Der Mythos der vermeintlichen Hilfe (Das Gegenteil ist der Fall)

Shownotes

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Ein Rollator wirkt erstmal wie eine gute Lösung.

Mehr Sicherheit. Mehr Stabilität. Weniger Risiko.

Aber ist das wirklich so?

Roland und Petra sprechen über genau diesen Punkt. Über eine Entscheidung, die viele ganz selbstverständlich treffen, ohne sich zu fragen, was sie langfristig verändert.

Denn was bedeutet es eigentlich, wenn der Körper plötzlich Unterstützung bekommt? Und ab wann wird aus Hilfe vielleicht etwas, das uns mehr nimmt als gibt?

Darum geht es in dieser Folge

  • warum ein Rollator nicht nur eine „praktische Hilfe“ ist
  • wie Petra & Roland zum Thema Rollator stehen
  • welche Fragen man sich vor so einer Entscheidung stellen sollte
  • was sich verändert, sobald Unterstützung ins Spiel kommt
  • warum Sicherheit nicht automatisch Fortschritt bedeutet
  • weshalb viele Entscheidungen unbewusst getroffen werden

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Kapitel: 00:00 Intro 00:45 Rollator-Alltag: Was das wirklich bedeutet 01:28 Die Realität für Betroffene 03:49 Ist der Rollator unvermeidlich? 05:02 Warum wir das so akzeptieren 06:03 Was Ärzte wirklich sagen 07:25 Der Körper passt sich an 08:52 Wie Sitzen uns kaputt macht 10:03 Muskeln & Faszien: Was passiert wirklich? 14:00 Die Negativspirale im Körper 25:15 Körperhaltung & innere Haltung 26:04 Schrittlänge als Maß für Lebenserwartung 29:09 Wenn der Rollator kommt 34:35 Die Lösung: Was du jetzt tun kannst 38:30 Nur paar Minuten täglich 44:45 Die Rückbeuge: Schritt-für-Schritt-Anleitung 57:33 Am Rollator trainieren? 1:06:13 Die entscheidende Erkenntnis

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Transkript anzeigen

00:00:00: Du bist praktisch abhängig davon, dass du immer diesen Rollator bei dir hast.

00:00:04: Also das ist ein ganz großes Problem.

00:00:07: Man muss sich da richtig mal reinversetzen um sich bewusst zu machen wie schlecht es diesem Menschen geht.

00:00:13: Natürlich hat das Resultat auch etwas mit der inneren Haltung und der mentalen Haltungen zu tun.

00:00:17: Das ist eine negativ spiral, das ist eine radikale Irrtum.

00:00:21: Genau das Gegenteil stimmt!

00:00:23: In

00:00:23: meinem neuen Podcast übers Älterwerden sprechen wir heute über den Rollator die erhebliche Gefahr, die mit dem Einsatz des Rollators für dich wenn du älter wirst verbunden ist.

00:00:38: Wenn Du erfahren möchtest wie Du am Rollator trainieren kannst um ihn los zu werden dann bleib unbedingt dran.

00:00:44: das würde ich total überraschen.

00:00:46: Wir gehen ja auch manchmal in die Stadt und da sind wir immer wieder Menschen der an Rollatoren gehen.

00:00:58: Kann mich nicht daran erinnern, dass es früher so häufig war.

00:01:01: Vielleicht gab's die noch nicht?

00:01:03: Ich finde im Moment... So das ich das Gefühl habe, es wären immer mehr vielleicht weil ich auch einen Fokus drauf habe.

00:01:10: Ich weiß es nicht.

00:01:12: Für mich war schon früher die Ausnahme.

00:01:16: heute ist eher was völlig normales geworden.

00:01:23: Da stellt sich natürlich die Frage

00:01:26: warum

00:01:27: Passiert es denn?

00:01:28: Ja, also vor allen Dingen die Frage stellt sich auch deswegen weil's den Leuten wirklich nicht gut geht.

00:01:35: Also bitte versetzt euch mal alle rein.

00:01:38: oder der oder die du zuhörst wenn du aus zum Haus gehst.

00:01:42: Du hast Angst zu fallen Du bist unsicher in den Beinen Du läufst nicht mehr richtig Deine Schritte sind klein und unsicher.

00:01:55: Du hast das Gefühl, du wirst nach vorne gezogen.

00:01:58: Deswegen suchst du die Stütze, weil die laufen ihr alle nach vorne gebeugt und ich habe noch niemanden gesehen der nach hinten oder gerade am Rollator läuft.

00:02:09: ja die sind ja wirklich gekommen dem Boden immer näher haben auch an Größe verloren sind auch im Rumpf eingesunken in eine schlechte Haltung rein?

00:02:20: Ja nicht wenn ich mir das so anschaue.

00:02:22: Ich hab totales Mitleid.

00:02:24: Du bist praktisch abhängig davon, dass du immer diesen Rollator bei dir hast.

00:02:29: Und ohne Rollator kannst du eigentlich nicht mehr laufen und es ist ja schon eine super starke Einschränkung.

00:02:36: Ich denke mal an Leute die im dritten Stock wohnen.

00:02:39: Ja, die jetzt nicht vielleicht ein Enkel dabei haben wenn sie älter sind der den Rollator runter trägt.

00:02:45: Vielleicht steht er unten im Haus.

00:02:46: Ich muss sagen, meist haben wir unten das Stehen.

00:02:49: Und vielleicht ist es kein Haus was für Holzstuhl Fahrer praktisch geeignet ist, wo also so eine Schräge ist.

00:02:57: Sondern die müssen das dann heben können sie nicht alleine.

00:02:59: Also boah!

00:03:01: Das ist einschränkt auf ganze Linie und die ältere Menschen sitzen ja sowieso viel zu sehr bei sich in der Stube im Haus und bewegen sich nicht mehr.

00:03:08: Und ich glaube wenn jedes Bewegen auf der Straße oder außerhalb des Hauses damit verbunden ist dass mit diesem Rollator den man ja meistens noch einer Wohnung benutzt, dass man den mitnehmen muss und dass man ihn bei sich führen muss Und dann kommt man irgendwo hin oder ist kein Platz und man möchte in ein Restaurant gehen.

00:03:26: Also, man muss sich da richtig mal reinversetzen um sich bewusst zu machen wie schlecht diesen Menschen geht.

00:03:32: Ja ja das stimmt es fällt mir eben gerade so ein wurde so alles beschreibst Wodurch sie dann tatsächlich nicht am ganz normalen Leben mehr teilnehmen können

00:03:43: Oder nur nur

00:03:46: sehr eingeschränkt?

00:03:47: ja und die Frage ist natürlich Können die Menschen überhaupt irgendwie verhindern?

00:03:56: Naja, ne.

00:03:57: Die Frage ist ja.

00:03:58: also die meisten sagen nein so ist das Leben und das ist ja das was jeder im Kopf hat Das sind die Gene das ist mein Alter das ist normal.

00:04:08: und ich meine zugeben klar wenn man einfach nur schaut welche menschen haben ein rollator?

00:04:14: es sind das prinzipiell ältere menschen definitiv ausnahm mal jüngere mags auch geben aber hier älter desto mehr rollator.

00:04:22: Und was drängt sich da auf?

00:04:24: Man wird älter, immer mehr braun ein Rollator.

00:04:27: Also es ist normal.

00:04:29: Also zwei Zustände werden praktischen Verbindungen gebracht.

00:04:33: man sagt das ist das Alter und dann kommt natürlich immer die Genenspiel.

00:04:37: Ja meine Mama hatte auch zum Schluss dann Schwierigkeiten zu laufen und saß auch nur noch und dann begann der Verfall usw.

00:04:47: und so fort.

00:04:48: ja also das scheint Gott gegeben oder biologisch normal und die Leute finden sich damit ab.

00:04:58: Aber so denkst du nicht?

00:05:02: Nein,

00:05:03: ich auch nicht!

00:05:07: Es ist keine Kausalität dort zu finden.

00:05:10: Das bleibt zu beweisen, das müssen wir gleich mal alles auseinandernehmen?

00:05:13: Ganz genau!

00:05:14: Da würde ich mal ein bisschen genauer hinschauen weil es in den Köpfen der Menschen drin

00:05:20: ist.

00:05:20: Das ist völlig

00:05:21: normal.

00:05:22: also... Am besten fange ich jetzt schon mal an, wenn ich so sechzig bin.

00:05:27: Dass ich mich damit anfreunde, dass ich irgendwann einen Rollator brauche und dann die nächste Wohnung wird auch dementsprechend danach ausgesucht und so weiter und sofort.

00:05:38: Zumindest

00:05:39: aus der geliebten Wohnung raus.

00:05:41: Man muss vielleicht aus dem geliebtem Haus raus, weil das hat mehrere Stockwerke was auch immer.

00:05:46: also das ist ein ganz großes Problem und jeder und viele Die meisten nehmen es hin.

00:05:54: Sie nehmen's einfach hin, warum?

00:05:56: Weil sie das bestätigt bekommen.

00:05:58: Ich hab das so für Patienten erlebt bei denen die nicht mehr gut laufen konnten.

00:06:05: Bei siebzig gehts noch aber spätestens wenn die fünfundsechzig-achtzig sind kriegen die ganze auf die Information.

00:06:12: also hören sie mal!

00:06:13: Sie sind jetzt überfünfundsiebzig.

00:06:15: So nach der Mode was bildet sich dann ein... Was erwarten Sie denn eigentlich?

00:06:19: Schauen Sie sich doch einmal um.

00:06:20: Schauen Sie sich doch mal um, da gibt es hier viele Dinge jetzt so viel schlechter als Ihnen.

00:06:24: Also jetzt das Verlangen zu haben den Wunsch überhaupt zu äußern dass sie keine Schmerzen haben möchten, dass sie sich normal bewegen können möchten.

00:06:35: Das ist ja schon praktisch unverschämt.

00:06:37: So ungefähr fühlen sich die Menschen und trauen sich dann auch gar nicht mehr das irgendwie größer in Frage zu stellen.

00:06:43: Und das ist ein unhaltbarer Zustand.

00:06:46: Das sind unhaltbare Zustands Wenn du den Nestörst, bleib dran.

00:06:52: Weil da gibt es ganz viel zu besprechen was super super wichtig ist dafür wie Du mit Deinem Rollator umgehst.

00:07:02: oder nicht Du als die Petra sondern Du als der Zuhörer, also wir führen jetzt mal den Diebscher Prachtbeweis.

00:07:08: ja das ist kein allgemeint gültiger Beweis der in irgendwelchen klugen Büchern steht.

00:07:13: bei uns im Bücheren steht er drin.

00:07:15: aber das ist der Beweis Der einfach aus der Erfahrung mit Hunderten von Menschen kommt, die längst am Rolador wären wenn sie nicht bestimmte Dinge gewusst hätten.

00:07:25: Also schauen wir uns an was im Alltag passiert?

00:07:28: Was machen wir beide jetzt?

00:07:31: Wir sitzen!

00:07:32: Und wenn wir sitzen und diejenigen, die uns Podcast schon ein bisschen gehört haben, die kriegen jetzt schon ganz große Ohren... ...was hat eine Sitz mit dem Rolator zu tun?

00:07:41: also bitte eins klar machen Wir sitzen und ich will da jetzt was viel auch hören.

00:07:45: Ich zeige nicht, versuche so gut zu beschreiben dass man es auch ohne sehen gut verstehen kann.

00:07:51: Wenn wir sitzen gibt's einen neunzig Grad Winkel zwischen Rumpf- und Oberschenkeln Ja plus minus, dann neunzig Grad Und diese Neunzig Grat finden sich an und mal in den Knien wieder.

00:08:04: Die sind auch neunzeig Grad gebeugt Und damit ist schon sehr sehr viel gesagt.

00:08:10: Weil Was passiert jetzt?

00:08:14: Die Muskeln und die Faszien.

00:08:16: Eines jeden Menschen gibt es keine Ausnahmen, bei jedem ist das egal wie er genetisch aufgestellt ist.

00:08:22: Jeder Mensch hat eine Biologie, die sich anpasst an die Umwelt.

00:08:28: Deswegen haben wir Jahrmillionen überlebt weil wir total anpassungsfähig sind.

00:08:33: Jeder Reiz aus der Umwelt führt dazu dass unser Körper, unser Geist wenn ihr wollt unsere Seele sich daran anpasste Was davon der Umwelt erwartet wird?

00:08:44: Auf der körperlichen Ebene, wie auf der mentalen Ebene.

00:08:49: Aber jetzt sind wir ja bei der körberlichen die so wichtig!

00:08:52: Also was passiert jetzt wenn die Hüfte dauernd neunzig Grad gebeugt ist?

00:08:56: Da gibt es hüftbeugende Muskeln und es gibt den Hüftbäuger, den Haupthüft-Bäuger aber noch einige andere und auch Fasschen die diese Muskeln begleiten.

00:09:06: Und wenn die lange Teile des Tages auf kurz geschaltet sind Dann denken die sich, oh!

00:09:15: Die Legen brauche ich ja gar nicht mehr.

00:09:17: Die ich normalerweise mal hatte als kleines Kind im Kinderwagen, wo ich tollsten Sachen machen konnte von der Beweglichkeit.

00:09:24: Ich brauch diesen Winkel nicht mehr.

00:09:26: und dann gewöhnen sich die Muskeln und die Faszin daran dass sie eben zur Kürze tendieren.

00:09:33: Was heißt das eigentlich zur Kürze tendieren?

00:09:35: Dass sie

00:09:35: eher zusammengezogen sind.

00:09:37: Ah, die können nämlich nicht verkürzen in dem Sinn dass ein Stück rausgeschnitten wird vom Körper sondern die sind einfach zusammengezogen.

00:09:44: Die

00:09:44: sind ja einfach dann zusammen gezogen!

00:09:46: Ich finde mir dieses Beispiel da ganz schön wenn du sagst es ist wie wenn ein Pulli zu heiß wäscht und der wird dann noch geschleutert einen Woll-Pulli und er ist halt einfach

00:09:57: genau.

00:09:57: Aber kommen wir gleich noch drauf.

00:09:58: Wir müssen fast eine Muskel ein bisschen unterscheiden obwohl die gleichen Prozesse stattfinden.

00:10:03: Und bei den Muskeln ist es so, die haben ja diese ineinander sich schiebenden Elemente.

00:10:10: Ich lasse jetzt mal alle Fremdworte weg, die sich einander schieben und auseinander ziehen lassen.

00:10:17: So wie zwei Kämme.

00:10:18: Wenn ihr zwei Kähme euch vorstellt und ihr haltet die Gegenüber sozusagen Kam-Antlitz in Kam Antlitz dann schieben sich die Zacken ineinander, nehmen wir sie auseinander.

00:10:31: Der Zit lösen Sie sich wieder und so funktionieren die Muskeln auf der ganzen Länge.

00:10:35: das heißt es gibt Muskeln, die können auch langsamer aber auch sehr kurz.

00:10:38: Das ist dadurch in diesen Muskelmechanismus eingebaut.

00:10:43: Und die Fasschen, die umhüllen da die Muskeln und die durchdringen den Muskeln.

00:10:49: also die Faszienforschung unserer Freund Robert Schleib, der sagt immer stellts euch vor wie eine Orange.

00:10:57: In der Orange gibt es die weißen Fäden.

00:10:59: Größere Fäde, eine ganze Weiße Schicht aus dem Rum, wenn du die Orange schälst und innen drin würdest immer kleiner gibst kleine Stückchen.

00:11:08: Und so ist es mit den Muskeln.

00:11:10: Die sind umhüllt von der Fasze und sie werden durch Drohungen von Fastientwädchen

00:11:14: Vielleicht noch mal möchte ich dazu sagen auch in der Frucht selbst in der Orange Wenn du reinguckst gibt's auch noch kleine Weise Fädchen.

00:11:25: Und das ist genauso wie Muskeln, die Fasten gehen durch den Muskeln auch durch in so kleinsten Anteilen.

00:11:32: Also

00:11:33: umhüllen den Muskel und an den Enden der Muskelfasern führen für die Umhüllung sich zusammen und bildet die Sehne, die mehr oder weniger lang sein kann.

00:11:42: Manchmal kommt dann gleich der Knochen, manchmal ist eine längere Szene da... So!

00:11:47: Wenn diese Muskeln sich daran gewöhnen nicht mehr voll auseinandergezogen zu sein?

00:11:55: Dann sagen sie, okay das verlerne ich.

00:11:57: Das brauche ich nicht!

00:11:58: Das wird abgebaut und dieser Abbau passiert auf der muskulären Ebene, der passiert auf den faszialen Ebene.

00:12:06: da gibt es die kleinen Spinnentierchen, die Fibroplasten.

00:12:10: Das sind wie kleine Spinnen, die dauernd in ihrem Spinnennetz rumlaufen und merken oder ist ein Fädchen zu viel?

00:12:18: Das kann weg.

00:12:19: Da ist ein Fältchen zu wenig, da sind drei vier.

00:12:22: Die bringe ich zusammen und das ist stärker werden.

00:12:25: Und der Baumeister der Fasze ist die Bewegung.

00:12:28: Also diese Viproplasten, die werden aktiv... Da kommen noch spezielle Sachen dazu.

00:12:36: Die haben so kleine Herrchen und diese Herrchen bewegen sich in der Strömung der Zwischenselflusigkeit?

00:12:42: Das ist so eine Sache, man weiß doch nicht allzu viel darüber.

00:12:45: Schon wesentlich mehr als noch vor zwanzig Jahren.

00:12:48: aber ein Fakt ist zum Beispiel dass wenn diese Herchen, diese Flümmelherchen bestimmte Winkel einnehmen dann kriegt sozusagen der fibroblast die Aufgabe da irgendetwas zu arbeiten wegzunehmen hinzumachen und so weiter.

00:13:04: So und deswegen passt sich dieses Faziennetzwerk auch komplett daran an.

00:13:11: Und das ganze Das Ganze geht noch weiter, das gibt es auf Zellebene.

00:13:15: Das ist ja so das was wir in den letzten Monaten immer mehr sich herauskristallisiert weil wir in diese Forschung uns einlesen.

00:13:23: Es geht bis dahin dass in dem Moment wo eine einzelne Muskelzelle nicht mehr die Belastung hat, die sie biologisch eigentlich braucht dann baut auch die Zelle ab und die bauen ganz einfach ab die Zellen.

00:13:38: Die bauen so ab Strenge, umhüllt werden.

00:13:44: Man nennt das ... Methylierung.

00:13:47: Ja?

00:13:48: Da fährt da also praktisch Bandagen drum gewickelt weil die Zelle sich denkt oh ich werde nicht mehr so gebraucht, aber so kann ich meine Funktion einschränken.

00:13:56: Mitohontrien bauen ab.

00:13:58: Ich

00:13:58: will gerade sagen es ist doch Energiesparprogramm pur.

00:14:02: Energiesparprogramm ja weil keine Bewegel auch heißt.

00:14:05: Ich brauche keine Energie mehr.

00:14:07: wenn ich keine energie mehr brauche dann schalte ich meine mitohontrin ab und die zelle.

00:14:11: Man verliert auch da.

00:14:14: Benutzt es oder verlierst?

00:14:16: Ja, ja.

00:14:17: Und das hat man bisher, auch wir haben das erst mal nur auf die Mechanik der Muskeln-Faszien bezogen wo das hundertprozenten Zutritt sind

00:14:25: nicht in den

00:14:27: Zellerein, nicht in einen Zeltkern, nicht mehr DNA in die Gene rein.

00:14:31: aber letztendlich funktioniert so die Epigenetik.

00:14:34: Ja, wir haben ja schon seit vielen Jahren sagen, weil es auch bewiesen ist dass wir bestimmte Gene an und bestimmte Genen abschalten können.

00:14:41: Und die Gene sind der kleine Abschnitte auf dieser DNA und je nachdem wie die Zellfunktion eingeschränkt wird durch das Sitzen um den großen Bogen wieder herzustellen werden bestimmte DNA Sequenzen – das sind die Gene an oder abgeschaltet, in dem Moment abgeschaltet.

00:15:03: Da kommt ein Stoppschild und wird nicht mehr gelesen.

00:15:07: Warum?

00:15:07: Wird ich mehr gebraucht!

00:15:08: Man kann sich das ähnlich vorstellen wie eine Fabrikhalle wo ganz viel produziert wird, hergestellt wird, Energie hergestellt werden um das alles zu machen.

00:15:18: Und wenn diese Halle, diese Werkshalle, diese Montagehalle nicht damit Arbeit versehen wird dann bleiben die Brennöwen aus.

00:15:28: Die heißt immer drunter geschaltet, das Licht wird ausgeschaltet.

00:15:32: Maschinen werden nicht mehr benutzt und genauso ist in der Zelle.

00:15:37: In der Zälle heißt es dann dass die Mitochondrien also die Energiebrennöwchen also wo unsere Körperenergie hergestellt wird, dass sie auch

00:15:46: abgeschaltet

00:15:47: werden.

00:15:48: Das ist weniger werden und

00:15:50: gut.

00:15:51: Also da können wir bestimmt noch Kilometer weit rein.

00:15:53: vielleicht machen wir demnächst mal wenn das anders noch klarer ist Darüber.

00:15:59: Aber ich denke, wer das verstanden hat, was wir jetzt erklärt haben?

00:16:03: Er hat auf jeden Fall verstanden dass da sitzen wo ich in einer Position des Nicht-Bewegens verharre keine Bewegung, keine Belastung mehr drin ist einfach nur ein Stillstand.

00:16:16: Dass das viele Folgen hat.

00:16:17: und jetzt nochmal zurück zum Rollator Das Verkürzen in Anführungszeichen der Muskeln fasschen zu bestimmten Effekten jetzt.

00:16:29: Weil stellt euch vor, da ist permanent wenn du jetzt vom Sitzen aufstehst zieht dich eine unsichtbare Kraft nach vorne und du willst ja gerade stehen!

00:16:42: Du willst ja nicht nach vorne gebeugt laufen wie das später mal dann am Rollator.

00:16:46: der Falle ist schonmal so ein kleiner Hinweis.

00:16:49: Du willst da gerade stehen und wenn du gerade stehen willst dann kommen die Rückenmuskeln die Gesäßmuskeln als die größte Hüftstrecke kommen in Aktion und ziehen dich hoch.

00:16:59: Also stell dir vor, du hast ein Hemd an, greifst vorne am Bauch das ist die Verkürzung, die dich vorzieht.

00:17:06: und jetzt greift mit der anderen Hand hinten in den Rücken und ziehe dich wieder hoch.

00:17:10: und wo zieht es hin?

00:17:11: Das zieht die Bandscheiben zusammen.

00:17:13: Ja, das zieht die Wandscheiben zusammen.

00:17:15: Da gibt es Verkrampfung vorn und hinten

00:17:18: usw.,

00:17:19: aber da brauchen wir jetzt gar nicht rein.

00:17:20: Das ist ja die Schmerzentstehung der Rückenschmerzen letztendlich.

00:17:24: Aber das können ein bisschen ausklammern.

00:17:26: Es geht jetzt um diesen Zug nach vorne.

00:17:29: So!

00:17:29: Unähnliches passiert auch mit der Wade.

00:17:33: Und zwar ... Wir haben hier einen Zwillings-Wadenmuskel für die ihr es nicht kennen und ich wissen dass er sich der Große der die Wade formt.

00:17:41: Und dann gibt es innen drin noch den Schollenmuskel.

00:17:46: Der ist unsichtbar, er ist innen drinnen und der geht nicht über das Kniegelenk.

00:17:51: Er endet vor dem Kniegelenk also im Bereich des Unterschenkels.

00:17:55: Der hat aber ganz viel mit dem Fuß zu tun.

00:18:00: Dann kommen doch dazu dass der Oberschenkel dadurch, wenn wir nicht sitzen wo der Overschenkel nicht aktiviert ist laufen oder stehen und das nicht ausgleichen weil selten mal eine Kniebeuge machen oder sowas, der Oberschenkelmuskel.

00:18:15: Der wird auch immer kürzer.

00:18:17: Der zusammen mit den Hüftbeugern gibt es Funktionen zu einheiten also einen Anteil des Quadriceps das ist Direktors Femurisz, der geht über das Hüffgelenk hinweg, er hat eine beinstreckende Funktion und eine hüftbäugende Function ja?

00:18:33: Also das ist praktisch eine Kette von Muskeln und Fastien vor den Füßen aufwärts bis übers Gesäß.

00:18:41: Weil, wie sitzen denn die Menschen jetzt?

00:18:44: Die sitzen meistens nicht in einer guten geraden Haltung.

00:18:47: Das ist auch mein Problem.

00:18:48: Ich muss immer darauf achten... Ja weil ich das von Anfang an von Jugend an drin habe.

00:18:53: Viele teilen meinen Schicksal.

00:18:55: ja deswegen wir müssen gerade sitzen.

00:18:58: aber wenn wir die Arme immer vorne haben und im Sitzen haben wir ja die arme immer vorn Lesen, wir haben ein Buch.

00:19:07: Wir essen, wir basieren jemandem.

00:19:09: Wir haben überall die Arme nach vorne unten.

00:19:11: Das heißt Korn in der Brustbereich und Armmuskeln wie der Bizeps beispielsweise.

00:19:18: Hier werden auch immer kürzer.

00:19:19: Die regen ja auch immer mehr Spannung.

00:19:21: Und das zieht insgesamt immer mehr nach vorne.

00:19:25: Dann gibt es so einen breiten Rückenmuskel.

00:19:28: Wenn man in eine schlechte Haltung geht ist der Kürzer Und wenn man hochkommen will, muss der länger werden.

00:19:35: Also da gibt es ganz viele Muskeln die sich immer weiter zugesellen und da ist noch nicht Schluss.

00:19:41: Es geht im Nacken weiter!

00:19:43: Weil wenn wir jetzt in schlechten Haltungen sind und die Brusthübe soll nach vorne beugt, müssten wir ja nach unten auf dem Boden gucken wollen wir natürlich nicht.

00:19:52: also was machen wir?

00:19:53: Wir heben und überstrecken den Kopf pass per se bei den nackten muskeln.

00:19:57: die verspannen und werden auch immer kürzer Und das ist das, was beim Sitzen passiert.

00:20:04: Das ist dann halt eine Story ein Leben lang!

00:20:08: Das fängt bei den Kindern an sobald die im Kindergarten sind und der süße Kleine jetzt sitzt da auf dem Stühltje ganz brav vom Fluss.

00:20:15: nicht bewegen, ja plus nicht keine Unordnung.

00:20:18: Was

00:20:18: ein Wahnsinn,

00:20:19: ne?

00:20:19: Was

00:20:20: ein wahnsinn da schon passiert.

00:20:21: Am besten sie

00:20:22: sitzen überhaupt nicht wenn überhaupt dann am Boden.

00:20:25: Ansonsten sollten die rumspringen, rumspielen in die Hocke gehen.

00:20:29: Auf dem Boden sitzen, rumtollen und so weiter.

00:20:32: aber ich weiß nicht ob sich das mittlerweile geändert hat.

00:20:35: unsere Kinder sind schon lange nicht mehr in der Schule.

00:20:38: bei diesem Kinderladen heute aussieht.

00:20:40: Aber ich denke da gibt es immer noch das Missverständnis Jetzt setz dich mal brav hin Und sei mal still und bewege dich nicht.

00:20:49: Es ist immer in Kindergruppen natürlich einfacher ja wenn da zwanzig Kinder rumtollen Das ist Chaos.

00:20:55: Wenn zwanzig Kinder still sitzen, auch wenn sie ihn ganz schlecht tut.

00:20:59: Dann ist halt eine georte Situation und das Personal was es beaufsichtigt die haben dann natürlich ein bisschen leichter.

00:21:07: Es

00:21:07: ist die Frage, weil Kinder sind dadurch auch unterfordert und so weiter.

00:21:10: Und wenn man sie ließe sich entwickeln, je nachdem wo Sie stünden dann könnte es sein das ist ja viel einfacher für das Personal würde also für die Erzieherinnen.

00:21:22: Aber das ist ein ganz anderes Thema.

00:21:24: Es beginnt auf jeden Fall schon im Kindergarten geht über die Schule weiter und man trainiert es wunderbar ein des eifige Sitzen.

00:21:33: Dann gehts in den Beruf weiter?

00:21:39: Die häufigste Haltung in den Büroetagen.

00:21:43: Das ist das Sitzen am Computer, beim Schreiben und bei Konferenzen.

00:21:49: Und da hört es ja nicht auf!

00:21:50: Das muss man eigentlich nur mal klar machen, weil im Bus sitzt man auch, im Flugzeug sitzt man, im Theater sitzt man... Im Kino wird gesessen.

00:21:59: Und der Couch abends, im Auto wird gesetzt.

00:22:02: Aus dem Fahrrad?

00:22:03: Sogar aus dem Fahrrat!

00:22:04: Okay da ist noch ein bisschen Bewegung drin aber auch Grundzüge des Sitzens sind da drin und das vergessen die meisten.

00:22:12: Die meisten schlafen sitzend.

00:22:14: ich frage erst mal die Zuhörerinnen und Zuhöre wie schläfst du?

00:22:20: Ich weiß es aus Vorträgen.

00:22:22: Achtzig bis neunzig Prozent sagen ich schlafe in der Seitenlage.

00:22:26: klar Weil wenn ich den ganzen Tag sitze, dann will ich auch im Schlaf und in dem Bett weiter sitzen.

00:22:31: Weil der Körper sich daran gewöhnt hat.

00:22:33: Da fühle ich mich dann gut!

00:22:35: Und in der Seitenlage ziehe ich die Knie an entweder eins oder beide... ...und dadurch wird die Seitenlage im ersten Moment angenehmer als wenn ich mich auf eine Rückenkradestrecke.

00:22:45: Weil da würde das was kurz geworden ist langgezogen.. ..und es fühlt sich momentlang, hier soll ich ihn sagen unangenehme an dass man wieder in seine kuschel embryo-haltung geht.

00:22:55: Ja, wir wollen gerade sagen aber es ist doch eigentlich die embryo Haltung das sagen ja auch ganz viele Leute.

00:23:01: was soll denn schlecht sein an der Seidenlage wenn wir uns in die typische embryonale Haltung

00:23:08: wieder

00:23:10: einbringen?

00:23:11: wie wäre so gewohnt waren als wäre so schön

00:23:16: Die Erklärung, mal ganz pragmatisch.

00:23:18: Stell dir mal vor, unsere beiden Söhne wären in gestreckter Position bei dir im Bauch gewesen.

00:23:24: Das wäre gar nicht gegangen.

00:23:26: Ja?

00:23:26: Das heißt natürlich sind die gekrümmt aber doch nicht neunzig Jahre sondern neun Monate.

00:23:32: und dann hört es auf!

00:23:34: In dem Moment wo sie rauskommen aus den Müttern ist neue Welt, neue Erfahrung, neue Körperhaltung.

00:23:43: Aufrecht.

00:23:44: irgendwann Sehen Sie dann aufreicht?

00:23:46: Ja,

00:23:47: aber erst mal liegen jetzt.

00:23:49: Und die liegen auf dem Rücken und auf einem Bauch.

00:23:52: Ich habe selten Babys in der Seitenlage gesehen.

00:23:56: Stimmt!

00:23:57: Wenn man sich so überlegt, fällt mir auch eben gerade beim Sprechen auf.

00:24:02: Also Kinder schlafen auf den Bauch...

00:24:04: Unheimlich

00:24:06: gerne aufm Rücken.

00:24:06: ...und haben vielleicht einen Daumen noch im Mund.

00:24:08: Kann man sich darüber gut oder schlecht, egal wo wir uns raushalten.

00:24:14: Auf jeden Fall, ich habe diese typische Kinderhaltung Bauchlagekopf zur Seite gedreht.

00:24:19: Auf dem Bauch oder auch auf dem Rücken und die liegen so stundenlang und fühlen sich gut.

00:24:24: Also soweit zur Frage warum die Emperor-Haltung aus der Mutterleib nicht ein ganzes Leben da reingenommen werden sollte?

00:24:32: Und selbst das wäre ja nicht schlimm!

00:24:34: Ja angenommen... Ich habe eine psychisch ganz schwere Situation und fühle mich bedroht und sehne mich nach der Mutterliebe.

00:24:43: Vielleicht liege ich da mal eine Stunde in der Position, bis sozusagen dieses schlechte psychische Gefühl vorbei ist.

00:24:50: Aber dann geht es wieder darum sich lang zu machen und wieder am Leben teilzugehen.

00:24:53: Wieder

00:24:54: aufzurichten?

00:24:56: Zum Beispiel das mit dem Aufrichten.

00:24:57: also wenn ich an die Menschen denke, die am Rollator gehen oder sich die Hilfe des Rollators bedienen Das ist ja schon schwierig mit dem Aufrichten.

00:25:08: Also ich denke, das hat bestimmt auch was mit ihrer Gesamtkonstitution zu tun, auch mit der inneren Haltung...

00:25:15: Lass uns das weiter ausführen!

00:25:17: Weil wir haben jetzt die ganzen Verkürzungen beschrieben.

00:25:20: Jetzt kommt's Resultat und natürlich hat es Resultate auf etwas mit der Inneren Haltung, der Mentalenhaltung zu tun.

00:25:29: Wir hatten gesagt, dass alles verkürzt und die Folge daraus ist dass wenn Menschen, die immer älter werden und über mehr unter diesen Verkürzungen leiden, immer mehr nach vorne gezogen werden.

00:25:41: Immer kleinere Tippelschritte machen, immer weniger sicher in den Fußgelenken sind eine schlechte Haltung bekommen von der Körpergröße immer weiter runden und sich verkleinern.

00:25:58: Nackenprobleme haben ohne Ende und dauernd das Gefühl haben sie könnten sich nicht mehr aufrichten.

00:26:05: Und jetzt, überleg bitte du als Zuhörerin oder Zuhöre wie sind die Leute am Rolator?

00:26:13: Genauso!

00:26:14: Die machen kleine Tippelschritte weil die hüftbeugende Muskulatur und die Faszien so kurz geworden sind dass da keine Schrittlänge mehr entsteht.

00:26:23: Denn Schrittlenge ist ja Maßstab für die Lebenserwartung.

00:26:28: Da

00:26:28: gibt es auch wirklich ganz klare Studien dazu, je kürzer die Schritte, desto kürzert das Leben... Das

00:26:36: ist ja klar!

00:26:37: Weil in dem Moment wo das alles zu eng ist?

00:26:39: Ja ich denke auch noch also du bist jetzt gerade so von der äußeren Sichtweise Ich denke daran was passiert denn eigentlich auch innerlich mit den inneren Organe.

00:26:51: Die Lunge

00:26:52: Lunge, alle in der Organe wird immer weniger platt gemacht.

00:26:56: Das Herz gedrückt

00:26:57: die ganze Verdauungstrakt.

00:27:01: Es ist alles

00:27:02: zusammengedrückt und vor allen Dingen das Zwerchfell was ja einen großen Hub haben sollte.

00:27:10: und du weißt von der Praxis ja Du hast ja immer gesagt Die ganzen Patienten über sechzig Die haben eine Sauerstoffversorgung, die ist ganz, ganz miserabel.

00:27:20: Da hat sie eine Sauerstofftherapie angeboten für diese Leute, weil es mit dem Alter immer schlechter wird und mit einer der Gründe ist mit Sicherheit das Zwerchfell was ja ein Hub hat.

00:27:30: Also ich erkläre das Wort Hub für diejenigen, die nicht gucken, die nur hören also der Zwerichfell stellt's euch vor wie ein kleiner Berg und die Oberfläche des Berges ist das Zwerkfell Und wenn wir einatmen, dann sinkt der Berg in sich zusammen.

00:27:47: Wenn wir ausatmen geht er wieder nach oben und diese Spitze des Berges, die ganze Höhe des Bergs verglichen mit der Tiefe Das ist der Hub der Atmung.

00:28:00: Und je mehr ich den Hub habe, umso mehr Volumen an Sauerstoff und Anluft wird eingeatmet und auch ausgeatmet – das ist so wichtig für die Entgiftung!

00:28:12: Das nimmt immer mehr ab,

00:28:13: d.h.,

00:28:13: die Sauerstover sorgen wird immer geringer, ganz schlecht... Und wir entgiften gar nicht mehr richtig, weil die Lunge ist ja eines der Hauptentgiftungsorgane und auch eins der Hauptentsäurungsorganen, die wir im Körper haben.

00:28:26: Ja aber ich wollte gerade schnell noch mal ein bisschen was korrigieren.

00:28:29: du hast gesagt, ich hätte erzählt alle Patienten ab sechzig hätten eine schlechte Sauerstoffversorgung.

00:28:34: Das sind meine Alle!

00:28:35: Das ist deine Alle das ist Roland ja?

00:28:38: Das ist natürlich nicht der Fall sondern es gab natürlich mit zunehmendem Alter, zunehrend Menschen die eine schlechtere Versorgung mit Sauerstoff hatten, eben aufgrund dessen was wir gerade erzählt haben.

00:28:52: Und weil viele Menschen gedacht haben es sei normal und dann haben sie sich einfach in ihr Schicksal ergeben.

00:28:59: und da wurde es auch immer normaler und normaler für Sie.

00:29:02: Es ist ja... das hört ja nicht auf dieser Zustand.

00:29:05: Dieser Zustand wenn er einmal angefangen hat wird der immer schlimmer.

00:29:10: Das ist ein Negativspirat die sich immer weiter im Körper ausbreitet ist es halt dann soweit, dass die Beine so schwach und unsicher geworden sind.

00:29:20: Weil sie entsprechend nicht mehr trainiert werden weil da immer mehr Verkürzung ist, weil der immer mehr Stillstand ist.

00:29:25: Weil die ganzen Zellen abbauen, weil die Faszien nicht mehr flexibel sind, immer brüchiger werden, immer weniger nachgebefreutig sind Die Muskeln selbst auch immer weniger Arbeits Arbeits will ich.

00:29:41: Arbeitswillig sind, keine Leistung mehr haben.

00:29:44: und dann kommt natürlich die Unsicherheit Ich will nicht fallen weil wenn ich falle kann ich gar nicht mehr aufstehen.

00:29:50: Das ist auch nochmal ein Thema was wir extra machen sollten.

00:29:53: ja Und dann kommt der rettende Rolator Der rettete Rolate und wir hatten ja gesagt wie laufen Leute dran mit kleinen Tippelschritten nach vorne gebeugt Die stützen sich auf sind in einer ganz schlechten Haltung mit überstrecktem Nacken, rundem Rücken.

00:30:12: Und das ist dann das Bild was wir sehen und das ist eine Konsequenz aus jahrzehntelangem Training.

00:30:19: vielleicht noch kurz ein Wort dazu?

00:30:22: Wir trainieren halt ununterbrochen!

00:30:25: Das ist den wenigsten Menschen klar.

00:30:27: Wir trainierend vierundzwanzig Stunden am Tag.

00:30:30: Wie heißt es so schön?

00:30:40: Ja, wir trainieren praktisch ununterbrochen.

00:30:43: Wir trainieren im Schlaf über die Halte und die wir einnehmen.

00:30:46: Wir trainingen beim Sitzen.

00:30:48: Training heißt, dass wir Bewegungen machen irgendwas.

00:30:50: Training heisst, wenn ihr mein Zustand ein, an den der Körper sich gewöhnt.

00:30:55: Je länger wir Zustände einnehmen gleichlassen umso mehr gewöhnen sich der Körper dran ja?

00:31:03: Und ich würde fast behaupten Egal wie die Genetik ist, egal wie sie ist.

00:31:11: Das ist nicht unbedingt nötig was da passiert.

00:31:15: Okay, aber wenn

00:31:16: wir machen können wir gleich nur dann

00:31:18: sprechen.

00:31:19: Da bin ich überhaupt nicht sondern Ich frag mich natürlich da sind wahrscheinlich jetzt schon einige Zuhörer die möglicherweise einen Rollator haben und denen wird es jetzt ganz schlecht, wenn sie uns zuhören.

00:31:32: Hoffentlich

00:31:33: haben Sie noch nicht abgeschaltet weil Sie denken meine Güte was erzählen die beiden?

00:31:39: Die machen das ja alles ganz negativ usw.

00:31:43: Deswegen denke ich ist es absolut an der Zeit, wenn ich ein Rollator habe.

00:31:51: Habe

00:31:52: ich denn auch die Möglichkeit...

00:31:53: Moment!

00:31:53: Moment!

00:31:54: Also ich sage euch jetzt Wer schon ein Rollator hat oder kurz davor ist, wir zeigen euch ganz klare Möglichkeiten.

00:32:03: Die eine große Chance bieten den Rollator wenn er es schon vorhanden ist wegzulassen oder gar nicht erst zu bekommen – ganz klar!

00:32:12: Ganz harte, klare, sichere Aussage und es gibt wenig Fälle wo da nichts zu machen ist ob vorbeugend oder wenn es schon passiert ist.

00:32:25: Also das klären wir alles jetzt auf, deswegen bleibt unbedingt dran.

00:32:28: Wir wollten erstmal jetzt halt klar machen wie das ganze Problem was so schlimm ist für die Menschen, wie es entsteht weil man muss ja erst mal die Ursache kennen um entsprechend dagegen vorzugehen.

00:32:42: Es bringt dann nicht jetzt irgendwas zu machen und es mir klar ist was da eigentlich im Körper passiert.

00:32:46: Das ist ja eh so eine Vorgehensweise die ich nie verstanden habe Weil ich bin ja der alte Maschinenbauer der aus dem Maschinbau kommt.

00:32:53: Und wenn es Maschinen bei einem Problem gibt, angenommen – das ist immer so mal ein Paradebeispiel.

00:33:00: Es gibt einen Motor der vibriert und dieser Motor ist in einem Stahlgestell.

00:33:06: Ja?

00:33:07: Der vibrierte und der Stahl gestell, da ist er drin und das hält dem Stand.

00:33:14: So!

00:33:15: Beim Laufen gibt's jetzt ein Riss im Stahl Gestell weil der Motor vibrieren wird.

00:33:22: Da geht mir nicht hin, schweißt den Riss wieder zu und macht weiter als wäre nichts passiert.

00:33:27: Das ist Symptombehandlung!

00:33:29: Sondern man berechnet was ist denn mit den Schweißnähten?

00:33:33: Was ist denn hier mit dem Durchmesser des Stahls lang der überhaupt bei dieser Vibration?

00:33:37: Und dann merkt man oh da hätte ich noch eine Strebe einbauen müssen weil dieser Käfig in dem das saß der war zu schwach und Dann wird repariert wird wird aufgestockt sozusagen und dann geht es weiter und genauso Und die Medizin arbeitet nicht so.

00:33:53: Das ist das Problem!

00:33:54: Da wird ein Rollator verschrieben, weil die Menschen können nicht mehr laufen.

00:33:59: Die Menschen sind fallgefährdet und anders können sie sich nicht mehr bewegen... ...und da wird halt gesagt okay jetzt brauchen wir einen Rollator.

00:34:09: Ich muss es so sagen Null Komma Null Ursachen Bekämpfung.

00:34:14: Ja?

00:34:14: Das ist einfach nur Aha, da ist ein Zustand Und jetzt akzeptiere ich den, ohne zu wissen wie das zustande kommt.

00:34:22: Die graue Theorie hatten wir gesagt ist Das ist halt normal.

00:34:26: Ich kann sowieso nichts machen.

00:34:29: Aber wenn wir jetzt die Ursache praktisch gefunden haben Wie sich diese Entwicklung vollzieht Jetzt kommen wir mal zur Lösung.

00:34:39: Jetzt drehen wir mal das ganze negative rum und überlegen Was müssen wir denn tun?

00:34:44: um dem Körper den Rollator zu ersparen, fangen wir damit erst mal an.

00:34:49: Also wie kann man sich darauf vorbereiten dass man möglichst niemals als Ziel ein Rollator braucht?

00:34:57: Ganz einfach ihr müsst nur das was wir gerade beschrieben haben was die Ursache ist für den Rollatoren frühzeitig angehen.

00:35:08: je früher desto besser am besten schon mit dreißig weil da fängt der Abbau schon an Aber alles spätestens dann, wenn die Beine unsicher werden.

00:35:18: Und ich zeige es mal auf.

00:35:21: Wir sagen nach Renault auch genau wie du vorgehen musst um deine entsprechenden Übungen zu finden und dementsprechend Vorgehensweisen.

00:35:29: Also all das was wir beschrieben haben Was im Sitzen verkürzt muss immer wieder gedehnt werden und die gute Botschaft ist Wir können zwölf Stunden sitzen am Tag Ausgleichen durch wenige Minuten der Aufdehnung.

00:35:45: Das wissen wir mittlerweile und das ist toll, weil es könnte ja auch sein dass wenn man zehn Stunden sitzt, man zehn stunden gegentrainieren muss damit es wieder ausgeglichen ist.

00:35:55: nicht der Fall!

00:35:57: Sitz zehn Stunden um den dich fünf Minuten auf dann ist das wieder bereinigt und du kannst es sogar nicht nur nullen sondern weiter in den positiven Bereich arbeiten.

00:36:08: Das heißt kommen wir nachher noch wie das genau geht.

00:36:11: aber Das, was zu kurz ist.

00:36:14: Die Faszien, die Muskeln und die eingeschränkte Zellfunktion.

00:36:19: All das muss wieder normalisiert werden!

00:36:22: Und das machen wir indem wir Punkt Nummer eins dass was so kurz geworden ist aufdehnen gleich in der gleichen Übung kräftigen weil die Kraft lässt auch über mehr nach und dann gibt es eine Kräftigungsphase wo richtig kräftig und da gibt es eine Phase, in der schneller gegengespannt wird.

00:36:46: Dann nutzen wir einen Blutpumpen-Effekt und dann wird das ganze Gewebe was minder bewegt war und deswegen im Stoffwechsel ganz unten wieder mit dem Stofffechsel versorgt?

00:36:58: Na gut!

00:36:58: Was für die Zelle passiert haben wir vorhin schon beschrieben Die Metholierung wird wieder aufgelöst, die Stoppschilder werden weggenommen.

00:37:05: Die Gene können wieder gelesen werden und die DNA kann wieder ausgelesen werden.

00:37:09: Die Mitochondrien können wieder entstehen und neu aufblühen also das was negativ sich entwickelt.

00:37:17: Das drehen wir geradezu rum!

00:37:19: Und es zauberhafte ist... Wir brauchen im Grunde genommen von der Biomechanik her nur die entsprechenden korrekten Übungen.

00:37:27: dafür Was du da machen solltest, kommen wir gleich noch drauf.

00:37:31: Wir brauchen eigentlich nur diese Übung und dann haben wir diesen Bereich praktisch erfüllt.

00:37:38: Zur Ernährung bitte!

00:37:40: Da bist Du die Spezialistin.

00:37:43: Gut bei der Ernährungen geht es einfach immer darum dass wir uns das einverleiben was wir brauchen, was dem Körper gut tut, was den Stoffwechsel guttut, Und ich will es hier nur ganz kurz zusammenfassen.

00:37:59: Es geht darum, dass wir eine vollwertige pflanzenbasierte Ernährungsweise uns angewöhnen können sollten weil das ist genau das was der Körper braucht um genügend zu haben, sich zu reparieren und alles Mögliche was in Richtung chronische Entzündung, stille Entzünden tendiert.

00:38:28: Dass man das durch eine gesunde Ernährung einfach vermeidet.

00:38:33: und weil ich jetzt schon höre dass es irgendwelche Menschen sagen ja was ist dann mit dem Eiweiß.

00:38:38: macht euch keine Sorgen Peter ist total vegan.

00:38:41: seit wieviel Jahren jetzt?

00:38:43: Ewig, im Zwischentrenner aber, ne sind fünfund dreißig, aber ich habe zwischendrin auch nochmal Fisch gegessen und auch noch mal ein bisschen Milchprodukte.

00:38:53: Das ist einfach eine lange Zeit, da ist es normal aber... Es ist schon so dass ich die meiste Zeit tatsächlich nur vollwärtig Pflanzig vergessen habe.

00:39:03: Und ich

00:39:03: hab das zu ninety-fünf Prozent gemacht!

00:39:05: Man muss halt, das ist schon klar um dieses Argument gleich praktisch zum Beantworten, man muss halt schon darauf achten, dass man genügend Eiweiße zu sich nimmt.

00:39:15: Aber die pflanzlichen Eiweiße sind super, super geeignet und ein bisschen was dazu als Ergänzung.

00:39:23: Je nachdem wie du das möchtest als Zuhörende oder Zuhöhre kann man ja immer machen aber prinzipiell die große Heilkraft der Pflanzliche Nahrung.

00:39:31: Das ist wirklich nützlich!

00:39:33: Aber ich sage gleich dazu dass es eine Art freiwillige Geschichte.

00:39:38: dann fällt der Umkehrprozess.

00:39:40: diese umkehrentwicklung wieder ins positive rein fällt leichter.

00:39:44: Du kannst aber genauso weiter essen, wie du gegessen hast.

00:39:48: Du wirst es aufgrund der Biomechanik trotzdem hinbekommen.

00:39:51: Es fällt ein bisschen schwerer weil die Gewebe nicht so schnell sich regenerieren, weil sie eher Widerstand leisten und so weiter.

00:39:59: also ist schon eine große Hilfe.

00:40:01: Aber es geht auch ohne und vielleicht lässt er dich ja dadurch motivieren dass du merkst oh ich komme aus dir Situation raus.

00:40:07: Und was haben Sie gesagt?

00:40:09: Sie haben auch etwas von der Ernährung gesagt.

00:40:10: Du guckst ja ein paar Videos von der Petra an, dann versuchst du das vielleicht dazu zu machen ganz freiwillig und ganz easy.

00:40:17: Ja!

00:40:18: Und auf diese Art und Weise ist es möglich die ganze Negativentwicklung, die da stattgefunden hat komplett rumzudrehen... ...und wenn jetzt gefragt wird wie lange dauert das denn, dann sage ich Wenn du die richtigen Übungen machst, dann merkst du es schon nach wenigen Tagen.

00:40:39: Schon am ersten Tag mit der ersten Übung, ich kenne es von hunderten Patienten ja, die auch chronisch Rückenschmerzen in zwanzig Jahre hatten.

00:40:47: Die gehen einmal an eine Übung rein und werden einmal behandelt was es bedeutet, erklär mal gleich noch.

00:40:52: Und dann sagen sie schon wie kann das sein?

00:40:55: Sie haben da nur ein bisschen... Ich habe mich da nur etwas gedänt jetzt und schon fühlt sich das ganz anders an!

00:40:59: Also lass dich überraschen Wenn du diese Übungen machst oder wenn du dich therapieren lässt, wie schnell das gehen kann.

00:41:06: Natürlich ist es, wenn das so was über sechszig Jahre entstanden ist bis es wieder voll in Funktionen ist.

00:41:13: Das dauert Wochen und Monate aber es geht!

00:41:16: Und Petra?

00:41:18: Wie lange geht's?

00:41:20: Gibt es die Altersbeschränkung?

00:41:21: Es gibt dabei keine Alters-Beschränkung weil Muskulatur lässt sich trainieren bis zu unserem letzten Tag.

00:41:31: Ich ergänze das mal nicht nur die Muskeln, auch die Faszien und auch die Zellen.

00:41:36: Der ganze Körper ist so lange trainierbar wie wir auf dieser Welt sind.

00:41:42: Und dass sich Geschwindigkeit im höheren Alter immer mehr abnimmt und weniger wird gerade auch wenn eine schlechte Ernährung eine ungeeignete Ernährungen dazu kommt wo auch viele Entgiftungsmechanismen und sowas nicht mehr so gut laufen können dann ist es wahrscheinlich ein längerer Weg, ein sehrer Weg aber Man kann die Situation umdrehen.

00:42:04: Wir haben ja gesagt, wir erzählen euch jetzt erstmal was ihr machen könnt damit ihr gar keinen Rollator braucht.

00:42:13: Es stellt sich natürlich auch die Frage, was passiert denn?

00:42:19: Ich habe schon drei Jahre einen Rollator oder sogar länger und ich kann gar nicht mehr ohne und er erzählt hier diese ganzen Sachen Panik, was ich mir da alles an tue.

00:42:34: Habe ich überhaupt auch noch eine Chance wenn ich ein Rollator schon habe davon wirklich wirklich wegzukommen?

00:42:43: Ja klar und das ist jetzt ne total gute Botschaft!

00:42:47: Ne Total Gute Botschaft.

00:42:49: Wenn du schon einen Rollator hast Und meinst Du kannst gar nicht mehr ohne auskommen Dann erklären wir dir wie du den Rolator als Trainingsgerät benutzen kannst, um ihn loszuwerden.

00:43:01: Das klingt erstmal komisch aber das geht!

00:43:05: Warum wollen wir es machen?

00:43:06: Vielleicht erst mal die vorbeugenden Übungen weil sie helfen ja auch beim Rollator.

00:43:09: und dann was man...das Rollatortraining selbst ist schon ein Schmankerl würde ich jetzt mal sagen.

00:43:15: Das heben uns bis zum Schluss auf.

00:43:18: Also du merkst jetzt es geht in Richtung Rollator.

00:43:22: Du hast vielleicht schon einen da stehen.

00:43:24: Du willst über dich benutzen, es geht auch noch ohne!

00:43:27: Jetzt lasse ich kurz auf dieses Gedankenexperiment ein.

00:43:32: Überleg dir... Wir hatten gesagt du wirst immer mehr nach vorne gebeugt im Hüftgelenk, im Bereich des Rückens, über streckter Nacken.

00:43:44: Immer weiter gehts nach vorn.

00:43:45: So was ist die wichtigste Übung?

00:43:48: Die wichtigste übung ist nach hinten zu gehen.

00:43:52: Das heißt,

00:43:53: das weiß ich auch

00:43:55: ganz genau.

00:43:55: Ich erkläre kurz wie es an der Wand geht.

00:43:58: Du stellst dich vor eine Wand.

00:44:00: Du kannst jetzt ruhig mitmachen wenn du es mal versuchen willst.

00:44:03: Stell dich an einer Wand und nimm etwa auf Schulterhöhe bisschen über Schulterbreite die Hände gegen die Wand damit du sicher und stabil stehst.

00:44:12: Und du hast ungefähr einen Abstand von fünfzig Zentimetern dreißig Zentimeter.

00:44:16: sowas zur Wand.

00:44:18: Jetzt guckst du mal an dir runter auf deinen Becken.

00:44:22: Und vielleicht hast du auch ein Gefühl für dein Hohlkreuz, weil oft ist das mit Hohl Kreuz verbunden.

00:44:28: Jetzt kannst Du es musst nicht!

00:44:30: Aber probier mal Dein Becken was ein bisschen nach vorne fällt gerade zu richten.

00:44:38: Ja?

00:44:38: Das bedeutet wir kommen es von so einem Enten hindern in eine gerade untere Wirbelsäule.

00:44:45: Probier das mal anzusteuern und vielleicht sagst Du jetzt, oh schaff ich nicht dann bleibt trotzdem so stehen da machen wir's ohne geht auch Ja, also mit oder ohne.

00:44:55: Jetzt schiebst du deine Leisten nach vorne Richtung Wand und gehst bei dem oberen Rumpf zurück und nimmst den Kopf mit.

00:45:06: Und dann merkst du ziemlich schnell das es im Rücken zieht, dass es in der Hüfte zieht ,dass es in die Leiste zieht.

00:45:13: Das ist individuell ein bisschen verschieden je nachdem wie die Verkürzungen, wie die Anspannung sind.

00:45:18: aber du merkst sie zieht und es bleibt so stehen, wenn's zieht.

00:45:23: Und jetzt ganz wichtig zu verstehen musst du das Ziehen einstellen wie eine Stellschraube.

00:45:32: über diese Stellschnaube hast du jederzeit Kontrolle.

00:45:37: Jetzt stell dir vor Du hast vielleicht schon mal die Skala bei einem Therapeuten Die Schmerzskala Wenn du auch Rückenschmerzen hast oder Kinschmerzen geschoben die geht ja von null bis zehn und zehn heißt in ganz schlimmer Schmerzen und nun merkst du gar nichts.

00:45:54: Und wenn du jetzt dir vorstellst, würdest dieses Skala schieben dann gleich mal diese Spannung die du empfindest ab mit dieser Skala.

00:46:02: vielleicht merkst ihr dies auf drei vier oder so zieht ein bisschen ja?

00:46:06: Und jetzt Achtung ganz langsam machst Du mehr Dehnungen nach hinten und gehst mit dem oberen Rumpf zurück und schieb sie leicht immer ein Stückchen weiter nach vorne.

00:46:16: Du bewegst dich langsam um.

00:46:18: sehr kontrolliert Kann überhaupt nichts passieren.

00:46:21: Du bewegst dich viel zu langsam, als dass da irgendwas jetzt anbrennen könnte.

00:46:25: und jetzt achtest du nur noch drauf das je mehr du in diese rückwärtige Dehnung gehst.

00:46:32: ja also nochmal was das ist.

00:46:34: der obere Rumpf geht immer weiter zurück Und die Leiste gehen nach vorne.

00:46:39: dann machst du so ein Bogen nach hinten immer mehr und Ob er schon stärker ist oder schwächer darauf kommt es überhaupt nicht an.

00:46:46: Es kommen nur drauf an.

00:46:48: Was fühlst du?

00:46:49: Da, wo es zieht.

00:46:51: Und nochmal... Es kann in der Leiste ziehen, in den Hüftgelenken vielleicht ein bisschen am Oberschenkel und im Rücken kannst ziehen.

00:46:58: Genau da, wo diese Muskeln verkürzt sind, da kannst du ziehen!

00:47:01: Wenn's zieht, dann weißt Du jetzt befreie ich mich von dem was mich in den Rollator reingebracht hat.

00:47:09: Ich denke du musst unbedingt noch mal sagen wenn Menschen das erste Mal tatsächlich machen Diese Rückbeugung oder Rückbäuge Der Bauch anfangen kann zu zittern, also die Bauchmuskeln.

00:47:22: Stimmt, habe ich völlig vergessen dann wieder hinweilen?

00:47:24: Das ist so wichtig!

00:47:25: Ja der Bauch da kannst du auch ziehen.

00:47:27: Habe ich völlig vergesst jetzt und wenn es zittert das ist überhaupt nichts Schlimmes Dann beschränkt das Zittern so dass es gerade noch sich gut anfühlt aber... Wir aushalten.

00:47:37: Ja genau das Zittern ist immer dann Wenn die Muskeln ihre Grenze kommen wenn sie was machen weil sie nicht mehr gewohnt sind.

00:47:44: Und genau deswegen ist Zittern ein gutes Anzeichen dafür, dass du in einer guten Intensität bist.

00:47:50: Es geht nicht darum das Zitter zu vermeiden es geht eher darum das zittern nicht zu übertreiben.

00:47:56: aber so gleiches zittern ist genau richtig.

00:47:59: es wunderbar So und du atmest in dieser ganzen zeit und dann merkst du wenn du da drin stehst.

00:48:07: wir sind jetzt schon zwei drei minuten ja vielleicht bist du auch zwischendurch rausgegangen.

00:48:12: Dann geh halt wieder rein Wenn du das zwei Minuten machst jeden Tag, allein dass wenn du jetzt raus gehst.

00:48:19: Wenn du drin was gehst mal raus wollte.

00:48:21: ich miss nach vorne schwenke dir einmal ein bisschen gleich mal aus und fühl mal rein.

00:48:26: Mache man paar Schritte.

00:48:27: vor allen Dingen es kann sein dass du schon merkst direkt wow!

00:48:32: Ich fühle mich irgendwie aufrechter.

00:48:34: Ich fühl mich irgendwie nicht mehr so schwach in den Beinen.

00:48:38: Ich habe das Gefühl ich hab mir Beweglichkeit im Schritt ich bin nicht mehr eingeschränkt.

00:48:43: All das kannst du schon fühlen.

00:48:44: und was zeigt das?

00:48:46: Dass wir genau an den Ursachen, die wir vorher analysiert haben, gearbeitet haben.

00:48:51: So!

00:48:52: Und jetzt... Das ist jetzt die wichtigste Übung um die restlichen Übungen.

00:48:56: Gibt es verschiedene Möglichkeiten?

00:48:59: Gehe auf YouTube und such unter dem Stichwort Drückenschmerzen oder dem Stichtwort Hüftschmerzen.

00:49:06: Unter dem Stiche Wort Nackenschmerz.

00:49:08: Weil der Nacken ist ja auch mit drin in der ganzen Geschichte.

00:49:10: Such dir entsprechenden Videos Und mach die und probier die.

00:49:14: Und schau, welche dir am meisten helfen!

00:49:17: Oder geh zu uns in die App und probiere die mal aus.

00:49:20: Die kann man auch täglich kündigen oder so irgendwas... ...oder monatlich auf jeden Fall.

00:49:24: Geht einmal rein.

00:49:25: Die ist sowieso sehr günstig.

00:49:28: Kostet überhaupt nicht viel Geld dafür was ihr alles bietet.

00:49:32: Da findest du das.

00:49:33: der Unterschied zu YouTube.

00:49:35: Die Übung sortiert nach Schmerzbereichen und Nachanwendung Über.

00:49:40: darüber hinaus findest du da auch jeden Morgenübungen von acht Minuten, wo du den ganzen Körper von oben bis unten dauernd ein bisschen fitter machst.

00:49:49: Und das Ziel derjenigen die da trainieren diese acht Minuten morgens immer ist hier älter.

00:49:55: wir werden desto schmerzfreier und beweglicher wollen wir sein.

00:49:59: ja Das kurz zur App.

00:50:01: probiert ihr aus oder Du gehst zu einem unserer Therapeutinnen oder Therapeuten.

00:50:07: Was machen die?

00:50:08: Die drücken bei dir ein paar Punkte.

00:50:11: Und das sind Punkte, wo du erst mal gar nicht nachvollziehen kannst was da passiert?

00:50:15: Die führen aber dazu dass das was die Übungen immer mehr an Entspannung erreichen, dass du das innerhalb der ersten Behandlung praktisch rein programmiert bekommst.

00:50:27: Weil diese Punkte gehen wir davon aus sind dazu in der Lage das Gehirn zu veranlassen die Muskelspannungen zu normalisieren und es bedeutet du musst nicht erst ein paar Tage üben, bevor du einen Effekt merkst.

00:50:41: Sondern direkt nach der ersten Behandlung bist du in einer anderen Welt der Wahrnehmung versetzt und die Schmerzen sind in den meisten Fällen auf null bis dreißig zurück.

00:50:51: oder die Spannungen ja?

00:50:53: Und dann so motiviert zeigt dir da vor die Übung nochmal speziell für dich und du machst sie dann zu Hause.

00:51:01: Ja das waren die beiden Möglichkeiten die drei Möglichkeiten die wir haben für diejenigen, die kurz davor sind.

00:51:10: Und jetzt warten wahrscheinlich alle darauf.

00:51:12: wie sieht das Training am Rolador aus?

00:51:14: Trainingsgerät Rollato.

00:51:16: Ja.

00:51:17: Roland, jetzt aber mal los!

00:51:19: Ja

00:51:19: es ist... Also hier kann ja Gott sei Dank jeder abschalten weil ich habe da ja die Story erzählt neulich wieder, gell?

00:51:27: Ich erzähle dir immer schon ein paar Mal basiert.

00:51:30: Ich laufe wann immer ich Zeit habe möglichst regelmäßig dreimal die Woche und teilweise auch bei uns in Maatumburg wenn durch den Park und Bad Homburg, Kurstadt.

00:51:41: Das trifft bei dem Park jede Menge Rollatoren mit den Leuten dran die sie benutzen.

00:51:49: Und dann sehe ich die immer mit kleinen Tippelschritten und auch mental.

00:51:54: Ich bin klein, ich bin schwach überhaupt keine Größe mehr da.

00:51:58: ja so wird aus Menschen die vielleicht mal sehr viel zu sagen hatten, die tolle Dinge getan haben beruflich.

00:52:06: Wie auch immer werden plötzlich kleine gebeulkte Menschlein, die sich überhaupt nicht mehr so gut fühlen.

00:52:11: Das ist

00:52:11: ja nicht mehr Trauen oder Motiv sind ... irgendwie all das, was man eigentlich im Alter doch haben sollte.

00:52:19: Nämlich unglaublich tolles Gefühl, dass man schon geleistet hat.

00:52:25: Das zerbricht auch ein Stück weit damit, ne?

00:52:28: Indem man körperliche einfach so schwach wird, so gebeugt läuft, auch nach unten schaut.

00:52:37: Es gehört ja auch mit dazu und unsicher wird usw.

00:52:43: Ich meine, ihr wisst ja ich komme aus der Kampfkunst.

00:52:45: Was Peter gerade sagt erinnert mich nicht gerade dran weil wir hatten ja... ich habe ganz viele Schulen gehabt in denen ich vor allen Dingen Frauen beigebracht habe sich zu wehren gegen Übergriffe von Männern.

00:52:57: und das Wichtigste das wichtigste in der Selbstverteidigung in der Körper.

00:53:01: die Selbstverteilung ist Die Ausstrahlung Ja?

00:53:07: Diejenigen die sich an anderen Menschen vergehen wollen die suchen keine Selbstbewusst aufrecht, Sicherheit ausstrahlenden Opfer.

00:53:16: Die suchen Opfer die zusammengebeugt sind Schultern nach vorne gezogen Hochgezogen Kopf nach vorne Gebeugte unsichere Haltung.

00:53:26: Das sind die Opfer, die gesucht werden denen man die Handtasche wegreißen kann oder die man einfach nur schupsen kann weil man irgendwie nichts besseres im Kopf hat und so weiter.

00:53:36: Und deswegen Das alles kann wieder antrainiert werden.

00:53:40: Aber

00:53:40: okay, jetzt erzähl erstmal die Story weiter.

00:53:42: Die Story genau!

00:53:43: Ja ja und ich probiere es dann immer wieder weil ich mir denke ich muss was sagen Ich kann da gar nicht hingucken Und ich würde auf zu joggen und gehen paar Schritte neben dran und versuche so mit Kontakt aufzunehmen.

00:53:58: und dann sage ich Frage halt wie's geht und ja nicht so gut und hin und her.

00:54:06: Und dann sage ich, soll ich Ihnen mal was erklären?

00:54:08: Was Sie machen können um Ihre Situation zu verbessern.

00:54:12: Sind sie Arzt?

00:54:14: Dann muss ich ehrlicherweise sagen nein!

00:54:16: Ja?

00:54:19: Sind Sie... sind Sie irgendwie eine andere Therapeute?

00:54:21: Muss ich auch sagen

00:54:22: Nein?!

00:54:23: Und da ist meistens schon vorbei weil die Träume nicht zu ihnen überhaupt irgendwas zu sagen.

00:54:27: Manchmal sag ich meine Frau ist der Ärztin und gucken Sie mich an ja, die Frau oder Sie sind kein Arzt.

00:54:35: Schwierig, weil die kennen mich dann auch nicht.

00:54:37: Die wissen nicht, dass ich seit vierzig Jahren noch so Dinge spezialisiert bin und dann versuche ich das trotzdem zu erklären über die Logik aber meistens keine Chance.

00:54:47: Das zeigt auch immer wieder, wenn diese Menschen die Möglichkeit im Betracht ziehen würden dass da irgendeine Hilfe möglich sei, dann werden sie ja offen dafür.

00:54:59: Ja, aber das haben Sie auch noch nie gehört?

00:55:02: Ja!

00:55:02: Und auf den einen der kein Arzt

00:55:04: ist.

00:55:04: Aber ich meine, Roland ... Da können wir auch noch mal drüber reden, ob du überhaupt solche Leute ansprechen sollst.

00:55:12: Also wenn du mir dann die Storys wieder erzählst, dann denke ich immer bitte warum ja?

00:55:18: Ja aber dann bitte hilf ihnen, wenn sie dich fragen, aber nicht einfach

00:55:22: so.

00:55:22: Ich glaube nicht, dass ich ihnen helfen kann!

00:55:24: Ja ist schon richtig, aber ich weiß es nicht.

00:55:32: Ich antworte eigentlich nur noch, wenn man mich fragt und nicht einfach weil ich jetzt Gefühl habe.

00:55:37: Dann gehen wir essen und dann sehe ich jemanden der ist da also der trinkt dann was weiß ich eine Flasche Wein anschließend noch irgendwie ein Krabber oder wie dieses Zeug dann heißt und hat schon vorher gegessen irgendwie ne große große Platte als Vorspeise mit irgendwelchen Was weiß ich, was da drauf ist?

00:55:57: Es sieht sehr fettig aus.

00:55:59: Ist irgendwie sehr fleischig.

00:56:00: Dann kommt noch das Steak und anschließend noch ein ganz großes Eis.

00:56:05: also Ich sehe es zwar aber ich würde bestimmt nicht zu demjenigen gehen würde sagen Wissen Sie wenn sie sich etwas anders ernähren würden dann hätten sie wahrscheinlich einen Längeres gesundes Leben als mit diesem Essen, das würde ich niemals machen.

00:56:24: Ja du bist auch die Profi.

00:56:26: Du bist die Profiline.

00:56:28: Die Profilin sozusagen also der Profi.

00:56:33: Ich mache es ja auch nicht mehr.

00:56:35: Das

00:56:36: wäre nett!

00:56:36: Aber

00:56:37: ich würde gerne direkt eine Übungsgruppe aufmachen.

00:56:40: Die sind ja teilweise auch gruppenmäßig unterwegs Weil die ja auch in Bad Homburg teilweise OP's bekommen, Hüft-OPs und sonst was mit neuen Gelenkenträtern.

00:56:52: Die haben ja genau das gleiche Problem weil die Hüfte ist ja deswegen kaputt gegangen, weil die Spannung zu groß war.

00:56:57: Ja aber Roland okay wir hören jetzt mal auf.

00:57:01: Was tun am

00:57:02: Rolator?

00:57:02: Du hast gesagt Rollator als Trainingsgerät.

00:57:05: Das

00:57:05: meine ich doch!

00:57:06: Was tun an Rollator meint trainieren mit Rollator?

00:57:10: also Das wäre

00:57:13: ein Gag für den Bartonburger Chorpark.

00:57:20: Es könnte der Anfang von etwas Wundervollem sein, wenn sich Gruppen zusammentun und sagen okay bei Birolator finde

00:57:29: ich richtig gut.

00:57:31: Du stehst am Rolator und das Erste ist du beobachtest dich selbst.

00:57:35: Am besten lässt man am Enkel von deinen Kindern Fotos von dir machen oder von der Freundin mir auch immer Ein Foto von der Seite.

00:57:43: Man muss dir erschrecken, in meisten Fällen wirst du erschreken weil du bist nach vorne gebeugt und der Rücken ist rund und der Nacken ist überstrecked.

00:57:51: So!

00:57:52: Und es geht ganz einfach.

00:57:53: Du machst deine Tibbelschritte nach vorne gebeugt also versuch ein bisschen größere Schritte zu machen und habt keine Angst davor dass dir das in den Rücken zieht, dass ihr das in die Hürfte zieht.

00:58:07: Die meisten denken ja ah Wenn der große Schritt wehtut, muss ich einen kleineren Schritt machen.

00:58:13: Sonst schad ich mal im Körper!

00:58:14: Das ist eine radikale Irrtum.

00:58:17: Genau das Gegenteil stimmt.

00:58:19: Du musst dich daran gewöhnen dass du beim Dehnen einen Dehnungsschmerz erzeugen musst damit überhaupt der Körper merkt du willst ihn verändern.

00:58:29: wenn du immer nur im Wohlfühlbereich dich bewegst und dehnt dann wirst du keine guten Ergebnisse bekommen.

00:58:35: daran krankt eine ganze Dehnungswelt, weil es gibt ja Millionen von Leuten die sich irgendwie dehnen und trotzdem denen sich keine Schmerzen weg.

00:58:43: Weil die Regel existiert wenn sie anfängt weh zu tun dann geht aus der Dehnung raus und das ist unsere eigentliche so ein Riesenfehler.

00:58:52: richtig ist wir waren vorher bei der Acht da bin ich wieder stehen geblieben.

00:58:57: du gehst praktisch bei dieser Schmerzskala in den Bereich der gerade noch einen Wohlfühlschmerz ist.

00:59:04: betonen liegt auf gerade noch.

00:59:07: Und das machst Du in der Übung an der Wand, habe ich vorhin vergessen zu sagen und das machst du auch beim Rollator Training.

00:59:13: Du machst also Deine Schritte bewusst so groß dass Du merkst ohh das zieht aber die Leiste rein!

00:59:20: Wenn Du weißt, dass das Ziehen in der Leiste bedeutet Du dienst das was zu kurz ist, zu stark angespannt ist nicht mehr nachgeben möchte Dann kannst Du es mit einem viel besseren Gefühl tun weil dann hast Du keine Angst mehr Dir zu schaden.

00:59:34: Du weisst nämlich Du hilfst Dir.

00:59:37: Ja, du machst ein Anti-Schmerz-Training.

00:59:40: Unten Anti vorgebeugt laufen.

00:59:45: Und du läufst einfach am Rollator und machst seinen Spaziergang und versuchst permanent deine Schritte ein bisschen zu vergrößern.

00:59:54: Das ist ein super guter Anfang!

00:59:56: Nach ein paar Tagen wirst Du auch merken, Du wirst sicherer auf den Beinen beim Laufen.

01:00:02: Dann machst immer größere Schritte und versuchst dich ein bisschen aufzurichten beim Laufen.

01:00:09: Und das wird auch gehen, weil warum bist du von übergebeugt?

01:00:13: Weil die hüftbeugende Muskulatur zu kurz ist!

01:00:16: Zu stark zieht nach vorne und deswegen beugts sich nach vorne.

01:00:20: wenn du durch den größeren Schritt am Rollator diese muskeln flexibler gemacht hast kannst du direkt aufrecht da laufen und dann fängst du an deine oberen Rücken gerade zu machen.

01:00:35: ja Stellt den Rollator vielleicht ein bisschen höher.

01:00:41: Nicht so tief, weil du musst dich ja nicht mehr so nach vorne abstützen.

01:00:44: Übertreibst nicht damit er nicht nach hinten fällt natürlich.

01:00:47: Mach Stückchen für Stückchen aber komm immer aufrechter und dann kannst du dich... Auf diese Art kannst Du immer besser mit dem Rollator laufen und wirst merken dass Du immer stabiler wirst Das verspreche ich dir, das Gefühl immer mehr kriegst.

01:01:06: Oh!

01:01:07: Vielleicht brauche ich den Rollator ja gar nicht und dann kannst du anfangen vielleicht mal nur mit einer Hand zu halten oder kurz loszulassen zwei Schritte zu gehen und dann wieder anzufassen.

01:01:19: Ja also Du musst verstehen dass dein Körper nur reagiert wenn du ihn forderst.

01:01:27: Gebetono liegt auf fordern unter acht also gerade noch wohlfühlschmerz unter dieser Skala auf der Schmerzschiebevorrichtung und dann reagiert der Körper, wenn du immer wieder in diesen Bereich kommst.

01:01:43: Es darf nicht zu wenig aber auch nicht so viel sein!

01:01:47: Ja es darf nicht so sein dass du bei jedem schritten stechenden Schmerzen hast den du nicht aushalten kannst.

01:01:52: um Gottes Willen weit davon weg.

01:01:55: das muss gerade noch ein Wulfel-Schmerz sein.

01:01:58: Ich habe jetzt eine Frage Die Menschen, die am Rolators sind überhaupt ältere Menschen.

01:02:03: Weil sie können ja auch ganz schlecht vom Stuhl aufstehen.

01:02:06: Das hat ja was mit schwacher Beinmuskulatur zu tun.

01:02:10: Ganz genau!

01:02:11: Was können die denn noch machen damit?

01:02:13: Die Beinmuskeln wieder ein bisschen stärker werden und sie auch spüren, dass sie kräftiger werden.

01:02:20: Ja?

01:02:20: Und die Unsicherheit, wenn es unsicherheit geht und die Sicherheit des Stehens, die Stabilität beim Laufen das Gefühl in den Füßen, dass es wieder kommt.

01:02:31: Das kommt schon durch die Vergrößerung der Schrittlänge weil Die Kraft, die nachlässt hat ganz viel damit zu tun.

01:02:38: Unsere Erfahrung nach dass der ganze Gesäßbereich immer verspannter war und deswegen den Nerven abgedrückt hat, die Gefäße komprimiert hat Deswegen der Blutfluss nicht mehr gut war, die Ansteuerung nicht mehr Gut war der Muskeln weil das alles immer mehr abgedruckt wurde.

01:02:57: Und durch diese ganzen Mechanismen Weil auch die Nerven bestellen ja aus Zellen Und wenn da weniger Durchfluss ist, wenn der weniger Info ist bauen diese Zellen genauso ab.

01:03:09: Was wir vorhin erklärt haben.

01:03:10: Also allein dadurch wirst du schon stabiler.

01:03:13: aber dann machst Du folgendes Wenn Du merkst ich fühl mich besser Ich laufe schon besser und so Ich lasse schon mal ein paar Schritte Den Rollarder gebe ich einen kleinen Schubs und läuft dann weiter Nicht zu weit dass Du nicht fällst Ja ist klar immer ganz vorsichtig sein Und dann bleibst Du stehen Nimmst den Rollader soweit nach vorne dass die Arme ziemlich gestreckt sind und gehst ganz leicht in den Knie, aber so das die Fersen auf dem Boden bleiben.

01:03:45: Und es kann sein, dass du

01:03:46: nur

01:03:46: zwei drei Zentimeter in die Knie gehen kannst!

01:03:49: Und dann helfst du dich da ein bisschen bis nach einer halben Minute, nach fünfzehn Sekunden wie lange auch immer wieder hoch musst.

01:03:56: Hängt.

01:03:56: dann fangen die Beine an zu zittern und du merkst, dass wieder hoch muss.

01:04:00: gar kein Problem.

01:04:01: Dann läuft's ein paar Schritte weiter.

01:04:02: Dann gehst du wieder ein bisschen runter Und über das Sehen jeden Tag geht es besser.

01:04:07: Das ist eigentlich der Anfang von der Übung für Kniebeugen, oder?

01:04:14: Ja

01:04:15: natürlich!

01:04:15: Eine Kniebäuge fängt an wenn du aus einem gestreckten Bein raus einen Zentimeter nach unten gehst.

01:04:21: Kraftsportler und Fitnessleute werden da lachen drüber ja aber die haben halt nicht mit Rollator Menschen zu tun die so eingeschränkt sind.

01:04:32: Und nimm das ernst, auch wenn du nur zwei Zentimeter mit der Hüfte runterkommst und der Körper sagt mehr geht nicht.

01:04:39: Dann sei gewiss, zwei Tage später sind es vier Zentimeter und zehn Tage später ist es dreißig Zentimeter.

01:04:45: Es geht beim Körper immer darum ihm die Reize wiederzugeben dran zu glauben mental so draufzusehen.

01:04:53: lass sich überzeugen von dem was wir erklären und dann mach einfach überlegen bringt nichts tust.

01:05:01: Ich glaube es ist ganz wichtig, dass das jetzt erstmal verstanden wird.

01:05:05: Dass diese Rollator-Mentalität die gar nicht sein muss weil es gibt so wie wir das beschrieben haben keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem Älterwerden und dem Rollator benutzen müssen.

01:05:25: Das gibt es nämlich

01:05:27: schon nicht.

01:05:27: Wir müssen gerade mal das Wort Kausal erklären ja?

01:05:29: Genau!

01:05:31: zwei Zustände, die gleichzeitig sind.

01:05:33: Gibt es auch einen Wort für?

01:05:34: ich kenne?

01:05:34: Korrelation.

01:05:35: Genau!

01:05:36: Die korrelieren.

01:05:38: Also Beispiel Es klingelt jemand an der Tür und ein Fenster was angelehnt war geht auf.

01:05:48: So das ist eine gleichzeitige Zustände.

01:05:51: Jetzt sagst du ja auch nicht Oh es klingelte an der Türe Und das hat jetzt so geführt dass das Fenster aufgeht.

01:05:58: Du weißt genau da sind zwei Sachen gleichzeitig passiert, aber sie sind eben nicht kausal.

01:06:04: Kausal heißt dass eine Ding was passiert initiiert das was beim anderen passiert.

01:06:12: So und wir hatten vorhin gesagt es gibt keine Kausalität zwischen dem Alter und dem Rolator.

01:06:21: Scheinbar schon!

01:06:23: Aber wisst ihr was das Hauptargument ist?

01:06:25: Dass es keine Klausalität gibt zwischen einem hohen Alter und ein Rolador.

01:06:30: Das Hauptargument ist, wenn es eine Kausalität gäbe, dann würde jeder Mensch mit Achtzigend Rollator haben.

01:06:38: Und das stimmt nicht!

01:06:40: Deswegen gibt's auch keine Kausality.

01:06:43: Es ist individuell verschieden.

01:06:46: Und deswegen lasst euch das auch nicht nehmen, dass ihr das jetzt verstanden habt.

01:06:50: Selbst wenn ihr ein Rollator habt... Ihr braucht ihn nicht zwangsläufig sondern ihr könnt wirklich Anfang mit diesem Rollator trainieren und zwar zu trainieren, dass er irgendwann dann nur noch in der Ecke steht oder vielleicht auch im Keller verbannt wird.

01:07:16: Das Ziel sollte sein das ihr wieder aufrecht gehen könnt und unabhängiger seid, also unabhängig seid vom Rollator.

01:07:26: Weil er schränkt euch ein und überlegt euch doch mal all das was der Rollator gemacht hat weil er euch eingeschränkt hat ist dann einfach wieder machbar.

01:07:36: Wie schön ist das denn?

01:07:38: Das ist also nicht als weiter und immer enger, immer kleiner und immer weniger sondern es geht genau wieder in die andere Richtung.

01:07:45: Wir richten uns mehr auf wir werden größer, wir werden mehr gesehen!

01:07:50: Wir sind auch während des älterwerdens.

01:07:54: oder während des altwerdens werden wir groß wider und können einfach unser Leben auch wieder leben und genießen.

01:08:03: Es geht ja ums Älterwerden, dieses

01:08:05: Podcast.

01:08:06: Und

01:08:06: auch ein Punkt gebracht wäre das älter werden ohne Rollator.

01:08:10: und wenn du den Rollator dann los bist weil du ihn dir abtrainiert hast Dann kannst du anfangen die anderen Übungen zu machen.

01:08:17: und dann war das erste Ziel Rollator Loswerden ist erledigt.

01:08:24: dann geht zum zweiten Ziel Je älder Du wirst desto beweglicher zu werden je älte derwürst Desto schmerzfreier zu sein dich immer besser zu fühlen.

01:08:35: Guck dir mal das in der App an, da trainieren ganz, ganz Tausende von vielen Menschen zusammen um dieses Ziel zu erreichen.

01:08:42: und auch da sagt bitte nicht ach der Ronan, der spinnt ja komplett.

01:08:46: wie sollen das gehen?

01:08:47: Je älter wir werden desto schmerzfreier und desto beweglicher.

01:08:51: ich schwöre dir dass geht.

01:08:53: es gibt Ausnahmen wo's nicht geht aber in den allermeisten Fällen ist ganz viel machbar.

01:08:57: du musst nur wissen wie Und weißt du was?

01:09:00: Das können wir gar nicht theoretisch klären.

01:09:02: Du kannst dich behaupten, dass eine ich kann nicht behaupt'n das andere.

01:09:05: Ich kann nur sagen, du hast gute Chancen Aber letztendlich ob's funktioniert?

01:09:09: es gibt nur eine einzige Möglichkeit Mach mit!

01:09:13: Mit uns zusammen das bei dir selbst zu beweisen und dann weiß du es und nutzt diese Chance.

01:09:19: Weil das Leben haben wir nur einmal.

01:09:21: Wir haben das Leben in diesem Körper meiner Glaubenseinstellung nach Nur einmal Und in dem Moment, wo wir es nutzen wissen wir und was kann ein schlimmeres passieren ist dass das nicht klappt.

01:09:33: Da haben wir trotzdem geübt, haben uns besser gefühlt und haben etwas getan.

01:09:39: anstatt zu sagen rein theoretisch entscheide ich jetzt geht sowieso nicht und lass allem sein lauf bin am rollator kann irgendwann nicht mehr laufen liegt irgendwann im bett.

01:09:49: ja das ist ein ende.

01:09:50: was wollen wir alle nicht.

01:09:52: genau deswegen machen wir jetzt Mit diesem Podcast erstmal Schluss, weil jetzt geht's ans Trainieren.

01:10:01: Ich hoffe wir haben euch so begeistern können dass ihr hier sofort anfangen schon mal die erste Übung macht mit dem über Strecken ansonsten auf jeden Fall im YouTube bei YouTube nachschauen.

01:10:12: sind so viele Übungen genau gegen das Rollatoren da sein vorhanden oder aber auch geht in unsere App.

01:10:25: Ja, ich wünsche euch das.

01:10:27: ihr ganz viel Lust bekommen habt zu spüren was euer Körper alles noch kann.

01:10:40: wenn du bis heute das gar nicht für möglich gehalten hast, weil es ist schon unglaublich.

01:10:45: Also ich finde ja unseren Körper wirklich faszinierend und das Wissen dass es bis ins höchste Alter bis zum letzten Tag, also wir reden gerade über Muskeln, dass Muskeln trainierbar sind.

01:11:03: Es ist doch einfach toll!

01:11:04: Beste

01:11:05: Voraussetzung damit alles gut läuft.

01:11:08: Danke schön Roland Weil du hast es wunderbar erklärt.

01:11:12: Dankeschön!

01:11:13: War super schön wieder mit dir.

01:11:15: Okay,

01:11:15: vielen Dank fürs Zuhören.

01:11:17: Gerne ein Kommentar wie ihr diese Folge gefunden habt.

01:11:20: und ja ich würde auch gerne mal... Auf

01:11:22: jeden Fall auch Fragen wenn sie möglich sind fragen zu stellen bitte fragt

01:11:25: Ja und ob wir es geschafft haben euch zu motivieren.

01:11:28: das finde ich ja ganz ganz spannend.

01:11:30: Und natürlich gerne auch ne Schöne Bewertungen bei Spotify und Apple wäre toll.

01:11:38: Und wenn ihr uns jetzt bei YouTube zugeschaut habt, dann natürlich gerne einen Kommentar unten.

01:11:46: Wir lesen die nämlich du.

01:11:48: Da bin ich schon ganz gespannt!

01:11:51: Danke für heute.

01:11:52: bis zum nächsten Mal.

01:11:53: Ciao.

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