Warum sprechen wir nicht über den Tod, obwohl es jeden betrifft?
Shownotes
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Die Einschläge kommen näher. Ein Anruf. Eine Nachricht, mit der man nicht rechnet. Und plötzlich ist das Thema da, das viele am liebsten vermeiden.
Roland und Petra sprechen genau darüber.
Es geht nicht nur um den Tod. Sondern um das, was er im Leben auslöst: Gedanken, Angst, Fragen und manchmal auch neue Perspektiven.
Warum fällt es uns so schwer, darüber zu sprechen? Was passiert, wenn man sich wirklich damit auseinandersetzt? Und kann genau das am Ende sogar etwas verändern?
Darum geht es in dieser Folge:
- warum das Thema Sterben oft verdrängt wird und warum es uns trotzdem einholt
- welche Gedanken und Erfahrungen beide im Umgang mit Verlust geprägt haben
- wie unterschiedlich man auf Tod und Abschied schauen kann
- welche Rolle Glaube, Philosophie und eigene Überzeugungen dabei spielen
- warum es sinnvoll sein kann, sich früh mit diesem Thema zu beschäftigen
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Kapitel: 00:00 Intro 01:14 Warum heute alles anders ist 02:01 Der Anruf, den Petra nicht erwartet hat 03:32 Die Einschläge kommen näher 05:35 Hat Roland Angst vorm Tod? 06:21 Petras erste Verluste 07:16 Was 40 Jahre Lesen verändert 09:00 Zwei Möglichkeiten: Welche wählst du? 10:49 Warum andere Kulturen den Tod feiern 17:35 Roland glaubt an Karma 38:02 Rolands Vater: Was nie gesagt wurde 40:15 Eine Nacht in der Leichenhalle 46:12 Das Ritual für Rolands Mutter 57:23 Was bleibt wirklich von uns? 01:01:34 Der Abgabetermin naht 01:06:56 Warum Angst vorm Tod entsteht 01:09:46 Warum dieser Podcast das Leben verändert 01:14:21 Dankbar für jeden Tag
Transkript anzeigen
00:00:00: Auch das hat mich ganz schön getroffen.
00:00:02: Im Westen total negativ belastet!
00:00:05: Also ich habe wirklich ganz viele Verluste in meinem Leben gehabt.
00:00:09: Alles ist weg, kann ja schon Angst machen.
00:00:11: Sprechen wir über den Tod, über das Sterben?
00:00:15: Sondern
00:00:16: ein Worstseinszustand?
00:00:17: weil viele beschäftigen sich nicht damit, weil sie Angst davor haben.
00:00:22: Also, was mir Angst macht, drücke ich weg.
00:00:24: Ihr Lieben!
00:00:24: Ich habe eine kurze Bitte an euch – wir erreichen bald einen großen Meilenstein für diesen Podcast.
00:00:31: Rund siebenundsiebzig Prozent von euch die den Podcast ansehen haben noch nicht abonniert und wenn wir Euch jemals ein Mehrwert geboten haben wäre jetzt der perfekte Zeitpunkt uns ein Gefallen zu tun.
00:00:44: Klickt doch einfach auf den Abonnieren-Button.
00:00:47: das bedeutet mir und meinem Team wirklich sehr viel, denn wir feiern diese Meilensteine gemeinsam.
00:00:54: Es ist die einfachste und kostenlose Art wie ihr diesen Podcast jede Woche ein kleines Stück besser machen könnt!
00:01:02: Wenn ihr abonniert, werde ich euch nicht enttäuschen – wir werden weitere Wege finden, die Produktion zu verbessern und tolle Folgen aufzunehmen.
00:01:11: Danke, vielen Dank dass ihr Teil dieser Reise seid!
00:01:18: spontan bzw.
00:01:19: entsteht tatsächlich ganz spontan, weil ich bin.
00:01:26: vielleicht merkt man es mir nicht so an aber Ich bin heute schon wirklich sehr traurig Weil mich eine gute alte Freundin angerufen hat mit der ich jetzt schon ein paar Jahre keinen Kontakt mehr hatte.
00:01:44: So ist das ja manchmal Und ich habe genau gewusst, als ich gesehen hab', dass sie mich anruft.
00:01:51: Dass es einen Grund hat der ganz traurig sein wird.
00:01:58: und so war's dann auch weil sie hat mir gesagt das unsere gemeinsame gute Freundin im Dezember verstorben sei.
00:02:08: Das einfach so?
00:02:11: Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet obwohl ich hätte damit rechnen können.
00:02:16: Aber ich habe nicht damit gerechnet, weil es ist... Ja.
00:02:21: Ich mach's glaube ich wie viele auch!
00:02:23: Ich verdräng' auch Ahnung die ich haben könnte, weil ich will das nicht und was mir gerade einfällt.
00:02:30: Und deswegen auch dieser Podcast heute dass so diese Einschläge von Menschen die krank werden, von Menschen dieses Leben verlassen, dass sie immer näher kommen und dass die immer häufiger.
00:02:46: Das ist schon ein Thema, über das wir beide auch mal reden sollten.
00:02:54: Was heißt
00:02:56: es?
00:02:58: Da machen wir jetzt!
00:02:59: Und ich überlege die ganze Zeit, wieso guckst du eigentlich so wie du guckest?
00:03:04: Du guckste
00:03:05: irgendwie...
00:03:11: Ist das ein Thema für dich?
00:03:12: Weißte ich überleg nämlich gerade und das muss ich einfach jetzt auch nochmal loswerden als wir Zwischen dreißig oder auf Ende zwanzig vor den vierziger waren, weil das eigentlich immer so.
00:03:24: Dann haben wir erfahren, da ist wieder jemand schwanger?
00:03:27: Da ist ein Kind zur Welt gekommen!
00:03:30: Das war dieser Fokus und jetzt für vierzig Jahre... Ich finde es jetzt nicht wirklich lustig, aber wenn du lustig findest ist ja auch in Ordnung.
00:03:40: Und jetzt so vierzig Jahre später sieht das anders aus!
00:03:44: Also ich habe die Woche jemanden angerufen weil ich ihn fragen wollte ob er mit mir ein Podcast machen möchte?
00:03:53: Weil wir werden auch gemeinsam alt.
00:03:56: und dann hat mir dieser Mensch einfach gesagt Die nächsten drei, vier Monate ziehe ich mich zurück.
00:04:05: Weil ... Ich bin krank!
00:04:07: Ähm...ich hab eine Krebserkrankung und die wird jetzt ab nächster Woche mit Chemotherapie behandelt.
00:04:17: Und ich war auch da wie vom Donner gerührt weil für mich war das immer so ein Fels in der Brandung Da war immer gesund, da war immer stark, er war immer gut drauf und hat sich tatsächlich auch schon mehr oder weniger um seine Gesundheit gekümmert, vielleicht auch in manchen Dingen eher weniger als mehr.
00:04:38: Aber trotzdem er war einfach immer da und für mich war da so jemand wo ich gedacht habe der wird hundert aber jetzt ist er krank und natürlich hoffe ich dass er trotzdem hundert wird weil Gott sei Dank kann man heute ganz viel machen ganz schön getroffen und ich merke einfach, dass mich der Gedanke das Ende dieses Leben endlich ist.
00:05:08: Und dass das Ende immer näher kommt, immer häufiger auch berührt und erreicht.
00:05:18: Was macht es mit dir?
00:05:19: Ich habe dir die Woche erzählt als ich mit dem Menschen telefoniert habe auch gedacht, dass du im Moment mal so ein bisschen gezuckt hast.
00:05:31: So das es dich schon auch berührt hat?
00:05:34: War's so oder...
00:05:35: Das berührt mich schon aber ich gehe da relativ sortiert mit um muss ich mal sagen und zwar insofern
00:05:43: als dass ich weiß
00:05:45: wir alle müssen ... ne ne ne jetzt wollte ich nicht sagen!
00:05:48: Aber ich bin ja auch schon emotional.
00:05:51: je näher die Leute einem stehen desto emotionaler ist man ja je weiter sie weg sind eigentlich Komischerweise, aber nicht komischerweise.
00:06:01: Falscherweise, ja?
00:06:02: Weil es müsste einem jedes Mal genauso betreffen, aber so ist das halt.
00:06:06: Das würde jedem wahrscheinlich genau so gehen und du hast ja schon viel Erfahrung mit Sterbenden.
00:06:12: ich hatte in meinem Leben bis vor ein paar Jahren überhaupt keine Erfahrungen damit.
00:06:16: Weißt du dass ich da oft nachgedacht habe weil ich hatte ja so meine erste Begegnung die wirklich heftig war als meine Pflegemutter gestorben ist, da war ich zwanzig Und als Nächste starb mein Großvater und dann meine Schwester, die war fünfundfünfzig also gestorben ist.
00:06:36: Also ich habe wirklich ganz viele Verluste in meinem Leben gehabt abgesehen davon dass ich auch viele Patienten begleitet hab.
00:06:44: und genau dort eben Menschen haben Sterben sehen und gehen sehen und mit allem drum und dran wie Ob sie einsam war, nicht einsam waren.
00:06:54: Wie die Familie darauf reagiert hat und... Hab ich immer mal wieder überlegt, dass du überhaupt nicht in deinem Leben bis eben deinen Vater starb.
00:07:08: Das war der erste Mensch von dem du dich in diesem Leben verabschiedet hast.
00:07:14: Hast du das gar nicht erlebt?
00:07:17: Ja, aber ich habe – und ich glaube das spielt eine große Rolle.
00:07:21: Das weißt du ja seit ungefähr ... ... ist seit ungefähr vierzig Jahren, da hab' ich ja hunderte von Büchern gelesen religiös, spirituell, philosophisch also alle diese Bereiche wo das Thema Leben und Sterben auch mehr oder weniger eine Rolle spielt Und habe mir im Lauf dieser langen Zeit auch eine feste Meinung angeeignet und die hilft mir dabei auf eine ganz bestimmte Art und Weise damit umzugehen.
00:07:57: Das können wir ja nähe, nachher oder jetzt klar?
00:08:01: Können wir auf jeden Fall, da sollten wir drüber sprechen weil ich bin so jemandem der hinterfragt Tausend Möglichkeiten an und hört auch immerhin.
00:08:16: Und es gibt ja so unendlich viele Sichtweisen zum, zum Leben, zum Sterbeprozess und auch
00:08:27: zum
00:08:28: zum nettes Sich ein bisschen anders eher und zum zum Leben danach.
00:08:37: da gibt es hier wirklich viele, viele Möglichkeiten so sehe ich's.
00:08:42: Aber wenn du denkst es sind nur zwei dann kannst du das auf jeden Fall.
00:08:46: oder solltest du das erzählen?
00:08:48: und Du solltest auch erzähl'n?
00:08:50: Und das ist ja für mich auch immer ein Trost weil wenn dich ganz unsicher bin Dann frage ich dich immer du weißt hohland hast du keine angstform sterben?
00:09:00: Ich sag jetzt momentan habe ich keine und du glaubst dass er über nicht und ich sage immer dazu Ziemlich demütig, wenn ich weiß, irgendwas passiert.
00:09:10: Dass ich es kommen sehe und dass es unerwendbar wird oder kurz davor keine Ahnung wie ich dann reagiere ja?
00:09:16: Aber jetzt um jetzt hin Zeitpunkt habe ich das kann nicht gutem Gefühl sagen null Komma Null Angst.
00:09:24: Ja Und wir war das zwei gemeint weil du hast gesagt es gibt unheimlich viele Möglichkeiten Es gibt nur zwei.
00:09:30: damit meine ich etwas anderes als Du meinst.
00:09:32: Ich meine mit entweder man glaubt dann dass da gar nichts mehr ist?
00:09:38: Oder man glaubt, da isst noch was.
00:09:40: So oder so.
00:09:41: und bei dem da ist noch was gibt es verschiedene Spiele,
00:09:43: ja,
00:09:44: der verschiedenen Religionen und der verschiedenen Richtungen und so.
00:09:46: das schon klar.
00:09:48: aber eigentlich geht's nur darum und ich hab halt die Auffassung mir angelesen sozusagen und angedacht und anerlebt und an erfahren, dass sich... An erfahren!
00:10:03: Weil ich hab ja dann auch, also dass mein Vater gestorben ist.
00:10:06: Stimmt!
00:10:08: Und dann... die nächste war ich meine Mutter dann?
00:10:12: Die
00:10:12: nächste war deine Mutter.
00:10:13: Genau oder halt aus einem fernteren Verwandtenkreis.
00:10:17: Ja da waren halt auch Menschen dabei aber ist doch egal sehr... Was
00:10:20: es mir noch eingefallen ist du hast doch... Du hast meinen Großvater sterben miterlebt und danach Gudrun auch, aber du warst nicht so nah mit ihm.
00:10:29: Aber ich weiß halt.. Es sind zwei Sachen.
00:10:32: Eine Sache ist eher auf der intellektuell-logischen Ebene und die andere, wie andere Kulturen das machen.
00:10:43: Und ich weiß halt, dass es Kulturengibt, die den Tod feiern – also feiern wenn jemand stückt weil sie wissen, da geht ein Schritt weiter.
00:10:52: Der ist in seiner nächsten Dimension, wie immer sich das nennt.
00:10:55: Das ist sehr verbreitet.
00:10:58: Das, was jeder macht mit Schwarz angezogen und Trauer und so.
00:11:01: Das ist ein Spielart aber andere Völker machen das ganz anders Und das hat mich schon mal aufmerken lassen.
00:11:07: ja weil spätestens wenn es zwei Meinungen gibt Gibt's zwei Möglichkeiten der Wahrheit?
00:11:15: Ich habe nicht immer zu der dass es eher gefeiert werden sollte Mehr hingezogen gefühlt wobei es natürlich klar ist Wenn jemand stirbt mit dem einen großen austausch hat Verhältnis hat, und er ist dann weg.
00:11:30: Dann ist eher die Tatsache schlimm, dass man nicht mehr mit ihm sprechen kann als die das da jemand gestorben ist.
00:11:38: Das sind zwei verschiedene Sachen.
00:11:39: Also einmal vermisse ich einen Gesprächspartner um es ein bisschen vereinfacht wird zu bringen und einmal denke ich oh der ist jetzt tot und wo ist der?
00:11:48: Und was ist dir?
00:11:49: Gibt's den noch in irgendeiner Form oder gibt's denn nicht in zwei verschiedenen Dinge?
00:11:53: Und das zweite Die logische Ebene, die ist für mich sie.
00:11:57: Also es gibt zwei Möglichkeiten entweder nachdem wir diesen Körper verlassen haben gehts weiter oder wir verlassen den Körper und damit auch das bewusste Wahrnehmen, die Realität und alles und wir schlafen im Grunde genommen ohne uns dessen bewusst zu sein.
00:12:14: Das sind so die beiden Dinge.
00:12:18: Klar, immer
00:12:19: für mich.
00:12:19: So möglich sein könnten.
00:12:21: Ja schon klar aber ich wollte noch mal fragen du hast also für dich schon die beiden Dinge?
00:12:26: Also einmal dass es...
00:12:27: Nein, nein ich hab die nicht!
00:12:28: Ich weiß das es die gibt.
00:12:30: Ich habe schon eine Meinung, die erkläre ich
00:12:32: jetzt.
00:12:34: Die eine ist, ich gehe davon aus, ich schlafe dann.
00:12:37: neulich hat mir einer unserer Thapeuten gesagt der hatte irgendwie einen schweren Unfall und lag dann auch erstmal ein paar Tage glaube ich im Koma.
00:12:46: Und der hat gesagt, das war so gemütlich.
00:12:48: Da war gar nichts und wenn das Sterben so ist dann habe ich keine Probleme damit.
00:12:52: Es gibt ja auch Leute, die haben Angst vor der Hölle, für irgendwelche andere Inventionen in denen es ihnen ganz schlecht geht
00:12:59: usw.,
00:13:01: da ist ja auch eine Bedrohung, die mit rein spielt.
00:13:03: Aber also es gibt diese zwei Möglichkeiten.
00:13:07: jetzt habe ich als Mensch die Möglichkeit mich einer Meinung anzuschließen.
00:13:12: Also entweder ich fokussiere mich eher darauf Komplett Schwerze ist und keine Wahrnehmung mehr.
00:13:19: Alles vorbei oder ich fokuse mich darauf, dass es in irgendeiner anderen Art weitergeht.
00:13:25: so Ich werde sowieso erst dann rausbekommen wenn soweit isst wobei es auch andere Meinungen gibt weil das geht bei bestimmte positiv einzuschätzende Bewusstseins per änderte Mittel Bei dem man davon ausgeht Dass sie mit diesen Zuständen nach dem Tod eine ganze Menge zu tun haben.
00:13:45: Diese könnte man natürlich erkunden.
00:13:48: Und einige, die mir das gesagt haben, die es gemacht haben, haben gesagt sie haben null Angst vom Sterben mehr weil Sie wissen jetzt was dann abgeht.
00:14:01: Du sprichst für viele wahrscheinlich in Rätseln, weil die denken was meint der denn?
00:14:05: Der redet von irgendwelchen Drogen.
00:14:07: Was ist das denn?
00:14:08: Aber eigentlich
00:14:09: mehr wissenschaftliche Drogen!
00:14:11: Du meinst jetzt eigentlich diese Maschurms, diese Pilze mit diesem Silizipin drin ne?
00:14:16: Ich kenne
00:14:16: mich da nicht so richtig aus.
00:14:18: ich weiß nur es gibt zwei drei Dinge.
00:14:20: die werden auch von der Wissenschaft sehr hochgehalten Und die sind auch nicht in diesem Drogenkonsum irgendwie verbreitet.
00:14:29: Da wird er, also schon seit Jahrzehnten würde ein USA ganz viel geforscht an Universitäten und so.
00:14:35: Irgendwann hat auch das da mal einen schlechten Ruf bekommen.
00:14:37: Ich kenne mich dann nicht so richtig gut aus aber ich kenne Leute, die sich damit sehr gut auskennen und die haben mir das halt erzählt.
00:14:44: Wenn ich mir jetzt vorstelle nach diesem Leben ist alles aus was habe ich denn für den Leben?
00:14:51: Es hat einen Vorteil, weil ich denke dann werde ich versuchen jeden Tag zu genießen.
00:14:55: Wenn ich mir an den Vorstand ok, das ist alles zu Ende Dann kann man schon Angst bekommen Weil wenn gar nichts mehr stattfindet es gibt eine nicht mehr Das Ego ist weg, das Bewusstsein ist weg Alles ist weg Kann ja schon Angst machen.
00:15:12: Die andere Möglichkeit ist Hinterher gibt's noch was?
00:15:17: Das gibt vielmehr für mich gilt es zumindest so viel mehr das Gefühl, okay.
00:15:25: Das ist ein Punkt vigoroser Veränderung.
00:15:28: Ich glaube es hier größte Veränderungen die wir in diesem Leben oder auf unserer Reise machen werden ja aber ich gehe davon aus dass es so ist.
00:15:39: wenn's nicht so ist dann habe ich zumindest einen leben gehabt indem ich positiv drauf war indem ich keine Angst hatte zumindest nicht so sehr und Es ändert sowieso nichts dran, was hinterher dann ist.
00:15:54: Weil es so oder so... Wenn die absolute Schwerze ist und ich kriege nichts mehr mit, dann fällt mir auch nicht auf, dass ich mich getäuscht habe.
00:16:03: Dann schlafe ich halt!
00:16:07: Und beim Schlaf komme ich gerade auf das Thema weil die Indianer sagen ja der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes.
00:16:14: Ja?
00:16:14: Weil was machst du im Schlaf?
00:16:16: Du bist teilweise nicht bewusst Und teilweise hast ein Bewusstsein, aber ein anderes Bewusstsein.
00:16:21: Weil du träumst nämlich!
00:16:24: Und die Indianer sagen ja wenn man diesen Körper verlässt dann ist der Traum zu Ende und man wacht wie am Morgen nach einem Traum in einer neuen Realität auf.
00:16:35: Das ist eingängig für mich.
00:16:39: Also das liegt für mich im Bereich des nervvollziehbaren und auch des wünschbaren wahrscheinlich.
00:16:46: also ich gehe davon aus dass es so ist Und deswegen wieder großer Bogen zurück.
00:16:54: jetzt, habe ich nicht so Ängste.
00:16:57: Weil ich denke sowieso es geht weiter.
00:17:00: Ich finde das Leben trotzdem sehr lebenswert weil ich genau einen Schritt weiter.
00:17:05: bei mir ist es so dass sich davon ausgehe dass der Traum in dem ich dann aufwache oder anders um zu sagen die Realität in der ich dann auffahre wenn der Traume leben zur Ende ist dass ich die mitbestimmen kann.
00:17:20: Dadurch will ich mich in diesem Leben verhalte.
00:17:24: Und wenn ich mich, ich sage es mal ganz allgemein positiv verhalta, je positiver ich mich verhalto, desto positiver ist die Realität, in der ich aufhaare.
00:17:33: Das heißt also du glaubst an Karma?
00:17:36: Na klar!
00:17:37: Es hat gleich noch einen totalen Effekt weil wenn jeder das glauben würde, hätten wir glaube ich eine sehr positive Welt.
00:17:45: Weil keiner würde den anderen betrügen, keiner würde lügen Keine würde schlimmere Sachen noch machen.
00:17:51: Eben aus dem Gedanken heraus, ich möchte mir mein nächstes Leben nicht negativ
00:17:57: belasten.".
00:17:58: Das hat schon viel für sich und wie gesagt wenn es dann soweit ist und das was ich da im Kopf habe bestimmt nicht sondern es stimmt dass die absolute Schwerze da ist, dann werde ich mit dessen gar nicht mehr bewusst sein.
00:18:12: also für mich ist dann die Realität immer während sozusagen dass ich im nächsten Leben aufwache, in einer neuen Realität.
00:18:21: Ja und deswegen will Große Burg jetzt zurück und deswegen gehe ich wenn jemand stirbt eben anders damit um weil ich gehe davon aus das der den Schritt gemacht hat und jetzt schon ins eine neue Realität angekommen ist und wenn man kamermäßig denkt sich weiterentwickelt hat nächste Stufe usw.
00:18:44: Und deswegen fällt es mir teilweise auch schwer da richtig traurig zu sein.
00:18:51: Weil vielleicht gibt es gar keinen Grund, traurige zu sein wie das bei den Kulturen ist die das feiern, die auch weiß angezogen sind wenn Menschen sterben und nicht schwarz angezogen.
00:19:01: und diese ganzen Dinge Das ist ja bei uns hier im Westen total negativ belastet mit mit mit Mit Verzweiflung mit mit weinen mit ihr halt einfach brutals negativ Und dass ist irgendwie nicht mein Ding.
00:19:17: also ich würde gerne nochmal da einsteigen, dass du sagst mit Wein und verzweifeln.
00:19:24: Das ist nicht dein Ding!
00:19:25: Also ich war als junge Frau in Indien und da war auch bei einer Verabschiedung eines Menschen dabei, bei einer Beerdigung bzw.
00:19:38: dieser Mensch verbrannt worden.
00:19:40: alle Wir waren alle weiß angezogen.
00:19:43: War das so?
00:19:44: Ja, das war so und er war aufgebahnt in einem Blumen mehr auf einen Fluss, das dann angezündet wurde und ist dann raus auf den Fluss getrieben.
00:19:59: Und das war irgendwo war es schon sehr feierlich Aber selbstverständlich war es auch traurig.
00:20:10: Also wenn du sagst, du verstehst gar nicht mit Verzweiflung und Trauer...
00:20:15: Du versteh das schon!
00:20:18: Ich finde auch wir haben schon dieses Gefühl der Traurigkeit, dieses Gefühl des Abschieds, dieses Gefühl in diesem Leben auf jeden Fall mit diesen Menschen nicht mehr so in Kontakt treten zu können, wie wir das getan haben.
00:20:37: Besonders wenn die uns nah gestanden sind diese Leute dann bin ich heilfroh dass sich diese Fähigkeit besitze zu trauern weil ich glaube dass ein Trauerprozess auch ein Prozess ist für uns Abschied zu nehmen und mit der neuen Situation zurechtzukommen und nicht verzweifelt zu sein.
00:21:06: Hält das eine Schleiste, wenn man diese anderen Zusammenhänge im Kopf hat?
00:21:11: Also ich glaube es könnte dann...
00:21:14: Welche anderen Zusammenhängen meinst du jetzt?
00:21:16: Ja die, die ich beschrieben habe, die Ich im Kopf habe.
00:21:18: Also nichts gegen Trauern oder Verzweifelsang und so.
00:21:23: Das fühlte ja jeder selbst.
00:21:25: Aber ich glaube diese emotionalen negativen Dinge.
00:21:31: Die hängen schon damit zusammen, was man jetzt glaubt, was mit diesen Menschen ist oder nicht?
00:21:37: Nein!
00:21:38: Also Roland, wenn ich jetzt angenommen... also ich muss vor dir sterben weil ich vor dir dran bin.
00:21:45: Du meinst nicht dass du da traurig bist?
00:21:47: Natürlich!
00:21:48: Ich habe nicht gesagt er ist ja nicht traurigt bin.
00:21:50: Ich hab nur gesagt das.
00:21:51: ich versuche in dem Moment wo das Wo das, wo das einigermaßen geht nicht zu sehen dieses negativer einzufallen.
00:22:02: Ich merke es immer dran wenn Leute mir schreiben da ist jemand gestorben und Leute mir das erzählen Dann überlege ich immer sehr genau wie ich versuchen könnte dem zu helfen Und lasse immer so bisschen anklingen dass Es ja vielleicht den wir gestorbt ist besser geht als vorher.
00:22:21: Ja also gerade wenn jemand lange gelitten hat Wenn jemand irgendwie nur noch lag und auch gepflegt werden musste, usw.
00:22:31: Dann fühle ich mich irgendwie ganz gut wenn ich den anderen Leuten die emotional sehr nah da dran sind das sagen kann weil ich denke mir das hilft denen vielleicht ja bei dir mein Gott du bist mehr am nächsten überhaupt oder die Kinder sind noch näher aber dann kommst gleich du Und natürlich wäre ich da traurig genug verzweifelt und sonst was.
00:22:54: Aber ich glaube trotzdem, dass der Gedanke die Peter hat einen Schritt weitergegangen und er geht es eigentlich sehr gut und alles in Ordnung helfen könnte, diese Negativ-Gefühle irgendwie besser wegzustecken.
00:23:13: Besser zu verarbeiten was auch immer.
00:23:15: Seh ich auch so und heute als mich diese Freundin angerufen hat und gesagt hat das unsere gemeinsamen Freundin verstorben sei da war erst dieser dieses Gefühl im Bauch dass ich kann es nicht erklären Ohn macht, weil du kannst nichts dagegen tun.
00:23:36: Weil es ist eine Tatsache und es ist nie wieder veränderbar war das erste Gefühl des Zweite gefühl was tatsächlich dass sie es schon geschafft hat, dass sie schon den Schritt gegangen ist und es passiert mir ganz oft wenn Menschen gestorben sind, dass ich denke die haben's schon geschafft also auch wirklich mit diesem Verb Sie haben es wirklich schon vollbracht in irgendeiner Art und Weise.
00:24:05: Und das steht uns noch bevor, ich glaube auch dass es natürlich auch nochmal darum geht wie wir diesen letzten also wie wir zu dem letzten Schritt kommen.
00:24:15: schlafen wir einfach ein Also sterben wir einfach im Schlaf, mein ich?
00:24:20: Oder haben wir einen langen Leidensweg oder das ist ja auch noch mal so was.
00:24:26: Ich weiß gar nicht wirklich wovor ich eigentlich Angst habe.
00:24:29: also ich glaube, ich hab eher vor diesem Leidenschweg Angst als vor dem Schritt des Sterbens.
00:24:37: Da kommt sowieso doch jetzt etwas dazu wenn du gerade sagst Leidenzwege.
00:24:42: Also ich versuche immer.
00:24:45: dann Wenn Menschen sterben, versuche ich... Ja das klingt vielleicht blöd aber ich sage es trotzdem mal.
00:24:53: Versuche ich was Positives rauszuziehen?
00:24:56: Weil dieser Mensch ist tot!
00:24:58: Das ist ein Fakt.
00:24:59: Das kann nicht ändern.
00:25:01: Also kann ich jetzt je nachdem wie nah der mir emotional ist von sehr verzweifelt bis ich nimm's wahr.
00:25:10: Aber ich hatte kein engeres Verhältnis zu ihm und deswegen gehts auch ein bisschen mehr vorbei was man immer machen kann.
00:25:18: Und das macht, versuche ich für mich Leiden zu verhindern.
00:25:23: Also ich habe ja eh so diese Idee auf dem Fahrrad und... Das war's dann!
00:25:28: Wenn es jemand passiert
00:25:29: ist, da bitte freut
00:25:30: sich total.
00:25:31: Ja,
00:25:32: ich weiß, ich weiss.
00:25:33: Aber egal.
00:25:34: Also können wir uns nicht aussuchen aber es wäre schön wenn das bei mir so wäre um eben nicht dieses Leiden irgendwie durchmachen zu müssen.
00:25:42: Sollten wir uns halt so lange wie möglich gesund halten.
00:25:47: Man muss einfach mal so sagen, wenn jetzt jemand gestorben ist dann versuche ich nachzuvollziehen was hätte dem vielleicht geholfen um nur zwei Jahre länger zu leben und da war es auch immer.
00:26:02: also ich versuch irgendwas positiv.
00:26:03: ich versuche eine Lehre drauszuziehen.
00:26:06: ja weil ich habe ja sowieso so ein Aufwachsen von Realität die nicht so verbreitet ist.
00:26:13: ja ich gehe sowieso davon aus dass diese Realität, die wir hier leben letztendlich der Traum ist.
00:26:19: Also das es nur Bewusstsein gibt und keine Materie.
00:26:23: Das ist jetzt gleich für einige Zuhörerinnen oder Zuhöre ein bisschen strange.
00:26:27: Ich muss kurz erklären vielleicht ja damit ihr nicht denkt ich wäre völlig irgendwie verrückt oder so weil...
00:26:33: Wobei ich das gut nachvollziehen kann.
00:26:35: Letztendlich
00:26:36: gibts nur Energie.
00:26:38: Und man weiß auch aus der Quantenphysik und es gibt ganz viele Phänomene die physikalisch real sind, die aber jemanden der normales Leben lebt.
00:26:50: Weil er sich mit dem Materie nicht beschäftigt hat und nicht vermöglich halten würde.
00:26:55: Aber ich gehe davon aus, dass letztendlich das Leben nichts anderes ist als die Inputs, die ich gegeben habe in diese Welt rein, dass sie durch Leben wieder zurückkommen.
00:27:12: Das kann man nochmal vielleicht ein extra Podcast vertiefen.
00:27:16: Aber letztlich geht es mir darum zu sagen, dass ich halt glaube, dass man das Leben beeinflussen kann weil es letztendlich nichts Festes ist sondern ein Bewusstseinszustand.
00:27:28: Ein Bewusstsein ist anpassungsfähig, kann sich verändern, kann reagieren agieren wie auch immer.
00:27:33: und ja deswegen gucke ich mir halt an was erlebe ich da?
00:27:38: Und wenn jemand andere stirbt, dann weiß ich... Ich bin eigentlich mit dem verbunden.
00:27:42: Das ist eigentlich, bin ich das?
00:27:44: Aber eine andere Ausdrucksform von mir, die mir irgendwas zeigen will!
00:27:49: Also das ist für mich ein anderer Gedanke als der es jemand getrennt von mir und er stirbt jetzt.
00:27:57: Und ich nutze dann seinen Tod ganz egoistisch für mich etwas draus zu lernen.
00:28:02: Darum geht's gar nicht.
00:28:03: Sondern das ist ein Teil von mir... ...der ist gestorben und will mir was damit sagen.
00:28:10: Also höre ich hin, was sagt mir das?
00:28:13: Und öffne es mal denke ich mir dann okay meine Lehre daraus ist dass ich eher so und so lebe und andere Dinge nicht tue.
00:28:24: Ich finde die spannend!
00:28:25: Ich find vor allen Dingen spannend und gut wie du es erklärt hast weil diese ähm...ich kenne ja deine Reaktion wenn jemand verstorben ist der dir auch nicht so nah stand dass du dann immer gleich fragst Weißt du, wie der sich ernährt hat?
00:28:40: Weißt Du, ob er sich bewegt hat?
00:28:44: Was weißt Du über sein Leben?
00:28:46: und wenn irgendwie Freunde dabei sind oder die Jungs dabei sind.
00:28:51: Die verzweifeln dann immer und sagen was sollt es denn?
00:28:55: Es gibt auch Menschen, die können einfach sterben ohne dass sie jetzt so ja also das ist vielleicht nicht genug sich bewegen haben gesund gelebt haben und so weiter.
00:29:06: Du kannst nicht alles beeinflussen, du hast nicht auf wirklich alles Leben tatsächlich Zugriff...
00:29:14: Ich kann es nur versuchen!
00:29:16: Und
00:29:17: das hast du eben richtig schön erklärt weil wenn du das wie du das eben gesagt hast dass du von deinem Gesamtbild des Lebens davon ausgehst dass du mit allem irgendwie verwoben bist derjenige, der dann geht dir damit möglicherweise was sagen will ist es ein ganz anderes Bild als das was du vielleicht hinterlässt wenn du sagst ja wie hat er denn gelebt?
00:29:44: Hat er irgendwas gemacht was ihm nicht gut getan hat.
00:29:48: Ich glaube dass ist ganz wichtig
00:29:50: weil ich hätte jetzt geht aber mir so weit ich werde nur vom Sterben eines anderen Menschen erfahren wenn's etwas mit mir zu tun hat.
00:29:58: also das ist für mich schon der Beweis dafür.
00:30:02: Das ist die Sprache des Lebens.
00:30:04: Wir glauben an das Sprach des Körpers, der Schmerz des Kölpers und jemanden, der stirbt.
00:30:15: Das ist auch eine Botschaft, eine Sprache eines Lebens.
00:30:19: Guck mal hin!
00:30:20: Das ist es für mich.
00:30:22: Weil letztendlich, wenn man das glaubt was ich glaube gibt's sowieso kein Sterben und Leben Es gibt nur Bewusstsein Und das kann sich verändern, kann ja keine Ahnung unbegrenzte Möglichkeiten.
00:30:38: Letztendlich setze ich jetzt nur einen drauf.
00:30:40: und letztendlich glaube auch dass dieses Leben in diesem Körper also diese Traumrealität die wir jetzt leben indem wir diesen Körper haben dazu da ist was zu lernen das alte bodistische Modell Lebensschule sozusagen Die Erde als Übungsplanet sich zu verbessern auf allen Ebenen, um eben immer ein immer besserer Mensch zu werden.
00:31:09: Und wie gesagt das Tolle daran ist wenn das was ich da glaube alle glauben würden gibt es keinen Krieg es gebe keine Verbrechen Es gäbe kein Lügen es gäbe überhaupt nichts Negatives weil jeder sich bemühen würde positiv darzufallen.
00:31:24: Das wäre ganz schön aber das ist irgendwie so.
00:31:26: mehr sind so Gedanken wo ich wo ich einfach sage, du brauchst in diesem Leben, brauchst immer die Dualität.
00:31:35: Sonst weißt du gar nicht was ist Liebe?
00:31:36: Was ist schön?
00:31:37: Was is gut?
00:31:38: Was es gesund?
00:31:39: Wenn du das gegen den Gegenpol gar nicht hast!
00:31:42: Deswegen denke ich dass wir auch alle nicht perfekt sind mehr oder weniger.
00:31:48: und das bringt mich noch mal auf diese diese Kerdidee vom Karma zurück.
00:31:52: Ich hab dich ja gefragt glaubst Du an Karma?
00:31:58: Also ich bin mit dem Gedanken auch sehr verbunden tatsächlich.
00:32:03: Ich glaube allerdings eine Sache nicht und zwar, dass es das Bestrafungen gibt.
00:32:12: Ich Glaube Nicht Dass Es Bestrafung Gibt Und Das ist mir also das ist Mir immer Ganz Wichtig Zu Sagen Wenn wenn wenn ich Mit Menschen Darüber Spreche und die Dann sagen Ja hoffentlich war ich gut genug in diesem Leben, dass ich nicht in die Hölle komme.
00:32:29: Ich finde es ganz grausam.
00:32:31: Ich find' ganz grausan dieses Bild oder diese Möglichkeit im Betracht zu ziehen, dass das eine Hölle gibt und sie immer
00:32:44: verstraft hat.
00:32:44: Das sind Bilder!
00:32:44: Ich glaube, das sind Bilder, die einen gewissen Sinn erfüllen.
00:32:48: Nämlich, dass vielleicht Menschen sich nicht so Gedanken darüber machen, hat gelernt haben, dass es so was sein könnte.
00:32:58: Dass die vielleicht davon zurückgehalten werden schlechte Dinge zu tun.
00:33:03: Könnte sein ja aber letztendlich geht's eigentlich sowieso nicht um Bestrafen.
00:33:08: ich glaube sie hier letztendlichen steht in der Bibel steht eigentlich in allen philosophischen Schulen und allen spektuellen Glaubensrichtungen das du das erntest was du sätst.
00:33:19: Der steht da drin.
00:33:20: der Satz ist ganz klar nur keiner nimmt ihn wahr in seiner Tragweite.
00:33:24: Und ich glaube halt, und das ist ja dieses alte buddhistische Prinzip von dieser Samenlehre, dass alles was wir tun kommt direkt zurück früher oder später in eine ähnlichen Intensität, in anderen Intensitäten, je nachdem wie das emotional gepackt war usw.
00:33:44: Und bei dieser ganzen Geschichte gibt es zwei Dinge.
00:33:49: also man kann Es hat zwei Seiten.
00:33:55: Die eine Seite ist, ich glaube man kann sehr viel beeinflussen.
00:34:00: Bestimmt nicht alles aber ich glaube sehr sehr viel wie auch mit der Ernährung.
00:34:03: Alles kann ich nicht beeinflussern, aber ich kann eine Menge.
00:34:06: Mit Bewegung das gleiche Kann eine Menge beeinflussen und war zusammengefasst letztendlich was ich tue, was ich denke Was ich spreche geht in diese Realität Und ich erlebe das, was ich in diese Realität reingegeben habe.
00:34:26: Mit einer gewissen Zeitverzögerung länger oder kürzer.
00:34:30: Aber wie kommen wir jetzt da drauf?
00:34:32: Es ging irgendwie klar ach genau weil du von der Hölle geregelt hast und dass es keine Bestrafungen gibt.
00:34:36: Nein nein!
00:34:36: Insofern weißt du zu einer Bestrafung gehört jemand gesagt Du hast etwas Böses gemacht.
00:34:41: Ich bestraft dich jetzt.
00:34:43: Ja das glaube ich Null Komma Null.
00:34:45: Ich glaub' Das geht viel subtiler.
00:34:47: Ich mache was Was ein bestimmter Energie hat und dieser Energie wird mit zurückgegeben.
00:34:54: Da ist kein bestrafendes Individuum oder keine bestrafende Wesenheit.
00:34:59: in meinem Glauben, ja?
00:35:01: Andere übrigens völlig anders sehen muss jeder selbst für sich entscheiden.
00:35:05: Aber das klappt nicht an ein... Wie
00:35:06: der Mathematik.
00:35:08: Ich glaube eine total übergeordnete Prinzip.
00:35:11: An einem Prinzip aber nicht an einen übergeordnetes Also nicht an einzelne Personen beißenbad
00:35:19: oder sowas.
00:35:20: Aber ein was Göttliches
00:35:22: und
00:35:22: das Göttliche ist ja allein schon, jetzt stell dir mal vor es wäre so dass wir alle Einbewusstsein sind.
00:35:31: Wir sind kleine Teile dieses Gesamtbewusstseins.
00:35:33: gibt nur ein Bewusstsein Und das ist Gott!
00:35:36: Und wir sind damit einen Teil von Gott im kleinen Wurstein Ausschnitt.
00:35:40: aber wir haben vergessen dass wir ein Teil des Gesamtwurstseins sind.
00:35:44: Und das wieder uns zu erarbeiten, das ist für mich der Inhalt dieses Lebens.
00:35:49: Also deswegen tue ich auch so viel... Wir beide tun ja unser Leben lang ganz viel für das Wohlergehen der Menschen.
00:35:56: Du auf der gesundheitlichen Ebene, du auch nicht auf der Schwerstechnischen und ich mache das auch deswegen.
00:36:05: Aber
00:36:05: du machst es nicht weil du wieder ein Teil des Göttlichen sein willst.
00:36:09: Das ist nicht der...
00:36:10: Also das ist das übergeordnete
00:36:12: Thema
00:36:13: der Weiterentwicklung, der spirituellen Entwicklung?
00:36:16: Schon richtig!
00:36:16: Aber nochmal du machst es nicht weil du wieder dieses allumfangend Göttliche haben möchtest sondern du machst jetzt in diesem Leben weil es jetzt deine Aufgabe ist.
00:36:29: oder hast du gesagt zu dir also ich will jetzt wieder irgendwie in das Gesamtbewusstsein
00:36:35: zurück und... Das sind zwei parallele Dinge.
00:36:38: Das ist wichtig, glaube ich.
00:36:39: Das
00:36:39: eine ist das Leben?
00:36:41: Nein, es ist eh das Gleiche eigentlich!
00:36:43: Also das eine ist dass wir haben bestimmt das Leben Wir sind auf die Schmerznahme gestoßen, du bist auch in der Ernährung gestoßend.
00:36:50: Wir waren super begeistert ein Ding und waren deswegen so lange wie es geht um möglichst viele menschliche Schmerztfreiheit und Gesundheit zu verhelfen, zu steigern So viel wir halt schaffen da zu leisten.
00:37:04: Und das andere ist dass sich im Lauf der Jahrzehnte, auch durch das Studium dieser vielen verschiedenen Richtungen, die es da gibt, so rauskristallisiert hat.
00:37:15: Dass ich halt schon – ich meine letztlich nicht das was du da besprochen hast und da geht's ja um die Erleuchtung!
00:37:21: Also in dieses Allbewusstsein wieder einzugehen?
00:37:24: Das ist ja die sogenannte Erleichtung.
00:37:26: Und wieder Rückschluss vorhin zu diesem Bewusstseins verändernden Substanzen, mit denen du diese Sachen erleben kannst.
00:37:35: Viele sagen ja das ist der Schummelweg zur Erleuchtung so ungefähr.
00:37:41: Aber ein bisschen schummeln um das mal zu erleben, um dann wieder zurückzufallen in seinen normalen Zustand und sich das hart erarbeiten zu müssen finde ich legitim obwohl ich es noch nicht gemacht habe aber ich fände es legitim.
00:37:52: Aber so schließt sich das alles wieder.
00:37:57: Ich würde gerne Ich würde gerne mal ein Thema besprechen.
00:38:00: Das haben wir noch nie besprochen und wenn du das jetzt nicht besprechen möchtest, Roland ist auch gut.
00:38:06: Sag es mir einfach als dein Vater gestorben ist.
00:38:11: Du hattest ja ganz kurz bei deinen Verhältnissen zu deinem Vater sprechen.
00:38:18: ich fand es war ein besonderes Verhältnis dass du mit deinem vater hattst Als er verstorben war und in der Nacht vor seiner Beerdigung.
00:38:32: Wo warst du da?
00:38:34: Du hast das nie erzählt, ich weiß nicht ob du es jetzt erzählen willst.
00:38:37: Ich weiß auch nicht was du gemacht hast...
00:38:40: Kann ich dir sagen!
00:38:41: Ich
00:38:41: weiß gar nicht warum ich dich nie gefragt habe.
00:38:43: Ich hab immer gedacht, dass ist euer... Das ist ein
00:38:46: Podcast aufheben wolltest.
00:38:48: Aha, da wusste ich nicht, dass ich einen Podcast machen würde.
00:38:52: Nee weil ich gedacht habe, das ist eua gemeinsames Ding.
00:38:55: aber
00:38:56: Dann das ganz einfach gesagt.
00:38:58: Also ich habe ihm alles zu verdanken, was ich bin und meiner Mutter auch.
00:39:02: Und deswegen absolute Dankbarkeit, aber viele Spannungen!
00:39:07: Und Vater und Sohn und feizgegeneinander
00:39:11: usw.,
00:39:12: und so fort... ...und das Blöde war.
00:39:15: also wir waren ja längst wieder.
00:39:18: du weißt es ja wie das war als ich noch jünger war.
00:39:21: da gab's sehr viel Streiterei Und das hat sich dann im Laufe der Jahre immer weiter gelegt.
00:39:30: Aber letztendlich so richtig...
00:39:32: Wir waren fast jedes Wochenende in der Rhön, wo dann Eltern gelebt haben und es war eine super schöne Zeit wirklich viele Frühjahre mit den
00:39:41: Jungen.
00:39:42: Es war alles in Ordnung aber ich hatte schon eigentlich geplant bevor er stirbt dass mal alles noch auf einer anderen Ebene ganz offen zu besprechen.
00:39:52: Und da hat mir der alte Herr nun Strich durch die Rechnung gemacht, weil er ja super schnell und plötzlich in Kaderhe bin gerechnet gestorben ist.
00:40:01: Dann hatte ich die Situation, dass sich halt das alles mit ihm klären wollte aber nicht mehr konnte... ...und dann war er ja da in der Leichenhalle und ich wollte ja nachts noch hin!
00:40:20: Nachdem wir noch was essen oder so, und am nächsten war dann die Beerdigung.
00:40:26: Und dann kamen wir zurück irgendwie spät, halt zwölf-zwölf... ...und dann wollte ich eigentlich da noch in diese Leichenhalle und wollte in Austausch gehen.
00:40:39: Habe ich über den nicht gemacht?
00:40:40: Weil ich habe bei diesem Gedanken an diesen Friedhof in dieser Leichenhelle nachts, das war nicht mein Ding!
00:40:46: Das wollte ich nicht!
00:40:48: Also was hab' ich gemacht?
00:40:49: Es war ja Das war ja im...in welchem Monat war das?
00:40:53: Im Sommer.
00:40:54: Also genau und morgens, wann ist es hell geworden?
00:40:58: ich weiß nicht ganz früh fünf sechs oder so.
00:41:00: Nee
00:41:00: um sechs würde ich denken.
00:41:01: Ja um sechs.
00:41:02: Fünf halb, naja halb sechs ist er gar nicht mehr.
00:41:05: Bin ich morgens dahin Und dann...
00:41:08: Ah du warst gar nicht die ganze Nacht weg.
00:41:10: Ich dachte Du warst viel länger weg.
00:41:13: Nein nein nein ich bin auf dem Weg zum Friedhof hab gemerkt nachts auf den Friedhof mag ich nicht.
00:41:21: Ich habe ja auch dann gleich zwölf geleutet, das war alles etwas gruselig muss ich wirklich sagen.
00:41:27: und dann bin ich zurück und hab geschlafen aber nur kurz weil ich wusste ich habe noch ganz viel zu erledigen und habe mir dann meine Papiere geschnappt und bin hin... Was
00:41:41: für Papiere?
00:41:43: Also zum Schreiben!
00:41:45: Ah ok Ich weiß nicht zehn Seiten geschrieben.
00:41:47: wo da in dieser Leichenhalle Ich habe neben
00:41:50: deinen Vater.
00:41:51: Okay, war der Sack auf?
00:41:54: Ja
00:41:54: ja und es war auch ganz klar da ist keine Seele mehr.
00:41:59: Auch nicht in der Leichnale?
00:42:01: Habe ich nicht wahrgenommen.
00:42:02: zumindest also das hast du ja schon immer gesagt dass man sofort sieht wenn jemand tot ist weil mit oder ohne seel ist ein ganz anderes Ding und das habe ich da auch richtig nachvollziehen können.
00:42:14: okay weil das war einfach klar um da ist im körper Aber die Seele ist bewohnt, diesen Körper nicht mehr um bei diesem Bild zu bleiben.
00:42:25: Naja und dann bin ich in den Austausch gegangen und hab... Ich weiß nicht wann, die wäre der Oma am Morgen zum Elf glaube ich oder um zehn oder irgendwas?
00:42:32: Nicht doch später
00:42:33: noch.
00:42:33: Oder später sogar noch!
00:42:35: Und habe da zwei oder drei Stunden alles geklärt.
00:42:39: Du warst
00:42:39: länger weg Kronan du bist ja erst ganz... Du warest bestimmt vier Stunden weg.
00:42:44: Also gefühlt
00:42:46: ging
00:42:46: auch die Sonne schon oder war es schon hell viel früher Gefühlt war ich schon um fünf oder so.
00:42:52: Ist ja auch egal, auf jeden Fall ob es drei oder vier Stunden ist ja egal.
00:42:57: Auf jeden Fall habe ich alles geklärt.
00:42:59: Was hast du geklärt?
00:43:00: Wie hast du das gemacht?
00:43:02: Indem ich das alles geschrieben habe und gesprochen habe und so
00:43:07: Hast Du mit ihm gesprochen?
00:43:08: Hast Du einen Austen?
00:43:09: Also hast Du irgendwie mit ihm geredet?
00:43:12: Soweit das ging Ja aber ich hab auch viel geschrieben von dem was dann noch zu klären war und so.
00:43:19: Und habe das alles zusammengerollt, und habe es so in den Sarg gelegt, dass ich hoffe, dass es keiner gefunden hat und es nur vorher rausgenommen hat.
00:43:26: Weil da kommen ja dann diese Leute, die ihren Sarg zumachen und hin und her... Ja!
00:43:33: Insofern hab' ich's alles erledigt.
00:43:36: Wie war das für dich danach?
00:43:37: Das war alles klar.
00:43:39: Alles okay.
00:43:40: Alles gut.
00:43:42: Gut.
00:43:43: Ich weiß auch gar nicht.
00:43:45: Hast du geweint?
00:43:46: Bei der Beerdigung, weil du weinst ja eigentlich so gut wie nie.
00:43:52: Also selten.
00:43:53: Das selten weinst Du.
00:43:55: Ja ich weiß es nicht mehr.
00:43:57: Doch doch auch da als ich da gesessen habe glaube ich schon.
00:44:04: Es ist alles gut mit Dir und Deinem Vater?
00:44:06: Ja
00:44:07: das ist alles da geklärt worden.
00:44:12: Meine Güte er würde dich gerne wissen... was du da aufgeschrieben hast, aber okay.
00:44:21: Das ist das zwischen euch beiden, was ihr dann geklärt habt.
00:44:28: Aber was du gar nicht erzählt hast, weil eigentlich machen wir den Podcast ja wegen dieser Freundin von dir!
00:44:41: Es geht nur darum, dass die Einschläge immer näher kommen.
00:44:43: Dass wir uns mit dem Thema Sterben und Tod auseinandersetzen.
00:44:49: Das war eigentlich der Grund warum ich jetzt diesen Podcast machen wollte weil wir sprechen ja schon öfters darüber und ich finde es ist auch gut das ihr das jetzt einfach mal miterlebt.
00:45:05: Solange haben wir jetzt schon nicht mehr darüber gesprochen und deswegen glaube ich gerade beim Thema Älterwerden ist es Zeit, dass wir diese Dinge auch ansprechen.
00:45:18: Weil es ist doch spannend wirklich sagst, du hast gar keine Angst davor.
00:45:24: Also wie gesagt mit der Einschränkung?
00:45:27: Dass du nicht weißt was ist wenn du weißt dass es vielleicht irgendeine Diagnose gibt und der du weisst das möglicherweise leiden muss
00:45:34: oder das passiert etwas wo.
00:45:35: ich weiß also gut jetzt stirbst du oder so ja keine ahnung was sich dann wie stand.
00:45:39: drauf bin ob ich den angst habe oder nicht wobei nach dem was ich gelernt habe aus diesen ganzen spirituellen Lehren ist es halt sehr wichtig, wenn man geht positiv zu empfinden.
00:45:58: Ja?
00:45:59: Positiv zu empfinden und das werde ich versuchen nur anzugewöhnen.
00:46:04: Also es gibt... Das hast
00:46:06: du ja bei deiner Mutter auch versucht ne?
00:46:11: Da haben wir ja noch was anderes gemacht.
00:46:13: Da haben da ja das Ritual gemacht.
00:46:15: Nachdem sie verstorben war!
00:46:19: Also für euch zum Nachvollziehen.
00:46:22: Wir haben ja mit Indien, mit diesem einen Ashram über den Christoph Glaser eine enge Kontaktmöglichkeit.
00:46:33: Als meine Mutter gestorben ist habe ich im Christoph gesprochen und ihn gebeten nachzufragen ob dort bestimmte Rituale gemacht werden können die halt meine Mutter helfen sich in dieser neuen Dimension gut zurechtzufinden.
00:46:52: Ich glaube so kann man es am besten beschreiben und das haben wir dann gemacht, also digital?
00:46:57: Das war, ich weiß noch morgens um halb fünf.
00:47:00: Es war ganz früh, das weiß ich aber schon
00:47:01: mal.
00:47:02: Was?
00:47:02: Und da war das eine Stunde Ritual.
00:47:07: Es ging eigentlich darum die Seele...
00:47:11: Auf
00:47:12: den richtigen Weg zu bringen.
00:47:15: Also ich fand es schon wirklich auch besonders.
00:47:23: Besonders, weil wir waren ja ganz lang bei deiner Mutter als sie in diesem Sterbeprozess war.
00:47:32: Sie ist gestorben im Januar und wir waren ... Im Sommer?
00:47:37: Genau!
00:47:39: vier oder fünf Wochen am Stück mal da gewesen und haben den ganzen Tag bei ihr verbracht.
00:47:46: Du
00:47:46: hast das Buch Schmerzfreund beweglich zu Ende gebracht, ne?
00:47:52: Und wir haben auch ganz viel mit ihr tatsächlich gesprochen und deine Mutter genauso.
00:47:58: die hatte ja nie Angst vor dem Sterben!
00:48:00: Ich habe aber ganz oft mit ihr darüber geredet, weil sie immer gesagt hat.
00:48:05: Ich hab immer gesagt, Ruto muss ganz alt werden und muss über hundert Jahre alt werden.
00:48:09: Weil das ist einfach so toll dass es dich gibt.
00:48:11: Du weißt ja ich habe deine Mutter richtig bewundert und verehrt und geliebt.
00:48:17: Das war für mich eine ganz tolle Frau.
00:48:20: Und da hat sie mir gesagt, das weiß ich einfach nicht.
00:48:23: Eigentlich habe ich alles erlebt und es ist in Ordnung wenn ich jetzt gehen würde.
00:48:27: Und die hat auch gesagt, sie hatte nie Angst gehabt!
00:48:30: vom Sterben und auch selbst in diesem Prozess ging sie ja mal eine Weile ganz, ganz schlecht.
00:48:36: Und da haben wir sie ja dann nochmal irgendwie mit Homöopathie behandelt.
00:48:46: Da ist er noch einmal richtig aufgelebt für ein Weiles war unglaublich.
00:48:52: Er hat sehr gesagt ich glaube... Ich dachte eigentlich ist er schon tot gewesen aber auch da hatte sie keine Angst.
00:49:01: Und was mir so wirklich immer wieder einfällt auch bei diesem Weg des Gehens, dass ich oft erlebt habe das Ich-das-Gefühl hatte.
00:49:14: Ja?
00:49:15: Ich kann es ja sonst nicht anders beschreiben, dass die Seele schon zu Lebzeiten noch in irgendeiner Form den Körper schon verlassen hat und wenn die Menschen dann wirklich gestorben sind also da kein Leben mehr im Körper war Ich habe gewusst, dass da in diesem Körper keine Seele mehr da ist.
00:49:37: Bei der Vater habe ich das gesehen?
00:49:39: Bei
00:49:39: deiner Mutter genau so!
00:49:41: Bei ihr auch.
00:49:42: Das war jetzt kein Auschluss.
00:49:44: Aber das erste Mal gesehen hat es bei meiner Vater.
00:49:47: Da war ganz klar, dass es im Körper der ist seelenlos.
00:49:51: Ich habe das auch, ich hab es immer wieder und immer wieder gesehen.
00:49:56: Deswegen habe ich ja so eine ganz kindliche Vorstellung... Also es gibt zwei Sachen!
00:50:02: Ich glaube wenn nicht im Westen aufgewachsen wäre würde es für mich überhaupt keine Frage geben ob es noch mehr gibt als dieses Leben weil dann wäre diese Sicherheit da.
00:50:16: Ich weiß noch, ich habe Schrie-Schrie gefragt Wie ist es denn, ob er irgendwelche Zweifel hätte dass es nach diesem Leben vielleicht nicht weiter gehe und ich weiß noch wie er mich einfach angeschaut hat.
00:50:34: Also er kennt ja diese Fragestellung von vielen Menschen gerade aus dem Westen kommt aber für ihn und für die Menschen um ihn herum ist das überhaupt?
00:50:46: Da gibt es diese Frage nicht.
00:50:48: Die haben so eine Sicherheit und das finde ich schon richtig, richtig gut.
00:50:55: Ich glaube auch... wie soll ich denn sagen?
00:51:00: Ich habe auf der einen Seite Angst dass ich mich irgendwie betrüge weil ich das glauben möchte aber auf der anderen Seite habe ich so ein ganz festes
00:51:09: Gefühl,
00:51:10: dass es nach diesem Leben einfach noch was anderes gibt.
00:51:17: Ja, du willst was sagen?
00:51:18: Sag
00:51:18: gerne.
00:51:18: Weil ja weil Leute wie Schrische und andere die sich da in diese meditativen Wusstseinszustände reinbegeben haben.
00:51:27: Die haben wir im Grunde genommen geschafft das was man mit diesem kurzen bewusstseines veränderten Substanzen bewirken kann sozusagen selbst herbei zu führen durch die Tiefe ihrer Meditation.
00:51:43: Und von daher ist auch klar, dass diese Leute die müssen gar nicht glauben.
00:51:48: Die wissen weil sie erleben das jeden Tag.
00:51:50: Die erleben es jeden Tag wie Sie sich in Zustände begeben können wo diese Realität in der wir hier sind ja die sich nicht beschäftigen für die einzige Realität halten.
00:52:02: andere gibt's ja für die Nicht.
00:52:04: Die merken ja genau und bewegen sich da drin Wie das eigentlich alles formbar veränderbar und nicht festhaltest.
00:52:14: Und von daher ist auch klar, dass der absolute Überzeugung kommt und diese ganzen Kulturen in denen das halt so normal ist, sichert es von oben nach unten durch die Überzeugungen überträgt sich halt auf diese ganze Lebenseinstellung.
00:52:30: Es geht da nicht nur um besonders ausgebildete oder besonders trainierte Menschen wie solche Yogis, die da total drin sind Darum, dass dann die anderen, die halt fühlen und mitbekommen was bei denen passiert.
00:52:49: Das automatisch für sich adaptieren ohne selbst schon bewusst in diese Zustände reinzukommen aber üben tun es alle.
00:52:57: ja also mir hat jemand ich war auch in Thailand in verschiedenen Klöstern Und in Thailand ist es so, da gibt's zum Beispiel einen Lebenseinteil und ich will das nicht drauf bestehen.
00:53:08: Dass sich das hundertprozentig genau wiedergebe.
00:53:10: aber irgendwie war es glaube ich ab ab sechzig also bis Sechzig hat man erst mal Kinder und dann Beruf und dann uns weiter und so weiter.
00:53:18: und irgendwann heißt dann... Das war jetzt Familie und jetzt kümmere sie sich um dann spirituelles Wachstum Meditieren die halt sehr viel.
00:53:28: Genau, ein Klösterteil.
00:53:30: Um das da leichter zu haben um diese Zustände reinzukommen und machen sich dann sozusagen bereit für das nächste Leben.
00:53:41: Für die nächste Realität muss ich sagen ja.
00:53:44: Das ist auch so mit dem Grund also wenn wir überlegen was wollen wir denn noch von diesem leben?
00:53:54: Da weiß ich, dass du auch immer gesagt hast, dass dich gerne schon auch vorbereiten möchtest auf das was kommt und dass du dafür Zeit brauchst.
00:54:04: Und deswegen ist auch die Meditation so wichtig und die Atmung, die uns dazu verhelfen kann in so einen Zustand einzutreten.
00:54:21: Trotzdem holt uns dann wieder der Alltag ein Und wir schaffen es nicht immer, weil wir trotzdem immer noch so viel arbeiten.
00:54:31: Aber es ist zum Beispiel auch die Möglichkeit tatsächlich wenn du alles gearbeitet hast und geschafft hast und jetzt dich mit der Thematik auseinandersetzen kannst dass man das dann auch tun sollte.
00:54:48: Ich kann nur hoffen... dass wir die Bücher auf dem letzten Drücker abgeben, das war in der Uni schon so.
00:54:56: Das wird
00:54:56: es nicht auch auf den
00:54:58: letzten Drücken machen und eventuell wenn's schiefläuft bevor wir dann die Abgabe vorbereitet haben sozusagen.
00:55:05: Wir betragen uns jetzt vorher schon sterben und dann was zu spät.
00:55:10: Deswegen bin ich sehr interessiert viel für mich zu tun um eben diesen Lebensjob noch zu erledigen dass wir eben diese Auffassung von der Schmerzbeseidigung und du bei dir die gesunde Erhaltung durch Ernährung so weit verbreiten, bis sie wirklich merken, aha das hat jetzt genug Fuß gefasst auf diesem Planeten.
00:55:35: Und jetzt könnte man es von alleine weiter laufen lassen.
00:55:40: aber da brauchen noch zehn, zwanzig Jahre
00:55:42: bestimmt ja weil ich will unbedingt Unsicherheit, was jetzt wirklich gesund ist und nicht gesund ist.
00:55:50: Dass die einfach beseitigt sind.
00:55:52: Und dass es so eine ganz, ganz vernünftige klare Basis gibt... ...was die Ernährung anbelangt, das Leute vertrauen können.
00:56:01: Weil es ist ja absurd, was es da gibt.
00:56:04: Ich habe mir gerade irgendwie überlegt, die Tage.
00:56:09: Ich war damals als es zu viele verschiedene Fernsehsender gab!
00:56:13: habe ich schon gedacht, meine Güte was ist denn jetzt?
00:56:15: Wie soll sich denn jetzt jemand entscheiden.
00:56:19: Was er sich anguckt?
00:56:20: wenn also jemand isst der gerne Fernseh guckt.
00:56:22: Wenn ich mir überlege mit den sozialen Medien wie viel Sender es eigentlich gibt!
00:56:29: unendlich viele Meinungen da nach außen gegeben werden.
00:56:33: Woran soll sich bitte der Mensch, der eigentlich sich weiterbilden möchte und wissen möchte wo geht es denn wirklich lang?
00:56:42: Woran sollen er sich denn orientieren?
00:56:45: also von daher finde ich das schon wichtig dass wir noch viel viele Jahre haben.
00:56:52: das wird tatsächlich auch das machen können, was wir uns vorgenommen haben und nicht wirklich auch im letzten Drucker wie du gerade sagst oder vielleicht sogar zu spät.
00:57:02: Das habe ich gerne verpasst.
00:57:04: Ja?
00:57:05: Das wäre...das wäre nicht gut!
00:57:08: Okay.
00:57:12: Ein schweres Thema aber auf der anderen Seite finde ich es ja auch ein Thema also wo zumindest für mich auch so ganz viel Trost dabei war.
00:57:22: und ich will noch eine.
00:57:25: zum Schluss will ich noch Ein Erlebnis schildern.
00:57:30: Ich habe einen Patienten betreut, der Hodenkrebs hatte.
00:57:35: ein junger Mensch du kannst sich vielleicht noch erinnern weil das war schon ganz besonders der sich nicht hat operieren lassen wollen wobei man weiß wenn man den Hoden Krebs früh erkennt und operativ entfernt wird dass es tatsächlich noch zur Heilung kommen kann wirklich, ich muss es hier so sagen zur Heilung kommen kann.
00:58:00: Er hat sich geweigert, er wollte das nicht.
00:58:02: Hat gesagt entweder ich schaffe es durch meine Lebensweise und werde gesund oder aber ich habe die Aufgaben, die ich in diesem Leben erfüllen soll, erfüllt.
00:58:15: Er hatte mit seinen Eltern alles geklärt.
00:58:27: Er wusste, dass er es nicht schafft zu überlegen und hat dann auch Lungenmetastasen gekriegt.
00:58:40: Ich weiß den Zeitraum nicht mehr.
00:58:43: Ich war immer in Kontakt mit der Familie, seiner Freundin oder seinem Bruder.
00:58:50: Und ich habe auch gespürt als er gestorben ist – du weißt das damals, als wir in Frankreich waren!
00:58:58: Und mich hat dann die Freundin, wir haben telefoniert.
00:59:03: Nein ich habe sie glaube ich angerufen ist ja auch egal und sie hat nur gesagt es war einfach so schön dabei zu sein als er gegangen ist.
00:59:13: und ein Freund von mir sagt immer in dem Moment wo du dabei bist wenn ein Mensch stirbt das ist ein heiliger moment weil da passiert was was so groß ist Und wir fühlen es alle, wir können es nur nicht beschreiben.
00:59:29: Sie hat auch gesagt, das war so groß und er war in solch einer Ruhe und hat uns noch in seinen letzten Sekunden mit Worten getröstet und ist dann einfach
00:59:45: gestorben.".
00:59:46: Und sie hat gesagt ... Sie hat es auch gesagt!
00:59:50: Es ist für sie ganz traurig dass sie nicht mehr da ist aber Es ist so, es ist einfach so
00:59:56: gut.
00:59:57: Das ist ein ganz gutes großes Gefühl für sie gewesen und natürlich hat sie Abschied genommen.
01:00:03: Ich weiß noch bei der Trauerfeier konnte ich nicht dabei sein weil wir waren ja immer mit unseren Kindern die ganzen Schulferien am Meer Und die Beisetzung war und ich war halt nicht dabei, aber sie hat mir ein Foto geschickt.
01:00:21: Und er ist ganz viel gelaufen.
01:00:22: Das war jemand der ewig, ewigviel gelaufen ist.
01:00:26: Und die haben einfach festgefeiert in der Tourenhalle mit allen Freunden und die haben gefeiert.
01:00:34: Und das hat mich auch sehr nachhaltig wirklich...
01:00:38: Also Stadt?
01:00:40: Ja, wie
01:00:41: vorhin gesagt haben.
01:00:41: Genau!
01:00:43: getröstet und auch gezeigt, dass man mit der Situation einen geliebten Menschen gehen zu lassen.
01:00:51: Doch auch anders umgehen kann als es bei uns meistens der Fall ist.
01:00:54: Ja das immer so tief ernst, so traurig, ich weiß es nicht!
01:01:03: Das war schon etwas was mir auch Kraft gegeben hat.
01:01:08: irgendwie denke ich mit allem was passiert Es ist zwar manchmal extrem traurig, aber es gibt auch irgendwie Kraft.
01:01:15: Und das hast du auch ganz zu Anfangs gesagt, fällt mir ein.
01:01:19: Dass du immer wenn jemand stirbt für dich was daraus ziehst.
01:01:26: Ja ja und ich denke also letztendlich sollte man viele reden überhaupt nicht darüber?
01:01:37: Ist er auch nicht einfach
01:01:40: dran oder?
01:01:42: Je nachdem was man halt glaubt, an was man glaubt.
01:01:45: Was dann ist und nicht ist fällt es natürlich auch super schwer.
01:01:53: Aber eigentlich sollte man mehr darüber sprechen oder wenn man nicht so versprechen kann oder möchte Dann zumindest für sich selbst Versuchen weiterzukommen in der Einschätzung Es gibt tausende von Büchern darüber.
01:02:08: Da sollte man einfach mal gucken was einen da anspricht und sich mit dem Thema einfach auseinandersetzen, weil es könnte sein dass wenn's dann nicht ganz schnell geht nachdem Motto man fällt um und ist tot oder ein Unfall bei dem Ähnliches passiert das man vielleicht vermisst sich damit man auseinandergesetzt zu haben.
01:02:37: Also für mich war es auch unglaublich schön dass wir wieder mal in Ruhe darüber reden können Und ich weiß auch, dass das mit ein Grund ist, warum mich diesen Podcast gestartet habe.
01:02:52: Weil diese Zeit des Eltern-Berdens ist ja eine Zeit in der wir dem Sterben und dem Tod immer näherkommen.
01:03:04: Der Abgabetermin
01:03:06: naht!
01:03:07: Das
01:03:08: hab' ich zum ersten Mal heute so gesehen.
01:03:10: Ich finde
01:03:11: es gut.
01:03:14: Sie hat fertig mit eurer Arbeit, damit sie noch ... Wie ist es bei den Studenten?
01:03:21: Wie das damals bei uns war.
01:03:23: Nach zum Zwölf muss man das irgendwie eingeworfen haben und dann fünf oder zwölf war man da...
01:03:28: Ja ich war auch so ein.
01:03:29: Es gibt andere die ... Aber
01:03:32: es gibt ein Problem!
01:03:33: Der Unterschied zum Abgabetermin ist, dass es einen Termin gibt.
01:03:38: Genau.
01:03:38: Beim Start gibt's aber keinen festen Termin.
01:03:40: Stimmt.
01:03:40: Und deswegen Schiebt man das abgeben oder ist vorbereiten auf die Situation immer weiter raus.
01:03:46: Weil keine, weil kein Det end.
01:03:49: Das ist jetzt das Wort passt natürlich besonders gut falls es keinen Det entgibt.
01:03:55: und der deadline deadline heißt ja
01:03:57: deadline
01:03:58: gibt keine deadline weil man hofft halt dass immer das länger ist.
01:04:02: aber eigentlich sollte man das denke ich mir auch gerade nicht sollte man nicht außer Acht lassen, dass jeden Tag irgendwas passieren kann.
01:04:15: Ja und da kann der Komet vom Himmel fallen was eine geringe Wahrscheinlichkeit hat oder man hat einen Autounfall und weiß gar nicht wie wir da reinkommen.
01:04:26: es kann auf jeden Fall sehr schnell gehen und deswegen wäre es eigentlich vernünftig alles fertig zu machen.
01:04:34: das wenn die Deadline da ist... Was
01:04:37: heißt denn alles Fertigmann?
01:04:38: Naja!
01:04:39: Die Vorbereitung Die Vorbereitung, also das Beschäftigen.
01:04:43: Die innere
01:04:44: Vorbereitungen?
01:04:45: Ja.
01:04:46: Das heißt aber nicht jetzt dass du dich von morgens bis abends mit dem sterben, mit dem was kommen kann damit beschäftigst?
01:04:52: Nein um ganz viel zu tun.
01:04:54: Wir würden nur gerade bewusst durch diesen Podcast testen wird mir gerade bewusst.
01:05:00: Ich habe ja eine Person mit der ich über so Sachen spreche Also nicht übers Sterben sondern Gestaltung des Lebens so, dass eben das nächste Leben besser funktionieren kann.
01:05:16: Ich sollte da mal sporadisch weitermachen und am Thema dranbleiben.
01:05:20: Stimmt,
01:05:21: hast du ein
01:05:21: bisschen Pause gemacht?
01:05:22: Ja, es sollte also nur eine Idee von uns, von mir wenn ihr euch damit beschäftigt dann kommt man weiter.
01:05:32: ansonsten kannst einen sehr unvorbereitet treffen Und nicht jeder hat das Glück auf dem Golfplatz umzufallen.
01:05:39: Ich weiß nicht,
01:05:40: ob das überhaupt ein Glück ist, wenn er sich nicht hat vorbereiten können?
01:05:46: Das
01:05:46: ist auch noch mal was... ich glaube einfach vielleicht hat der Tod oder das Sterben auch es verdient mit ihm zu beschäftigen und vielleicht fällt dadurch dieses grausame für den einen oder anderen weg den er vielleicht mit sich bringen konnte.
01:06:07: Also das ist auch so was, was ich denke wenn... Vielleicht gibt es ja auch tröstende Dinge mit dieser Auseinandersetzung?
01:06:16: Absolut!
01:06:17: Die ganzen Nahtoderfahrung.
01:06:20: Ich weiß nicht wie das letzte Buch hieß, was wir da gelesen haben aber es gibt ja richtige wissenschaftliche Angehensweisen die diese ganzen... Wie heißt das nahtisch oder wie heißt das denn schnell wieder wenn jemand schon gestorben
01:06:32: war.
01:06:32: Ich weiß, das ist eine Art Tod, Natunderlebnis!
01:06:35: Genau und klar die Medizin versucht da irgendwelche Zusammenhänge zu finden um zu erklären ja dass es ausgeschwürtet ist für einen und so weiter und sofort.
01:06:47: aber da stehen schon Dinge in diesen Büchern drin die ein starkes Nachdenken bringen können.
01:06:54: ich will damit sagen Das Beschäftigen mit dem Tod kann eigentlich Das tolle Ergebnis bringen, dass man die Angst vorm Sterben verliert.
01:07:04: Weil viele beschäftigen sich ja nicht damit, weil sie Angst davor haben.
01:07:09: Also was mir Angst macht, drücke ich weg Solange es irgendwie geht.
01:07:12: Aber wahrscheinlich ist es viel besser oder bestimmt für mich zumindest Für uns ist das viel besser Sich damit zu beschäftigen, weil wenn das so ist... Ich habe mich hier seit kurze Jahren damit beschäftigt
01:07:22: Weiß!
01:07:23: Aber das war gar nicht mal die Absicht, dass es um den Tod geht.
01:07:28: Das war nur eine Konsequenz aus der Beschäftigung mit diesen ganzen spirituellen Lehren.
01:07:33: Also ich bin insofern... Es ist wirklich jetzt auch ein bisschen paradox weil das Thema heute uns zugefallen ist damit zu tun, dass ich diesen Anruf von der Freundin bekommen habe.
01:07:53: Jetzt denken wir weiter!
01:07:54: Aber
01:07:54: ich wollte gerade sagen... Ich bin so dankbar das sie mich auch angerufen hat weil nur dadurch sprechen wir über den Tod, über das Sterben.
01:08:09: und es gibt noch einen Gedanken, den ich unbedingt los werden will wenn ich mich alleine mit sterben und dem Tod beschäftige dann Begebe ich mich immer wieder in die gleichen Schleifen.
01:08:21: Ich habe die gleichen Gedanken und wenn mein Gedanke zum Thema Tod Angst ist, dann hab' ich einfach nur Angst!
01:08:30: Wenn ich mich aber mit dir darüber auseinandersetze oder mit dir unterhalte und mir noch andere Ideen reinkomme oder mit anderen Menschen nicht darüber spreche, dieses Gefühl, dieses Denken über den Tod oder was Tod überhaupt ist.
01:08:49: Dann kann sich das verändern und es wird sich verändern.
01:08:51: Und ich habe auch jetzt in diesem Gespräch wieder gemerkt wie tröstend es sein kann diese unterschiedlichen Facetten zu beleuchten.
01:09:07: Es hat mir gut getan.
01:09:11: Also es ist vielleicht verrückt, aber ich bin dankbar dass diese Freundin mich angerufen hat und mir das gesagt hat.
01:09:20: Und auch ein Stück dankbar, dass... ...diese Freundin die jetzt gestorben ist den Weg schon gegangen ist, weil
01:09:30: da hab' ich... Das Reif ist zurück!
01:09:32: Ist ja eh ein Teil von uns einen Teil von dir?
01:09:35: Genau.
01:09:36: Und ist sie denn ein Stück erledigt was da jetzt sozusagen über über das Geschehen zugefallen ist.
01:09:43: Und es
01:09:44: geht noch weiter, also weil wir jetzt so lange nicht miteinander gesprochen haben diese Freundin die mich über den Tod unserer gemeinsamen Freundin unterrichtet hat Die hat ein paar Sachen gesagt in unserem Gespräch, die hat gesagt weißt du was Petra?
01:10:03: Es ist als hätte ich gestern mit dir telefoniert.
01:10:09: Du hast mich... du hast mir gefehlt und Ich wollte dich einfach nicht stören, weil ich wusste das so viel tust.
01:10:20: Und dann hat sie was gesagt und da habe ich einfach nur gedacht alleine deswegen hat sich es schon gelohnt dass ich mit diesem Podcast angefangen hab.
01:10:27: die hat gesagt ich lese ja immer, ich höre ja immer ich gucke ja immer deine Videos und alles mögliche und ich habe mitbekommen dass du jetzt ein podcast übers älter werden machst und da hab ich gewusst jetzt ist der Zeitpunkt dass ich dich auch anrufen kann.
01:10:44: Weil jetzt hast du Zeit für mich, warum auch immer habe ich dir gesagt weißt du was?
01:10:48: Ich hätte vorher genauso viel Zeit gehabt und da hat sie gesagt nein aber weil du jetzt ein Podcast über das Älterwerden macht.
01:10:54: Jetzt hatte ich auch den Mut mit dir zu reden und das ganz Schöne ist, weil es schon eine ganz besondere Frau.
01:11:03: Gehe beide werden einen Podcast machen.
01:11:07: Nachschwandt!
01:11:08: Ja über alles über ihr Leben, über unser Leben.
01:11:12: Was passiert ist?
01:11:13: Und es hat mich so sehr berührt und ich freue mich, dass sie sofort gesagt hat Ich bin dabei!
01:11:24: Das wird irgendwann in den übernächsten Monaten sein, dass wir das aufnehmen.
01:11:30: Und nochmal für alles was im Leben so passiert, glaube ich sollten wir eins nie vergessen auch dass wir dafür dankbar sind.
01:11:43: Um jeden Tag, jede Sekunde!
01:11:46: Deswegen bin ich auch um jeden Tag um die Sekunde dankbar, dass du dabei bist und das Virus haben... Ich
01:11:53: werde mich vermühen noch eine Walde zu bleiben, da weit zu bleiben und das gleiche hoffe ich auch von dir.
01:11:58: Ja auch ich gebe mir Mühe wirklich viel viel Mühe.
01:12:03: Na dann kann man doch was tun.
01:12:06: Der musste jetzt sein.
01:12:08: Ja,
01:12:09: das stimmt aber eigentlich sagt doch auch mal ich bin doch ganz schön gut schon geworden oder?
01:12:14: Absolut
01:12:15: du machst inzwischen so viel mit wahrscheinlich zuvor her.
01:12:19: ja also
01:12:21: Aber ist immer noch alles oben auf dem Richterskala und ich sage immer um es vielleicht nach und nach ein bisschen lebendig zu beenden weil die älter wir werden das zu mehr müssen wir halt auch tun.
01:12:34: Also der Strom wird immer stärker, der uns entgegenströmt.
01:12:40: Wir müssen immer mehr rudern um auf der Stelle zu bleiben und noch mehr Rudern um vorwärts
01:12:44: zu kommen.
01:12:45: Das würde ich ja auch gerne noch
01:12:46: ein bisschen vorbekommen.
01:12:47: Und von daher... also man sollte immer mehr Zeit investieren für dieses Thema, für seine Übungen natürlich.
01:12:56: Na klar bei mir geht es immer um Übung damit eben der Körper als der Tempel der Seele möglichst lange erhalten bleibt, lässt endlich damit man diese ganzen Dinge auch durchdenken und besprechen kann um dann vorbereitet zu sein wenn es soweit ist.
01:13:15: Wo auch immer es dann hingeht?
01:13:17: Ja das wird super gut!
01:13:19: Kann gut sein.
01:13:21: ich habe da mal so eine Geschichte gelesen.
01:13:23: es war wirklich eine schöne Geschichte also auch so ein eigentlichen Gleichnis zum Stärben Wenn Kinder im Mutterleib sind, wird sie irgendwann mal eng und die müssen ja diesen Mutterleip verlassen.
01:13:40: Und vielleicht denken die auch um Gottes Willen jetzt muss ich sterben wenn ich daraus muss weil das ist ja meine Geborgenheit!
01:13:47: Dann denken sie vielleicht Sie müssen sterben und dann werden sie geboren und finden sich wieder im Leben.
01:13:55: Vielleicht ist es nach diesem Leben Genau so ähnlich?
01:14:00: Ja, glaube ich.
01:14:02: Wir waren auch und merken das Leben war ein Traum und ist nur eine nächste Realität die dann auch wieder ein Traumen sein kann weil es dann hinterher wieder weitergeht und so weiter.
01:14:11: also es wird noch spannend Es wird spannend und es endet nie.
01:14:15: genau.
01:14:18: Was ich heute noch sagen möchte ist einfach, dass es schon sehr viel Sinn macht auch sich tatsächlich mit diesem Thema direkt zu beschäftigen.
01:14:27: Also auch was man machen kann damit wir noch viel Zeit haben, damit es uns gut geht und damit wir beweglich bleiben gesund bleiben gesünder werden all das was ja unsere Hauptthemen sind.
01:14:41: aber auch Was sind es für Themen?
01:14:44: Spirituelle, religiöse, philosophische Themen.
01:14:47: Auch damit darf man sich und sollte man sich beschäftigen.
01:14:52: Also wenn jemand noch mehr darüber wissen möchte übrigens fällt mir gerade so ein war gar nicht geplant.
01:14:56: echt jetzt das lange gut leben enthält ja eigentlich genau dass dann haben wir ja einen Genau aus dem Grund geschrieben fällt mir eben grade so ein.
01:15:06: also wer sich dafür interessiert Ein sehr umfangreiches Buch geschrieben, wo diese ganzen Sachen abgehandelt werden und auch Lösungswege jede, jede Menge angeboten werden.
01:15:18: Und da kommt auch die Meditation und die Atmen keineswegs zu kurz sondern er ist schwerpunktmäßig so aufgeteilt.
01:15:26: Drittel, drittel, Drittel ne?
01:15:27: So ist das Leben!
01:15:29: Weil es so ist okay danke euch für heute Bis zum nächsten Mal und dir danke ich auch.
01:15:36: Hollands war.
01:15:37: Ja, ich dir auch wie immer natürlich.
01:15:38: Ein wirklich schönes tiefgehendes Gespräch!
01:15:42: Und er hat mich so richtig satt gemacht.
01:15:44: irgendwie...satt?
01:15:47: Brauchen wir gar nichts mehr zu essen heute?
01:15:48: Nein, brauchen wir nicht mehr.
01:15:49: Okay.
01:15:51: Ciao.
01:15:51: Tschüss.
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