen.
01:10:30: Und das führt dazu, dass der Verdauungsdruck minder durchblutet wird.
01:10:36: Die Darm-Sleim-Haut wirklich
01:10:37: abbaut.
01:10:38: Mach du mal weiter, weil da verließen sie mich.
01:10:40: Als ich das verstanden habe, war nur klar, ich muss ganz viel Atemtechnik machen, um einen Stress zu reduzieren.
01:10:46: Aber erklär mal genau, was da abläuft.
01:10:47: Naja, heute wissen wir ja, dass das Mikrobiom, also unser Darmuniversum, unser Ökosystem, was ein unglaubliches ist, dass es das der Ausgangspunkt für unsere Gesundheit darstellt.
01:11:05: Das heißt also, wenn das in Ordnung ist, das Mikrobiom, unser Verdauungstrakt in Ordnung ist, dann sind wir... ziemlich gut beieinander.
01:11:15: Wir haben ein Immunsystem, das ist intakt.
01:11:18: Unsere Organe sind optimal versorgt.
01:11:20: Natürlich
01:11:20: sind wir so.
01:11:21: Im Immunsystem ist zu achtzig Prozent im...
01:11:23: Ist beherbergt zu siebzig Prozent in dem Gesamtverdauungs-Trakt.
01:11:28: schon verrückt.
01:11:31: Und das weiß man halt jetzt alles.
01:11:34: Und deswegen ist es so wichtig, dass wir genau hinschauen, was stresst uns tatsächlich.
01:11:39: Weil ein Dauerstress
01:11:40: ist
01:11:41: einfach... ungesund und nichts anderes.
01:11:44: Es ist ungesund.
01:11:46: Und was machen wir jetzt um den Stress, den unser Alltag mit sich bringt, den zu verarbeiten?
01:11:52: Ich weiß, was ich mache, das kann ich sagen.
01:11:55: Also Bewegung ist wichtig, Ausdauer, also zum Beispiel spazieren gehen.
01:12:03: Das ist ja einer meiner Vorsätze für dieses Jahr.
01:12:06: Meditieren.
01:12:08: Und atmen.
01:12:09: Und bei dem Atmen ist es einfach
01:12:12: grandios, ein Kipp
01:12:13: zu geben.
01:12:14: Weil man denkt sich, das ist eine Atemübung.
01:12:15: Weil wir anspruchsvoll und die Inder machen das doch.
01:12:18: Und die Yogis machen es.
01:12:19: Und wie soll ich denn so was machen?
01:12:21: Ganz, ganz easy.
01:12:23: Einfach nur sich darauf konzentrieren.
01:12:25: Möglichst tief, lange, möglichst tief einzuatmen und lange auszuatmen.
01:12:31: Möglichst länger ausatmen als einatmen.
01:12:34: Also direkt zum Mitnehmen, falls du noch mit sowas keine Erfahrung hast.
01:12:38: Und das mal zwölf Atemzüge machen.
01:12:41: Das dauert zwei Minute vielleicht, vielleicht ein bisschen länger, je nachdem, wie die Züge
01:12:45: sind.
01:12:46: Die meisten Leute schaffen da, also die Atmen so schnell, ja, ja, ja.
01:12:51: Aber es kann auch länger dauern, es ist auch egal, zwölf mal tief ein, tief ausatmen, die Augen dabei vielleicht schließen, am Fenster ein bisschen, das Fenster aufmachen, das Sauerstoff im Zimmer ist und dann merkst du schon, wie du runterfährst.
01:13:04: Und das regelmäßig zu machen, ich mache es jeden Morgen eine Viertelstunde.
01:13:08: abgesehen von anderen Atemübungen, die ich noch mache.
01:13:11: Aber eins ist ganz klar, wer von euch, die dazuhören, wirklich Stress hat und das auch weiß, der sollte seinen Abendspaziergang machen für einen guten Schlaf, der sollte Atemübungen machen.
01:13:23: Ganz easy, wie ich es eben gesagt habe, wenn nicht noch ein bisschen nachlesen, zwimmelt im Internet von irgendwelchen Übungen.
01:13:27: Auch in
01:13:28: unserem Buch
01:13:29: sind
01:13:29: super schöne Atemtechniken,
01:13:30: die halt sehr, sehr effizient sind und sich so halt.
01:13:36: Also
01:13:37: zur Atmung muss ich schon noch mal was sagen, weil wir wissen ja, dass die richtige Atmung, eine tiefe Atmung, insbesondere wenn man mehr ausatmet als einatmet, aber auch wenn man kurzzeitig den Atem anhält, dass der Vagusnerv aktiviert wird.
01:13:54: Und wie du immer sagst, der Vagusnerv ist, welcher Nerv?
01:14:00: Wie man sieht, der Heilungsnerv.
01:14:03: Ja,
01:14:03: und das ist einfach, ich weiß noch, als du das vor ein paar Jahren das erste Mal gesagt hast, habe ich gedacht, meine Güte so einfach ist es ja.
01:14:13: Ich habe ja, wenn ich die Leute untersucht habe und habe gesagt, jetzt atmen sie mal tief ein und aus.
01:14:19: Weißt du, wie viele Leute überhaupt
01:14:21: nicht wussten,
01:14:22: was das heißt.
01:14:23: Sie wissen noch nicht, was in Bauchatmung ist.
01:14:25: Atmen sie in Bauch ein, weil ich wollte gucken, ist die Leber irgendwie vergrößert oder nicht.
01:14:31: Die konnten das gar nicht.
01:14:32: Also das ist, das hört sich ja vielleicht, wenn wir so darüber sprechen, so labt wie da an.
01:14:37: Aber das sind... Grundmechanismen, die nicht mehr beherrscht werden und die kosten
01:14:44: nichts.
01:14:45: Die kosten Disziplin vielleicht, die kosten ganz kurz Zeit, aber... All das, was auch an Zeit in solche Dinge investiert wird, das schenkt Lebenszeit, das schenkt gesunde Zeit, also gesunde Lebenszeit.
01:15:01: Und das sollte man einfach nicht vergessen.
01:15:04: Und deswegen bin ich ja so ein absoluter Verfechter von eben diesen
01:15:09: Basis
01:15:10: Grundlagen auch für longevity.
01:15:13: Ja, also bevor ich einsteige in dieses neue Präparat, in jenes Präparat oder in Blutwäsche oder was weiß ich, was es da alles gibt.
01:15:24: Also ich weiß schon, was es nicht alles, aber ich weiß vieles.
01:15:27: Das ist unglaublich.
01:15:29: Aber erst mal
01:15:30: Grundvoraussetzung.
01:15:32: Erst mal die Hausaufgaben machen, hat man früher glaube ich gesagt.
01:15:35: Zumal die völlig kostenfrei sind.
01:15:37: Ja.
01:15:38: sind völlig kostenfrei und haben die größte Wirkung überhaupt.
01:15:41: Und dann kann man immer noch weiter sehen.
01:15:43: Aber
01:15:43: auch die Ernährung, das ist nicht, dass man da jetzt unendlich viel Geld für eine gute Ernährung ausgeben muss.
01:15:48: Das stimmt einfach nicht, wenn man es richtig macht, wenn man natürlich sich nur von von irgendwie weggaren Ersatzprodukten ernähren würde und von
01:15:59: Beschreibt das doch gerade mal ein bisschen, weil da gibt es ja auch zurecht, wird ja auch gesagt, die vegane Ernährung beispielsweise kann auch sehr ungesund sein.
01:16:07: Na ja klar, also wenn du dich nur von weiß Brot ernährst, vielleicht dann auch noch industriell hergestellten Brot, weil da ist es einen Riesenunterschied zwischen industriell hergestellten Brot oder dem Brot, wie es früher gebracht
01:16:21: wurde.
01:16:21: Oder auch diese ganzen Ersatzprodukte.
01:16:22: Also
01:16:22: das ist die eine Geschichte und es gibt einfach so viel dazu zu sagen.
01:16:30: Natürlich meine ich das nicht, wenn ich von der veganen, von der gesunden veganen Ernährung
01:16:35: spreche.
01:16:37: Ich
01:16:37: meine damit, dass wir, und nochmal auf den Schrödinger zu sprechen zu kommen, die Hälfte unserer Ernährung schon aus frischer Nahrung bestücken sollten.
01:16:49: Das heißt also frisches Obst, frische Salate, Rosgemüse, also dass man wirklich da Die Hälfte wäre schon so ein ganz gutes...
01:17:00: Wegen diesen Lichtkanten, wegen diesem...
01:17:03: Genau, wegen des Lichts.
01:17:05: Ob das jetzt tatsächlich... Also möglichst
01:17:06: durch, möglichst unverarbeitet und
01:17:08: so weiter.
01:17:08: Möglichst bio.
01:17:09: Und möglichst bio.
01:17:10: Auch.
01:17:11: Also ganz klar.
01:17:11: Und dann geht es eben weiter.
01:17:14: Hülsenfrüchte.
01:17:15: Meine Güte, die Hülsenfrüchte sind so gesund.
01:17:18: Aber ich glaube, viele Leute wissen heute immer noch nicht, was Hülsenfrüchte sind.
01:17:21: Das
01:17:21: sind die Erbsen, das sind die Linsen, das sind die Bohnen, das sind die... Kichererbsen, das sind die Sojabohnen, das sind Erdnüsse, auch die gehören zu den Hülsenfrüchten.
01:17:32: Davon jeden Tag eine richtig schöne Portion essen.
01:17:36: Dann haben wir Ganz viel an Protein.
01:17:39: Dann gibt es noch die Nüsse.
01:17:41: Die sind Lieferanten von guten Fetten, auch von Eiweißen, von Proteinen, von ganz vielen mineralen Vitamine, Spurenelemente.
01:17:53: All das findet man darin.
01:17:55: Und das ist für mich eine gesunde Ernährung.
01:17:57: Frische Kräuter, die Gewürze.
01:18:01: Pilze sind auch wunderbar.
01:18:03: Die könnte man auch mehr einbauen.
01:18:04: Das haben wir die richtigen bitte nicht, die man nicht essen sollte.
01:18:07: Das
01:18:08: ist richtig.
01:18:09: Es gibt Teilpilze.
01:18:12: Chitake-Pilze, es gibt auch die Champignons, die kann man auch gut als Fleischersatz einsetzen.
01:18:20: Also wenn jemand so dieses Gefühl
01:18:21: hat... Halt mal, was du diesen ganzen Ersatzprodukten für Vegetarier oder Veganer?
01:18:27: Worauf sollte man da atmen?
01:18:28: Das kommt
01:18:28: ganz drauf an.
01:18:29: Also es gibt Ersatzprodukte, die durchaus in Ordnung sind.
01:18:33: Ja, ich kenne die.
01:18:34: Also das wenig... Zutaten auf der Liste stehen.
01:18:40: Also welche Zutaten dürfen nicht drauf sein?
01:18:42: Also so wenig wie möglich.
01:18:44: eh Nummern sollten drauf sein.
01:18:47: Es sollte also kein Zucker zugeführt werden, wenig gesalzt
01:18:53: werden.
01:18:55: Das muss man hinten einfach gucken, weil es gibt ja jedes Lebensmittel enthält ja auch tatsächlich Zucker, aber dann gibt es zugesetzte Zucker.
01:19:03: Ersatzprodukte finde ich, die dürfen mal sein, vielleicht als Ausnahme, wie zum Beispiel das, als wie zum Beispiel auch einmal in der Woche Fleisch oder einmal in der Woche Fisch, wie das früher war.
01:19:18: Ich glaube, das schadet gar nichts.
01:19:19: Vielleicht ist es sogar noch ein Reiz für unser Immunsystem, dass es mit eben auch nicht so tollen Sachen außer...
01:19:27: Stichwort Training.
01:19:29: Ach so, ja genau, Stichwort Training.
01:19:33: Und so ist es bei den Ersatzprodukten meines Erachtens auch.
01:19:37: Und natürlich für diejenigen, denen schwerfällt, von heute auf morgen rein pflanzt sich zu ernähren.
01:19:43: Aber ich, also rein pflanze ich, für mich ist es einfach.
01:19:48: Also ich weiß, ich ernähre mich rein pflanze ich und dann muss ich nicht immer überlegen, Darf ich das jetzt vielleicht doch einmal oder nicht?
01:19:56: Das ist nicht so leicht für die meisten Personen.
01:19:59: Wenn es Menschen gibt, die aber sagen, ich kann das gut händeln, ich esse heute mal ein Stück Käse und dann weiß ich, ist erst die nächsten drei Monate wieder kein, dann finde ich das in Ordnung.
01:20:09: Aber es ist schwer.
01:20:11: Das geht ja ganz vielen Leuten auch so mit Rauchen.
01:20:14: Die wenigsten können eine Zigarette rauchen, wie eben diese älteste Frau der Welt, die Jean Calment die das geschafft hat, die meisten fallen dann wieder in so alte Gewohnheiten.
01:20:27: Dann gibt es einfach jeden Tag wieder Käse und jeden Tag wieder Fleisch.
01:20:32: Deswegen finde ich, dass man auch durchaus mal ein vegetarisches oder veganes Übergangs Produkt nehmen soll, dass schon ein bisschen mehr verarbeitet ist.
01:20:43: Ich weiß nur, wie du früher mal gesagt hast, du machst strikt.
01:20:46: Und wenn du deine Patienten praktisch bedreust, dienen die Krankheit, je kränker sie sind, umso strikter sollen sie sein.
01:20:53: Und wenn die Krankheit nicht ganz so schlimm sind, können auch Ausnahmen sein.
01:20:58: Das finde ich eine ganz gute Einteilung, weil dann macht es klar, dass die... vollkommen, komplett vegane, eigentlich eine Heilphasenernährung ist sozusagen, um uns dann gar nicht rauszukommen und dass man dann ab und zu mal was anderes züfern kann.
01:21:14: Aber vielleicht sollten wir das Ganze noch mal ein bisschen zusammenfassen, weil wir hatten ja gesagt, also was bringt den inneren Arzt dazu, Vollgast zu geben, um die Heilung einzuleiten von innen heraus?
01:21:30: Bewegen, Voraussetzungen fürs Bewegen, die Übungen machen, die Schabachtübungen, die Schmerzmärzungen, dass man sich auch bewegen kann.
01:21:37: Und wie bewegen dann?
01:21:39: Ja, egal, wie ich vorhin gesagt habe, alles.
01:21:44: Also wenn die Übungen alles möglich machen, kannst du dir aussuchen, ob du Ballsportarten machst, ob du Joggen gehst für dich alleine, ob du Radfahrt, ob du Radfans, ob du Tanzen machst.
01:21:56: Egal, jede Bewegung möglichst vielfältig.
01:21:58: Gibt es so eine Zeiteinheit von dieser Bewegung?
01:22:02: Ich habe das, was ich mache, aber das ist halt... Naja, aber das ist ein Ziel, was man haben kann.
01:22:10: Also meine Einschätzung, was neben den Übungen der Mensch braucht.
01:22:15: Das ist Krafttraining mit Gewichten, mit der eigenen Körpergewicht.
01:22:18: Wie oft
01:22:18: in der Woche?
01:22:20: Ich mache es zweimal.
01:22:22: Ich mache zweimal Krafttraining, dann mache ich zweimal Ausdauer und dann noch zweimal ein hoch intensives Training.
01:22:31: Einmal die verrückten Verbis wurde mir gesagt, ich habe einen Knall.
01:22:34: Ja.
01:22:35: Ihr macht es nicht trotzdem.
01:22:36: Weil du machst ja so wenige davon, das kannst du auch gerade ganz sein lassen.
01:22:40: Nee, das war ein Witz.
01:22:42: Also wie viel machst du von diesem Purpose?
01:22:43: Hundertfünfzig.
01:22:44: Ja.
01:22:46: Ja, aber
01:22:47: es soll aber
01:22:48: das Mache nicht viel in meinem Alter.
01:22:49: Ja.
01:22:50: Und wenn ich das mache, dann zeigt das, ja, aber dann ist das eine Stätigung dessen, dass ich halt ganz gut mit mir umgehe, um die Leistungsfähigkeit noch zu haben.
01:22:59: Für
01:22:59: jemanden, der nicht so, nicht so...
01:23:01: Ja, berglaufen.
01:23:03: Werke laufen, Kniebeugen machen, irgendwas, was den Puls hochdreibt.
01:23:07: Und das so fünf bis zehn Minuten an den restlichen zwei Tagen.
01:23:10: Und das sind sechs Tage rum und sieben, der siebte Tag ist der Ruhetag sozusagen.
01:23:15: Da kann der Körper ausgleichen.
01:23:16: Bisschen denen muss immer sein, darf immer sein.
01:23:20: Das ist so mein Programm jetzt.
01:23:21: Okay.
01:23:22: Und mein Programm ist nochmal.
01:23:24: Die Hälfte sollte aus.
01:23:26: Frischkost bestehen, also Obst, Gemüse, Rohes Gemüse aus Salaten, aus Kräutern und der Rest sollte sein aus Hülsenfrüchte, aus gekochtem oder blanchiertem Gemüse, je nachdem.
01:23:46: Heute bei uns gibt es jetzt Gemüsezup heute Abend und dann gibt es Kartoffeln mit Weißkohlgemüse, Roland.
01:23:52: Sehr gut.
01:23:54: gebratenem Tofu.
01:23:56: Gibt es auch noch Wegen, damit wir auf jeden Fall genügend Eiweiße auch haben.
01:24:00: Und jeden Tag eine Portion Nüsse, finde ich auch wichtig.
01:24:07: Porridge, ihr wisst, wir essen ganz oft Porridge.
01:24:10: Roland, du isst fast jeden Tag, gell?
01:24:13: Ich ess fünfmal in der Woche Porridge.
01:24:16: Also hab ich
01:24:17: es dann nicht.
01:24:18: Also ich mache auch nicht so ein Porridge, weil ich mag dieses.
01:24:20: Dieses Geschwappelzeug mag ich nicht so sehr.
01:24:23: Das ist das Geschwappelzeug.
01:24:25: Ich mache dieses Feindplatthafe, tue ich in den Joghurt rein und rühre das rum und lasse es einziehen.
01:24:32: Aber ich muss mal noch eins nachdenken, weil es gab vorhin Missverständnis.
01:24:37: Als ich gesagt habe, was ich vorschlage, du hattest vorhin noch gesagt, was du machst, das machen wir nicht alle.
01:24:43: Ich bitte nochmal zurück jetzt gerade, um das nochmal klarzustellen.
01:24:47: Die Grundlage sind unsere Übungen.
01:24:49: Weil die Dehnen, die Kräftigen, die steuern an.
01:24:54: Da hat der Körper so eine Grundversorgung an Bewegung.
01:24:57: Und wenn du damit deine Schmerzfreiheit in der Bewichtigheit hergestellt hast, weil dann würde ich als nächstes Wichtiges, würde ich eine Ausdauer dazunehmen.
01:25:06: Ja, das kann spazieren gehen sein, laufen,
01:25:10: Radfahren,
01:25:11: irgendwie sowas.
01:25:12: Und wenn du dann noch mehr machen möchtest, je älter desto wichtiger ein Krafttraining, Und wenn es nur drei Übungen sind, Klimmzüge, Liegestütz und Kniebeugen, man nennt das die großen drei.
01:25:23: Und da gibt es auch Varianten, die eigentlich jeder machen kann, Liegestütze an der Wand anfangen oder auch bei den Klimmzügen auf dem Stuhl mit den Beinen die Kraft dosieren, wenn man sich zieht und so.
01:25:36: Also da gibt es für alles eine Möglichkeit.
01:25:39: Nur um das nochmal zu sagen, du musst jetzt nicht sechs Tage, dann zwei, zwei, zweimal mich das vorhin erklärt haben.
01:25:45: Und jetzt ist überhaupt gar kein Thema ist wichtig.
01:25:47: so, weil das war vielleicht so ein bisschen wäre sonst ein bisschen falsch angekommen.
01:25:52: Jetzt nochmal zu der Ernährungsform.
01:25:55: Also im Moment gibt es ja diese ganze diesen ganzen Hype, dass man mit diesem einem Medikament mit dieser Spritze so leicht abnehmen kann.
01:26:04: Das ist eine Geschichte.
01:26:05: Ich finde, dass es durchaus möglich als Unterstützung, damit übergewichtige Patienten wirklich adipöse Patienten von ihrem Gewicht runterkommen, weil zu viel Wert mit sich herumzuschleppen, ist einfach Katastrophe.
01:26:21: Da muss ich mal ganz blöd was fragen.
01:26:24: Wie lange gibt es Erfahrung mit diesem Medikament?
01:26:26: Naja, es gibt, dieses Medikament gibt es schon ewig letzten Endes, weil es ein Antidiabetismittel ist.
01:26:35: Deswegen hat man auch viele Erfahrungen schon damit und es sieht eigentlich ganz gut aus, dass die Nebenwirkungen keine Katastrophalen sind, aber da muss man auch noch mal ein bisschen hingucken.
01:26:47: Also da würde ich keine Hand für ins Feuer legen, aber zu Beginn.
01:26:54: mit diesem Medikament zu arbeiten, um tatsächlich ... Fettzurätzung am Körper ist gut, aber ich wollte was ganz anderes sagen.
01:27:01: Ich wollte sagen, wenn man sich so ernährt, wie wir das immer vorschlagen oder ich oder was weiß ich.
01:27:07: Insbesondere dann, wenn du auch eine Regelmäßigkeit drin hast und dich bewegst, du hast dein gutes Körpergewicht und es bleibt.
01:27:16: Und das war auch bei dieser hundertzwanzigjährigen, übrigens habe ich noch nicht erzählt, die war immer ganz schmal und zierlich.
01:27:23: Unterkalorisch sozusagen.
01:27:24: Die hat sich anscheinend immer unterkalorisch ernährt.
01:27:28: Das ist vielleicht für den einen oder anderen, der sagt, jetzt ist ja auch noch so lustfeindlich, weil jetzt soll ich auch noch wenig essen.
01:27:36: Ich kann nur sagen, ich bin nicht lustfeindlich überhaupt nicht, weil ich liebe Essen.
01:27:41: Also das kannst du vielleicht auch bestätigen.
01:27:44: Aber deswegen muss es trotzdem nicht so sein, dass man da sich die Kalorien reinschaufelt.
01:27:51: Das tut man nämlich nicht und deswegen schlägt man da wirklich zwei Dinge mit einer Klappe.
01:27:58: Und das finde ich schon auch sehr faszinierend.
01:28:01: Und wenn man sich daran gewöhnt hat, dann hat sich der Körper auch drauf eingestellt und der will das dann auch.
01:28:09: Das ist auch was ganz Tolles.
01:28:10: Als Nächstes ist dann nochmal, was wir nochmal sagen sollten, ist, wie gesagt, in sich Zeit zu nehmen, um zu medi... Tieren vielleicht auch um
01:28:21: dankbar zu
01:28:21: sein.
01:28:22: Viele ist noch nicht mal so hoch aufgehängt.
01:28:24: Das ist ja nur so.
01:28:25: Ehrlich?
01:28:26: So dankbar
01:28:27: sein.
01:28:27: Zumindest abends, bevor man einschläft, mal kurz innezuhalten und dankbar zu sein für den Tag.
01:28:33: Aber
01:28:33: das ist ja wieder was anderes.
01:28:34: Das sind alles tolle Sachen.
01:28:35: Aber ich denke, es geht erst mal darum, wie komme ich aus diesem Stresslevel raus.
01:28:38: Ach
01:28:38: gut, aber okay.
01:28:39: Das kann
01:28:39: sie mich auch annehmen.
01:28:40: Ja, ganz praktischen Vorschlag.
01:28:42: Wenn du mit Meditieren erst mal noch nichts so am Hut hast, dann mach einfach unsere Übungen.
01:28:48: Aber mach die in der Stimmung, vielleicht mit einer ganz schönen Musik, die du magst, ungestört, langsam, ohne Zeitdruck.
01:28:58: Gehen die Übungen rein, spür in dich rein.
01:29:01: Und wenn du das gemacht hast, das ist schon Meditation.
01:29:04: Das hat schon meditative Ansätze.
01:29:06: Und wenn du dann noch in der Übung regelmäßig tief ein- und ausatmest.
01:29:13: Da würde ich sagen, da bist du schon mehr in die Mediation drin als andere, die unruhig sitzen und nur die Augen zu haben und dauernd irgendwie andere Dinge im Kopf haben.
01:29:20: Also ich denke, wir haben unterschiedlichste Zuhörer.
01:29:22: Wir haben Zuhörer, die jetzt vielleicht ganz von vorne anfangen.
01:29:26: Für die meine ich das.
01:29:27: Für die meine ich das.
01:29:27: Aber es ist auch ganz fortgeschritten.
01:29:29: Ja,
01:29:29: die macht es absolut.
01:29:31: Aber
01:29:32: ich will es Ihnen noch mal sagen, dass Sie was Gutes tun, oder die, die jetzt gerade auf dem Weg sind, fangt an mit Meditation.
01:29:39: Das tut einfach gut.
01:29:43: mit einer Atemtechnik, die vielleicht dann noch ein bisschen mehr ist als nur diese zwölf Atemzüge tief ein und länger aus.
01:29:52: Es gibt da noch viel mehr, aber es ist so einfach, alles zu bewerkstelligen.
01:29:57: Und dann finde ich noch, dass wir noch mal ganz kurz über Schlaf sprechen sollten, weil ein guter Schlaf gehört halt auch dazu.
01:30:06: Zum Inneren Arzt aktivierung.
01:30:08: Ganz genau.
01:30:09: und versucht einfach zwischen sieben bis acht eineinhalb Stunden zu schlafen, regelmäßig zu Bett zu gehen, wenn es geht vor Mitternacht.
01:30:20: Wir wissen, wie schwer es ist und wir kämpfen auch da, also kämpfen ist zu viel gesagt, aber wir versuchen es immer wieder aufs Neue und es ist toll, wenn wir es schaffen, wenn wir gut geschlafen haben, weil das Aufwachen ist ein ganz anderes.
01:30:35: und auch um gut zu schlafen ist es wichtig abends sich keine aufregende Information mehr anzutun.
01:30:45: Zum Beispiel auch eine Blaulichtbrille, also Blaulichtbremsende Brille aufzuziehen, das sind die Kantenfilterbrille mit den orangefarbenen Gläsern.
01:30:57: und auf jeden Fall bitte versöhnt und in Harmonie in Schlaf gehen, niemals im Streit.
01:31:06: Und es hat die Ernährungsexpertin des wichtigsten zu vergessen, was noch nicht kurz zum Schlafen gehen, so viel essen.
01:31:13: Ja, aber das ist Osistum, da denke ich gleich wie, das
01:31:16: ist völlig normal.
01:31:19: Natürlich nicht.
01:31:20: Und es gibt auch, da fällt mir gerade eins, es gibt Leute, die gehen nachts während der Schlafphase an den Kühlschrank.
01:31:29: Aber wie
01:31:30: viele Stunden
01:31:30: vorher sollte man aufhören?
01:31:33: Vier,
01:31:33: drei
01:31:34: bis vier.
01:31:35: Drei bis vier
01:31:37: Stunden.
01:31:37: Du sagst vor zwölf, das sind wir bei elf.
01:31:39: Das heißt, um sieben mit dem Essen fertig sind.
01:31:41: Das schaffen viele nicht.
01:31:42: Um acht.
01:31:42: Also drei bis vier Stunden.
01:31:44: Und wahrscheinlich noch abhängig davon, was man ist
01:31:46: drauf.
01:31:46: Natürlich.
01:31:47: Also wenn du ja so ganz schwer fett und das weiß ich dann noch eine Riesenportion Süß hinten drauf, das ist natürlich heftig.
01:31:53: Aber wenn du
01:31:54: so leichte
01:31:54: Gemüsesuppe wie wir es heute Abend essen und dann essen wir noch ein bisschen Weißkohl Gemüse dazu mit Soja.
01:32:04: gebraten, angebraten, mariniert im Soja.
01:32:08: Das ist so was, was richtig
01:32:10: gut ist.
01:32:10: Ja, lange noch zwei Stunden.
01:32:12: Ja, zwei Stunden.
01:32:12: Vielleicht.
01:32:13: Aber
01:32:13: das heißt nicht, dass wir so spät essen sollen und das heißt auch bitte nicht, dass wir viel essen sollen, weil das ist nämlich auch nochmal so ein Thema.
01:32:24: Abends nicht viel essen und nicht vor dem Fernseher essen und naschen.
01:32:30: Genau, und vielleicht noch als letzter Tipp.
01:32:32: Darf ich einen letzten Tipp noch geben?
01:32:34: Definit.
01:32:34: Und zwar, es ist ja momentan relativ kalt und viele schlafen ja mit geschlossenen Fenster.
01:32:41: Und ich werde immer wieder wahnsinnig, wenn ich das höre, also auch bei Freunden, bei Bekannten, ja, von denen ich es nie erwartet hätte, die gucken mich ganz erstaunt an, wenn ich sage, das Fenster habt ihr ja wohl auch beim Schlafen.
01:32:52: Nein, das haben wir zu.
01:32:55: Also bitte, wenn es irgendwie geht, wenn es draußen so laut ist, wegen Straßenlärm oder so.
01:33:01: dann lieber noch die Tür zur Wohnung aufmachen.
01:33:04: Aber den meisten ist gar nicht klar, dass es atmen ein Reinholen von Sauerstoff und ein Ausstoßen von abgasen ist, von richtigen abgasen.
01:33:16: Deswegen Vielleicht habt ihr das mal erlebt, wenn jetzt hier im Zimmer kommt, der bei geschlossenem Fenster schläft und morgens da reinkommt.
01:33:23: Das stinkt barbarisch, weil dieser Raum voll ist mit Abgasen.
01:33:27: Und dieser Abgasen will der Körper ja los werden.
01:33:30: Und wie kann er die los werden, wenn die sich immer weiter im Zimmer ansammeln?
01:33:34: Also deswegen mein Tipp auf jeden Fall auch, wenn es noch so kalt ist, man sollte sowieso zwischen sechzehn und achtzehn Grad haben beim Schlaf.
01:33:42: Mehr lässt gar nicht gut schlafen.
01:33:45: Zumindest kippen das Fenster?
01:33:48: Also wir hatten ja gerade dieses Erlebnis gehabt im engeren Freundeskreis, dass es hieß, ja wir haben schlafen immer mit geschlossenen Fenster, wenn es so kalt ist, weil das Fenster ist direkt am Kopfende.
01:34:04: Ja meine Güte, es gibt in der Wohnung Zimmertüren und es gibt andere Zimmer, dann macht bitte in einem anderen Zimmer, dann das Fenster auf oder das Fenster, das weit weg ist von eurem
01:34:17: Kopf.
01:34:17: Wobei dann die Wohnung auskühlt.
01:34:19: Also kann ich auch verstehen.
01:34:20: Du
01:34:20: musst ja auch nicht, du musst ja nicht die ganze Wohnung aufmachen, aber ein Zimmer in der Nähe
01:34:25: deines... Am meisten gibt es ein Flur.
01:34:27: Ja.
01:34:28: Und dann gibt es verschiedene Türen, die die Zimmer rein.
01:34:30: Ja.
01:34:31: Und du meinst jetzt ein anderes Fenster aufmachen, in dem Bereich, wo es geht?
01:34:35: Ja.
01:34:36: Da wird es früher halt auch kalt, da wird das Zimmer
01:34:38: nicht
01:34:39: so schlimm.
01:34:39: Aber
01:34:40: dafür hast du ... Die Wohnung
01:34:41: muss ja eh durchgelüftet
01:34:42: werden.
01:34:43: Ja, eben.
01:34:43: Das sollte man sowieso machen.
01:34:45: Und zwar morgens, mittags und abends vorm Schlafen gehen.
01:34:48: Also, ich glaube allein das Bewusstsein, dass mein Abgase ausatmet, sorgt dafür, dass ihr euch was einfallen lasst.
01:34:57: So, und das nochmal zusammenzufassen.
01:35:01: Also, wir haben alle einen inneren Arzt.
01:35:03: Der ist immer bemüht, dass ... der Körper in Ordnung ist, dass er regulieren kann, dass er funktioniert, dass die Stoffwechsel abläufe.
01:35:15: Genauso sind wie sie sein sollen.
01:35:18: Der innere Arzt sorgt auch dafür, dass wir reparieren können.
01:35:25: Und deswegen kann Gesundheit niemals entstehen dadurch, dass wir Symptome unterdrücken, sondern wir müssen lernen, dass es die Sprache unseres Körpers ist, unseres inneren Arzes, der uns mitteilen will.
01:35:42: Hey, da habt ihr eine Baustelle, guckt hin und bringt diese Baustelle in Ordnung.
01:35:49: Und ich glaube, mit diesem Bewusstsein können wir ganz viel selbst verwirklichen und auch selbst verantworten.
01:35:59: Das heißt aber nicht, dass du alles in der Hand hast von deiner Gesundheit.
01:36:04: Es gibt auch Dinge, die haben wir nicht in der Hand.
01:36:06: Und es geht auch nicht darum zu sagen, du bist jetzt schuld an deiner Krankheit.
01:36:11: Darum geht es überhaupt nicht, sondern es geht darum, dass wir ganz viele Möglichkeiten haben, was für unsere Gesundheit zu tun.
01:36:21: Und das ist auch noch kostenfrei und das finde ich das Faszinierende daran und ich glaube es ist auch ganz leicht nachvollziehbar, denn Shopmauer hat gesagt, weiß es noch?
01:36:34: Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.
01:36:39: Genau und in diesem Sinne wünschen wir euch ganz viel Gesundheit und ganz viel Ideen, wie ihr eure Gesundheit noch besser stabilisieren könnt, noch noch fester, machen und robuster gestalten könnt.
01:36:57: und ich kann euch einfach nur sagen, ihr werdet das spüren, ihr werdet das fühlen und das macht so viel Spaß.
01:37:05: und deswegen jetzt ganz viel Spaß auf eurem vielleicht neuen Weg.
01:37:10: Verbundet euch mit eurem eigenen inneren Arzt.
01:37:14: Ja, das ist auch noch ein schöner Schlusssatz.
01:37:16: Vielen Dank dafür.
01:37:19: So ihr Lieben, das war es jetzt für heute natürlich.
01:37:23: Ich würde so gerne wissen, habt ihr schon Kontakt gehabt zu eurem inneren Arzt?
01:37:30: Wusstet ihr, dass ihr ihn alle habt?
01:37:33: Was wisst ihr über Selbsteilung?
01:37:35: Habt ihr das nachvollziehen können?
01:37:38: Habt ihr noch Fragen dazu?
01:37:40: Habt ihr schon Selbsterfahrungen gemacht?
01:37:43: Bitte kommentiert.
01:37:45: Ich bin ganz gespannt, was ihr zu diesem Thema sagt.
01:37:49: Und wenn ihr noch Fragen habt, stellt diese Fragen, dann habe ich auch die Möglichkeit oder wir die Möglichkeit, euch diese Fragen zu beantworten.
01:37:59: Und ansonsten, ja, gerne noch eine Bewertung bei den Podcastkanalen da lassen, also bei Spotify und Apple.
01:38:10: Das würde uns sehr freuen und Natürlich auch den Kanal, den Podcast-Kanal bei YouTube zu abonnieren.
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