Herzrisiko von 100% auf 10% senken - Kardiologe erklärt wie | Prof. Dr. Thomas Wendt

Shownotes

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Kaum ein Thema beschäftigt Menschen ab 50 so sehr wie die eigene Gesundheit.

Herzprobleme, Blutzucker, Bluthochdruck: Begriffe, die Angst machen. Doch was, wenn die Schulmedizin seit Jahrzehnten an einem entscheidenden Punkt vorbeischaut?

Petra spricht mit Professor Dr. Thomas Wendt, einem der renommiertesten Kardiologen Deutschlands und einem alten Wegbegleiter über das, was Ärzte selten aussprechen:

  • warum 90% der Herzerkrankungen vermeidbar wären
  • was sein Vater schon 1949 entdeckte und die Schulmedizin bis heute ignoriert
  • was ihm selbst passierte ist und wie das seine Sichtweise verändert hat
  • warum er seine Patienten möglichst lange von der Medizin fernhalten will

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Kapitel: 00:00:00 Intro 00:01:02 Wenn ein Arzt selbst zum Patienten wird 00:02:03 Erste Gedanken zur Situation 00:02:31 Der Einstieg ins eigentliche Gespräch 00:03:18 Wer Thomas Wendt ist 00:03:40 Zwei Perspektiven auf Medizin 00:04:15 Warum er anders auf Patienten schaut 00:05:06 Akut behandeln oder Ursachen verstehen 00:07:00 Einfluss von Ernährung und Bewegung 00:08:30 Verantwortung für die eigene Gesundheit 00:10:00 Erfahrungen aus der Praxis 00:12:30 Typische Muster bei Patienten 00:14:00 Wie Krankheiten entstehen 00:18:00 Bedeutung von Diagnosen 00:20:30 Was Diagnosen nicht zeigen 00:28:00 Sein persönlicher Wendepunkt 00:40:00 Was heute anders gemacht wird 00:50:00 Was Patienten wirklich hilft 01:00:00 Häufige Fehler im Umgang mit Gesundheit 01:20:00 Was langfristig wirklich zählt 01:55:00 Verantwortung von Arzt und Patient

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00:00:00: Mir ist das die Wertschätzung des einzelnen Patienten viel wichtiger.

00:00:03: Tatsächlich ein Ziel sein sollte?

00:00:06: Nein, ich hatte keine Angst!

00:00:07: Was heute in der Medizin einfach viel zu wenig da

00:00:10: ist?

00:00:10: Ich habe meine Praxis wieder fortgeführt auf dem Jakobsweg – es was passiert

00:00:15: Und das hat mich so fasziniert?

00:00:17: Kann man es viel früher diagnostizieren Das ist ja auch richtig aber die Dosis macht

00:00:25: das gut.

00:00:29: Ein wesentlicher Baustein eines gesunden Lebens steht.

00:00:31: So viel Offenheit und so viel Klarheit, dass mit einem Kollegen der bei Fokus unter den besten Kardiologen jedes Jahr wieder geführt wird – das war wundervoll!

00:00:46: Mit ganz vielen wertvollen Inhalten zum Thema älter werden, zum Thema Kardiologe, zum thema Herzgesundheit was du machen kannst, um deinem Herzen viel Gutes zu tun.

00:01:02: Aber auch was passiert wenn eben genau dieser Arzt, dieser Kardiologe selbst zum Patienten wird?

00:01:10: Ich würde jetzt gerne mal anfangen lieber Thomas.

00:01:12: ich finde es so schön dass du da bist.

00:01:15: wir wollen gerne heute über ganz vieles sprechen.

00:01:21: erst einmal ja Professor Doktor Thomas Wendt ist hier.

00:01:29: Und das ist für mich schon was ganz Besonderes, weil das erzähle ich dann auch im Laufe des Podcasts Ja und Ich würde mit dir gerne darüber reden über's älter werden.

00:01:44: Also wir sind ein Jahr auseinander.

00:01:46: Ich bin tatsächlich ein Jahr jünger als du.

00:01:52: Ich würde gerne mit dir darüber reden welche Empfehlungen du heute dein Herzpatienten geben würdest im Vergleich zu früher.

00:02:04: Und ich würde gerne darüber reden, wie es ist wenn sich die Welt plötzlich auf den Kopf stellt und der Arzt

00:02:14: was

00:02:15: zum Patienten wird?

00:02:17: Ich denke da können wir ganz gut einsteigen auch in die Tiefe weil das ja schon was, was ja jeden beschäftigt.

00:02:31: Aber ich darf mich erst mal bei dir bedanken für die Einladung und ich freue mich ganz besonders mit der alten Weggefährtin jetzt solche wichtigen Themen zu besprechen und freue mich auf deine Fragen.

00:02:44: Danke!

00:02:45: Ich mich auch auf deine Antworten.

00:02:50: Wir kennen uns ja schon ganz viele Jahre.

00:02:56: Mediziner als Kollegen und als jemanden, den ich in entscheidenden Momenten insbesondere bei ärztlichen Fragestellungen ins Vertrauen gezogen habe.

00:03:11: Jetzt aber bevor wir so richtig loslegen... Thomas hast du lustig vielleicht selbst mal kurz vorzustellen?

00:03:20: Nach den hohen Hürden die Du aufgestellt hast bestimmt nicht leicht.

00:03:23: Ich will es versuchen!

00:03:25: Ich glaube am besten bin ich zu charakterisieren, wenn ich sage... ...ich bin der Sohn meines Vaters.

00:03:32: Du bist der Sohne deines

00:03:34: Vater?

00:03:35: Mein Vater war Internist und Spezialist für Herzkrankheiten so wie ich auch.

00:03:40: Und auch mein Vater hatte zwei Herzen seiner Pusten das Naturalkundliche und das Schulmedizinische Und das ist genauso bei mir.

00:03:50: Ich brate und behandle alle meine Patienten natürlich mit dem Wissen der Schulmedizin, aber mit dem naturheilkundlichen Ansatz im Lebensstil Ernährung Bewegungen versuche ich gerade meine Patienten möglichst lange von der SchulMedizin fernzuhalten.

00:04:07: Aber diese beiden Herzen streiten häufig in meiner Brust, aber es ist mir bis jetzt immer noch gelungen einen Konsens herbeizuführen.

00:04:17: Darf ich noch eine andere Charakterisierung?

00:04:20: Auch das Buch ist des Kardiologenanfügen, die mir sehr viel bedeutet.

00:04:28: Es gibt in Deutschland den Pionier der Präventions- und Rehabilitationskardiologie Max Haluba.

00:04:35: Und er hat einmal gesagt ein guter Kardiologe hat eine Feuerwehr und eine Gärtnermentalität.

00:04:43: Spannend!

00:04:44: Lass uns mal momentan Schauen, was das bedeutet.

00:04:48: Hat ein

00:04:49: Feuerwehrmentalität?

00:04:52: Wenn ein Notfall kommt...

00:04:53: Wenn irgendwie es eng wird.

00:04:55: Genau dann muss er reagieren.

00:04:57: Ein Herz infarkt wenn's eng wird

00:04:59: oder die Gefäße zu gehen.

00:05:01: Er muss reinimieren können.

00:05:03: Aber viel wichtiger ist ja noch die Gärtnermentalität.

00:05:06: Ein Patient über viele, viele Jahre jahrzehnte betreuen beraten durch Öhn- und Tiefen führen anleiten oder auch mal ihn rausholen aus dem Tief oder auch motivieren nach einem Entfarkt oder so.

00:05:24: Sag mal, sollten nicht alle Ärzte, die mit Patienten arbeiten, sollten sie diese Mentalität haben?

00:05:32: Es wird bei den meisten Patienten irgendwann mal eng.

00:05:36: Ja, man kann das bestimmt auf einen der Berufskommissionen tragen aber das Wort hat Max Haluber geprägt und er meinte ich bin ein guter Radiologe weil ich diese beiden Mentalitäten mehr vereine.

00:05:48: Ich will dir das jetzt auch nicht wegnehmen.

00:05:50: also diese Beschreibung von deiner Mentalität.

00:05:55: ich wünschte mir nur gerade dass Viele andere Kolleginnen und Kollegen nicht nur die internistischen Kardiologen, sondern halt alle, die mit Menschen zusammenarbeiten.

00:06:08: Gerade auch diese Gärtner-Mentorität.

00:06:12: Ja irgendwie... Mit ihren Patienten leben das heißt einfach den Patienten begleiten, Wissen geben usw.

00:06:21: Aber bevor wir noch weiter einsteigen möchte ich auch was zu dir sagen.

00:06:25: Ich weiß nämlich was von dir!

00:06:28: Jedes Jahr von Fokus, von dem Magazin zu den besten Kardiologen Deutschlands gehörst.

00:06:37: Das bewerten die anderen und das erfüllt mich mit Freude hat aber nicht die große Bedeutung für mich.

00:06:45: Mir ist es die Wertschätzung des einzelnen Patienten viel wichtig.

00:06:49: Weiß ich!

00:06:49: Und das kann ich hier auch unterschreiben, aber ich finde diese Auszeichnung hast du auf jeden Fall verdient.

00:06:56: würde ich dir auch geben.

00:06:58: Ich würde dich, glaube ich... also von mir aus und das habe ich immer gemacht, das weißt du auch weil meine Familie alle sind zu dir gegangen, meine Freunde zu dir gegangen, kommen wir gleich nochmal dazu.

00:07:12: Ja die hab' ich dir anvertraut und hatte immer das allerbeste Gefühl dabei.

00:07:17: Also vor mir hättest du

00:07:19: die

00:07:19: erste Stelle bekommen.

00:07:21: So ich weiß noch Ich weiß noch, wenn du mir das erste Mal begegnet bist.

00:07:28: Ach komm!

00:07:29: In der Uni-Klinik in der Mensa.

00:07:32: Was war da?

00:07:34: Da bist du mit deinen kardiologischen Kollegen aufgeschlagen und für uns als Studentin beziehungsweise ich habe damals glaube ich auch Doktaarbeit geschrieben.

00:07:46: Ich weiss es nicht mehr.

00:07:47: Da war ich dann schon fertig.

00:07:49: Waren die Kardiologen für mich... waren damals die Kardäologen aus sich fertig.

00:07:54: So ein ganz wichtiges Fachgebiet.

00:07:58: Da habe ich schon immer so aufgeschaut, wir hatten uns glaube ich dann noch mal während meiner Doktorarbeit in der Kardiologie ab und angesehen.

00:08:11: Daran erinnere ich mich.

00:08:12: Darann erinnerst du dich?

00:08:13: An die

00:08:13: Mensa nicht genau mehr.

00:08:14: Aber ich schon auch an die Mensaa.

00:08:17: und dann haben wir uns aus den Augen verloren für viele viele Jahre und sind uns dann wieder begegnet weil ich dich um Rat gefragt habe wegen einer gemeinsamen Freundin und einer Patientin von uns.

00:08:32: Und da sind wir ins Gespräch gekommen, seitdem haben wir uns nicht mehr aus den Augen verloren.

00:08:39: Ganz im Gegenteil.

00:08:40: du sitzt jetzt hier.

00:08:46: Als du Kardiologe geworden bist so am Anfang was hast du da gedacht?

00:08:53: Was Herzgesundheit ist Und natürlich auch, wie hat sich dein Denken diesbezüglich verändert?

00:09:06: Oder hast du schon am Anfang gleich anders gedacht.

00:09:11: Also in die Kardiologie bin ich zum einen reingekommen über meinen Vater und das habe ich mit der Vatermilch aufgesogen.

00:09:21: Zum anderen suchte ich eine Doktorarbeit damals und dann bin ich nach meinem Studium in der Kardiologie hängen geblieben.

00:09:31: Hat mich sowieso immer interessiert, weil das Herz halt auch ein zentrales Organ ist und es ganz viele Herzkreislauf-Patienten gibt.

00:09:42: Wie sich das verändert hat?

00:09:45: Ich mache jetzt fünfzig Jahre Kardiologie und habe gerade vorhin mal nachgedacht.

00:09:52: Mach fünfzehn Jahre Kaliologie.

00:09:55: In dieser Zeit hat die Kaliologie ja enorme Fortschritte gemacht.

00:10:01: Mein Vater, der hat noch mit dem Stethoscope abgehört und hat den Patienten angefasst und untersucht.

00:10:08: Ach so das nicht mehr?

00:10:09: Doch

00:10:10: ich will nur sagen was sie Kaliologie gemacht hat und sein wichtigstes technisches Instrument war das EKG.

00:10:19: Wir sind groß geworden in der Zeit, wo der Ultraschall kam.

00:10:22: Und heutzutage ist es CT und MRT.

00:10:25: Und die jungen Doktors können gar nicht mehr so gut abhören mit dem Stethoskop.

00:10:32: Die haben schneller eine CT oder einen MRT angeordnet.

00:10:36: Dann hat das Ergebnis, dass die Patienten ...

00:10:39: Katheter-Untersuchung?

00:10:40: Katheter war auch in dieser Zeit dann.

00:10:43: Insofern hat die Kardiologie auch gerade in Frankfurt mit der Ballon-Dilettation und den Stands Galtenbach große Fortschritte gemacht.

00:10:52: Und die Kardiologie, heute ist nicht mehr die Kardiology von vor fünfzig Jahren.

00:11:00: Weißt du das wir beide in der Kardiologie unsere Doktorarbeit geschrieben haben?

00:11:04: Ich ja auch!

00:11:05: Deswegen sind für uns da ja auch begegnet.

00:11:07: Hat es nun spannendes Thema?

00:11:10: Ich habe das Thema gehabt Auswirkungen von Kälte auf die Coronagefäßweite, weil manche Patienten mit Agina Pectros wenig Schnee schippen.

00:11:21: Es ist ja gerade die Winterszeit draußen seine wunderschöne Winterlandschaft.

00:11:26: Dann bekommen sie nicht nur wegen der Aktivität.

00:11:30: Agina pectros durch Blutungsnot des Herzens.

00:11:32: dieses Symptomatik waren wegen der Kälter und dem liegt quasi eine Verkampfung der Herzkranzgefäße zugrunde und das habe ich mir meinen Doktorvater dann im Katheter Labor zeigen können.

00:11:43: Hält mir ganz viel dazu ein, zu verkrampfen der Herzkranzgefäße meine Güte aber da kommen wir auch noch mal dazu wenn wenn wir über deinen Vater über das Erbe deines Vaters reden.

00:11:54: ich habe im übrigen eine Doktorarbeit zum Thema Myocarditis geschrieben.

00:11:59: Das war damals eigentlich gar kein Thema.

00:12:02: Ich glaube ich war einer der ersten die darüber geschrieben hat dass sollte einfach geschaut werden wie viele Patienten denn eine myocarditis hatten, nachdem sie verstorben waren.

00:12:12: Und anhand von diversen Untersuchungen wurde das dann...

00:12:16: Mikroskopischen Untersuchung war vorwärten.

00:12:19: Damals

00:12:19: gab es das nicht und heute der Standard zur Nachreise einer Myocarditis ist Ultraschall und MRT.

00:12:26: Ja,

00:12:27: und es geht ganz schnell.

00:12:28: Man weiß es und man weiß wie gefährlich das ist bzw.

00:12:32: dass man auch ganz viel machen kann wenn man diese Krankheit hat.

00:12:38: also Fünfzig Jahre Kardiologie, es gibt so viele neue Fakten.

00:12:46: So viele neue wissenschaftliche Ergebnisse.

00:12:56: Was hat sich da für dich verändert?

00:13:01: Wie ist das denn früher?

00:13:02: Gab's also angefangen hast?

00:13:05: Gabsmedikamente.

00:13:07: heute gibt es Herzmedikamente.

00:13:09: ich kann mich noch erinnern wir haben ganz häufig auch digitales Präparate verordnet.

00:13:17: Gibt es heute überhaupt?

00:13:18: Digitales

00:13:19: gibt es, digitales hat zwei Wirkungen.

00:13:22: einmal bei der Herzschwäche kräftig das Herz genauso wie Strophantin weiß da an

00:13:28: und

00:13:28: es ist beim Vorhofflimmern kann es den Puls senken.

00:13:32: Da wir inzwischen aber viel wirksamere Medikamente bei Herzschwäche haben, ist das Digitales mit dieser Komponentin in den Hintergrund getreten.

00:13:42: Beim Vorhoff-Flimmern ist es durchaus eine Option gegenüber Wetterblockern oder Katze-Mandagonisten.

00:13:50: So ganz generell ist die medikamentöse Herztherapie hat sich wesentlich verändert und wesentlich verbessert?

00:14:02: Es gibt ja die sogenannten Endpunktstudien.

00:14:05: Also früher haben wir vielleicht geguckt, ein Beta-Blocker senkt den Puls oder ein Beta Blocker senkts dem Blutdruck.

00:14:11: Heutzutage würde man die Wirksamkeit eines Medikamentes daran messen ob es wirklich Leben verlängert oder Herzinfarkte vermeidet.

00:14:20: und mit den modernen Medikamenten der Herzmedizin.

00:14:23: Die sind alle in diesen Studien, in diesem großen, muti-center Studien dokumentiert das die tatsächlich die harten Endpunkte positiv beeinflussen was aber auch dazu führt dass ein Patient heute zum Teil ja zwei Handvoll Medikamente in den morgens acht, mittags vier und abends nochmal acht.

00:14:40: also das ist da auch diesbezüglich für den Patienten eine andere Medizin geworden.

00:14:47: Was mir schon so immer wieder begegnet ist auch bei Patienten, die zu mir gekommen sind.

00:14:53: Die aus der großen... Schulmedizin gekommen sind, dass sie sich sehr verloren auch geführt haben.

00:15:01: Also die haben dann ihre Liste mit ihren Medikamenten, die sie da immer einnehmen sollten hatten mal den Arzt an die Ärztinnen und hat gewonnen

00:15:10: rein

00:15:10: zu Hause?

00:15:11: Ja verschiedene Firmen und der Hausarzt schreibt dann die Empfehlung der Kutgenig weiter.

00:15:18: aber dann gibt es wieder andere.

00:15:21: Da gibt es den Begriff der Compliance, der Therapietreue.

00:15:23: Dass der Patient wirklich so informiert wird und so motiviert wird die Medikamente auch zu nehmen Und nicht dass er ist wie im Krankenhaus da weiß ich In einem Frankfurter Krankenhaus gibt es immer mal wieder Situationen, dass tote Eichhörnchen da gefunden werden.

00:15:41: Vor der Fassade weil die Patienten dann halt ihre Tabletten rausschmeißen und der Doktor denkt in der Kurve stehen die Medikamente und der Patient hat eine innere Abneigung.

00:15:51: das muss man besprechen.

00:15:54: oder wenn ein Patient kommt zu mir meine Praxis und er muss vorher ausfüllen so einen Bogen welche Medikament nehmen sie?

00:16:01: Und dann füllen wir ganz brav die auf die dann von der, über auf dem Rezept stehen.

00:16:06: Aber wenn mich interessieren die anderen ganz genau so den ganzen Nahrungsergänzungsmittel da gibt es Wechselwirkungen und das wissen die Patienten manchmal nicht in die Denken her.

00:16:16: Das muss ich da noch einen Topf nehmen.

00:16:18: aber wie gesagt digital ist, wenn er sowieso schon andere Medikamente hat kann er sich das weiß dann sparen.

00:16:24: also auch großes Thema und dann kommen wir vielleicht auch noch dazu.

00:16:28: das Thema Zeit.

00:16:29: Ja, da kommen wir auch noch dazu.

00:16:32: Ich wollte nämlich gerade nochmal auf die Gärtner-Mentalität zurückkommen.

00:16:38: Also so wie ich deine Arbeit erlebt habe... Du bist ein grandioser Notfallkardiologe definitiv auch.

00:16:47: aber ich glaube dein hast du nicht mal von zwei Herzen in deiner Brust gesprochen?

00:16:53: Dein größeres Herz wenn ich das so sagen darf!

00:16:57: Aber du musst mich einfach korrigieren, wenn es nicht stimmt.

00:17:00: Ist schon in der Prävention liegend?

00:17:04: Ja absolut!

00:17:05: Patienten so zu führen, dass sie für sich nichts braucht.

00:17:08: Das ist ja auch eigentlich das Edel einem Arztberuf.

00:17:12: Schau mal, in China werden die Ärzte bezahlt, wenn Sie den Patienten gesund erhalten und hier in der Reparaturmedizin glänzen wir mit allen möglichen Verfahren, wenn der Patient schon krank geworden ist Und da sind auch die Gewichte und die Anreize in der Medizin im Gesundheitswesen, sind meiner Ansicht nach verkehrt gesetzt.

00:17:34: Es ist toll!

00:17:35: Ich bin froh dass es die Möglichkeiten gibt und ich einem Patienten helfen kann mit der Schulmedizin ganz klar aber viel schöner wäre es wenn er gar nicht aus krank wird.

00:17:43: Absolut also ich finde auch das tatsächlich ein Ziel sein sollte wo die Medizin für den Menschen hinkommt.

00:17:53: Also menschliche Medizin wäre schon was sehr Schönes.

00:17:59: Aber nichtsdestotrotz, du hast ja auch mal irgendwann angefangen zu arbeiten als Kardiologin der Uniklinik.

00:18:10: Was hast Du da gemacht?

00:18:11: Dann hast Du eine große Kardiologisch-Reha-Klinik geleitet für viele Jahre und es gibt ja auch gesetzliche Bedingungen nach denen man arbeiten musste.

00:18:26: Und diese beiden Herzen, die schlagen ja schon immer in deiner Brust.

00:18:31: Weil du hast ja deinen Vater an deiner Seite gehabt!

00:18:37: Wie war da eigentlich so deine Entwicklung?

00:18:39: Dein Weg dahin...

00:18:41: Also in der Weiterbildung das weißt Du ja auch noch lernt man und muss.

00:18:47: dann bei den Facharztprüfungen oder auch im Studium muss man die reine Lehre wiedergeben.

00:18:55: Und als Assistenzarzt in der Hierarchie einer Klinik, ob Uniklinik oder ein Gut-Gankenhaus hast du einen Oberarzt und hast einen Chefarzt.

00:19:04: Die geben vor und da kannst Du nicht einfach so Dein eigenes Süppchen machen.

00:19:11: Gleichwohl habe ich auch in dieser Zeit schon... Da können wir vielleicht noch drauf zu sprechen wie das war Wann mich quasi mein Vater mit seiner Idee infiziert hat.

00:19:27: In dieser Zeit habe ich aber immer schon mich selbst danach betreut, ich bin also zum Beispiel regelmäßig zum Blutspenden gegangen.

00:19:36: oder meine Familie und wenn ich im Freundeskreis Menschen hatte dann habe ich gesagt die Leitlinien sagen dies und das.

00:19:45: Ich bin aber anderer Meinung Und das darf ich tun.

00:19:48: Jeder Arzt darf von den Leitlinien abweichen, muss aber vor den Patienten informieren, dass es die Leitlinge gibt und... ...aber der Arzt, der überzeugend ist,... ...dass er vor dem Sitzendennivelle-Patient eben nicht von dieser Leitline ja fast wird, weil da gibt's einen Ausschlussgetälen.

00:20:04: Ja?

00:20:04: Und dann gehört er nicht dazu.

00:20:06: und dann sage ich also, die Leidlinen werden das machen oder wenn sie zu zehn Kategorien gehen, werden die neun das und das sagen.

00:20:11: Ich bin anderer Meinung und schlage in diesen Weg

00:20:13: vor.".

00:20:14: So!

00:20:15: Das hat sich dann.

00:20:16: Je selbstständiger ich wurde und je mehr ich dann auch in der Hierarchie nach oben gekommen bin, und auch als Professor dann konnte ich dann selbst meine Überzeugung auch ganz anders präsentieren.

00:20:33: Und habe das danach meiner Praxis umgesetzt.

00:20:36: und ich behandle die Patienten wenn sie entsprechend krank geworden sind nach dem Konzept der Alberspeicherkrankheiten.

00:20:48: Eigentlich müssten wir da jetzt direkt einsteigen, aber das möchte ich noch nicht!

00:20:52: Ich würde gerne auch ein bisschen verharren wo wir jetzt sind.

00:20:57: mit wieviel Jahren bist du eigentlich habilitiert?

00:20:59: Also Professor zum Professor anantworten?

00:21:03: Das war so.

00:21:05: erst kommt die Habilite also erst muss man ja ganz viel veröffentlicht haben.

00:21:11: dann Das ist

00:21:12: ja so ein richtig ordentlicher Professor, muss man dazu nochmal sagen.

00:21:16: Ein richtig

00:21:18: ordentlicher.

00:21:20: Wer unterscheidet sich von denen die Quarstelle in der Universität auf einer Stelle sitzen, die als Professor-Stelle definiert ist?

00:21:32: Die haben sich das in einem Bewerbungsumdobungsverfahren verdient und haben natürlich auch ordentlich gearbeitet.

00:21:41: Bei mir und den anderen außerplanmäßigen Professoren ist der Weg etwas anders.

00:21:48: Aber worauf ich hinaus will, es kommt nach dieser Zeit der Veröffentlichung mit den Doktoranden, die man dann auch selbst betreut hat, kommt ein erstes Die Habilitation, das ist die Wenner-Legendie.

00:22:04: Dass du dann also frei bist in Forschung und Lehre.

00:22:07: Und wenn man nach dieser Habilitations noch mal sechs Jahre geforscht und gelehrt hat... ...dann kommt der außerplanmäßige Professor.

00:22:16: Das eine kam so mit vierzig und dann so mit fünfundvierzig.

00:22:19: Ende vierzig war ich dann Professor.

00:22:22: Hat das was mit dir gemacht, als du dann Professor warst?

00:22:25: Ja.

00:22:25: Das hat etwas mit mir gemacht ist sehr, sehr angenehm weil ich bin manchmal ein bisschen vergesslich und tüttelig und dann...

00:22:33: Du?!

00:22:33: Ja!

00:22:34: Und wenn wir meine Sekretärin dann wieder mal so einen Lapsus nachgesehen hat, dann hat sie dann immer so lächeln gesagt ja der zerstreute Professor insofern kann man das dann sehr entgehen.

00:22:46: Ich dachte

00:22:47: mir dass sowas kommen.

00:22:52: Lass uns noch mal zum Arzt sein zurückkommen.

00:22:58: Wir haben ja vorhin schon darüber gesprochen, dass Patienten oftmals verloren sind und ich weiß genau warum die Patienten gerne zu dir gegangen sind.

00:23:11: Du weißt es auch oder?

00:23:15: Ich kann mir denken worauf du hinaus möchtest.

00:23:20: Es geht um die Zeit.

00:23:22: Und das Zuhören... ... um den ganzheitlichen Blick.

00:23:29: Schau, die Medizin in den verschiedenen Disziplinen ist so spezialisiert und hat so viel Wissen angesammelt... Und die Spezialisten, die Klappen einbauen oder die in der letzten Verästelung noch irgendein Stand hinbringen oder die komplizierte Herz-Rhythmostürm abladieren haben wirklich In einem schmalen Segment ein wahnsinnig tiefes Wissen.

00:23:58: Und ich wundere jeden Hausarzt, der hat einen ganz breiten Wissen nach dem was er gemacht hat.

00:24:05: unterschiedlich tief.

00:24:07: und der Patient möchte aber als Ganzes gesehen werden ... und auch der Therapeut möchte verstehen, was alles mitspielt in die Erkrankung.

00:24:17: Welche Ressourcen der Patient hat?

00:24:18: Welche Hobbys?

00:24:19: Welcher familiäre Unterstützung hat er?

00:24:21: Welches Netzwerk... Was bedeutet ihm wenn er eine Herzschwäche hat?

00:24:28: Was für Ziele hatte, hatte Enkel, die ja groß werden sehen möchte.

00:24:32: Deswegen gehört zu einer Anamnese erst einmal versuchen den ganzen Menschen zu begreifen um.

00:24:38: meine erste Frage ist meistens, was sind Sie von Beruf?

00:24:42: Um auch die Sprache mit der ich mit dem Patienten kommuniziere zu treffen.

00:24:50: Das ist nicht von oben herab!

00:24:51: Ich will auf Augenhöhe mit den Patienten umgehen und dann nehme ich mir viel Zeit.

00:24:55: Und das ist in der normalen Praxis nicht immer gut im Krankenhaus.

00:25:02: Und gute Hausärzte, die haben eine Bestellpraxis morgens und wenn sie mit einem Patienten ein bestimmtes Thema erörtern wollen dann geben Sie den einen Nachmittagstermin.

00:25:10: Ich habe dann den Luxus gehabt dass ich mir den ganzen Tag Zeit genommen hab für meine Patienten.

00:25:17: Ab wann?

00:25:19: Als ich da niedergelassen war.

00:25:20: Ab

00:25:21: when war das?

00:25:22: Das war nachdem ich Bad Nauheim verlassen habe wo ich dann ja nicht nur die eine Herz-Kreislauf-Klinik hatte, sondern auch noch eine onkologische Klinik und mich in Frankfurt niedergelassen habe.

00:25:33: Und das ist seit zehn Jahren?

00:25:37: Ja kann dir nur sagen deine Patienten haben dich dafür wirklich sehr gemocht und tun es auch heute noch.

00:25:48: Aber warum ich gesagt habe haben sich dafür sehr gemaucht.

00:25:52: kommen wir nochmal später dazu.

00:25:58: Zum Thema Herzgesundheit, was man machen kann und so weiter werden wir auch noch mal sprechen.

00:26:07: Und auch darüber das Herz-Kreislauferkrankung vor den Krebserkrankungen die Krankheit Nummer eins ist an denen die meisten Menschen sterben.

00:26:16: Noch.

00:26:17: Noch!

00:26:18: Das ist richtig es verändert sich Es wird umgedreht sein Irgendwann, also es schaut so aus.

00:26:28: Ich habe gerade ein Buch gelesen, da schreibt die Autorin das auf der einen Seite.

00:26:35: Sechzig bis siebzig Prozent der Krebserkrankungen durch eine gute Prävention gar nicht entstehen müssten.

00:26:43: Sechszig bis Siebzig prozent, also diese Zahl, die fasziniert mich ist eine Wissenschaftlerin.

00:26:48: Ja, bei den Herz-Grasseverkaufsinn sind es noch.

00:26:51: Und

00:26:51: deswegen müssen wir nachher nochmal richtig eingehen

00:26:56: und wenn die Entwicklung so weitergeht und wir tatsächlich das Wissen was wir haben umsetzen könnten wer der Herzinfarkt in zwanzig dreißig vierzig Jahren.

00:27:06: eine Rarität

00:27:08: war er ja auch schon mal

00:27:12: selbst in den schlimmsten Stress Situationen im Krieg im Schützengaben.

00:27:16: Die Soldaten haben keinen Herzinfarkt bekommen.

00:27:19: Das ist der Lebensstil.

00:27:26: Trotzdem irgendwann in deinem Leben, ist bei dir schon ein Wendepunkt gekommen.

00:27:39: Ein medizinischer Wendelpunkt?

00:27:40: Ein Medizinischer.

00:27:43: Magst du darüber reden?

00:27:44: Klar!

00:27:45: Dann erzähl was war und wann war das...

00:27:48: Ja also, erzähle

00:27:49: so viel wie du möchtest.

00:27:50: Das

00:27:50: war ja das war.

00:27:52: ich war sechzig und ich guck morgens in den Spiegel und will mich rasieren unter hier so eine Beule und da habe ich hingeguckt und getaste.

00:28:03: dann hab gedacht wenn du jetzt Patient wärst was würdest du diesen Patienten raten?

00:28:12: Und ich würde den Patienten ratten erst mal abwarten und nach einer Woche war es nicht besser und dann wird's mit dem Patienten machen.

00:28:20: Blutenname, Ultraschall und habe ich gemacht.

00:28:23: Und da war nichts Aufregendes!

00:28:25: Dann habe ich mich aber diagnostizieren lassen und habe eine CT machen lassen um zu schauen wo sitzt das?

00:28:34: wie groß ist es was für eine Aussehnung hat?

00:28:36: Das gibt es dann noch kleinere Kastanien die man von außen nicht so tastet und hab gesehen nein das waren zwei Bollermänner und die gehören eigentlich hin.

00:28:46: Und dann habe ich das bioptieren lassen, also eine Biopsy und das Mikroskop.

00:28:51: Und dann war es ein Krebs.

00:28:53: Was für einen Krebs?

00:28:55: Ein Tonsillen-Karzinom!

00:28:57: Einen Krebs der Mandel, einer Rarität.

00:29:00: Wollte ich gerade sagen... Also...

00:29:04: Das zieht einem natürlich erst mal Boden unter den Füßen weg.

00:29:08: Wie war ... was hast du in dem Augenblick erlebt als hat man dir die Diagnose mündlich Mitgeteilt oder hast du sie schriftlich vor dir gehabt?

00:29:21: und wie war dieser Augenblick?

00:29:24: Wie war das da innen drin für dich?

00:29:30: Das waren Autofahrungszeichen.

00:29:34: Ich war konzentriert, ich war fokussiert Und ich habe gesagt okay mein Sohn ist fifteen Meine Familie braucht mich und ich war aber von Anfang an optimistisch.

00:29:55: Ich war gesund, ich habe leistungsfähig und hatte sonst nichts.

00:30:00: Und dann hab' ich... das ist ja dann ein Mandelkatinum HNO-Bereich.

00:30:07: und dann bin ich durch verschiedene HNO Praxen und hab mir zweite Meinung eingeholt.

00:30:15: Und dann gab es letztlich zwei Meinungen.

00:30:16: Die einen haben gesagt, das kann man heutzutage Medikamentös machen und die anderen haben gesagt operieren.

00:30:25: Medikamenteus machen?

00:30:26: Ja!

00:30:27: Das gab ein neuen Ansatz in Frankfurt, dass man das mit Antikörpern wegkriegt weil ist eine besondere Art des Krebses hervorgerufen durch ein Virus.

00:30:40: Und das Virus kann man anders, wenn es entartet oder zur Entartung führt behandeln.

00:30:47: Aber Thomas will noch mal wissen in dem Moment als du's gehört hast was war da eben drin bei dir?

00:30:55: Ja das wird mein Leben verändern und ich habe jetzt hier eine Aufgabe und ich muss jetzt hier mal einen Aussaat für mich nehmen und muss das jetzt Schritt für Schritt abarbeiten.

00:31:11: Also das war für mich... Ich habe keine Angst gehabt.

00:31:17: Du hattest keine Angst?

00:31:19: Nein, ich hatte keine Angst weil ich von Grund auf optimistisch bin.

00:31:27: Weil ich wusste nach der CT es gibt keine Tochter geschwürzt im Körper aber ich wusst ich bin sonst gesund und ich werde schon mit der Unterstützung der Medizin, der Herzen meiner Familie und meiner Freunde einen Weg finden.

00:31:46: Und den habe ich dann gesucht und gefunden und bin hingegangen.

00:31:50: Du hast ihn auch gefunden weil du sitzt heute hier.

00:31:54: also als ich dich gesehen hab nach... Ich glaube vor zwei oder drei Jahren haben wir uns das letzte mal gesehen.

00:32:00: Ich finde dass du extrem kräftig und energiegeladen aussiehst.

00:32:07: Das ist mir total aufgefallen, das darf ich einfach auch sagen weil wir kennen uns ja schon sehr gut und es ist ein Kompliment.

00:32:17: Es tut ja auch gut!

00:32:18: Wenn man so etwas empfinde, dann habe ich immer das Gefühl, dass ich es raus lassen muss.

00:32:27: Ich spüre ganz viel und deswegen wollte ich das mitteilen glaube ich tatsächlich, dass es vorbei ist.

00:32:36: Dass du diese Krebskrankheit nicht mehr hast und in der trägst?

00:32:44: Ja!

00:32:45: Aber erst mal du?

00:32:49: Ich hatte im September also von einem halben Jahr meinen zehn Jahrestag der Operationen und Chemotherapie in der Bestrahlung.

00:32:59: Und ja, ich fühle mich jetzt leistungsfähiger als vor zehn Jahren.

00:33:04: Was aber auch damit zusammenhängt dass sich mein Leben neu aufgestellt habe und ein Wichtiges von unwichtigen Unterscheiden und meine Prioritäten an das Setze und wahrscheinlich auch vernünftige Lebe.

00:33:24: Ja also es gibt jetzt noch.

00:33:29: Ich würde gerne nochmal einsteigen in den Moment der Wegfindung, wie du mit dieser Krankheit umgehst.

00:33:41: Es gab ja mehrere Möglichkeiten.

00:33:45: Du hast dich eigentlich für die Klassische entschieden Operation chemo Bestrahlung.

00:33:55: Wie war das für Dich als du dann in der ... in der Therapie warst, besonders in der Chemotherapie.

00:34:02: Ich habe mich... Und

00:34:03: warum hast du dich dafür entschieden?

00:34:05: Weil ich glaube es hätte nicht unbedingt sein müssen.

00:34:08: Ja genau bitte!

00:34:09: Also für mich war klar Operation.

00:34:13: Das ist ein alter Chirurgensatz Ubi Pus Ibevacua.

00:34:16: wo das Ding ist?

00:34:17: dass muss raus so und dann bin ich aus der OP aufgewacht und da fällt Da führt mir gerade eine ganz lustige Anekdote ein.

00:34:27: Erzählt sofort!

00:34:32: Ich werde so nach der Operation so langsam wach, weiß gar nicht wo ich bin wie lange ich geschlafen habe und was nun passiert ist?

00:34:42: Und ich hab dann nur so geguckt hatte keine Brille auf und habe gemerkt bis auf einer Sichtstation.

00:34:46: es wurde nachtweilig abgedunkelt.

00:34:49: nehmt mir irgendein Patient der war beatmet.

00:34:51: das habe ich gehört.

00:34:52: Und da sehe ich vorne das Fenster zu dem Gang.

00:34:57: Da sehe ich so einen Mann vorbeilaufen und dann hält er an, guckt rein und kommt rein und sagt, Herr Professor, es ist in den Wach geworden, da darf ich Ihnen mein EKG zeigen!

00:35:13: Dann hatte mir ein EKG... Muss mal eine Brülle, dann habe ich sie hervorflimmern.

00:35:16: Danke, dass hat er sich auch

00:35:17: gedacht!".

00:35:18: Also ich wusste, ich bin wieder unter den Leben und werde wieder gebraucht.

00:35:21: Das war mein Auffachmoment.

00:35:23: Ja das ist ja eigentlich perfekt Ose!

00:35:25: Gut also es war... Ich wurde wieder gebaucht und offensichtlich alles gut gegangen und als ich dann die erste Besiede mit meinem Umwaterteuer hatte, hat er gesagt, er hat alles ausgenommen.

00:35:37: Es ist wirklich nichts mehr drin.

00:35:39: Und ich wusst ja von den CT's in der PET-CT dass auch im Körper nichts ist.

00:35:44: Also ich galt als geheilt Und die einen Ärzte haben wir dann, als ich da entlassen war.

00:35:51: Dann habe ich geguckt was soll ich jetzt machen?

00:35:53: Die einen Ärtze haben gesagt also sie sind Geid und den anderen Ärtzen haben gesagt früher haben wir Chemotherapie und Bestrahlung gemacht.

00:36:00: Früher?

00:36:01: Früher!

00:36:03: Und dann habe ich mich auch besprochen und dann auch mit meiner Frau besprochen... ...und dann bin ich halt den harten Weg gegangen.

00:36:14: Ich hatte ja nicht nur eine Uniklinik.

00:36:16: wenn wir Unsere Weiterbildung machen sind wir da nicht nur in der Kardiologie.

00:36:21: Wir sind bei den Nierenkrankheiten, bei den Lungenkrankkeiten und bei den Krebskranken.

00:36:26: Und auch an meiner Krebsklinik in Bad Nauheim habe ich auch Onkologie gehabt und die Patienten aufgeklärt über Chemotherapie.

00:36:35: Und ich wusste, was mich erwartet und alle Nebenwirkungen der Chemotherapie haben sich bei mir verwirklicht.

00:36:40: Also Gewichtsabnahme, Brechenhaarausfall, Mundsoh, Übelkeit, Geschmacksverlust.

00:36:47: also ganz schrecklich das wusste ich damit hatte ich gerechnet es war mehr klar.

00:36:53: Was mich aber völlig überrascht hat War die Bestrahlung.

00:36:56: und ich als Arzt habe immer gesagt wenn sie bestrahlen lassen ist so wie ein Strahlenkater Das geht dann weg.

00:37:03: Aber ich dachte bei der Bestrahlung, ich könnte damit nach Hause vor ein Buch lesen.

00:37:07: Nix war, ich war abplatt.

00:37:10: Aber auch da fällt mir eine besondere Anekdote ein, die auch so ein bisschen deine Frage aufgreift.

00:37:20: Warum hast du dich dann noch dieser Chemotherapie und der bestrahlung unterzogen?

00:37:27: Und die Frage hat mir mein Sohn gestellt!

00:37:30: Der sah mich dann... Wie es mir schlecht ging und wie ich nur noch parenden siebzig Kilo hatte.

00:37:38: Und wie ich gar nicht mehr irgendwie Gartenarbeit machen konnte, spazieren gehen weil überhaupt nicht möglich

00:37:46: war.

00:37:46: es nicht mehr.

00:37:47: das starke Vater

00:37:48: Ja Das hat das hatte ich immer vorher gesagt.

00:37:53: und als ich ihm gesagt habe der Papa der ist jetzt mal eine gewisse Zeit zu Hause Und du musst jetzt ein bisschen um die Mami kümmern.

00:38:00: Und er hat gesagt, Papa wirst du wieder gesund?

00:38:03: und habe ich gesagt ja das war ihm das Wichtigste.

00:38:06: So aber dann hat mir mein Sohn als er das gesehen hat, hat er gesagt Papa Schau!

00:38:18: Das ist ja ganz schlimm wie es dir geht und Du musst da diese Medikamente nehmen und dagegen den Pilz im Mund und Du kannst nichts essen und hast keinen Geschmack.

00:38:31: Wie wahrscheinlich war es denn?

00:38:34: dass du durch die Chemotherapie solche Nebenwirkungen bekommst.

00:38:41: Und da habe ich gesagt, also das kriegt mehr oder weniger jeder.

00:38:46: Also hundert Prozent sage ich ja hundert prozent!

00:38:49: Okay Papa.

00:38:49: zweite Frage Wie wahrscheinlich wäre es denn gewesen?

00:38:55: Dass Du ohne Chemotherapien Bestrahlung nochmal das der Krebs zurückgekommen wäre?

00:39:04: Und da habe ich gesagt, also die Chance war gering weil sie haben mich operiert und alles war draußen.

00:39:08: Also unter ein Prozent Papa sagt er Warum hast du denn die hundert prozent Nebenwirkungsrate gezogen?

00:39:16: Obwohl dem nur eine Einprozent Rezitivgefahr gegenüberstand.

00:39:21: also nicht so genau aber so hat das gelungen Weil ich nicht will dass ich irgendwann etwas bedauere oder dir nicht lange genug zur Verfügung stehe.

00:39:35: Papa, das verstehe

00:39:36: ich.".

00:39:37: Damit hat er dich dann den Ruhr gelassen?

00:39:41: Ja, das hat er verstanden und ich habe ihm gesagt auch davon.

00:39:45: diesen Nebenwirkungen erhole ich mich.

00:39:47: Und ich komme gerade jetzt vom Tennis spielen und wir haben uns duilliert.

00:39:51: also das ist alles wieder in Ordnung.

00:39:55: Ich glaube ich hätte da noch weiter gebohrt.

00:40:00: Was ist mit den Nebenwirkungen?

00:40:02: Bist du sicher, dass dein Körper dich sich davon erholt.

00:40:06: Also eine Nebenwörung, mit der ich lange zu tun hatte war der Geschmacksverlust und ich habe lange gebraucht.

00:40:15: Ich habe auf Pappe gebissen und das erste was ich wieder schmecken konnte war Campari dieses bitterer und hab immer zugesalzen weil ich habe ja auch nichts geschmeckt war.

00:40:28: dann nach einigen Jahren, war es wieder da.

00:40:31: Bis heute geblieben ist eine Kälteempfindlichkeit und das hat mir den Gefäßen zu tun.

00:40:39: aber ich habe das überstanden.

00:40:41: Und

00:40:42: muss ich dich noch was fragen?

00:40:45: Ich bin ja nicht dein Sohn sondern nur deine Weggefährtin.

00:40:51: Du hast ja nicht unbedingt... So ganz gut für dich gesorgt bevor du krank geworden bist.

00:40:58: Du hast immer unendlich viel gearbeitet, da darfst du mir gar nicht widersprechen Hast keine Chance Gott sei Dank.

00:41:05: wenig schlaf

00:41:07: Wenig Schlaf Von der Ernährung her von hundert prozent gute Ernährungen.

00:41:15: wieviel hast du dargemacht?

00:41:16: Fünfzig okay Sport hast du wenn du viel geararbeitet hast trotzdem ausreichend gemacht.

00:41:24: Das ist gut.

00:41:25: Aber wenig Schlaf, Essen würde ich einfach sagen... Ich fühle

00:41:30: es sehr viel gearbeitet

00:41:31: ja!

00:41:34: Also unregelmäßig Mahlzeiten und manchmal Fahrersfut?

00:41:39: Wenn du das wissen von deinem Vater dass du ja auch inhaliert hast mit jedem Atemzug wenn du gesagt hättest mein Vater wusste schon soviel Ein Prozent Wahrscheinlichkeit, dass irgendwas kommt.

00:41:56: Ich habe mein Körper untersuchen lassen.

00:41:58: Da war nichts!

00:42:00: Ich sorge jetzt einfach besser für mich.

00:42:02: Absolut.

00:42:04: Dann brauche ich auch nicht diesen Weg der Chemo oder die Strahlung zu gehen.

00:42:08: Warum hast du das nicht gemacht?

00:42:13: Ich hab beides gemacht.

00:42:15: Ich hab sogar mehr gemacht.

00:42:23: empfohlen hat und ich habe mir von allen Disziplinen das rausgesucht, was sich für mich am besten angefühlt hat.

00:42:33: Das

00:42:34: hast du gemacht?

00:42:35: Habe ich gemacht und bin auch überzeugt davon.

00:42:38: und wenn mich heute ein Patient fragt dann sage ich ihm auch meinen Weg und sag auch dass die nicht nur den Naturheilkunde sondern auch die Europatie hat auch Ansätze, die die Schulmedizin vielleicht noch nicht versteht.

00:42:51: Die Homöopathie sagst du sogar?

00:42:55: Du weißt ja dass dir das nicht anerkannt ist.

00:42:59: Ja aber auch die Krankenkassen zahlen die Homöpathie.

00:43:03: wer halt hat recht und ich bin demütig genug zu sagen wenn ich etwas nicht verstehe bedeutet es ja nicht dass es nicht wirkt.

00:43:15: genau dieser Satz Den solltet sich jeder merken.

00:43:23: Würdest du heute nochmal die gleiche Entscheidung treffen?

00:43:28: Oder würdest du eher sagen, also ich brauche die Chemo und die Bestrahlung mit dem Wissen... ...dass ich jetzt habe nicht mehr?

00:43:38: Nein, ich werde den selben Weg gehen!

00:43:42: Und ich muss sagen ist das irgendwie hat das auch mein Arzt sein verändert.

00:43:53: Schau, in der Kardiologie verschreiben wir verschiedene Medikamente und zum Beispiel klassisch des Nitro-Nitro.

00:44:01: wenn jemand Nagina pectus bekommt

00:44:04: dann genau durch Blutungsnoten

00:44:08: beißt du auf eine Kapsel Nitro und da geht es sofort weg.

00:44:11: und die Nebenwirkung von Nitros Kopfschmerzen.

00:44:13: Und

00:44:14: deswegen habe ich allen meinen Studenten gesagt, probiert mal, zerbeiß meine Kapstel Nitro.

00:44:18: Damit ihr wisst wie das sich anfühlt und wie lange die Kopfschmerzen anhalten.

00:44:23: Insofern hab' ich jetzt die Chemotherapie und die Bestrahlung nicht zum Spaß gemacht.

00:44:27: Das war ja eine Indikation.

00:44:28: aber ich kann ganz anders aufklären.

00:44:31: oder ich kann mich ganz anders in Patienten, die vor dem selben Stehen hineinversetzen Glaubwürdiger dem gegenüber vermitteln, ich verstehe was sie meinen.

00:44:43: Ich verstehe wovor sie Angst haben.

00:44:46: Ich kann das nachvollziehen und ich würde gerne mit ihnen über die verschiedenen Nebenwirkungen oder wie du gesagt hast wann gehen die wieder weg?

00:44:53: Oder können Nebenwirkungen bleiben sprechen?

00:44:56: Und er bin nicht ein authentischer Gesprächspartner Als vorher, als ich das nur gelesen hatte und die Bestrahlung so her sei Lob.

00:45:06: Nein, da hat man einen Strahlenkater kommentiert habe.

00:45:09: Ich kann das aus der inneren Erfahrung ganz anders jetzt bewerten Und aufklären?

00:45:17: Ich glaube ich kann immer noch nicht loslassen!

00:45:20: Ich muss noch was fragen.

00:45:21: Nur Mut.

00:45:23: Also wir wissen ja schon dass Chemotherapie Dass die Inhaltsstoffe Zellgifte sind

00:45:29: Vergiftung des Körpers.

00:45:35: Mit all dem Wissen, dass man die Zellgesundheit durch andere Maßnahmen wesentlich natürlicher herstellen kann, frage ich mich.

00:45:52: Ich, mich Petra ob es denn nicht sogar für den Körper viel besser ist keine Chemo zu machen und auf eine natürliche Art und Weise zu gesunden, weil jetzt muss ja mein Körper noch mal hingehen.

00:46:12: Und muss das ganze Gift in irgendeiner Form verarbeiten?

00:46:19: Ich verstehe deinen Punkt sehr gut aber ich bin absolut unbeugsam.

00:46:27: Man muss die ... nein man muss die richtige Chemo ... das richtige Chemotherapeutikum finden.

00:46:32: Man mußt die richtige Dosis finden.

00:46:38: bedenken.

00:46:40: Und nach der Aufklärung des Patienten beginne ich immer in Verhandlungen mit dem Patient einzutreten, ja?

00:46:51: Ärzte empfehlen Patienten entscheiden und wenn der Weg für den Patienten nicht die Chemotherapie ist sondern ein anderer Weg dann respektiere ich das.

00:47:02: Gehst du den Weg auch mit ihm.

00:47:04: Ich bin bei einer Bekannten meiner Frau, die hatte ein Normakarzinom und ist aber eine Wissenschaftlerin gewesen.

00:47:22: Die aber auch stark den buddhistischen Glauben gefolgt ist.

00:47:30: Und als sie die Diagnose bekam hat sie mit mir gesprochen Und ich habe gesagt, dass es in einem frühen Stadium und das lässt sich gut operieren.

00:47:40: In dem Stadion braucht man keine Bestrahlung oder Chemotherapie wenn der Centrelymphknoten negativ ist.

00:47:50: Dann bist du das los!

00:47:53: Weil sie wissenschaftlich tätig ist hat sie recherchiert und einen Kollegen gefunden, der ein Buch geschrieben hat.

00:48:04: Warum raten in der Pariser Kanalisation keinen Brustcapes bekommen?

00:48:11: Weil sie einen Stoff zu sich nehmen, der sie davor schützt.

00:48:16: Und sie ist dann nach Paris gefahren und hat sich mit diesem Arzt, mit diesen Therapeuten unterhalten und hat die Therapie gemacht und kam zu mir und ich habe ihr gesagt es ist toll dass du das machst aber denke daran Dass du, dass die Kastanie da noch sitzt und

00:48:39: sie war dann nicht operieren

00:48:42: lassen.

00:48:43: Die Laborwerte das sind so Rogatparameter gewesen, die dieser Therapeut bestimmt hat haben sich durch seine Therapie gebessert Und ich habe sie immer wieder drauf hingewiesen hab ihren Mann auch darauf hingewiesen und habe dann einen ganz ganz bitterbösen Brief bekommen.

00:48:59: Ich soll mich daraus halten Ich würde sie verunsichern und das wäre nicht gut, aber ich fand es als meine Aufgabe ihr da das zu spiegeln.

00:49:11: Und als es dann explodiert ist war's zu spät.

00:49:15: Ich habe sie dann begleitet und es stand nichts mehr zwischen uns.

00:49:21: Aber das war Ihr Weg und den hab' ich dann auch respektiert, aber ihr zu sagen, wovon ich überzeugt bin was ihr hilft.

00:49:34: Und ich weiß auch nicht ob sie wenn sie operiert worden wären, ob sie an einer Komplikation früher gestorben wäre das weiß ich nicht.

00:49:40: Wir wissen es alles.

00:49:42: Aber um auf deine Frage zu kommen Ich verstehe dass Chemotherapie ist Gift und es wäre schöner wenn man die Heilungskräfte des Körpers so stärken könne dass der Körper den Krebs besieg.

00:49:57: bei den meisten ist es aber nicht so und deswegen würde ich auf jeden Fall, wenn die Chemotherapie eine Option ist das den Patienten sozusagen.

00:50:10: Also ich würde gerne nochmal hier an der Stelle sagen dass wenn ein sichtbarer Tumor da ist operabel ist plädiere ich auch unbedingt dafür den entfernen zu lassen auf jeden fall und dann schon schauen wie lebt der Mensch Wozu ist er bereit?

00:50:28: Was sind seine Ressourcen?

00:50:31: Welche Möglichkeiten das Gesunden hat er?

00:50:34: Und dann auch welche Überzeugung hat er, hat das Gefühl Erschafftes.

00:50:38: Weil der stark ist weil einfach auch die Situation ihn wirklich tatsächlich stärkt und trägt.

00:50:45: Welche Unterstützung hat er von seiner Familie?

00:50:47: Eben

00:50:48: drum also ich hatte eine Patientin Das war schon Also sie auch Mama Katzinom Mit Lymphdrösenbefall, ein Knoten war da.

00:51:05: Sie ist allerdings... sie hat sich nicht biopsieren lassen aber es war ganz klar, sie werden in der Heidelberger Uniklinik und die haben gesagt auf jeden Fall operieren und dann Chemo und also alles was dazugehört.

00:51:19: Die kam mit ihrer gesamten Familie, das ist eine kleine Familie gewesen, waren zu tritt zumieren die Sprechstunde und sie hat gesagt Sie wird sich nicht operieren lassen.

00:51:29: Sie hat auch einen bestimmten Glauben, der es auch ein bisschen schwierig macht.

00:51:35: und dann habe ich einfach nur gesagt... Ich hab' gesagt für mich ist es absolut wichtig den Tumor zu entfernen und ansonsten was sie sich vorstellt.

00:51:49: und also um das nur ganz kurz zu machen, ich hatte drei oder vier Patienten die vorher nicht in einer anderen Behandlung waren, bevor sie zu mir gekommen sind und die andere Wege gegangen sind.

00:52:03: Sie war eine davon!

00:52:04: Und sie war nach einem Jahr... Ich habe dann immer alle drei Monate den Brief bekommen von der Heidelberger Uniklinik.

00:52:12: Nach einem Jahr und zwei Monaten bekam ich den Brief, dass nichts mehr zu sehen ist bei der Patientin, sowohl kein Lymphknoten nicht mehr da war als auch der Tumor.

00:52:26: Das hat die Patientin gespürt dass das ihr Weg ist?

00:52:29: Ja

00:52:29: das fand ich auch... Thomas für mich war das ganz ganz schwierig das auszuhalten.

00:52:35: es war wirklich ganz schwierig weil ich auch wusste also da bin ich ja nicht unbedingt Leitlinien getreu gewesen und habe das einfach auch mitgetragen.

00:52:46: Aber ich hab gesagt, ich mache es nur wenn ich weiß gehen da noch zur Uniklinik.

00:52:53: aber am Ende des Briefes und es hat mich also am letzten Brief hat gestanden wahrscheinlich und das fand ich einfach... Ich weiß nicht irgendwie fand ich das überhaupt nicht gut.

00:53:04: Wahrscheinlich hatte sich bei der Diagnose um eine Fehldiagnose gehandelt.

00:53:09: Frech

00:53:11: Finde ich auch.

00:53:12: Aber du hast, wenn ich das sagen darf, deiner ärztlichen Eidfolge geleistet.

00:53:19: Du hast sie über die schulmedizinischen Verfahren aufgeklärt und begleitet in der Obhut einer starken Uniklinik gewusst.

00:53:30: Und da hast du es verfolgt.

00:53:33: Das ist wundervoll, dass er diesen Weg genommen hat!

00:53:37: Weißt du, dafür gehört Zeit.

00:53:39: Dafür gehört Zeit!

00:53:40: Du musst den Menschen kennenlernen und das ist das was heute in der Medizin einfach viel zu wenig da ist.

00:53:46: Ja

00:53:47: und es ist auch viel einfacher blind einer Leitlinie zu folgen als zu argumentieren warum man das nicht macht und den Weg zu erklären.

00:53:57: Ich wünsche dass ganz viele Kollegen uns zuhören selbst spüren, was sie eigentlich brauchen wenn es ihnen mal schlecht geht.

00:54:08: Ja und auch viele Menschen das die wissen dass sie sich breit informieren sollen und dass es auch darum geht Ärzt empfehlen Patienten entscheiden und dass sie aber auch schau die unsere älteren Generation.

00:54:25: Die hatten doch die Halbgöttin Weiß und die waren in den weißen Kittel.

00:54:29: Und die saßen an ihrem Schreibtisch, möglicherweise noch ein bisschen erhöht und haben von oben nach unten geschaut.

00:54:35: Das ist heute nicht mehr sowohl der Patient als informierter.

00:54:40: Ich will gar nicht von Karriere reden sondern von Google und wir Ärzte versuchen aber uns auf Augenhöhe zu bewegen.

00:54:50: Und das bedeutet aber auch, dass der Patient die Information kriegen muss.

00:54:55: Die ihn zum informierten Patienten machen, dass er eine Entscheidung treffen kann, darüber schlafen kann im Familienrat, das besprechen kann damit alle an einem Strang ziehen.

00:55:06: Wie schrecklich muss es sein wenn ein Patient einen Weg geht den er ihr Partner nicht mitgeht?

00:55:09: Ich weiß!

00:55:10: Das habe ich auch erlebt und das ist grausam wirklich graus am Also.

00:55:16: von daher finde ich immer, dass es ganz wichtig ist, dass sie zusammenhalten und das der Patient entscheidet.

00:55:23: Letzten Endes mit Absprache seiner liebsten.

00:55:28: Und noch etwas!

00:55:29: Wenn ein Patient mir zu einer Krebsdiagnose zu mir kam, dann war's mir immer wichtig, dass der Ehepartner auch dabei ist.

00:55:35: Ich habe dem Ehepартner gesagt, können Sie zu?

00:55:38: Bei einer Krepserkrankung ist nicht nur die Betreffende krank sondern bedeutet auch für sie als Angehörigen.

00:55:44: Sie haben nämlich ihre Ängste als An gehöriger, sie wollen aber Optimismus ausstrahlen und sie können ihre Ägste nicht mit dem Kranken.

00:55:52: Wo ist der einmal in den sie hinein?

00:55:55: Wer hört ihnen zu?

00:55:57: ja also da muss mir die ganze Familie sehen

00:56:02: Nachdem du wieder gesund warst hast Du was in deinem Leben geändert?

00:56:06: Ja Also ich.

00:56:09: Ich war sechs Monate krank geschrieben Und nachdem ich die Chemon- und Bestrahlung hinter mir hatte, bin ich ins Fitnessstudio.

00:56:23: Weil ich wollte meinen Lebenstraum für wirklichen auf den Jacobsweg gehen.

00:56:29: Dazu musste ich dann wieder Muskulatur aufbauen.

00:56:34: Als ich das zugetraut habe, bin auch nicht den ganzen Weg sondern erst einmal eine längere Etappe Etappen gegangen, zehn Tage.

00:56:46: Und der Jacobsweg sollte für mich der Test sein.

00:56:51: bist du wieder so weit hergestellt und kräftig dass du wieder die Praxis machen kannst?

00:56:58: und diesen diesen diesen körperlichen test habe ich bestanden und hab danach mal mehr habe ich dann wieder angefangen und habe meine praxis wieder fortgeführt.

00:57:09: aber Auf dem Jakobsweg ist was passiert.

00:57:14: Ja,

00:57:14: das ist ja eigentlich ging ja doch nicht nur für dich erst mal nur im Fitness weil eigentlich sagt man im Jagen eine andere Sache nach?

00:57:24: Natürlich ist es etwas Spirituelles und man kann wandern überall.

00:57:29: aber wenn man den Jakobs Weg geht und weiß dass heute mittelalter da hunderttausend von Menschen von kranken von gesunden aus mit irgendwelchen Problemen da gegangen sind Das macht was mit einem.

00:57:40: und habe Kerkling hat er in seinem Buch, ich bin einmal weg an einer Stelle auch geschrieben.

00:57:45: Irgendwann an irgendeiner Stelle erwischt es jeden da, da holt man wie ein Schlosshund ja?

00:57:50: Und das bricht aus dir raus!

00:57:54: Ich war alleine und hab mir auch Zeit genommen runterzufahren wieder zurück zu fahren und das hat was mit mir gemacht.

00:58:02: also... hab den Krebs dann auch als nicht nur als Ausrufungszeichen, sondern auch als Chance begriffen.

00:58:12: Und ich war auch dankbar dass ich den mit sechzig bekommen habe und nicht erst mit siebzig oder achtzig, sondern so früh das sich halt noch grundlegend was ändern kann.

00:58:20: Ja.

00:58:21: Und hab dann das versucht in meinen Tag einzubauen ist mir nicht immer gelungen aber immer besser.

00:58:31: Was war für dich danach wesentlich wichtiger als vor der Krankheit?

00:58:38: Gibt es da eine Sache?

00:58:40: Familie, Schlaf im Hier und Jetzt Leben.

00:58:49: Und die Zeitfresser habe ich weg gesehen... Apropos

00:58:53: Zeitfressers!

00:58:55: Aus dem Orbit geflogen.

00:58:57: Apropo Zeitfresse haben diese beiden Uhren... Zeig doch mal bitte weil das sehen die Zuschauer nämlich gar nicht.

00:59:05: Du hast zwei Uhren an.

00:59:07: was Hat es etwas mit Zeitfresser zu tun?

00:59:09: Ja, ja auf jeden Fall.

00:59:11: Also das ist meine Uhr.

00:59:16: die kann was Besonderes man kann die wenden und so wenn man das Ziffernplatz sieht habe ich die Uhr.

00:59:24: Wenn Ich arbeite wenn ich termine habe wenn ich funktionieren will wenn ich pünktlich sein will Und in dem moment wo ich dann in die freizeit gehe Dann drehe ich das um und er sehe ich nur hier Auf dem Rückseite mit dem Glas das Uhrwerk und wenn ich dann auch so sehen auf die Urschau, um zu gucken wie spät es ist.

00:59:45: Dann sehe ich dass man sagt Mensch du bist hier nicht auf der Flucht Du gehst jetzt der Esel Jetzt mach mal langsam So.

00:59:50: das ist also meine Ja und die habe ich mir damals anlässlich gegönnt.

00:59:57: Und die andere Uhr ist eine Smartwatch.

01:00:00: Das ist allerdings keine elektronisch oder nur zum Teil.

01:00:03: Die hat dieses Ziffernblatt Und dieses Smartwatches oder Variables, mit denen kann man ja Herzfrequenz messen, Sauerstoffsetigung, Schlafverhalten und so was.

01:00:13: Und kann auch EKGs schreiben.

01:00:15: Das ist eines meiner Forschungsgebiete auf das wir vielleicht noch zu sprechen kommen.

01:00:21: Ich überlege gerade ob wir das jetzt machen sollen?

01:00:25: Oder erstmal dein Erbe uns anschauen!

01:00:33: Es passt, wenn wir tatsächlich zu deinem Buch doch jetzt erst mal kommen.

01:00:38: Also ich schmeiß jetzt einfach so ein bisschen meinen Vorgehen um und würde doch gerne erstmal hier einsteigen.

01:00:48: Schau mal!

01:00:50: Das haben wir dabei.

01:00:52: Dein neues Buch.

01:00:56: Es ist unglaublich, wenn man da reinguckt... Ich habe mal reingeschaut weil Ich finde es sehr, super spannend.

01:01:05: Liest du gerade noch den Titel vor?

01:01:07: Der Titel lautet Variables im Alltag in Kardiologie und Sportmedizin unter Titelschancen, Fallstricken und Trugschlüsse.

01:01:16: Zunächst muss man dem Begriff des Variables erklären.

01:01:18: Das würde ich jetzt

01:01:19: auch machen.

01:01:20: Diese kleinen Computer oder diese Smartwatches

01:01:24: oder

01:01:25: Ringe-Ora-Ringen ja oder andere die man am Körper trägt und das kommt aus dem Englischen to wear am Körper tragen.

01:01:32: Und diese kleinen Minicomputer sind fantastische Instrumente um Bio-Signale des Körpers zu messen, auf die App des Handys zu übertragen und so ein Feedback zu geben.

01:01:46: was in meinem Workout wie hoch ist mein Puls bei Belastung gegangen?

01:01:50: oder Deswegen im Alltag und in Sportmedizin, weil die vielen nutzen.

01:01:56: Da gibt es die Apple Watcher, da gibt sie Fitbit-Watcher, dann gibt's die Withingswatcher

01:02:00: usw.,

01:02:01: was die aber können und was die Kardiologie und vor allen Dingen die Rhythmologie revolutioniert hat ist dass man damit Anfallsekagis sich selbst schreiben kann.

01:02:14: Du hast die Erfahrung gemacht, es kommen Patienten.

01:02:17: Die sagen ich habe Herzstolper oder eine Herzrasen und du schreibst einen EKRG.

01:02:21: Und gerade in dem Moment hat der Herr Stolper Oder du machst ein Langzeitekrg für den zwanzig Stunden?

01:02:28: Und gerade an dem Tag ist nichts und wir sagen in der Kategorie fast schon so ein bisschen spaßig das therapeutische Langzeitkrg weil immer wenn er es annahnt hat er gerade sein Herzstölber nicht.

01:02:39: Und so laufen Patienten zum Teil mehrere Jahre rum, haben eine lange Odyssey von Arzt zu Arzt bis endlich in irgendeinem EKG zufälligerweise das Problem dokumentiert ist und dann kann man halt entsprechend beraten.

01:02:56: Thomas

01:02:56: wie viele Menschen haben Herzrhythmusstörungen?

01:02:58: Was glaubt du?

01:02:58: Achtzig

01:02:59: Prozent der gesunden Menschen haben irgendwann in ihrem Leben Herz stolpern.

01:03:03: Es ist normal dass das Herz irgendwann außer Takt gerät

01:03:07: Aber dann kommt es auch wieder in den Takt.

01:03:11: Wenn es das gutartige Herzstäume ist, kommt es wieder in den Takt.

01:03:13: Es gibt aber andere Formen und die muss man behandeln.

01:03:16: Und wie viel von den Behandlungsnotwendigen Formen?

01:03:21: Wie viele Prozent der Menschen über fünfzig- sechzig leiden darunter?

01:03:27: Also

01:03:28: die wichtigste behandelungsbedürftige Herzrhythmusstörung Behandlungsbedürftig deshalb, nicht nur weil sie Symptome macht sondern einen Schlaganfall verursern kann ist das Vorhof Pflimmern.

01:03:41: Und in Deutschland leiden etwa zwei Millionen Menschen an Vorhof pflimmern und die Dunkelziffer der noch nicht entdeckten kommt noch dazu.

01:03:54: und je älter man wird desto häufiger werden das vorhof pflimmern.

01:03:59: es können auch gesunde bekommen Und wer einmal das vierzigste Lebensjahr erreicht hat, jeder Viertel von denen wird irgendwann in seinem Leben vor Hof hinbekommen.

01:04:12: Ab dem sechzehnten Lebensjahre wird es häufiger noch häufiger ab dem siebzehsten Lebensjahren.

01:04:18: und eine wichtige Zahl die mir sehr am Herzen liegt bei twenty-fünf Prozent der Menschen, die irgendwann in ihrem Leben diese Sonderform namens Vorurflimmern bekommen, ist der Schlaganfall des Erste Symptomen.

01:04:36: Die merken vorher gar nichts.

01:04:38: und weil man mit diesen Variables...

01:04:40: Noch mal bei

01:04:41: twenty-fünf Prozent der Menschen die irgendwann in ihrem Leben vor Urflimmern bekommen, die spüren nicht das Vorur flimmern sondern isst er Schlaganfalls erstes Symptom aus heiterem Himmel?

01:04:54: Und weil wir mit diesem Variables mit diesen Smartwatches Anfallseckerges schreiben kann kann man es viel früher diagnostizieren und Medikamentös den Schlaganfall verhindern.

01:05:08: Das heißt, das ist ein Segen.

01:05:10: Es ist aber auch ein Fluch weil diese Variables wehrten das EKG ja aus und dann steht da drüber vor dem Pflümmern.

01:05:19: Das ist ziemlich zuverlässig.

01:05:20: häufig steht aber auch uneindeutig Ja?

01:05:23: Und manchmal wird auch vor Pflümmern übersehen oder sogar der Normale Sinus-Rhythmus misinterpretiert.

01:05:30: Deswegen der Untertitel Chancen, Falschstriche und Druchschlüsse.

01:05:33: Und wenn ein Patient dann häufig dieses uneindeutig sieht, dann würde er ja gerne jemand zu Rate ziehen.

01:05:41: Der Hausarzt hat vielleicht nicht die Zeit oder auch nicht die Erfahrung mit den Einkanal EKGs?

01:05:47: Ich habe seit es diese Variables gibt einen Register von über drei Tausend fünfhundert EKGs Und habe diese ganzen Erfahrungen, habe auch Doktorbeiten vergeben und habe das in dieses Buch einfließen lassen.

01:06:00: So dass wer sich darum dafür interessiert der hat hier eine Fundkurve.

01:06:06: auch übrigens die Kollegen haben eine Fundkurve was man alles bedenken muss.

01:06:12: Das ist jetzt Band eins und ich bin sehr stolz dass er jetzt entschieden ist.

01:06:17: Im Moment ist die Englische Aufklage am Entstehen.

01:06:21: Das kommt Ende des Monats und dann kommt man zwei, da geht es nicht mehr um das EKG, dann geht es um Schlafverhalten, um Sauerstoffsettingen und die ganzen anderen.

01:06:30: Also

01:06:31: Lebensretter Nummer eins.

01:06:33: Dann kommt der Verhalten Nummer zwei, dann Nummer drei, dann Number vier.

01:06:40: Super toll!

01:06:41: Ich habe ja in dieses Buch auch schon reingeguckt.

01:06:47: Also ich finde dieses Wissen, was wir eben gerade besprochen haben so extrem sinnvoll.

01:06:54: Das muss eigentlich jeder erfahren.

01:06:56: Es muss jeder erfahren vor allen Dingen dass er schauen kann einfach mit so einer Uhr, mit einem Ring.

01:07:04: Das ist

01:07:04: unglaublich!

01:07:06: Die deutsche Herzschriftung kümmert sich ja da sehr darum.

01:07:09: und einmal im Jahr gibt es auch eine Aktion die in der Nationalis heißt Hashtag Pulse Day wo dann Jeder aufgefordert wird einfach mal seinen Puls zu tasten.

01:07:21: Und wenn man das häufig macht und sich daran gewöhnt, dann kennt man seinen eigenen Puls.

01:07:26: Dann merkt man ist der flach oder ist er hemmend?

01:07:30: Ist er regelmäßig oder unregelmäßig?

01:07:32: Er ist langsam oder schnell gibt es Aussetzer und auch die traditionelle chinesische Medizin kann sogar den Blutdruck bestimmen.

01:07:41: Auch da kann ich, lege ich ganz gut wenn ich das tue mit den zwei Fingern also am Puls lässt sich viel sagen.

01:07:50: aber zur genauen Diagnose welche Form von Herzstolpern ist es brauchen wir das EKG und das geht mit diesen Einkanal-EKGs.

01:08:01: und dafür

01:08:02: dieses Buch weil ich würde unglaublich gerne jetzt schon doch in des Thema Einsteigen das Erbe deines Vaters.

01:08:13: Das

01:08:13: große Erbe, die... Das

01:08:14: große erbe meine Güte!

01:08:17: Ein großes Erbe habe ich auch hier liegen.

01:08:19: Ich zeige es gleich.

01:08:22: Du hast also mir dieses Buch überreichtest gesagt.

01:08:26: Ich hab' auch das Erben meines Vater in dem Buch aufgenommen und ich würde unheimlich gerne dass du die Passage die du darüber geschrieben hast, dass du dir einfach mal vorträgst aus vielerlei Gründen armöchtig.

01:08:47: Dass ihr eigentlich alles versteht.

01:08:50: warum ich manchmal auch auch Thomas sagt es ist so traurig das viele Kollegen und Kolleginnen nicht mehr den ganzen Menschen sehen sondern immer nur ganz

01:09:05: Hier Spezialgebiete.

01:09:07: Und da gibt es so viel Wissen, ja das ist schon der Kopf halb voll.

01:09:12: Eben teilweise auch ganz und gar kein Raum mehr für alles was drüber steht.

01:09:17: Deswegen brauchen wir aber die Spezialisten, aber wir brauchen auch Generaliker.

01:09:21: Ja und um dies zu vereinen beziehungsweise was dein Vater auch da schon gesehen hat war ja seinerzeit extremst voraus wenn ich das mal so sagen darf Ich würde dich einfach bitten diesen Absatz mal zu lesen und vor allen Dingen nicht aufzuhören, was jetzt gerade vor kurzem passiert ist.

01:09:44: Sondern das bitte auch nochmal fortzutragen weil man könnte eigentlich sagen dreißig achtzig Jahre später neue Wissenschaftler.

01:09:54: also ich habe dieses Konzept deswegen mit in das Buch aufgenommen, weil es heißt ja Band I Herz Kreislaufsystem und ein Kanal EKG.

01:10:05: Und ich brauche die Erklärung des Herz-Kreislauf Systems um auch die Rhythmusstörungen und die EKGs zu erklären.

01:10:11: und beim Herzkreislauf System geht es natürlich darum dass unser Kreislauf ist dazu da mit den roten Blutkörperchen Sauerstoff in die Organe zu transportieren und aus den Organen den Kohlendioxid zurück zur Lunge, dann kommt wieder das Sauerstoff rein.

01:10:30: Dann geht es von vorne los.

01:10:32: Das ist der Kreislauf!

01:10:34: Und die ganze Medizin konzentriert sich auf den Kreislauf.

01:10:38: Den kann man gut messen, man kann Blut abnehmen und den Blutdruck messen im Puls oder die Wandsteifigkeit usw.

01:10:45: Ich vergleiche das mit einer Ferrari, mit einer Rennstrecke.

01:10:48: Die roten Ferraris kreisen immer die ganze Zeit.

01:10:54: Aber die Aufgabe des Kreislaufs ist ja diese Sauerstoff, diese Nährstoffe auch zur Zelle zu bringen.

01:11:01: Und die Zellen liegen hier außerhalb der Leitplanken das Formel I Kursus.

01:11:06: und da gibt es eben die Strecke von dem Inneren der Blutgefäße durch die Gefäßwand, durch den Raum in dem diese Zellen schwimmen.

01:11:20: und dieser Raum und welche Kräfte dort wirken Der ist völlig im Dunkeln, im wahrsten Sinne des Wortes.

01:11:29: Da kann man kein Blut abnehmen, da kann man nichts messen und man kann zwar das Mikroskop legen und sich das anschauen und deswegen gehört es in das Buch und deswegen darf ich jetzt... Es sind glaube ich zwei oder drei Absätze wenn wir... Also eine kurze Zusammenfassung von achtzig Jahren Und ich freue mich, wenn ich das vortragen darf.

01:11:53: Absolut!

01:11:53: Das solltest du weil es wird bestimmt ganz vielen von euch auch möglicherweise die Augen öffnen.

01:12:02: In nineteenhundertneunundvierzig beschrieb mein Vater Professor Lothar Wendt als erster das Konzept der Eiweiß-Speicherkrankheiten und postulierte als Ursache des Bluthochdrucks und der Zuckerkrankheit des Erwachsenen Typ II eine Verdickung dieser Wende der Kapilarbasalmembran sowie eine Verstopfung dieses Raums des sogenannten Interstitiums, eben dieser Transitstrecke.

01:12:30: Also hinter den Leitblanken.

01:12:33: In der Folgezeit wurde diese Annahme zum Beispiel die Arbeiten von Fakwa und anderen bestätigt.

01:12:38: Die haben tatsächlich Schnitte gemacht, elektronenmikroskopische Schnitte und haben die Verdickungen nachgewiesen.

01:12:48: Also, fünfzehn Jahre später, wies der Wiener Histologie-Professor Alfred Pishinger darauf hin, dass dieser Raum um die Zellen herum – und Synonyme sind das Interstitium Stroma Matrix zwischen Zellgewebe, Messenschimales Bindegewebe – kein banaler Zellkleber sondern ein System der Grundregulation des Körpers sei und eine Funktion im Stoffwechsel erzählen habe.

01:13:17: wonach dieser Raum in der Folge auch als Pichinger-Raum bezeichnet wurde, von der akademischen Medizin jedoch abwertend im Bereich der komplementären Medizin verabgeschoben und außer von naturhaltkundlich denkenden Ärzten nicht weiterbeachtet wurde.

01:13:34: Lediglich in den Lehrbüchern der präiklinischen Anatomie und Physiologie sowie in Pichingers Texten findet das interstitium Erwähnung.

01:13:42: Darf ich weiterlesen?

01:13:43: Unbedingt!

01:13:45: Jetzt kommen die Amerikaner.

01:13:47: Es dauerte ein weiteres knappes halbes Jahrhundert bis zum Jahrzehnt.

01:13:52: Ein US-amerikanisches Forscherteam um den New Yorker Pathologen Neil Theise für viel Aufsehen sorgte, als sie berichteten, ein unübersehbar großes neues Organ im menschlichen Körper entdeckt zu haben – das Interstitium!

01:14:13: Zu dieser Beobachtung kam sie, als sie nicht wie bis dahin Pathologen in vitro d.h.

01:14:19: außerhalb des Körpers getrocknete Gewebeschnitte unter Mitrikoskop analysierten sondern in vivo d. h. am lebendigen Objekt das Interstitium endoscopisch-mikroendoscopische betrachteten.

01:14:33: dabei fiel ihnen auf dass die aus Collagen und Muropolissacheriten das sind nämlich Eiweißablagerungen bestehende Grundsubstanz nicht wie Netz aneinander kleben und ein hartes steifes Material bilden, sondern mit Flüssigkeit getränkt sind, worauf sie im Immerhin die Funktion eines Stoßdämpfers zuschrieben.

01:14:55: Klasse!

01:14:56: Danach folgerten Sie dass die Anatomie des Körpers umgeschrieben und um diese Flüssigkeitsräume erweitert werden müsste.

01:15:05: Aber auch diese sensationelle Entdeckung, wie seinerzeit die New York Times schrieb, geriet wieder in Vergessenheit.

01:15:13: Auf die Idee, dass zwischen den Collagennetzen ein Regerflüssigkeitsstrom stattfindet.

01:15:18: Die Zellen somit in eine Meer von Nährstoffen und Schlackenschwimmen und durch Saftung des Interstitiums gleichberechtigt mit der Durchblutung des Körpers als Konditionsinequanon des intakten Zellstoffwechsels unter Körperregulation angesehen werden muss, kam sie allerdings nicht!

01:15:37: Und jetzt kommt diese Quelle, die dich so aus dem Ladschen garen hat?

01:15:43: Schließlich dauerte es nur sieben weitere Jahre.

01:15:46: E-Physiologen von der Amsterdamer Universität in elektronemikroskopischen Schnitten, was mein Vater damals schon gesagt hat.

01:15:55: Eiweißbedingte Verdickungen der Basalmembraten nachweisen konnten.

01:15:59: Die Anuxlackhecke – so heißt diese Forscherin – am zwölften Mai im Internationalen Kongress an der Charité präsentierte und zu folgendem Resümee kam Schlaghecke wies darauf hin, dass die Menge an Sauerstoff und Nährstoffen, die die Muskeln erreicht nicht nur vom Blut flussabhängt also der Ferraris sondern das die sogenannte Diffusion durch das Interstitium ebenso wichtig ist.

01:16:30: Also die Durchsaftung.

01:16:32: sobald das blut die muskeln erreicht müssen sauerstoffe und nährstoffe durch die Kapilarwände hindurch in das Gewebe diffundieren können als hätte sie von Lothar Wendt abgeschrieben, aber das ist für die Amsterdamer Forscher völlig neu und sie kommen aber interessanterweise auch nicht aus der klinischen Medizin als den Physiologen.

01:16:57: Gehen wir gucken uns das mal genauer an.

01:16:59: Also dieses Interstitium, den Pishinger Raum.

01:17:02: für uns Naturheilkundler wie ich ja auch eine bin ist es hier gar nichts Fremdes.

01:17:07: die gesamte fasziale Forschung der Fastienforschung hat es Gott sei Dank auch entdeckt.

01:17:12: Die

01:17:12: Verklebungen?

01:17:13: Ja auch diese und Ich habe immer gesagt wenn dieser des interstitiums oder der pishinger raum Wenn der gut aufgeräumt ist dass dann ist es komplette Kommunikationszentrale, gesamten Körper.

01:17:31: Treffend ausgedrückt?

01:17:32: Ja ich würde so gern dass es auch mal irgendjemand tatsächlich so sehen würde weil ich glaube das ist die Verbindung eigentlich von unten bis oben also wirklich durch weg von zehn Spitzenfingergruppen überall hin.

01:17:50: nichtsdestotrotz möchte ich noch sagen was seinen Vater ja entdeckt hat.

01:17:59: Und das hat mich so fasziniert, ist dass die Gefäße also die die Fähigkeit der Gefäse in Austausch zu gehen mit diesem Industriezium, was eigentlich eine Grundbedingung ist, dass sie aufgrund und jetzt kommt der Name, die Diagnose der Krankheit Eiweiß gespeichert haben, sodass dieser Austausch auch nicht hat.

01:18:27: Perfekt stattfinden können?

01:18:29: Verstopft!

01:18:30: Das ist verstopfter.

01:18:32: und das ist das was Dein Vater Professor Dr.

01:18:35: Lothar Wendt, seines Zeichen ebenfalls Internist, ebenfalls Kardiologe, ebenfalls gelehrt auch an der Johann Wolfgang Goethe-Universität genau wie du oder auch heute noch im Übrigen tätig bist und doch Doktorarbeiten betreust?

01:18:52: Der hat damals schon gesagt hey da gibt es eine Eiweißspeicherkrankheit!

01:18:57: Und mich hatte so fasziniert als ich anfing mit Ernährung auseinanderzusetzen und dann alles, was ich gefunden habe an Literatur wirklich einfach so ein... Eingesaugt habe.

01:19:16: Ein gesogen hab.

01:19:18: Da war natürlich dieses Buch und ich habe es einfach mal mitgebracht weil ich wollte euch zeigen ist das nicht das einzige Buch deines Vaters sondern es gibt mindestens noch eines.

01:19:27: Das habe ich nämlich auch zu Hause.

01:19:41: Ich hab noch das über die Kapilarpermeabilität zu Hause und diese elektronen mikroskopischen Untersuchungen, die dort schon drin stehen.

01:19:49: Und mich hat es so fasziniert weil ich will euch das jetzt mal ein bisschen übersetzen was dein Vater und du ja der letzten Endes auch gewusst hast was er gefunden hat.

01:20:02: Er hat, also ich erzählte es jetzt mal in meinen Worten wenn du sagst Petra das ist ein bisschen sehr flach was du da sagst dann verbesser mich.

01:20:10: aber für mich war's einfach immer so.

01:20:15: dein Vater war auch einen Arzt der beobachtet hat, der wirklich gehört hat was Patienten erzählt haben und dann auch gesehen hat, was passiert mit den Patienten.

01:20:29: Der hat Patienten länger betreut und gerade in der Zeit als er diese Sachen beobachtete dass es mehr Herzerkrankungen gibt, mehr Bluthochdruck, mehr Diabetes... Auch schon glaube ich Schlaganfälle fingen an das das Herz Also Herzinsuffizient wurde nicht mehr so gut gearbeitet hatte.

01:20:51: In Farg, da habe ich schon gesagt weiß ich nicht also alles was zu diesem Begriff der Heizkreis auf Erkrankung viel das sicher wesentlich was in dem Lebensstil der Menschen begann zu verändern und er hat dort genau hingeguckt Was ich überhaupt nicht verstehe, dass es nur so wenige Menschen gemacht haben.

01:21:12: Aber Gott sei Dank hat's wenigstens sein Vater gemacht!

01:21:15: Er hat nämlich gesehen... ...dass die Leute sich anders ernährt haben.

01:21:21: Die Leute haben Wenn sie's denn konnten weil das war ja nach der Kriegszeit Nach dem Zweiten Weltkrieg war er noch eine unglaubliche Armut da und Es gab ja kaum was zu essen.

01:21:33: aber dann

01:21:34: Dann der Stolz der deutschen Industrie, der deutschen Einwirtschaft.

01:21:39: Fleisch ein Stück Lebenskraft.

01:21:41: Fleisch ist ein Stück Lebenskraft genau?

01:21:44: Das

01:21:44: ist ja auch richtig.

01:21:46: aber die Dosis macht das Gefühl.

01:21:49: Da könnten wir dann auch noch mal darüber diskutieren.

01:21:51: also viel brauchen wir auf jeden Fall nicht dafür und dein Vater hat einfach mit den Menschen gesprochen und hat sich erzählen lassen, wie sie sich ernähren.

01:22:02: Ja, da gab es nicht nur mal einmal in der Woche ein Stück Fleisch so wie es früher war.

01:22:08: Es ging morgens los?

01:22:09: Das ging morgenlos!

01:22:10: Und je mehr es gab, da gabs dann Schmalz- und Fettebauch... Wir heißen die Bauchstücke.

01:22:18: also wir heißen dich wenn die Leute so bauch gegessen haben.

01:22:21: Also richtig fettes Fleisch, alles was es gab Die Wurst fett, fett und Milchprodukte haben auch angefangen zu brumen.

01:22:31: Absolut Käse war was wundervolles.

01:22:34: dann gab es noch...

01:22:36: Aber man kann auch verstehen nach den Jahren des Derbens und dann ist das hochgefahren und die dachten ja das ist gut und wir gönnen uns das jetzt.

01:22:46: Das ist jetzt heute in der Fitnessstudios, das hat Absurdung getrieben.

01:22:52: Die Protein shakes oder die Proteine regelt?

01:22:54: Gleich bitte nochmal drauf weil es für mich auch mit einem großen Tragezeichen versehen.

01:23:02: Ich sage gar nicht dass ich die Leute dafür... in irgendeiner Weise bewerten möchte, weil sie so viel gegessen hat.

01:23:10: Ich glaube ich kann es einfach unglaublich gut verstehen.

01:23:12: Wer mir vielleicht auch nicht gegangen, wenn ich zu der Zeit gelebt hätte aber das Wesentliche war doch dein Vater hat es beobachtet und hat gesehen dass dieser veränderte Ernährung was macht und hat dann nicht nur beobachtet sondern geforscht.

01:23:27: und er hat dann gesehen die Gefäßperme-Abilität abgenommen hat und dass sich die Gefäswände, insbesondere glaube ich die Basalmembran also die innere Gefäßewand das sie sich verdickt hat.

01:23:40: Und dass der Austausch einfach nicht mehr stattfinden kann und dass das was dort abgelagert war Eiweiße waren die sich abgelaggert haben.

01:23:48: und daraufhin hat er gesagt es gibt die Eiweißspeicherkrankheit Die Eiweisspeicherkrankheit aufgrund dessen tierische Eiweiße essen.

01:24:00: Das fand ich auch sehr spannend, weil es war ja tatsächlich der tierische Anteil, der das gemacht hat, weil – es gab ja auf rüber Hülsenfrüchte – die haben ja auch nicht viel weniger an Eiweißen als das Fleisch.

01:24:18: Also da will ich Ihnen zwei Sachen einhaken.

01:24:20: Das eine ist….

01:24:23: das hat mir mein Vater erklärt, hätte es ja auch nennen können die Eiweißablagerungskrankheiten.

01:24:31: Das trifft ja den Befund, den er gesehen hat.

01:24:34: aber er hat das Eiweisspeicherkrankheiten genannt weil bei Speichern ist nämlich nicht nur der Aspekt ich tue etwas in den Speicher bis der Speicher voll ist sondern man kann ein Speicher auch entleeren und abbauen und dass es nämlich der therapeutische Ansatz.

01:24:54: Das ist auch sehr klug, weil heute was weiß man denn?

01:24:57: Es gibt die Autophagie.

01:24:58: Ja gab es zwei tausend und sechzehn in den Medizin Nobelpreis dafür.

01:25:03: da hat man herausgefunden dass man abgelagerte Eiweiße mobilisieren kann in diesem Prozess des Recyklings Und wieder in die einzelnen Aminosäuren aufspalten kann und dann für die Herstellung von Antikörpern von Bausteinen oder was auch immer wieder benutzen kann.

01:25:19: und das auch der Grund warum das pflanzliche Eiweiß quasi keine Eiweiß-Speicherkrankheit machen kann, weil die pflanzlichen Eiweiße, die Hülsenfrüchte oder der Brokkoli oder was auch immer.

01:25:31: Die haben aus diesem ganzen Aminosäuren Spektrum immer nur einen Teil und das tierische Eiweiss ist halt komplett dem menschlichen ähnlich und deswegen kann es diese Ablagerung machen.

01:25:41: Das Pflanzliche müsste man so viel kombinieren, dass schafft ein gesunder Darum gar nicht.

01:25:46: Absolut!

01:25:46: Das ist der Trick warum wir mit dem pflanzlichen Eiweiß gesund bleiben können, die vegetarische Kost, aber auch da kommen wir wahrscheinlich noch drauf.

01:25:54: Genau!

01:25:55: Es geht vor allem um die verzweikettigten Aminosäuren.

01:25:59: Aber es geht jetzt einfach darum, dass dein Vater das alles gewusst hat.

01:26:04: Er hat auch beobachtet und er hat geforscht und er hatte Unterstützung bekommen und hat dann auch daraufhin natürlich überlegt was kann ich denn meinen Patienten anbieten?

01:26:17: Weil Ich habe sie ja Eiweißspeicherkrankheiten genannt, diese Krankheiten.

01:26:22: Das heißt Speicher kann sich erlernen, er entleeren.

01:26:26: was soll also der Patient machen damit er wieder von diesen vollen Speichern befreit wird?

01:26:33: Ganz einfach.

01:26:34: Also er kann entweder auf das Eiweiß in Erinnerung verzichten oder ich kann ihn, wenn er einen Bluthochdruck hat oder eine Zuckerkrankheit, das ist übrigens verkehrtes Wort es muss Eiweisspeicherkrankheiten heißen oder er hat eine Bluteindigung mache ich Aderlässe.

01:26:48: und das ist ja auch übrigens einer der wichtigen Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

01:26:55: Frauen im gebärfähigen Alter zwischen fünfzehn und fünfundfünfzig verlieren mit der Monatsblutung in den drei Tagen ungefähr zweihundert Milliliter Blut.

01:27:06: Und wir Männer können uns diesen biologischen Nachteil zur Nutze machen, indem wir vierteljährlich Blutspenden gehen.

01:27:13: Weil beim Blutschspenden, viertelljährlich werden fünfhundert Millimeter abgenommen und fünfhundert Millimeter alle drei Monate ist genauso viel was ihr Frauen mit den zweieinhalb Millimeter monatlich uns voraus habt.

01:27:24: Und das ist gesund!

01:27:25: Weißt

01:27:25: du was mir gerade einfällt?

01:27:26: So habt ihr die Möglichkeit Leben zu schenken weil man... Blut von euch benutzen kann.

01:27:32: und wir Frauen schenken halt Leben, indem wir in der Lage sind Kinder zu probieren.

01:27:38: Absolut!

01:27:40: Was euch übrigens auch für eine Überfüllung der Eiferspeicher schützt ja?

01:27:45: Und wenn die Frauen dann bezächtig aufhören zu bluten können sie, wenn Sie eine ungesunde Ernährung haben auch erkranken.

01:27:51: also da steckt so viel drin und du hast vorhin gesagt das war visionär Ja das war.

01:27:58: Mein Vater hat mal zu mir gesagt, als er wieder so einen Zusammenhang gefunden hatte und mit mir drüber sprach.

01:28:05: Er hatte das Glück dem Schöpfer über die Schulter zu schauen wie das so funktioniert, wie diese Abläufe und wie dann wenn man das richtige Konzept hat wie die ganzen von anderen Wissenschaftlern weltweit zusammengetragenen Bausteine auf einmal zu einem kompletten Puzzle zusammen Gehören.

01:28:26: Mir fehlt eigentlich noch ein Buch von deinem Vater, und zwar das Eiweißfasten?

01:28:31: Ja genau!

01:28:31: Das

01:28:31: ist auch von ihm?

01:28:32: Genau!

01:28:33: Also er hat ganz viel dazu geschrieben... Du hast gesagt du hast ab siebenundsiebzig mit ihm veröffentlicht.

01:28:42: Dann frage ich dich jetzt mal Ganz klar kannst du mir bitte sagen wo dieses Wissen deines Vaters bitte geblieben ist?

01:28:50: warum?

01:28:51: Ich hab nie was darüber gehört.

01:28:53: Ich habe nur etwas auch von darüber gehört, weil ich angefangen habe mich wirklich mit Ernährung zu beschäftigen, weil Klaus Leitzmann gesagt hat hey Petra da gab es schon mal einen Arzt der dieses und jenes beobachtet hat und ich glaube ihr kennt euch.

01:29:09: also ihr kannt euch auch damals schon klaus leitzmann und du.

01:29:13: und dann hab ich dieses buch gelesen.

01:29:16: und dann habe ich gedacht kann doch gar nicht sein

01:29:20: Warum?

01:29:21: Die Vegetarier zitieren meinen Vater in allen Veröffentlichungen.

01:29:26: FxMayer, wenn du ein FXMayer-Kur machst die begründen ihre Maßnahmen mit den Ideen meines Vaters.

01:29:35: Im außereuropäischen Ausland wird mein Vater gelesen in Schweden, hat er Vorträge gehalten.

01:29:43: In Österreich ist er bekannt.

01:29:45: Er sagt immer der Prophet im eigenen Lande gilt nichts und ich glaube ein Grund warum auch diese Idee nicht den Siegeszug in der Schulmedizin angetreten hat Dieses Thema der Durchsaftung, der Diffusion durch den Pishinger Raum wie du es genannt hast ja nicht nur im Herzen stattfindet.

01:30:12: Das Glaucom ist ein Thema die EPH-Gästose der Schwangeren ist ein thema Die Arthrose spielt mit rein.

01:30:20: und welches Gremium soll denn bitte eine Theorie die gesamte Medizin verändert abseknen?

01:30:34: Also wenn mir jemand irgendwo im Internet begegnet, er hat die Lösung für alle Krankheiten, die es gibt.

01:30:42: Ob das jetzt nur ein Magnet ist oder irgendwas, dann bin ich immer sehr, sehr misstrauisch und insofern habe ich Verständnis für die Schulmedizin und ich verstehe auch dass es keinen gibt der über alle Fächer hinweg das Belegen.

01:31:00: Als mein Vater seinen hundertsten Geburtstag gehabt hätte, habe ich in der Kerkow-Klinik die ein Symposium veranstaltet zu Ehren des Hundertsten Geburtstags meines Vaters.

01:31:14: Ich hab die ganzen Ordinarien eingeladen und wir sind alle gekommen.

01:31:17: Und ich habe die gezwungen meinen Vortrag anzuhören.

01:31:20: Die haben höflich geklatscht es gab keine Diskussion und das wurde weiter tot geschwiegen.

01:31:27: Es ist nun mal so.

01:31:28: Die Zeit ist noch nicht reis?

01:31:32: Also da will ich dir schon wieder widersprechen, Ich finde die zeit ist sowas von reif genau dafür weil ich glaube nämlich dass daran also Vielleicht ist es jetzt zu hart wenn ich das sage aber ich glaube daran krankt die moderne medizin dass sie nämlich den ganzen menschen in irgendeiner form aus dem Auge verloren hat.

01:31:59: Und ich als Ärztin für den ganzen Menschen, so würde ich mich bezeichnen und auch für die biologische Medizin, für Naturhaltverfahren, für Ernährung – Ich sehe immer den ganzen Zeit, dass der auch von der modernen Medizin gesehen wird.

01:32:30: Weil wir wissen doch auch bei all den Erkrankungen, den Gefäßerkrankung, Herz-Kreislauf-Erkrankung... Hallo?

01:32:37: Das ist von oben bis unten!

01:32:39: Ist da was im Gange und nicht nur am Herzen oder an einer Stelle im Gefäße oder auch wenn irgendwo im Herz ein Stück Gefäß verengt ist und da kommt ein Stand rein.

01:32:51: Das heißt aber doch nicht, dass da nur da was ist sondern das eigentlich schon ganz viel in Mitleidenschaft gezogen wird.

01:33:00: Und deswegen finde ich es extrem notwendig sich genau diese Sichtweisen wieder also dafür offen zu sein die Augen...

01:33:12: Ja das wäre ja schon gut!

01:33:14: kranios.

01:33:15: Und wenn du sagst, die Vegetarier, die Veganer, die erwähnen deinen Vater in Schweden?

01:33:21: Ja wunderbar!

01:33:22: Wunderbar dass sie deinen Vater erwähnten.

01:33:25: ich habe weiß nicht bestimmt schon sechs oder sieben Videos über die Eiweißspeicherkrankheit deines Vaters gemacht und dennoch gibt es im Curriculum des Medizinstudiums keinen Punkt der sich die Eiweiß-Speicherkrankheit etwas genauer anschaut.

01:33:49: Hat es irgendwo gefehlt, dass man sagen konnte ja, der letzte Beweis war nicht da, dass wir das einfach dann nicht so gesehen haben wie es eigentlich zu sehen wäre?

01:34:08: Ja also ich will das am Beispiel des Diabetes, des Erwachsenen erklären.

01:34:16: Beim Diabetes des Erwachsenen kommt es zu einem Anstieg des Blutzuckers.

01:34:23: Das kann man gut messen und dann kann man Tabletten geben, die den Blutzuckerspiegel senken oder Insulin geben.

01:34:31: und dann hat der Betreffende wieder die Blutzucker-Spiegel des Gesunden.

01:34:38: und die Schulmedizin ist glücklich, wir haben mit meinen Medikamenten den zuvor pathologisch erhöhten Blutzuckerspiegel zur Namen gebracht.

01:34:49: Und Sie kennen sehr wohl die verdickten Basalmembranen.

01:34:53: und die Schulmedizin sagt, die verdickt Basalmembran sind Folge einer schlechten Blutzukereinstellung?

01:35:01: Und Wendt sagt andersherum.

01:35:03: Wir sagen Die verdickten Basalmembranen führen dazu, dass nicht genügend Blutzucker zur Zelle kommt.

01:35:10: Um dieses Erschwerenes der Passage durch den Pichinger Raum zu kompensieren steigt einfach der Blutzuckerspiegel über.

01:35:21: das höhere Gefälle kommt noch genügt an und das ist ja alles klar!

01:35:26: Und jetzt der Beweis wäre wenn wenn nachgewiesen würde, dass durch eine Eiweiß-Abbaudiät die verdickten Basalmembranen und der verstopfte Pichingerraum wieder normal werden.

01:35:44: Und das würde aber bedeuten, dass man eine Interventionstudie macht mit viel Geld und dieser Beweis ist nicht der Pracht.

01:35:52: Den Beweis den ich erbracht habe ist, dass sich den Diabetiker, der zum Teil auch Insulin hat, heile indem ich das drei Monate oder sechs Monate mache

01:36:02: Eben.

01:36:03: Und es gibt es doch so häufig in Studien nachgewiesen?

01:36:06: Ja, das sind aber Fallberichte und Fallberichten.

01:36:10: Und Kasuistiken entsprechen nicht den hohen metologischen biostatistischen Anforderungen um in die Leitlinien aufgenommen zu werden.

01:36:22: Irreführenderweise heißt die Zuckerkrankheit Zuckerkrankheit und müsste heißen Eiberspeicherkrankkeit.

01:36:31: Absolut!

01:36:33: Ich bin... ich merke nur wie... Du

01:36:34: kriegst gerade Blutdruck

01:36:36: Obwohl ich eigentlich immer so eine Binde zu wenig hatte, also zu niedrigen Blutdruck nicht zu wenig.

01:36:40: Aber niedrigeren, aber ich glaube... Ich komme gerade tatsächlich in Wallung weil... Also diese Erklärung die ist so leicht!

01:36:49: Ich bin mir sicher dass die Zuhörer Zuschauer das auch verstanden haben.

01:36:53: Weil es ist einfach klar.

01:36:56: Es ist so klar.

01:36:57: Das heißt doch wir können nur, hast du es vorhin gesagt?

01:37:00: Neunzig Prozent der Herzkreis

01:37:02: auf der Krankung

01:37:05: Können vermieten werden, weil das ist ein Riesenschritt der Prävention.

01:37:09: und es

01:37:09: sagt nicht ich dass sagen die hohen oder sie täten ganz

01:37:12: genau Das das kommt noch dazu.

01:37:14: aber wir haben doch die.

01:37:16: Wir haben auch die Lösung warum weshalb und wie das funktioniert.

01:37:19: Es wäre es wär so wunderbar.

01:37:23: deswegen

01:37:25: Gut, er kommt auch noch dazu.

01:37:26: Nicht rauchen und Bewegung.

01:37:27: Das kommt alles

01:37:28: noch zu.

01:37:28: Ja, und Schlaf kommt auch dazu.

01:37:30: Aber das ist ein wesentlicher Baustein der Ernährung.

01:37:32: Ein wesentlichen Baustein eines gesunden Lebens steht.

01:37:35: Stimmt es mir dazu?

01:37:36: Bitte unser Körper besteht aus den Bausteinen der Ernärung.

01:37:40: Absolut!

01:37:42: Und von daher ist es für mich... Also da streite ich mich immer so ein bisschen mit Roland weil er sagt Bewegungen sind viel wichtiger Für mich ist die Ernährung viel wichtiger.

01:37:53: Also ich denke es ist beides gleich wichtig, dann kommt noch Gleichwichtigkeit, Gewichtigkeit von der mentalen Gesundheit und vom Schlaf dazu und so was.

01:38:01: Das sind alles ganz wesentliche Dinge für die Gesundheit.

01:38:04: Und wenn das endlich mal als Einheit gelehrt werden würde Ich sage ja immer, es müsste so ein Basisstudium der Medizin

01:38:16: gehen.

01:38:16: Ja in der traditionellen chinesischen Medizin wird das gesehen Ayurveda.

01:38:19: Absolut da ist alles.

01:38:20: Die haben das alles erkannt?

01:38:22: Das sind Erfahrungsschätze von Generationen.

01:38:25: Was ist der Grund warum es bei uns nicht gelehrt wird?

01:38:31: Ich glaube der Lobismus ist sehr stark und auch das hat mein Vater gespürt dass er sich gegen gegen starke Kräfte als einzelner Niedergelassener nicht durchsetzen kann.

01:38:47: Ja, es gibt ja schon viele die darüber Bescheid wissen, die ähnlich in ihrer Meinung sind.

01:38:53: Die großen Meteranalysen über Eiweißforschung sprechen ja deinem Vater einfach Nur die sagen nur, das ist alles richtig.

01:39:04: Editorial?

01:39:05: Ja!

01:39:07: Aber in dem Editorium, da im New Middle Journal stand drin Red Meat, rotes Fleisch.

01:39:12: Das wieder ein Bild zu kurz gesprungen habe aber im Händen.

01:39:14: Oder die China Study wo das bewiesen wurde oder Dean Ornisch der Ablagen an den Herzkranzgefäßen dokumentiert mit Herzkatheter abschmelzen konnte durch einen Komprehensive lifestyle change.

01:39:31: Also das Wissen ist...

01:39:32: Es gibt ganz viele Esselstien, Bananen.

01:39:37: In Amerika gibt es ganz viele namhafte Mediziner die das auch so sehen aber sie werden alle in irgendeiner Form nicht so groß wie es andere Großwerden die unterstützt werden von außen Von der Lobby.

01:39:58: Ja also kann man sicher Lich schon sagen.

01:40:04: Jetzt fragen sich natürlich die unsere Zuhörer, die reden die ganze Zeit vom Eiweiß?

01:40:10: Was soll ich denn jetzt eigentlich machen?

01:40:12: Wie ist es dann für mich mit meinem Eiweissbedarf?

01:40:15: Ab fünfundsechzig heißt das braucht Mensch ob Mann oder Frau sowieso mehr Eiweisse als bis fünfundsechszig.

01:40:23: Das ist die eine Geschichte, die ist relativ relativ frisch noch so seit ein paar Jahren.

01:40:31: Dann gibt es die anderen, die sagen so viel Eiweiß wie nur geht.

01:40:36: Die ganzen Sportler, die die Muskeln haben wollen, die Proteintrings ohne Ende auch aus tierischen Quellen zu sich nehmen.

01:40:47: und dann gibt es immer noch die, zu denen gehöre ich.

01:40:51: Ich sage Eiweiss ja unbedingt notwendig aber bitte nicht zuviel kannst du?

01:41:03: Kannst du was dazu sagen?

01:41:08: Das ist völlig individuell.

01:41:12: Das hängt von dem genetischen Besatz ab, also extrem Eskimos.

01:41:18: Er nennen sich nur von Eiweiß und werden nicht krank weil der Stoffwechsel über ganz viele... Ja die Inuiten natürlich haben natürlich auch bei Omega-Dreifertsäuren.

01:41:28: Die haben Omega-dreifwertsäulen das ist eine aber Die werden im Durchschnitt zwanzig Jahre weniger alt wie die anderen.

01:41:36: Gut,

01:41:38: also es ist inweilabhängig von dem genetischen Besatz von den Vorerkrankungen vom Bedarf in der Schwangerschaft.

01:41:45: Deshalb bedarf für Sportler mal einen höheren Bedarf.

01:41:48: nur die Idee dass einer im Fitnessstudio wenn er jetzt viel Protein zu sich nimmt die Muskeln aufbaut so viele Eisen und Gewichte kann er gar nicht heben, wie der viel zu viel Eiweiß zu sich nimmt.

01:42:03: Und alles das was nicht in die Substanz, in den Muskelöten eingebaut wird, wird abgelagert.

01:42:08: Ja also ich würde gerne hier an dieser Stelle einfach schon noch mal eine Empfehlung aussprechen, die auch wissenschaftlich untermauert ist.

01:42:20: Also es wird nach wie vor zuviel Eiweiss gewarnt.

01:42:24: Man sagt Der Körper kann gut verkraften pro Kilogramm Körpergewicht.

01:42:38: Ich habe das ja auch beobachtet, ich habe ja auch Labor-Untersuchungen gemacht, Eiweißgehalt im Blut untersucht.

01:42:46: Ich halte mich immer noch an diese Vorgabe.

01:42:53: Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht und würde vielleicht, wenn ich sehe dass Leute sich irgendwie schlecht ernähren im höheren Alter, würd' ich sagen okay dann guck das du deine eins Komma zwei Gramm bekommst Würde aber mit Akkus Augen die ganze Entwicklung weiter beobachten ob es bleibt.

01:43:14: Und würde auf jeden Fall auf jeden fall sagen Wenn Eiweiss aus pflanzlichen Quellen weil ich glaube hier Hier liegt wirklich die Gefahr, weil pflanzliches Eiweiß hat einfach eine ganz andere Aminosäure und Zusammensetzung als tierisches Eiweiss.

01:43:32: Und auch da gibt schon so viel Forschung dass man eben weiß alles was tierisch ist ist einfach für den Körper wesentlich gefährlicher.

01:43:42: ich sage es jetzt mal ganz einfach so und deswegen Ich plädiere dafür die Eiweisquellen sollten auf jeden Fall pflanzig sein.

01:43:52: Ich weiß nicht, wie weit...

01:43:53: Dann brauchst du gar nicht mehr mit einer Komponente oder mit Nullkommar-Acht Gramm zu argumentieren.

01:44:01: Das ist auch ganz schwierig für den Zuschauer umzusetzen.

01:44:07: Weniger vom Tier und Richtung vegetarisch das hält gesund.

01:44:12: Und es ist auch Therapie wenn man dann unterstützt durch Aderlässe.

01:44:17: also

01:44:18: Wobei ich ganz klar bei meinen Patienten immer gesehen habe, wo stehen die mit ihrer Gesundheit oder Krankheit?

01:44:23: Absolut.

01:44:24: Mist im Blutdruck.

01:44:26: Mist in Hermit-O'Kött.

01:44:28: Schau es nach der Hautbeschaffenheit.

01:44:29: Klar

01:44:30: und wenn Patienten schon krank waren dann hab ich sie immer versucht auf eine vollwertige frische Pflanzen basierte Ernährung

01:44:42: zu setzen.

01:44:43: Kann ich hundert Prozent unterscheiden.

01:44:44: Und

01:44:44: es war einfach immer das Richtige und ich habe wirklich kaum Krankheiten erlebt, die davon nicht in irgendeiner Form in den Griff zu bekommen waren wobei ich ja immer sage Ich konnte nicht heilen sondern hat der Menschen ihm selbst gemacht.

01:45:01: Meine Aufgabe und ich glaube so siehst du dich auch ist einfach als Ratgeber Als

01:45:07: Schubs geben in die richtige Richtung Genau

01:45:09: genau und dazu sein Bei allen Fragen die da aufkommen, weil es kommt unendlich viele Fragen auf.

01:45:19: Die letzte Frage zu dem Erbe deines Vaters was trägst du zu diesem wissenschaftlichen Erbe?

01:45:30: Dieser Eiweiß-Speicherkrankheit, die dein Vater gefunden hat.

01:45:34: Was trägst du dazu bei?

01:45:36: Dass da viel mehr Menschen davon erfahren und vielleicht auch die Wissenschaft irgendwann einsteigt.

01:45:42: Also nach draußen halte ich Vorträge in der Atose Selbsthilfegruppen.

01:45:50: Ich bringe das hier ins Buch rein.

01:45:54: Ich behandle meine Patienten danach Ich werbe für das Blut spenden.

01:46:04: Und ja, ich habe mir zum Ziel gesetzt, eh der liebe Gott mich holt, dass sich das Buch meines Vaters nochmal neu

01:46:16: schreibe.".

01:46:18: Das ist allerdings auch der Haukverlag hat mich immer schon angeschrieben die letzten Jahre.

01:46:23: Die wollten eine neue Auflage machen.

01:46:25: Aber man kann nicht einfach eine Neuauflage machen eines Buches, was vor zwanzig dreißig Jahren geschrieben wurde.

01:46:33: Man muss die gesamte Literatur, die jetzt überall auf der ganzen Welt erarbeitet würde mit einbeziehen und deswegen ist das eine große Aufgabe, die ich mir aber vorgenommen habe.

01:46:46: Ich muss da noch mal einen draufsetzen.

01:46:49: also macht du dein Lehrbuch richtig cool?

01:46:53: Mit allen mit all dem was es braucht, mit den ganzen Studien und so weiter.

01:46:59: Und dann möchte ich dich bitten ein Buch zu schreiben das jeder versteht.

01:47:05: Ein dünnes Buch wo alles drin steht.

01:47:09: Ich könnte mir vorstellen dass ist die nächste Ernährungs-.

01:47:13: ja Revolution ist immer so ein großer Begriff aber da wird etwas Ja!

01:47:18: Das ist ein schöner Begriff.

01:47:19: Den solltest du dir gleich merken solltest aufs Cover mit draufschreiben Es ist an der Zeit, Thomas.

01:47:27: Es ist wirklich an derzeit und...

01:47:31: Also ich lebe zur Hälfte in Konstanz und das eine Studentenstadt und da gibt es so viele vegetarische Restaurants und die sind alle drauf.

01:47:40: Und dass wir mich Mut machen, dass die jungen Leute wirklich so denken, so leben.

01:47:49: Ja aber weißt du?

01:47:49: Die sind halt auch verunsichert weil es gibt ja ganz viele sagen ist jetzt nur Fleisch, weil es ja gerade so eine Bewegung das Menschen meinen.

01:47:58: Und die sind verunsichert.

01:47:59: und wenn dann von jemandem wie dir so ein Buch kommt, dass sie auch noch verstehen, dann haben die eine Sicherheit.

01:48:10: Und Sicherheit ist ja das was vielen Patienten in dieser Welt wo es so viele Informationen gibt, die häufig

01:48:21: fehlt.

01:48:22: Aber zu dieser Sicherheit gehört die Anerkennung der Schulmedizin.

01:48:26: Solange die Alberspeicherkrankheiten dieses Nischen da sein führen und nicht anerkannt sind, solange werden wir diesen Kampf führen und ich werde weiter publizieren und mit dem Mund fusslich reden.

01:48:39: Ich danke dir für das Forum, dass wir hier drüber sprechen.

01:48:43: Das wird bestimmt auch Rückfragen geben, die dich erreichen.

01:48:47: also je mehr darüber gesprochen wird desto besser, aber es fehlt die höhere Weile der Schulmedizin.

01:48:57: Ja dafür sagst du bitte und wegen des Buches für den Umschwung für den großen Umschwung in dem Ernährungschaos, für die Klarheit endlich.

01:49:12: Da können wir später noch mal drüber reden was man da machen kann weil ich finde da sollte man nicht so lange fragen.

01:49:17: Aber du hast ja Ernährung Klartext geschrieben mit deinem Lifesmind.

01:49:21: Steht

01:49:22: das eigentlich auch drin?

01:49:22: Das steht natürlich auch!

01:49:23: Da steht das alles drin.

01:49:25: Insofern muss sich das Rad nichts zweimal erfinden.

01:49:28: Ich kann einfach auf deinen Buch hinweisen.

01:49:31: Ja, komm, das reden wir nochmal ein andermal.

01:49:34: okay Ich würde jetzt das Thema glaube ich abschließen.

01:49:40: Würde gerne nochmal eine Frage zu deinem Arzt sein stellen, es kommt vielleicht so ein bisschen unvermittelt aber wir sind ja auch alles Menschen und du hast in deinem Leben unglaublich vieles geleistet.

01:49:58: für Patienten ist ja auch mal Fehler unterlaufen?

01:50:05: Bestimmt!

01:50:08: Also, ja.

01:50:13: Ja also so spontan fallen mir vielleicht zwei ein das eine als junge Assistent.

01:50:27: Das hat mich sehr beschäftigt Als ein Herzpatient auf meiner Station lag und auf dem Flur zusammengebrochen ist Und ich habe wieder belebt Und habe ihn aber nicht gekriegt.

01:50:47: Obwohl ich da war und dann auch die Schwester unterstützt hat, ist er mir unter den Händen gestorben.

01:51:03: Das hat mich damals sehr bewegt in meinem weiteren Leben.

01:51:09: Verlauf habe ich verstanden dass die Wiederbelebung wichtig ist, aber in fünfzig Prozent nicht gelingt.

01:51:18: Aber das ist doch kein Fehler?

01:51:20: Ja ich habe das damals als Fehler angesehen dass ich etwas verkehrt gemacht habe und erst später hab' ich das begriffen, dass selbst wenn man das perfekt macht, dass einem... Dass man den Menschen verlieren kann.

01:51:34: Also ich wurde

01:51:34: Das ist dazu

01:51:36: noch was sagen, bevor Du das Zweite sagst.

01:51:39: Also bei der Geschichte dass du sie als Fehler bezeichnet hast, ist mir sofort eingefallen wie gut.

01:51:46: wahrscheinlich also natürlich nicht für den Patienten jetzt.

01:51:50: aber er ist gestorben obwohl er im Krankenhaus

01:51:57: war und der

01:51:58: besten Beobachtungssituation zeigt uns doch auch, uns Ärzten dass wir auch nur Menschen sind und nichts Gott ähnliches an uns haben.

01:52:12: Und ich glaube das ist ganz wichtig auch es diese Erfahrung zu machen und aber auch auf der gleichen im gleichen Moment dankbar zu sein Dass wir doch so viel Wissen haben erfahren dürfen und auch Erfahrungen mit unseren Patienten sammeln dürfen die weitergeben können und für deren vielleicht bessere Gesundheit damit sorgen können.

01:52:39: Absolut, aber das sollte nicht nur dieser Gedanke bei uns Ärzten oder Therapeuten Platz greifen sondern auch bei den Patienten, die einen Anspruch denken haben Und was ist denn?

01:52:55: Ich schau ich habe viele Arzt-Patienten Seminarer für die Herzstiftung gehalten Und jetzt stelle ihr vor zur Gesellschaftshaus und das sind jetzt zwei Leute.

01:53:06: Und dann ist der Nachmittag, was kann die Kathiologie?

01:53:12: alles?

01:53:12: Ständen, Apparieren, Weihpass-Operationen, Herzranzenschritt machen, Davis schlag mich tot!

01:53:17: Jetzt sitzt da, stellt ihr vor im Zuhörer Raum, sitzt ein vierzigjähriger Journalist Und der ist da, um sich das alles da anzuhören und er ist aber ein Risikopatient.

01:53:26: Der Rauch, der ist übergewichtig im Bewegungsmangel, ist voll im Rufen, ist gestresst so.

01:53:33: Jetzt kriegt er gezeigt was die Medizin alles kann wenn der Infarkt eintritt.

01:53:41: Abgesehen davon dass keiner ja für sich so einen Risiko realisiert denkt er sich selbst wenn ich in zehn Jahren infarkt kriege Dann kann die Medizin ja schon alles das und das tun.

01:53:52: Warum soll ich jetzt mein Leben ändern?

01:53:55: Das heißt, dieses Bewusstsein dass man selbst etwas tun kann und rechtzeitig tun kann sollte viel mehr Platz greifen als sich auf die Reparatur medizin zu verlassen.

01:54:06: Ich bin froh dass sie gibt aber viel besser früher eingreifen

01:54:10: Und da wären wir wieder bei der Prävention.

01:54:12: Du wolltest noch deinen zweiten...

01:54:14: Ja, der zweite?

01:54:15: Das ist auch

01:54:17: ein... Ja

01:54:19: das ist ein Lehrer aus Mücke irgendwo in Nordhessen.

01:54:27: Ich weiß es genau.

01:54:28: Den habe ich.

01:54:29: Herzkatheter hat und beim Herz-Katheter schaust du, er hat Beschwerden wo sie ihn eingestellen.

01:54:35: was kann man da machen?

01:54:36: Und vor allem Herzkatheter gibt es ja eine Aufklärung und dann stehen alle irgendwelche Komplikationen drin.

01:54:41: Eine Kompliktion kann sein, dass dadurch mal mit dem Katheter darum hantiert das man so einen Verschluss macht und den Fakt eintritt.

01:54:50: Genau das ist bei diesen Patienten passiert.

01:54:52: durch mein diagnostischen Eingriff hat der einen Fakt bekommen.

01:54:58: Das ist eine Kompliksion die hat sich realisiert.

01:55:00: aber was ich sagen will ist... dankbarsten Patienten, die ich überhaupt betreut habe.

01:55:09: Der war so ja angetan, dass ich auch gesagt habe also da ist jetzt ein Fakt eingetreten und sie müssen jetzt gar nicht entlassen werden.

01:55:19: Sie müssen mal zwei drei Tage hier bleiben Anhänglich und Therapie treu, dass also dieses Missgeschick vielleicht kein Fehler, Missgeschicks dazu geführt hat.

01:55:35: Dass dann doch irgendwas Gutes rauskam.

01:55:37: Also man ist nicht unfehlbar und so kann es sich anstrengen wie du willst irgendetwas passiert.

01:55:42: Man muss das halt erkennen, man muss dann denke ich auch offen diskommunizieren oder vertuschen ist da nix.

01:55:49: Ja, das denk' ich auch... Ich habe mir das ja auch gewünscht, dass ich immer alles richtig mache.

01:56:04: Ja

01:56:04: du bist selbstkritisch und wenn aber einer so unbegründet selbstbewusst ist und es nicht selbst reflektiert dann können halt Fehler eher mal geschehen.

01:56:14: also eine ärztliche Kunst.

01:56:15: Thomas jetzt möchte ich gerne noch von dir wissen was machst Du eigentlich um dich so fit zu halten wie du bist.

01:56:30: Erzähl einfach alles, was du erzählen möchtest dazu.

01:56:37: Also Bewegung jeden Tag.

01:56:40: Du hast vorhin gesagt, du kommst grad vom Tennis spielen oder hast einen Morgen Tennis gespielt?

01:56:44: Wie oft spielst denn du Tennis?

01:56:45: Ja

01:56:46: also ich hab früher viel mehr gespielt.

01:56:51: dann war eine Zeit da habe ich ja wenig gespielt bis gar nicht gespielt Und jetzt, seit dem Jahr spiele ich wieder mehr.

01:57:05: Das hat auch einen kleinen lustigen Hintergrund.

01:57:09: Den würde ich aber gerne mal hören!

01:57:10: Ich

01:57:11: erzählen darf und zwar hat mir mein wundervoller Sohn zum Geburtstag eine besondere Freude gemacht oder Überraschung.

01:57:21: Und zwar hat er gesagt Papa, ich möchte, dass du im Jahr two-tausendfünfunddreißig

01:57:26: das da wäre in

01:57:29: bei den Tennis-Weltmeisterschaften im Herren Einzel mitmachst.

01:57:36: Das ist übrigens ganz einfach, wenn man da meldet in so einer Disziplin.

01:57:39: Ist mal gleich im Endspiel und weiß es gibt nur noch einen anderen.

01:57:41: Aber jedenfalls hat mir mein wundervoller Sohn jetzt gesagt er spielt zweimal die Woche mehr Tennis.

01:57:48: Hat mir ein Trainingsplan gemacht.

01:57:50: ich gehe dreimal die Wochen des Fitnessstudio.

01:57:52: Jeden Abend auf dem Uderargometer.

01:57:54: Ich gehe mit meinem Hund drei Stunden Gassi.

01:57:56: Er hat mir ein Training Plan und eine Ernährungsplan geschrieben Und das ist seine Herausforderung dass der alte Vater das auch hinkriegt.

01:58:05: Insofern

01:58:06: ist also

01:58:08: mein einer Ansatz, Sport zu machen.

01:58:14: Natürlich nur wenn ich mich gut fühle und individusiert und lieber Bodyshaping als Bodybuilding.

01:58:24: weniger Gewichte sondern mehr Körperkörper-Einsatz.

01:58:29: Das ist eine Ausaktivität.

01:58:30: das zweite ist die Ernährung ganz, ganz wichtig.

01:58:34: Mediterran Obstgemüse Nüsse pflanzliche Öle.

01:58:41: Ab dem fünftigsten Lebensjahr darf man auch ein Glas Alkohol pro Tag trinken wenn man kein Alkohlproblem hat.

01:58:47: das sagen wir also dass keine Protektive.

01:58:52: dann der ja.

01:58:54: Dann der Fisch.

01:58:55: absolut wichtig.

01:58:58: Schlaf wichtig Und was ich auch noch wichtig finde, ja Spaß.

01:59:05: Lachen mit Freunden Konzerte musizieren Musik hören tanzen Reisen Interessiert sein.

01:59:15: Ich frage meine älteren Patienten, achtzig neunzigjährige Was ist ihr Geheimnis?

01:59:21: Ich habe kein geheimnis doch sie haben ein Geheimniss und dann rücken die so langsam raus.

01:59:26: Die haben ihr Leben lang gearbeitet Haben Kinder gehen mit Enkeln um, spielen mit ihnen Memory.

01:59:33: Sind an der frischen Luft aktiv.

01:59:36: Hab natürlich Glück gehabt und eine glückliche Beziehung.

01:59:40: Also Familie ein Netzwerk zu haben.

01:59:42: Es muss ja keine Ehefrau sein oder einen Ehemann das kann ja einfach ein guter Freundeskreis sein.

01:59:47: Weißt du dass du eben eigentlich alles aufgeführt hast.

01:59:50: was denn Büttner?

01:59:51: Der die weltweiten Zonen der langlebigkeit untersucht hat als als ergebnis präsentiert hat hast du eben alles aufgezeichnet.

02:00:04: das heißt also du hast richtig gute chancen vielleicht auch zu den hundertjährigen zu gehören.

02:00:11: wer weiß möchtest du das

02:00:16: wenn ich selbst bestimmt leben kann gerne.

02:00:22: Ich weiß nicht, wie die Welt aussehen wird in dreißig Jahren.

02:00:29: Wahrscheinlich nicht so, wie wir uns das jetzt so vorstellen oder wie wir es daran gewöhnt haben und ich weiß auch nicht wie lebenswert dass dann ist mit meinen Vorstellungen im Hund durch den Wald zu streifen.

02:00:46: aber wenn's mir gut geht und ich selbst bestimmt leben kann dann bin ich neugierig, was sich alles noch erleben darf und vielleicht veröffentlichen darf.

02:01:01: Und du hast dir vorgenommen, bevor das nicht mit deinem Vater dieses Erbe, dass du bekommen hast, bevor du nicht dieses Buch veröffentlicht

02:01:09: hast?

02:01:09: Endlich nicht ab, genau!

02:01:11: Ja da musst du es ja noch rausziehen aber da müssen wir noch Zwischenschritte finden.

02:01:14: Dann

02:01:15: machen wir noch einen weiteren Podcast.

02:01:17: in weiteren Podcast oder vielleicht gibt es ja noch andere Möglichkeiten, die wir dann haben.

02:01:24: Du bist ja jetzt eigentlich... Eigentlich bist du im Rentenalter aber ich habe ja vorhin auch schon erzählt oder dich gefragt, dass du noch an der Johann Wolfgang Goethe-Universität bist.

02:01:38: Rente?

02:01:39: Ja, nein!

02:01:44: Ob ich Rente beziehe oder nicht hat nichts damit zu tun, dass sich weiter aktiv sein wird.

02:01:49: Das stimmt.

02:01:49: Ja, das stimmt.

02:01:50: Ich habe meine Vorlesung auch wahnsinnig gerne bei der Utreil vorlesen und halten bei der Universität des Dritten Lebensalters.

02:01:59: Das macht Spaß weil es sind ganz tolle Menschen.

02:02:03: Ich hab zwei Doktoranden gerade die beschäftigen sich mit KI in der Kardiologie.

02:02:08: also ein

02:02:10: super

02:02:10: spannendes Thema.

02:02:13: Ja, ich schreibe den Band zwei und ich schreibe an meinem Roman.

02:02:19: Und ich bin umtriebig und dann wird auch das Buch wieder über das Speiserkrankheiten folgen.

02:02:27: Sehr schön!

02:02:28: Du hast da noch ein Buch liegen?

02:02:30: Was heißt denn da noch mit?

02:02:32: Da geht es darum was so die Patienten eigentlich in unserem modernen Medizin vermissen dass die Medizin technisiert ist und dass sie sich verloren fühlen, einsam fühlen.

02:02:52: Das hat Bernhard Laune ein bekannter Kardiologe Die Verlorne Kunst des Heilens Anleitung zum Umdenken.

02:03:02: Das empfehle ich meinen jungen Studenten auch.

02:03:06: das zuhören Was wir alles besprochen haben, den ganzen Menschen sehen.

02:03:14: Ich denke was vielleicht der Patient dazu beitragen kann dass das Ärzte auch darüber nachdenken vielleicht wieder mehr Zeit und mehr Einführungsvermögen zu zeigen und vielleicht auch zu entwickeln ist wenn der Patient ihn zum Beispiel schöne Momente reflektiert.

02:03:40: Oh, wie schön dass sie jetzt mal Zeit hatten!

02:03:42: Es hat gut getan, dass Sie mir zugehört haben und ich hab reden können.

02:03:47: Danke für den Tipp!

02:03:48: Ja, schon die halbe Miete?

02:03:50: Ich denke auch wir Ärzte brauchen auch manchmal Lob.

02:03:55: Wir haben das ja schon oft wenn wir Patienten helfen können.

02:03:58: aber manchmal können wir auch nicht helfen und deswegen es tut auch gut wenn Patienten mal was zu uns sagen.

02:04:07: auch nur Menschen.

02:04:11: Okay, ich habe noch zwei Fragen

02:04:16: an dich.

02:04:21: Wenn du die eine Botschaft für Herzgesundheit an deine Patienten oder an die Zuhörer, Zuschauer geben dürftest zum einen gibt es eine Botschafter und wenn ja welche Wer ist?

02:04:40: natürlich was die Prävention, was die Vorbeugung anbelangt?

02:04:45: Ernährungsbewegungen.

02:04:47: So einfach!

02:04:49: Ja es ist so einfach.

02:04:52: Es ist so einfacher und deswegen wir müssen's einfach immer wieder wiederholen.

02:04:58: Und auch vorleben.

02:05:02: Ah absolut ja das ist nochmal ein guter

02:05:05: Punkt den

02:05:05: haben wir noch gar nicht gehabt.

02:05:09: Ja den Kindern, den Freunden in der Gesellschaft

02:05:13: ja

02:05:13: der Familie.

02:05:14: Überall absolut so zu sein wie man den anderen gerne auch hätte.

02:05:24: ich bin aber auch gegen das Kastein wenn ein Freund mit mir essen geht und er hat Lust oder ich gehe gern zur Eintracht dann ist die Bratwurst gehört dazu.

02:05:35: Aber dann habe ich wieder vier Wochen Keine Lust auf Bratwurst, aber das habe ich mir gegönnt.

02:05:40: Es gibt ja auch das Prinzip der Hormesis.

02:05:42: also bitteschön.

02:05:43: Absolut!

02:05:44: Das heißt der Körper muss immer mal wieder gereizt werden damit das Immunsystem angeworfen wird, damit es stark wird und sei das in Form einer Brat wurst oder in Form ab und einmal eines kleinen Klauses Rotwein.

02:06:01: Es ist mir ganz egal.

02:06:03: Ich denke wenn die Basis stimmt

02:06:05: absolut

02:06:05: Wenn wir Dankbarkeit dem Leben gegenüber haben, wenn wir Freude haben für das was wir erleben dürfen und was mir für das Alter einfällt.

02:06:24: Das ist glaube ich auch noch mal so ein Thema dass die jungen Menschen uns gerne auch auch mal so anstoßen können sagen können hey gib uns doch mal ein tipp wo sollen wir da was machen?

02:06:40: oder da gibt es eigentlich wir haben schon erfahrung und das tut ja auch den leuten schon gut wenn sie die mal weiter geben

02:06:47: dürfen.

02:06:48: also die glaubt

02:06:49: ist nicht unser problem.

02:06:50: aber viele die da draußen sind und vielleicht auch einsam.

02:06:55: Aber die älteren menschen werden halt in asien anders wertgeschätzt als hier werden abgeschoben.

02:07:00: absolut,

02:07:02: das darf eigentlich nicht.

02:07:03: Was

02:07:04: da für ein Schatz ist.

02:07:06: Ja, absolut!

02:07:09: Deswegen finde ich das auch sehr grausam.

02:07:13: Sehr grausamt was hier gesellschaftlich auf dem Gebiet definitiv nicht gut läuft.

02:07:23: also es gibt so schöne Ansätze dass die älteren Leute Kein Job mehr haben, die nicht so eine Leidenschaft haben wie du und ich.

02:07:32: Die brauchen auch ne Aufgabe.

02:07:34: Wir brauchen auch noch einen Sinn.

02:07:37: Enkel Kinder.

02:07:38: Aber es gibt auch Kinder, die gerne ne Ersatzoma

02:07:44: hätten.

02:07:45: Also da gibts genug zu tun.

02:07:48: Da gibts auch

02:07:49: neue Lebensformen im Alter.

02:07:51: Ja, die finde ich auch gut.

02:07:52: Genau!

02:07:53: Die WGs.

02:07:56: Kann ich aber viel zu beitragen...

02:07:58: Da kannst du viel dazu.

02:07:59: weitkarten.

02:08:00: Wie?

02:08:01: Inwiefern?

02:08:03: Was es für Möglichkeiten gibt, wie man das macht und wo man das hinkriegt.

02:08:11: Willst Du auch in so einer WG leben wollen?

02:08:19: Ich will mein soziales Netzwerk um mich herum haben.

02:08:25: Und ich will, wie jeder Mensch nicht allein seinem Alter

02:08:30: Ja, man gespannt wo das hin führt.

02:08:33: bei dir so.

02:08:35: und jetzt die letzte die allerletzte frage wenn du an dein älter werden denkst was was möchtest du dir unbedingt bewahren?

02:08:51: gesundheit

02:08:52: weil das ist die dass es die war.

02:08:54: natürlich um uns herumfrieden ist auch klar ja aber aber für mich als mensch ... die Gesundheit zu bewahren, weil es die Basis ist.

02:09:04: Ohne die Gesundtheit kannst du eigentlich nichts machen.

02:09:07: Kannst du deine Träume nicht leben?

02:09:09: Kannst Du anderen nicht helfen?

02:09:12: Kannste Deine Ziele nicht verfolgen?

02:09:16: Und da... Es so viele gute Maßnahmen gibt, die Gesundheitsverhalten und man kann nicht Absolut verhindern, dass man was euch vom Auto überfahren wird oder sowas.

02:09:32: Ja aber es geht um die eigene Gesundheit und das ist der Schlüssel für ein erfülltes Leben.

02:09:41: Mit diesen Worten möchte ich mich einfach bei dir von ganzem Herzen für deine Zeit bedanken, dass wir zusammen haben sprechen können.

02:09:52: Ich habe es sehr, sehr genossen Wert geschätzt, dass du heute da warst.

02:10:00: Danke lieber Thomas!

02:10:01: Das kann ich hundert Prozent zurückgeben.

02:10:03: es war mir eine Freude und das war ein ganz interessantes Gespräch und mich freue mich in dir eine Verbündel zu haben in unserem Bemühen um Aufklärung und ein gesundes Leben.

02:10:17: Dann lass uns die nächsten Jahre wie lange sie auch sein werden einfach weiter so machen wie wir es bis jetzt getan haben.

02:10:28: Danke dir!

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