Diese Angewohnheit verkürzt Dein Leben ohne es zu merken.
Shownotes
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Wusstest du, dass Menschen mit einem positiven Blick aufs Leben bis zu siebeneinhalb Jahre länger leben?
Das sagt eine Studie der Yale University.
Und trotzdem wird so viel gemeckert.
Diese Treppenhausgespräche. Beim Kaffeeklatsch. In den Kommentaren. Im eigenen Kopf. In dieser Folge sprechen Roland und ich darüber, was meckern eigentlich ist, warum wir meckern und welche Auswirkungen das auf uns und unser Umfeld haben kann. Und natürlich auch, wer von uns beiden eigentlich mehr meckert.
In dieser Folge erfährst du:
- was Meckern körperlich mit dir macht
- warum ältere Menschen so oft nur noch über Krankheiten reden
- wie Negativität andere ansteckt und warum das evolutionär sinnvoll war
- was du heute Abend tun kannst, um den Schalter umzulegen
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Kapitel: 00:00:00 Intro 0:01:33 Wer von uns meckert eigentlich mehr? 00:04:45 Was Treppenhausgespräche über uns verraten 00:08:46 Warum manche Menschen nur noch über Krankheiten reden 00:19:19 Warum Meckerer Meckerer anziehen 00:25:13 Macht meckern krank 00:28:03 Die einfachste Übung gegen negativen Fokus 00:50:31 Meckern und Lästern:Wo ist der Unterschied? 00:55:28 Was Meckern mit deinem Körper macht 00:57:45 Siebeneinhalb Jahre länger leben: So geht's
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00:00:00: Also Meckern ist für mich fast ein Fremdwort.
00:00:01: Die wollten es einfach überhaupt nicht, die wollten einfach nur leiden.
00:00:05: Ich hatte nie auch nur einen Ton sich beschwert oder gemäckert.
00:00:08: Sieben-einhalb Jahre längeres Leben Das war damals auch sehr bitter.
00:00:14: Da bleibt das wahrscheinlich in Lebenland dann so bestehen Weniger
00:00:17: meckern, weniger sich beschweren, weniger nörgeln.
00:00:20: Eine gute Idee, oder?
00:00:22: Und wenn du jetzt noch weißt dass du dadurch bis zu sieben ein halb Jahre länger leben kannst ist doch ganz klar was du machst.
00:00:29: Du musst den Schalter umlegen und wie das geht darüber spreche ich heute mit meinem Mann Roland Liebscher-Pracht in diesem Podcast und deswegen solltest du dir unbedingt anhören.
00:00:39: Es wäre super schön, wenn du meinen Kanal abonnieren würdest.
00:00:43: Ganz geradeaus und direkt möchte ich dich hier mit darum bitten!
00:00:47: Denn je mehr Abonnenten ich habe umso interessanter ist es natürlich auch für Gäste zu mir zu kommen.
00:00:55: Und ich möchte doch die besten Gästen zum Thema älter werden Für euch bei mir haben und mit ihnen darüber zu sprechen.
00:01:04: Deswegen bitte einfach nur auf abonnieren klicken.
00:01:08: Ihr tut mir damit oder du tust mir damit einen ganz großen Gefallen.
00:01:12: Kannst Du Dir vorstellen, dass Menschen mit einem echt positiven Blick aufs Leben aber auch auf's Älterwerden tatsächlich älter werden und zwar laut einer Studie von der Yale University um siebeneinhalb Jahre?
00:01:28: Ja das lohnt sich!
00:01:29: Das denke ich auch.
00:01:31: Und trotzdem wird so viel gemäckert.
00:01:33: Ich weiß es nicht.
00:01:34: also meckern ist für mich fast ein Fremdwort.
00:01:37: Aber es gibt wahrscheinlich viele Menschen, die meckern ja.
00:01:40: Also wir fallen wirklich auf die Meckern.
00:01:42: Die
00:01:42: fallen dir nicht auf?
00:01:43: Doch!
00:01:43: Wir fallen Menschen auf...die meckeren.
00:01:47: Teilweise merke ich das auch bei dir.
00:01:48: Entschuldigung.
00:01:52: Okay also du meinst damit können wir jetzt mal in die Frage einsteigen wer von uns beiden meckert eigentlich mehr.
00:02:00: Du bist der Meinung also ich.
00:02:03: Beschreib mal mich, mecke ich.
00:02:06: selten.
00:02:07: Ich bin mal selbst kritisch, es gibt schon Situationen das ist kein Meckern.
00:02:11: also lassen wir das Wort meckern definieren.
00:02:13: Also meckeren das heißt ja auch irgendwie sich beschweren unzufrieden sein irgendwie alles nur von der von der dunkleren seite.
00:02:23: Ja also meckering hat für mich einen ganz klaren eine ganz klare Werto.
00:02:28: die wäre
00:02:29: umsonst völlig für die füße völlig unnötig einfach nur des meckers wegen Inhalt egal, Hauptsache es wird gemäckert.
00:02:38: Das ist für mich meckern.
00:02:40: Irgendwie Kritik äußern bei Dingen die angebracht sind?
00:02:43: Ist für mich kein Meckern.
00:02:45: Aber vielleicht versteht auch jeder was anderes darunter.
00:02:47: Und du meinst ich würde meckeren
00:02:50: Die Flecken auf dem Holztisch, die Flecken Auf unsere Anrichte weil so ein Naturstein ist und das sage ich öfter mal Hör doch mal auf zu mosern.
00:02:59: Weil unser Küchenbauer hat er gesagt dass es in Stein.
00:03:04: Der lebt davon, dass er Patina bekommt.
00:03:07: Ich sorge für Patina und du weckerst.
00:03:10: Fruchtbar!
00:03:11: Das stört dich, gell?
00:03:12: Weißt
00:03:12: du was mir auch?
00:03:13: Ja manchmal, manchmal nicht.
00:03:17: Also mittlerweile ist es mir gerade mal egal.
00:03:19: ich finde's halt insofern nicht mehr gut wenn da ganz viele Flecken drauf sind weil dann kommen leider Arme heißen.
00:03:26: Die Flecken kommen wegen...
00:03:28: Weil du einfach zum Beispiel deinen Zeug ja nicht weggemacht hast.
00:03:34: vom Müsli, dass du da noch nicht weggewischt hast und dann kommen die Ameisen.
00:03:38: Und das finde ich einfach doof.
00:03:40: Ausrede!
00:03:41: Ausreden!
00:03:41: Auslede!
00:03:42: Nein.
00:03:43: Dann finde ich es auch doof... Stimmt?
00:03:44: Ich merke schon oder schwärmig.
00:03:47: Oder sag einfach nur ... Nee, nicht immer nur weil ich mehr kein Bild.
00:03:51: Das ist nicht wahr.
00:03:52: zum Beispiel wenn du dir irgendwie ein Eiweiß-Shake machst oder so.
00:03:57: Ja.
00:03:57: Oder du eine Zitrone auspresst so ganz, wie früher mit der Hand.
00:04:05: Und du machst es dann nicht gleich sauber und dann steht es da und trocknet.
00:04:10: Irgendwann muss ich das dann machen und ich habe keine Lust darauf.
00:04:13: Ich denke wenn du's gleich saubermachen würdest dann könnte ich mir Zeit sparen weil Zeit ist doch was ganz Wertvolles also... Da
00:04:20: hast ihr recht!
00:04:21: Okay aber ich glaube ein bisschen hin und her Das ist bei ganz vielen Leuten ja auch so ein bisschen, ich soll es sagen.
00:04:30: Ein bisschen Salz in der Suppe manchmal oder?
00:04:32: Also ich denke das hat doch viel mit Bewusstsein zu tun und mit Achtsamkeit sich selbst gegenüber.
00:04:37: Und zum Beispiel also was ja auch bei uns ein riesen Thema ist wir wollen ja etwas ändern.
00:04:43: Wir wollen die Treppenhausgespräche ändern.
00:04:45: Also typisches Treppenhausgespräch mit älteren Menschen.
00:04:49: Oh Herr Müller!
00:04:51: Die Hüfte auch wieder ist so schlimm.
00:04:54: Ja Herr Meier Es zwickt uns Fakt und sonst was, das sind die ganzen Treppenhausgespräche.
00:05:01: Und da wird halt gemäckert!
00:05:02: Da wird halt.
00:05:03: ich meine okay es gibt auch einen Anlass natürlich aber ich glaube dass hat auch etwas mit der Realitätswahrnehmung zu tun.
00:05:09: Aber kommen wir bestimmt noch darauf im Laufe des Podcasts.
00:05:12: Das
00:05:12: ist auch ein Riesenthema.
00:05:13: nochmal warum alte Menschen immer so gerne über Krankheiten reden?
00:05:17: aber jetzt lassen sie doch erstmal noch ein bisschen bei dem Beschweren bleiben.
00:05:24: Also was ich schon sehe, wenn ich da genauer hingucke auch bei dir, bei mir, bei deiner Familie.
00:05:32: Bei meiner Familie, bei Deiner Mutter, bein Minermutter Da ist es schon so dass du eigentlich immer immer positiv bist.
00:05:43: Du stehst morgens auf und bist freulich und hast gute Laune Und dir fällt wieder etwas Schönes ein.
00:05:51: Was ich weiß ist zum Beispiel, ich bin unheimlich gern zu deiner Mutter gegangen.
00:05:56: Ich bin deswegen immer unheimig gerne zu deinem Mutter gegangen weil diese Frau hatte nie schlechte Laune!
00:06:03: Die hat sich nie beschwert... Sie
00:06:04: hat zum Beispiel nie geweckert?
00:06:06: Nie!
00:06:07: Nie!
00:06:08: Never!
00:06:08: Ist das eigentlich mal
00:06:08: aufgefallen?!
00:06:10: Ja aber es kommt mir jetzt gerade hier in den Kopf weil sie hat ja noch nicht mal sich beschwert als sie wirklich ganz schlimm gelegen hat Und ich will das nicht groß ausführen.
00:06:21: Aber es war ja ganz, ganz schmerzhaft für sie.
00:06:24: Sie hat nie auch nur einen Ton sich beschwert oder gemäckert.
00:06:28: Nie nader!
00:06:31: Das ist schon bewundernswert.
00:06:34: Also vor allen Dingen, sie hätte ein Grund gehabt und hat's noch nicht mal gemacht.
00:06:40: Andere Menschen haben keinen Grund und meckern von morgens bis abends.
00:06:45: Aber wie gesagt, ich glaube wenn die anderen Menschen jetzt machen sich selbst wahrnehmen würden also sich reflektieren würden.
00:06:53: Sich neben sich stellen könnten, sich angucken und sich zuhören könnten dann wäre es ihnen peinlich und sie würden sofort das Meckern abstellen.
00:07:00: aber viele Menschen machen das leider nicht.
00:07:03: Aber ich glaube ist ganz sinnvoll.
00:07:05: Ich will nochmal an die sieben eine halb Jahre längeres Leben erinnern.
00:07:10: Das ist ja schon enorm.
00:07:14: Das Thema mit dem Meckern oder mit dem Unzufriedensein, oder mit den Beschwerden.
00:07:20: Das ist ja gerade so bei uns in der Familie also mit unseren Söhnen ist es ja gerade im Moment sehr gehyped weil es nämlich genau darum geht einfach aufzuhören sich zu beschweren Weil das ändert nichts.
00:07:35: Also Es ist einfach viel schöner, wenn man sich nicht diese negativen Sachen anschaut sondern die positiven Sachen.
00:07:44: Das gute alte Beispiel was schon total eigentlich... Man traut sich das Tauben ja auszusprechen aber ich benutze es immer wieder weil das macht einfach die Sache so klar!
00:07:57: Da ist ein halb vordes Glas und die einen sehen halt halb voll und der anderen sehen halb leer Und nehmen damit die Realität direkt diametral entgegengesetzt war.
00:08:08: Einer sieht es positiv, der andere sieht denselben Sachverhalten negativ und das ganze Leben ist ja so.
00:08:15: Ja und insofern bin ich schon froh dass ich dich für mich ausgesucht habe weil ich komme schon aus der anderen Seite eher weil... Ich weiß auch meine Mutter die hat sich ganz oft beschwert leider Das war irgendwie alles zu schwer.
00:08:39: Es war nicht mehr schön, es war nicht besonders gut und ich weiß noch... Sie hat mich dann irgendwann mal gefragt, warum kommst du so selten oder könntest du doch mal öfters anrufen?
00:08:55: Und warum machst du das nicht?
00:08:58: Das ist jetzt schon sehr persönlich wenn ich das sage!
00:09:00: Ich weiß aber Ich habe ihr dann versucht, das zu erklären und hab gesagt um Mama.
00:09:06: Also es ist ja nicht die Frau, die mich großgezogen hat sondern sie ist die Frau die mich geboren hat.
00:09:10: Die war von ihrer Persönlichkeit her so wie du Gott sei Dank weil ich glaube sonst wäre ich echt auch so geworden wahrscheinlich wie meine Mutter.
00:09:20: also kommen wir noch mal drüber sprechen später Aber ich habe ihr das dann gesagt.
00:09:24: Ich habe gesagt, Mama weißt du?
00:09:26: Wenn ich dich anrufe, dann ist immer ach es ist alles so schwer Das Leben ist so langweilig und dabei war sie gar nicht alleine.
00:09:34: Sie hat ganz viel Besuch gekriegt Und wir haben uns alle um sie gekümmert und wirklich.
00:09:39: aber sie hat immer gesagt Ja, das ist irgendwie nicht schön Es war nie gut genug Das hat nicht erst angefangen im Alter, sondern wenn ich so zurückdenke das war auch ihr ganzes Leben.
00:09:58: Ihr ganzes leben war bestimmt davon dass es alles hätte anders und besser sein können.
00:10:06: Und das ist doch eigentlich ganz schrecklich!
00:10:09: Ja wie gesagt also ich halte es für eine Entscheidung.
00:10:13: natürlich gibt's auch Situationen.
00:10:14: aber nehmen wir mal ein ganz krasses Beispiel.
00:10:16: ja da bricht sich... Wie ist der schöne Beispiel?
00:10:20: Das kann ich von mir.
00:10:21: Da bricht sich der Sohn ein Bein und der Vater, oh mein Sohn hat sich das Bein gebrauchen!
00:10:29: Wir schlimmen wir schlimm wir sch limmen.
00:10:31: Drei Wochen später ist Kriegseinberufung und er muss nicht hin in den Krieg.
00:10:37: Oh Gott sei Dank hat er sich das bein gebrochen.
00:10:38: Ich meine es ist auch ein alt immer wieder benutztes Beispiel aber das macht's klar Es geht immer um den Kontext, es geht immer die Wertung, es wird immer halb voll oder halb leer.
00:10:50: Man kann sich, also ich bin ja so drauf.
00:10:54: Das kann man jetzt vielleicht diskutieren und andere sehen es vielleicht anders.
00:10:58: aber ich bin so darauf dass es möglich ist wirklich in jede Situation was Positives zu entdecken.
00:11:07: natürlich gibt's da Situationen fällt das sehr sehr schwer.
00:11:13: Also wenn es um Krankheiten geht oder sonst was, wie viele Leute hast du mir immer mal erzählt?
00:11:19: Leute die schwer krank geworden sind.
00:11:20: Die haben gesagt, was besser ist hätte gar nicht passieren können weil irgendetwas damit verbunden war was sie weitergebracht hat.
00:11:28: Gott sei Dank ich will das noch nicht auf die Probe stellen aber ich würde sagen mit solchen wirklich heftigen Sachen abgesehen fällt's mir sehr leicht aus allem oder in allem etwas Positives zu sehen.
00:11:43: Und ich glaube, das ist eine Entscheidung.
00:11:45: Ich will gar nicht sagen, dass ich der Tolle bin oder überhaupt nicht.
00:11:48: Es geht mir darum, dass es eine Entscheidung ist.
00:11:51: Für die meisten ist es ein Erziehungsresultat würde ich mal vermuten.
00:11:55: Du hast ja schon wegen deiner Mutter gesagt, wegen einer leiblichen Mutter und ich bin halt mit meiner Mutter anders groß geworden Und das prägt auf jeden Fall irgendwie.
00:12:06: und wenn man dann nicht bewusst genug ist, sich damit irgendwie beschäftigt, auseinandersetzt selbst reflektiert.
00:12:12: Dann bleibt es wahrscheinlich in Leben lang dann so bestehen.
00:12:14: aber letztendlich ist eine Entscheidung und man kann das rumdrehen bin ich überzeugt von.
00:12:21: also Ich weiß es nicht ob jetzt das Vorleben ist, weil also meine Mutter hat es ja nicht vorgelebt.
00:12:29: Weil ich nicht bei meiner Mutter gelebt habe.
00:12:31: So eher dieses immer immer doch das negativere Sehen anstatt das Gute und das Schöne.
00:12:40: Wobei... Es ist jetzt nicht so dass sich die ganze Zeit rum jammerer.
00:12:44: Also das kommt jetzt hier
00:12:45: rüber als... Aber du hast ein paar Jahre deine Mutter auch verbracht?
00:12:48: Nein!
00:12:48: Gar nicht
00:12:49: Nee, wandern.
00:12:50: Die ersten zwei Jahre und dann war meine Mutter nicht mehr da.
00:12:53: Ja gut aber ich weiß nicht.
00:12:54: die Prädungsphase bei den Hunden weiß es bei den Menschen ist glaube ich drittel Lebensjahr, gell?
00:13:00: Gibt doch so eine Prädungsphase, lach mich!
00:13:02: Das gibt ja... Ich will jetzt nicht den Menschen mit dem Hund vergleichen, aber jedes Wesen hat ja ne Präduchsphase.
00:13:08: Also
00:13:09: ich glaube das bei mir schon so ist dass ich auch ganz ganz viel Schönes sehe und wahrnehmen kann.
00:13:14: also hat was damit zu tun dass sich eben auch bei meiner Herzensmutter groß geworden bin auf jeden Fall, aber ich glaube schon dass das irgendwie eine Charaktereigenschaft ist die man auch
00:13:27: tatsächlich
00:13:28: vererbt ja.
00:13:30: Die man aber und da sind wir wieder bei der Epigenetik durchaus ändern kann.
00:13:36: Und das ist ja auch sowas, was wir gerade... wie gesagt ich habe mir gerade angefangen darüber zu erzählen.
00:13:41: Dass wir gerade so in der Familie sagen also wir sollen uns alle mal darauf konzentrieren was es schönes im Leben gibt.
00:13:50: Also dieses ewige Rumnörbeln dann auch noch auf hohem Niveau Das ist einfach...das ist
00:13:57: unschön
00:13:57: finde ich.
00:13:58: und darüber hinaus nicht nur sehen was es Schönes gibt sondern in jeder Sache auch wenn die auf den ersten Blick vielleicht unschön ist, trotzdem versuchen was Schönes zu entdecken.
00:14:10: Also ich glaube das ist eine Aufgabe für die Menschen, die es noch nicht machen.
00:14:14: Die sollten das auf jeden Fall im Laufe ihres Lebens tun.
00:14:17: Ich glaube, dass gehört dazu, sich weiterzuentwickeln.
00:14:20: Ja, glaub' ich auch und wenn du sagst, dass es auch das Schlimmste irgendwie etwas Gutes hat dann weiß ich für mich eine der schlimmsten Dinge, die mir passiert sind dass die genau das Wichtigste für mich in meinem Leben war.
00:14:36: Das war tatsächlich die Krankheit von meiner Herzensmutter, weil wäre sie nicht gewesen hätte ich dieses Leid nicht die ganze Zeit miterlebt fünf Jahre oder sechs Jahre bis sie dann auch wirklich verstorben ist.
00:14:52: Ich wäre ja nie auf die Idee gekommen Medizin zu studieren und werde auch nie auf Die Idee bekommen die Medizin mit meinen Augen zu sehen.
00:15:01: Weil ich wollte ja immer herausbekommen, warum ist denn diese Frau krank geworden?
00:15:07: Warum konnte man ihr nicht helfen?
00:15:09: Wovon lag es den letzten Endes?
00:15:11: und da sind mir halt alle Dinge aufgefallen, die mögliche, also die, die ich sonst nie gesehen hätte...
00:15:18: Du sagst ja auch heute ... Mit deinem Wissen heute wäre sie nicht gestorben!
00:15:23: Weil du ganz anders vorgegangen wärst, als es die Medizin heute macht oder früher gemacht hat.
00:15:27: Absolut!
00:15:28: Also wir wissen ja dass sich auch Ablagerungen in den Gefäßen wieder auflösen können.
00:15:37: Wir wissen halt auch wie viel Kraft Ernährung und Bewegung hat Und das ist ja unglaublich.
00:15:42: Das wusste man ja vor.
00:15:44: Wie lange ist die Mutter jetzt tot?
00:15:47: Oh, fünfzig Jahre schon.
00:15:49: Da wusste Man das überhaupt noch nicht.
00:15:53: Dinge geglaubt und den Menschen erzählt.
00:15:57: Also ich möchte in dem Zusammenhang auch sagen, Achtung es kann in fünfzig Jahren alles ganz anders aussehen als das was heute gesagt
00:16:04: wird, dass die
00:16:05: Wahrheit ist muss es morgen auf jeden Fall überhaupt nicht sein.
00:16:12: Die Wahrheit von Heute ist der Irrtum von Morgen Sehr oft.
00:16:15: So war das schon immer und so wird es wahrscheinlich auch immer sein.
00:16:18: Ja,
00:16:18: wobei... Wobei es gibt ja Dinge die bleiben.
00:16:21: Wollte ich gerade sagen?
00:16:22: Die kommen also die gehen nicht Und das finde ich auch ganz spannend um den Ich mir anschaue.
00:16:28: Also dieses dieses tiefer Ernährungswissen Das ist schon immer da dass ist schon Hippocrates hat Es ja gesagt ihr kennt diesen diesen Satz lasst eine Nahrung deine Medizin Sein und deine medizin Lasst es die Nahrungen seien.
00:16:46: Und so ist es auch.
00:16:47: Wir wissen das heute und wir wissen das natürlich auch mit der Bewegung, da fehlt mir was ein.
00:16:53: Das kannst du ja vielleicht auch mal bestätigen.
00:16:55: Ich bin seit ein paar Tagen, seit zehn oder elf Tagen wirklich...
00:17:02: Auf ein anderes Level gekommen?
00:17:04: Ja danke schön!
00:17:05: Also ich mache ganz viel, ich bewege mich ganz viel.
00:17:10: Was notwendig ist, also ich bin jetzt so fit, nicht so viel dabei wie der Roland ungefähr.
00:17:17: Also ich habe mir jetzt auch mal die Zeit gegönnt und ich finde es schon spannend weil wenn man sich austobt und ganz viel macht... Ich glaube hab' ich die letzte Zeit gemäckert eigentlich.
00:17:30: Wie letzten drei Tage meinst du jetzt?
00:17:33: die letzten drei Tage.
00:17:35: Nein, nein, ich bin ja schon eine ganze Weile zurück.
00:17:37: Ich bin ja am letzten Sonntag zurückgekommen.
00:17:39: Also immerhin acht Tage seitdem ich wirklich voll drauf bin mit
00:17:44: viel Bewilligung.
00:17:44: Du bist ausgeglichen.
00:17:46: Ja also ich will damit eigentlich nur sagen dass es auch eine Möglichkeit gibt so diese Unzufriedenheit das sind wir ja.
00:17:54: Unzufredenheit und meckern und beschweren dass es vielleicht auf was da mit zu tun haben kann könnte, dass man innerlich das Gefühl hat du tust gar nicht viel Gutes für dich.
00:18:07: Ja oder noch viel einfacher, dass die Stressenergie, die man aufbaut in unserem Alltag, dass sie nicht über die Bewegung ausgeglichen wird, dass es Adrenalin sich austobt anstatt benutzt zu werden?
00:18:22: Ich meine, das kennt jeder.
00:18:23: das Beispiel ja, dass dann.
00:18:25: normalerweise war Stress immer verbunden mit Kampf oder Flucht Und da wurde das wieder beseitigt, was ausgeschüttet wurde.
00:18:33: Wir erzeugen heute Atelierlinien ohne Ende durch den Stress aber die sich nicht bewegen werden halt immer gestresster und fangen an rum zu mosern um herumzumeckern.
00:18:44: und ich glaube dass spürst du gerade wie befreit sich so ein Leben anfühlen kann wenn man sich mal austobt einmal am Tag.
00:18:50: körperlich eigentlich ganz einfach.
00:18:53: Aber ich will das jetzt schon sagen, nicht dass ihr denkt, ich habe die ganze Zeit nichts gemacht.
00:18:57: Ich hab immer nur so ein bestimmtes Level gemacht, dass sich das Gefühl hatte es ist okay aber ich wusste halt auch es sollte mehr sein.
00:19:05: über dieses Thema sprechen wir dann ein anderes mal, aber jetzt nicht in diesem Zusammenhang.
00:19:11: Aber warum ich dieses Thema auch ganz spannend finde?
00:19:15: Warum wir jetzt darüber sprechen is doch dieses!
00:19:19: Es gibt ja viele alte Leute oder ältere Leute, die beschweren sich auch darüber dass sie einsam sind.
00:19:27: Und also ich kann von mir sagen Ich liebe alte Menschen Absolut wenn Sie Wenn Sie und jetzt kommt's!
00:19:37: Wenn Sie irgendwie sehr gelassen sind Wenn Sie erzählen Wenn Sie zuhören Wenn Sie Zufrieden sind.
00:19:47: Aber Ich finde es ganz schwierig mit alten Menschen, die einfach nur da sitzen und sagen wie alles so schlecht geworden ist.
00:19:58: Früher war sowieso alles besser und heute ist alles ...
00:20:02: Da weiß man ja...
00:20:04: Ja, der weiß
00:20:05: man.
00:20:06: Der weiß man dass es überhaupt nicht stimmt.
00:20:07: Absolut!
00:20:08: Hat man irgendwie versucht zu objektivieren?
00:20:10: Ich weiss jetzt nichts genaues drüber aber ich meine mitbekommen zu haben das diese ganzen Sprüche früher war doch dies und hier sind das besser.
00:20:17: irgendwann gab's oder suchen darüber, was ich eigentlich auf sich hatte, indem er auf den Punkt gefragt wurde.
00:20:23: Was genau war denn besser?
00:20:25: Dabei kam raus, dass es eigentlich überhaupt nicht so war.
00:20:27: Ganz im Gegenteil.
00:20:30: Verrückt!
00:20:30: Ich denke schon... also wir die jetzt schon alle ein bisschen älter sind oder auch ihr, die noch älters seid weiß das nicht einfach mal darüber nachdenken wie ihr so nach außen strahlt.
00:20:45: Also das finde ich schon ganz wichtig weil Man zieht ja auch Menschen an.
00:20:55: wenn man auf eine bestimmte Art und Weise drauf ist.
00:20:59: Und ich weiß, ihr wisst ja vielleicht, dass mein Lehrer, mein guter Freund Klaus Leitzmann unser Freund, ähm, drei neunzig Jahre alt ist.
00:21:10: Das ist für mich immer ein Highlight, wenn ich Klaus besuche.
00:21:14: Früher hat seine Frau noch gelebt.
00:21:16: Wir sind so gerne dort hingegangen Und dann haben wir immer gesagt, diesmal sind wir nicht so lange da damit ihr früh genug ins Bett könnt und Dann wird es doch wieder elf zwölf bis wir dann aufgebrochen sind weil Es war einfach so schön.
00:21:30: Es war So ruhig ist war so zufrieden.
00:21:33: Es War so gut und Wir Haben auch ganz viel über das älter werden geredet und auch über Über die Möglichkeit dass irgendwann eine krankheit kommt und Dass das dann das leben zu Ende ist.
00:21:44: aber trotzdem es war immer mit so nah Mit so einer sanft mit so einer Ruhe, auch mit so eine Selbstverständlichkeit.
00:21:53: Da war kein Jammern und keine Schwere.
00:21:56: Auf jeden
00:21:56: Fall keinen Meckern.
00:21:57: Null, null.
00:21:58: Das
00:21:59: ist einfach unheimlich schön!
00:22:00: Und so ist es jedes Mal wenn ich zu Klaus gehe und dann wird er jetzt mal älter, also jetzt ist er drein, dreiundneunzig und einfach so ein liebenswerter Mensch der einem so viel an schönen Sachen gibt.
00:22:17: Ich denke, wer die wir älter sind oder die ganz alten Leute.
00:22:22: Ihr könnt so viel den jungen Leuten geben aber nicht mit Missmut und Missgrunst.
00:22:29: also es gibt ja auch Menschen alte Menschen die Jungen leuten die Jugend nicht gönnen.
00:22:38: Oh je echt?
00:22:38: Und
00:22:39: das finde ich ganz...ja ich hatte leider so eine so eine Verwandte bei mir in der Familie.
00:22:47: Die mochte mich nicht, weil ich so jung war.
00:22:53: Kann ich ja gar nicht nachvollziehen.
00:22:57: Das war damals auch sehr bitter und mit dieser Frau konnte ich wirklich nichts anfangen.
00:23:05: Ja, mit der mochte ich nicht reden obwohl die alt war ja.
00:23:09: Wenn man sich das bewusst macht was man ausstrahlt wenn man meckert ja ich denke mir auch manchmal Ich bringe es euch mal jetzt rein sie da ein ganz anderes fällt jetzt ja.
00:23:16: aber diese Meckerei zum Beispiel Auch was uns angeht ja Da wollen Menschen uns irgendwas anhängen Und meckern und motzen und schreiben ja Mit den Hilfsmitteln zum beispiel Die machen ja alles nur, um ihre Hilfsmittel zu verkaufen.
00:23:35: Und die machen alles nur wegen dem Geld und hin und her... ...und anschließend sich andere an.
00:23:41: Ich denke mir immer Leute bitte denkt noch mal eine Sekunde nach!
00:23:44: Wie soll man denn die ganzen Videos machen wenn man kein Geld verdient?
00:23:47: Also ihr kriegt die Kosten frei.
00:23:49: was wollt ihr überhaupt?
00:23:51: Aber das ist ein Beispiel dafür glaube ich Das ist so eine Meckerei, sowas Negatives steckt wieder andere an und da kommt ja auch dann irgendwo dieser Bildzeitungseffekt rein.
00:24:03: Was ist der Bildzeitungseffekt?
00:24:04: Oder vielleicht ist es ein bisschen blöd gesagt, aber nur eine Bildzeitungen festzumachen ist sicherlich nicht korrekt.
00:24:10: Ich glaube das generell.
00:24:12: bei den Nachrichten
00:24:12: kannst du fast sagen was ich hab möchte.
00:24:13: Generell ist es so dass ich habe so ne Theorie.
00:24:15: ob die stimmt weiß ich nicht ja.
00:24:17: Aber man weiss ja dass schlechte Nachrichten sich Faktor sechs oder faktur zehn hat man früher gesagt mal öfter und schneller verbreiten als positive Nachrichten.
00:24:28: Und das halte ich für ganz normal weil oder in der ganzen Evolution war es wichtiger gesagt zu bekommen, du da kommst der Löwe um die Ecke, der dich fressen will als schau mal wie schön heute Abend dieser Sonnenuntergang ist.
00:24:42: Das war einfach überlebenswichtiger und ich glaube deswegen ist das negative oft Interessante und davon leben halt ganze Mediengruppen und davon Leben auch Menschen, die halt andere damit anstecken.
00:24:54: aber das sollte man sich einmal bewusst machen und sollte dann so wirklich ganz kritisch mit dieser Situation umgehen, wohlwissend dass das Leben bestimmt schöner ist wenn man eben nicht dauernd negative Rummotzereien und Rummeckereien macht.
00:25:11: Und sich damit auffällt weil wie du sagst wer mecker zieht meckerer an.
00:25:16: ja viel spaß zusammen am besten auf ne insel und weg mit euch.
00:25:22: Ja aber des meckern.
00:25:23: also Wenn Leute sich beschweren dann beschwerden die sicher oft Sie haben zu wenig Geld, sie haben vielleicht nicht mehr so viel Zeit zum Leben.
00:25:37: Alles negative?
00:25:39: Du suchst ja
00:25:40: jetzt auch.
00:25:41: Ja ich such das ja gerade was die Leute immer sagen und ich glaube dass diese Leute deswegen sagen um Aufmerksamkeit zu bekommen.
00:25:55: Aber das ist genau das, was eben nicht passiert.
00:25:59: Doch die bekommen Aufmerksamkeit von denen, die auch mehr gern...
00:26:02: Ja aber nicht von den, die
00:26:05: gerne
00:26:06: möchten, dass sie da sind vielleicht von Enkelkindern oder von den Kindern oder von Freunden oder wie auch immer.
00:26:14: Die wollen das einfach nicht hören.
00:26:16: Natürlich kann man darüber sprechen, wenn irgendjemand krank ist was ist denn da und wie gehen wir am besten damit um?
00:26:24: Darum geht es jetzt gar nicht!
00:26:25: Das meine ich nicht damit sondern dieses ewige Rumnörkeln und das ist auch so ein Thema.
00:26:32: Ich frage mich wirklich warum Manche ältere Menschen eigentlich nur noch über Krankheiten sprechen können.
00:26:41: Mein Herz, mein Knie, meine Hüfte, meinen Kopf, mein Blutdruck... Das ist das Thema und ich weiß wenn es anfängt in der Gruppe also selbst ich als Ärztin will da nicht dabei sitzen Ich will da einfach nicht dabei setzen,
00:27:05: weil... Ja.
00:27:05: Weil das negative gefeiert wird.
00:27:07: und ich meine es geht gar nicht darum Sachen in den Teppich zu kehren oder die irgendwie fallen zu lassen.
00:27:13: aber es geht einfach darum man kann so ein Gespräch aufbauen mit positiven Dingen und mit negativen Und wie gesagt wenn mal irgendwas passiert ist was Negatives?
00:27:24: natürlich unterhält man sich darüber.
00:27:25: Was geht ja einfach um so eine Wie soll ich sagen, um so eine Alltagsgewohnheit.
00:27:34: Ich glaube viele ohne dass es ihnen bewusst ist fixieren oder konzentrieren sich immer mehr auf die negativen Sachen und denen ist gar nicht klar das es auch ganz viele positive gibt.
00:27:46: Und wir sind wieder bei dem vollen halb leeren Glas.
00:27:49: jedes Leben enthält auch positive Sachen mit Sicherheit und deswegen ist es ja direkt auch eine Übung Wenn ein Zuhörer sich das überlegt, wie kann ich das ändern?
00:28:00: Vielleicht bin ich ja so.
00:28:01: Wie kann ich Ihnen das machen?
00:28:02: Ganz einfach!
00:28:04: Abends vom Schlafen scheint der beste Zeitpunkt zu sein fürs Mindset sich überlegen was war denn heute positiv?
00:28:14: und da gab es bestimmt negative Sachen.
00:28:16: okay aber ich konzentriere mich drauf Was war denn positiv?
00:28:21: Und die das regelmäßig machen, da scheint es sich ja zu drehen.
00:28:24: Es scheint so eine verhaltenstherapeutische Maßnahme zu sein, wenn man sich das bei sich selbst entdeckt, das zu üben in dem man den Fokus immer mehr einfach radikal auf das Positive nimmt und es geht noch eine Stufe höher.
00:28:39: Man kann also alles anzunehmen Die absolute Akzeptanz gegenüber allem was passiert Gegenüber allem was passiert, es gibt diese eine berühmte Geschichte von dem einen jüdischen Mann der das KZ überlebt hat.
00:28:57: Ach ich weiß den Namen jetzt nicht aber ich habe das mal geleben ein ganz bekannter Mann und der hat's praktisch nur deswegen überlebbar.
00:29:06: alles was ihm passiert ist hatte er mit einem positiven Mindset genommen und man kann sich überlegen wie schwer dem das Gefallen ist im KZ überhaupt etwas Positives zu finden.
00:29:17: Da geht das offensichtlich, weil der hat deswegen überlebt.
00:29:22: Sagt er selbst ja und Leute die nicht in so eine schlimmen Situation sind für die es viel leichter einfach zu akzeptieren was ist und sich zu sagen vielleicht okay das Leben ist so Das Leben meinst du nicht irgendwie bös mit?
00:29:37: Wie viele sage ich das Leben meins bös will?
00:29:38: Nee das Leben meine ich überhaupt nicht!
00:29:40: Das Leben macht glaube ich da kann man dann auch in die philosophische Geschichte reingehen kann sagen ich erlebe alles, was für mich vorgesehen ist.
00:29:48: Ich erlebe all das, was mich auf diesem Übungsplaneten besser, vollkommender und runder wie auch immer macht.
00:29:56: Was mich weiterbringt!
00:29:58: Und dann wird jedes schlimmste Ereignis zu etwas Positiven.
00:30:02: Ich meine dass jetzt eine Steigerung die kann man machen wenn man möchte.
00:30:06: aber ich will nur sagen sich mal einfach zu bemühen was war denn heute positiv?
00:30:12: Ist eine super leichte Aufgabe unglaublich vielen schwer fällt, weil sie absolut nicht dran gewöhnt sind so zu denken oder so Realität wahrzunehmen.
00:30:23: Also
00:30:24: ich glaube das ist ganz viel mit Gewohnheit zu tun hat.
00:30:27: wenn du immer nur nörgelt und alles nur negativ siehst dann schaffst es gar nicht mehr rauszukommen.
00:30:34: Ich bin jetzt immer noch mal bei diesen ganzen Krankheiten.
00:30:39: Wenn das ganze Leben dann irgendwann mal aus daraus besteht, dass du nur noch dein Körper beobachtest.
00:30:49: Dann ist es tatsächlich so das diese Symptome die Du hast werden immer größer und bedeutender und dann hast Du gar keinen Raum mehr für andere Dinge.
00:31:00: und deswegen glaube ich, dass die Leute einfach immer noch über Krankheiten sprechen.
00:31:05: Aber auch da bin ich nicht deiner Meinung weil auch da Kann man anders mit umgehen, weil ich hab mich eben angesprochen gefühlt.
00:31:13: Ich bin ja jemand der permanent misstrakt wie geht's mir?
00:31:19: Aber es gibt zwar Möglichkeiten.
00:31:20: Also ich mach das mal ganz einfach!
00:31:23: Ja, du machst halt... Ich machs ganz einfach jetzt.
00:31:26: Ich gehe auf die Waage und sehe shit zwei Kilo mehr als ich eigentlich haben will.
00:31:31: Die eine Sache ist jetzt, oh ich aber Kerl, wiegt zwei Kilos zu viel und ich sage okay danke für die Info Die müssen wir da runter und setzt das halt um.
00:31:41: Honan, du bist auch... also ich glaube schon dass du eine Ausnahme bist.
00:31:45: Also so Menschen wie dich sind mir in meinem Berufsleben... Ich habe ja über vierzig Jahre die Praxis gehabt.
00:31:57: So gut wie nicht über den Weg gelaufen.
00:31:59: Das ist mir ein
00:32:00: Ernst!
00:32:02: Konsequent waren wie du, doch das mein Ernst.
00:32:05: Das weißt Du auch!
00:32:06: Also... Es gibt Leute die sind schon konsequent.
00:32:08: also ich würde dir auch sagen dass ich in der gewissen Weise konsequent bin aber im Vergleich zu Dir ist es lachhaft.
00:32:17: Aber nochmal Ich will trotzdem noch mal auf diese Thematik mit den Menschen, dass sie nur über die Krankheiten reden wo Du gesagt hast ne ne ne seh ich nicht so weil ich anders drauf bin Stimmt, du bist wirklich anders drauf.
00:32:29: Weil wenn du merkst es ist irgendwas schräg bei dir dann willst du rausfinden was es ist und willst es gut machen.
00:32:35: Bei den Menschen von denen ich jetzt über die Ich jetzt spreche oder die ich jetzt meine Die erzählen mein Blutdrucks wird immer schlimmer Meine Knie-Schmerzen werden immer schlimme Mein Herz dieses Vorhofflimmern das wird immer problematischer Mein Diabetesen kriege ich nicht mehr in den Griff.
00:32:53: Das heißt Die reden nur noch, was ist und dass es immer schlimmer und schlimmer wird.
00:32:58: Und deswegen werden diese Symptome auch immer größer in ihrem Leben.
00:33:05: Deswegen ist kein Platz mehr da, auch noch etwas Positives zu sehen.
00:33:11: Diese Menschen jetzt sagen würden hey pass auf!
00:33:14: Also ich habe zwar all diese Krankheiten aber Ich habe gehört, man kann was dagegen machen.
00:33:21: Dann würde sich das total verändern.
00:33:23: aber wenn die in der Gruppe sind und jeder sagt wie furchtbar ich kann nichts mehr ändern es ist so.
00:33:28: Das ist einfach super schade.
00:33:30: Und deswegen an dieser Stelle Wenn ihr in so einer Gruppe seid und ihr habt keine Lust mehr drauf oder überlegt euch erstmal überhaupt ob ihr Lust da drauf haben wollt noch über diese Themen zu reden Entweder ihr sagt, hey pass auf.
00:33:47: Ab heute sind Krankheiten vor der Tür.
00:33:51: die lassen wir jetzt vor der tür und wir suchen uns andere Themen aus denn es gibt so viele tolle themen.
00:33:57: ja aber nee aber stopp warum vor der tür lassen die krankheiten?
00:34:02: nein du sagst immer Ich war ja noch gar
00:34:06: nicht fertig, ich wollte sagen entweder die bleiben vor der Tür oder aber wir überlegen uns gemeinsam was wir jetzt machen können um es besser zu machen.
00:34:15: Das ist nämlich die Alternative noch dazu
00:34:18: und deswegen ist so unheimlich wichtig was wir seit fast vierzig Jahren machen den Leuten zu sagen dass sie selbst ganz ganz viel machen können.
00:34:25: und wir sagen ja immer das Schmerz ist die Sprache des Körpers ist eine Aufforderung nur versteht keiner so.
00:34:32: Also die, die jetzt schon wissen was wir tun.
00:34:34: Die verstehen's.
00:34:34: aber es gibt auch noch massenhaft Leute, die verstehen's nicht.
00:34:38: und das Gleiche sagst du ja mit den Krankheiten.
00:34:40: Krankheiten sind ja aufforderungen letztendlich.
00:34:45: Tu was für dich!
00:34:47: Weil der Loch verschiebt Sprache des Körpers in einer Arztes was für sich zu tun.
00:34:52: und deswegen Deswegen habe ich eben auch kurz eingegriffen, weil so vor der Tür lassen die Krankheiten.
00:34:57: Nein!
00:34:58: Nicht vor der Türe lassen sondern reinholen aber nicht negativ dann irgendwie stapeln, sondern sagen okay drei Krankheiten, drei to do's.
00:35:07: Welche ist am wichtigsten?
00:35:08: Mit der fange ich an.
00:35:09: also das sind ja alles Handlungsaufforderungen und wenn man diese ganzen negativen Ereignisse wie Krankheiten und Schmerz oder tausend andere sein will auf des Tages passieren als Aufforderung des Lebens versteht etwas zu tun dann gibt es ja quasi keine negativen Sachen mehr.
00:35:26: Weil auch die Sachen, die erst mal negativ daherkommen soll mich dazu bringen etwas zu ändern abzuarbeiten und mich weiterzuentwickeln?
00:35:36: Ja ist richtig aber man kann das auch nochmal anders sich angucken weil ich glaube dass das Thema Krankheit Häufig ein Ersatz dafür ist, dass gar keine andere Themen mehr in dem Leben von den Menschen gibt und das finde ich problematisch.
00:35:50: Also Sie können sich gerne damit auseinandersetzen was zu verändern, was besser zu machen.
00:35:55: super gut aber das ist ja häufig gar nicht das Interesse sondern da isst gar nichts mehr anderes dar.
00:36:02: Da ist überhaupt kein Ereignis mehr da Nichts worauf die irgendwie hinarbeiten.
00:36:12: die sitzen nur noch da und erzählen über ihre Krankheiten anstatt sich irgendwie zu überlegen, hey was können wir dann machen?
00:36:21: Können wir nicht mal zusammen Ausflug machen.
00:36:23: Können weh nicht mal irgendjemanden einladen?
00:36:26: Könn wa nicht mal zusammen
00:36:27: beruhigen oder sowas?
00:36:28: Ja aber die werden dir sagen sorry mein Kind tut weh ich kann nicht wandern Ich kann mich mit ihr verabredet irgendwo hingehen Und ich meine es gibt zwar Möglichkeiten jetzt ja Diese Dinge, die negativ sind.
00:36:45: Die Krankheiten sind nicht das gute Beispiel jetzt.
00:36:47: Weil Krankheiten im Grunde genommen sind nichts was über Seite schieben sollte sondern die sollte man positiv annehmen und was dagegen tun.
00:36:56: Was keiner macht sind wir uns völlig einig ja?
00:36:59: Aber wenn jemand jetzt so krank ist und er ist besetzt von dieser Krankheit der wird ja nicht sagen können Ja ich bin zwar krank Und das fühlt mich völlig aus dass ich krank bin aber Ich mache etwas Positives und sehe das positive Leben, weil er sieht da nichts mehr.
00:37:16: Also wenn in die Krankheit oder wenn dich der zuhört eine Situation jetzt so vereinnahmt dass es nicht geht sich abends im Bett zu überlegen was hatte der Tag heute Schönes?
00:37:28: Weil er eben nur schlimm war wegen deiner Krankheit dann switcht das Ganze und nimmt deine Krankheit Peter weil Versetzt sich doch mal rein.
00:37:37: Aber
00:37:37: die Leute, von denen wir jetzt reden, die sich zum Kaffeeklatsch treffen oder zum Abendbrot oder irgendwas diese kleine Gruppe von früher... Die haben ihre Krankheiten, aber das ist nicht so dass sie nur noch ihre Krankheit spüren.
00:37:51: wenn Sie ihren Diabetes haben.
00:37:53: Dann spürt ihnen die ständig, dass sie einen Diabetes habe.
00:37:56: Wenn sie Gnieschmerzen haben und sitzen kann es gut sein, dass ihr Ihre Schmerzen gar nicht spüret.
00:38:02: Das heißt also da gibt schon auch mehr als nur Ihre Krankheit.
00:38:07: Und deswegen denke ich schon einfach mal die Krankheit als Thema tatsächlich vor der Tür lassen und dann was anderes.
00:38:15: Das sollte
00:38:15: aber jeder selbst entscheiden?
00:38:18: Ja, klar!
00:38:19: Aber man kann ja auch sagen heute reden wir nicht über Krankheiten.
00:38:22: das nächste Thema könnte sein okay fünf von uns von uns acht die wir uns hier treffen haben Diabetes.
00:38:28: Wir laden uns mal jemand ein und reden darüber.
00:38:31: es geht gar nicht darum, nicht über dieses Thema zu reden und zu reden darüber was man verbessern kann.
00:38:37: Es geht um dieses ach ich ahme ich habe oder ich ahm Ich habe
00:38:43: das
00:38:43: seit nicht arm ihr könnt so viel noch machen.
00:38:47: also es gibt irgendwann mal Point of no return, aber bis der da ist das dauert einfach und ich würde so gerne oder wir würden euch so gerne animieren.
00:38:59: Einfach jetzt gerade jetzt im Augenblick wo ihr das hört zu sagen okay wenn die beiden sagen man kann auch so viel machen dann lass uns doch da mal hingucken und gucken was man machen
00:39:09: kann.
00:39:09: auf jeden Fall auf jeden fall und deswegen kannst du an dir eigene Entscheidung sein.
00:39:13: wenn du jetzt dieses gejamme und gemäckere über Peanuts meins sind wir uns vollkommen einig.
00:39:19: Mir fühlt es nur vorhin auf, als du gesagt hast eine Krankheit erst mal vor der Tür lassen, also außen vorlassen weil das wenn jemand sich kritisch hinterfragt und sich überlegt okay die beiden sagen mir gerade ich soll jetzt mal mich auch um schöne Dinge kümmern.
00:39:42: was könnte ich mich kümmer?
00:39:42: Was fände ich schön ... spazieren gehen fände ich schön, aber mein Knie hält mich davon ab.
00:39:49: Das Beispiel ist einfach nur ja?
00:39:52: Dann muss ich halt meinen Knie lösen um dann das schöne Spazierengehen zu machen.
00:39:58: und
00:39:59: klar!
00:40:02: Einfach weil viele wissen ja auch... Ja muss man schon darüber sprechen.
00:40:06: auf viele Wissen ja auch von uns dass sie was machen könnten kriegen aber ihren allerwertesten nicht hoch und verwenden ihre Zeit lieber darauf.
00:40:17: Ihr sage zu fast schon, sagt man das nicht sogar bei Krankheiten teilweise.
00:40:22: Dass ältere Menschen ihre Krankheiten nutzen um irgendwelchen Benefit rauszuziehen?
00:40:30: Nicht nur mit den älteren Menschen Roland.
00:40:32: Auch
00:40:32: andere
00:40:33: machen auch durchaus ab und an junge Menschen aber das ist ein ganz anderes Thema.
00:40:39: jetzt trotz allem es ist ja schon so das habe ich ja vorhin gesagt dass sich erlebt habe, dass viele Menschen auch immer wieder über ihre Krankheit sprechen weil sie Mitleid haben wollen dafür.
00:40:54: Und das ist... Mitleiden ist sowieso nicht gut.
00:40:58: also mit fühlen finde ich in Ordnung können wir.
00:41:01: wir können gerne mitfühlen was andere Menschen wie es ihnen geht das tut denen auch gut.
00:41:07: das glaube ich ist wichtig.
00:41:09: Aber Mitleiden, das ist auch für den anderen nicht gut.
00:41:13: Also weder für den der Mitleideten oder für den, der das Mitleit haben will – auch nicht gut!
00:41:20: Man sollte versuchen diese Menschen aus ihrer Situation erst mal rauszuholen.
00:41:25: Ich glaube, dass es das Allerwichtigste ist und dann gucken kann, was können wir denn machen?
00:41:30: Du mit deinem Kniebeispiel, also Mensch mit Knieproblemen.
00:41:33: Da kann man sagen hey pass auf wir können jetzt eine Übung machen.
00:41:37: das kann man tun.
00:41:38: ja Wir können zusammen die Knieübungen machen und dann schauen wir mal und ob sie nicht dann doch wieder ein bisschen besser laufen kann.
00:41:45: Was ist mit den Leuten mit Bluthochdruck?
00:41:47: Auch da kann man was machen, da kann sich überlegen hey wollen wir nicht alle mal einfach versuchen das alles zu reduzieren und dann mal aufschreiben wie sieht es denn aus?
00:41:57: bei wem hat das etwas gebracht.
00:41:59: Es gibt so schöne Sachen die man dann machen kann.
00:42:04: Ach, wir sind alle so arm versinken.
00:42:07: Das ist glaube ich so wichtig und das habe ich das Gefühl dass es immer wieder passiert bei diesen Gruppen die sich dann so treffen und nur über Krankheiten sprechen.
00:42:17: Hier selbsthilfegruppen die keine Selbsthilfe machen sondern sich selbst helfen wollen indem einer dem anderen zuhört bei diesen Leidensgeschichten Und gar nicht mal das Helfen im Vordergrund steht.
00:42:29: Kann man das so sagen?
00:42:29: Oder ist es, tut mir den da unreicht?
00:42:31: Ich weiß schon,
00:42:31: ob das Selbsthilfegruppensinn sind ja eher Freunde die zusammen alt geworden sind.
00:42:37: also ich denke an diese Freunde von deinen Eltern wenn sie sich getroffen haben.
00:42:43: Also deine Mutter war das lebende Beispiel dafür wie man's machen sollte.
00:42:50: Die war die älteste die noch in Gymnastik gegangen ist.
00:42:53: Die hat die Leute eingeladen.
00:42:55: Das war einfach.
00:42:56: Die Menschen sind zu ihr gekommen, die haben einfach mal geklingelt.
00:43:00: Aber wenn dann die Leute bei ihr auf dem Geburtstag waren, das war für mich... Ich fand es einfach, ich fand es ganz furchtbar!
00:43:08: Da ging's nur noch um Krankheit.
00:43:11: Und Noga getriegert natürlich dadurch, dass du am Tisch gesessen hast?
00:43:15: Wer hat schon mal eine Ärztin am Tisch ohne in der zwei Minuten Medizin irgendwie seine Sahne nicht loszuwerden?
00:43:21: Das fand ich gar nicht das Thema weil sie wussten sowieso alles besser.
00:43:25: Also weil
00:43:26: die wussten
00:43:27: ja, dass ich Ernährungsärztin bin und da sich sage hier probiert dieses und jenes.
00:43:32: Und ich kann mich daran erinnern das ich da einfach auch auf Kranit gestoßen bin.
00:43:37: Da war gar keine Möglichkeit irgendwas von dem was in meinem täglichen beruflichen Alltag gemacht habe, ihnen anzubieten das umzusetzen.
00:43:48: Die wollten es einfach überhaupt nicht!
00:43:50: Die wollten einfach nur leiden.
00:43:51: Letzten Endes ist natürlich auch die Entscheidung von jedem Einzelnen.
00:43:55: ich weiß nur für mich und für Leute, die mir wichtig sind also A würde ich Ihnen das immer sagen wenn ich merke hey ihr seid so negativ drauf wie ich das auch bei meiner Mutter gemacht habe.
00:44:12: Und es war im Übrigen spannend, als ich ihr das dann irgendwann mal erzählt habt.
00:44:16: Das ist ja jetzt schon wirklich viele Jahre her.
00:44:19: Dann hat sie wirklich versucht nicht immer anzufangen.
00:44:25: Auch mir geht so schlecht und ich hab so schlecht geträumt.
00:44:30: Ja, das Leben ist so düster und was weiß ich?
00:44:32: Sondern sie war dann wirklich anders wobei es insgesamt schon eher alles... mehr, dass halb leere Glas war als das halb volle.
00:44:43: Aber jedes mal wenn ich mit ihr darüber geredet habe da ist was passiert.
00:44:50: Ich hätte vielleicht noch öfters mit ihr drüber reden müssen ja aber ich hatte halt nicht so dieses innige Verhältnis zu ihr.
00:44:57: Es sollte im Grunde genommen immer wieder ein Thema sein.
00:45:01: Das würde auch allen die Zuhören für die es ein Thema auch ist empfehlen Das wirklich anzusprechen.
00:45:10: Gerade wenn man in solchen Freundschaften, in solchen Gruppen öfters mal verkehrt und sich jetzt dabei ertappt zu denken das machen wir ja die ganze Zeit dann einfach mal da diesen Scheinwerfer reinbringen.
00:45:26: Diesen Scheinwärfer auf dieses Thema was anscheinend auch bei der Mutter passiert ist weil ich glaube den meisten Menschen fehlt einfach nur ein Hinweis darauf doch den Fokus anders zu setzen und sich mal selbst zu beobachten.
00:45:42: Und dann kommt so eine Selbsterkenntnismaschinerie in Gang immer mehr, und das holt auch letztendlich aus dieser Verhaltensweise raus?
00:45:49: Ich
00:45:49: glaube was auch gut ist wenn man das den Menschen sagt, dass diese Menschen merken Hallo da ist jemand ehrlich und spricht auch ein unangenehmes Thema mal an, weil es ist ja nicht einfach zu sagen hey pass mal auf.
00:46:05: Du mit deinem immer schräg und schlecht drauf sein das alles andere als angenehm und das ist der Grund warum du weniger Besuch kriegst als du vielleicht gerne hättest.
00:46:17: Das ist natürlich...das ist nicht einfach.
00:46:20: aber ich glaube dass Menschen das dann durchaus schätzen also auch Mut haben.
00:46:26: wenn ihr merkt dass bei bestimmten Leuten es irgendwie in die falsche Richtung geht, sprecht sie ruhig darauf an und sagt hey!
00:46:35: Es gibt auch liebenswerte Seiten.
00:46:37: Also ich habe zum Beispiel bei der Mama geliebt wenn ich bei ihr war und sie war gut drauf und sie hat eine Erzähle von früher.
00:46:43: das war einfach so schön weil ich hab ja nicht so viel vor meiner Kindheit weiß ich ja nicht mehr und vor allen Dingen auch wie das irgendwie alles zustande kam, dass sich zur Welt kam.
00:46:55: Ich habe das geliebt ihr zuzuhören Weil ja, das war aus Direktor.
00:47:02: Das war direkt die Information, die ich bekommen konnte aber auch wie ihr Leben war als sie noch Kind war und so weiter... Ich fand es fantastisch!
00:47:14: Und die Mama hatte auch einen ganz schönen Witz gehabt.
00:47:18: Der kam aber so selten nur raus, die hatte Humor Aber der war so seltsam da, das ist so schade.
00:47:25: Und aber wenn er da war, das habe ich auch jedes Mal gesagt.
00:47:29: Das ist so schön dich so zu erleben weil das war so positiv und deswegen einfach gucken was es alles Schönes gibt also entweder abends zu schauen Was hat der tag Schönes gebracht?
00:47:42: Und dafür dankbar zu sein oder auch morgens aufzuwachen und zu sagen danke dass Es diesen neuen Tag gibt und Ich nehme für diesen mir Für diesen neuen tag vor Einfach mal mit freundlichen Gedanken in diesen Tag zu starten.
00:48:04: Also nochmal, das ist wirklich ein Thema bei uns in einer kleinen Familie und es ist so schön einfach zu sehen wie man sich da auch verändern kann.
00:48:18: Ich war ja mit meinem Sohn Raul letzte Woche ein paar Tage allein unterwegs und das war so schön, als ich gesagt habe, sag mal Mama weißt du eigentlich was für einen Glück du hast?
00:48:31: oder wir auch haben mit dem Papa weil der sieht ja in allem irgendwas Positives.
00:48:41: Und das fand ich unglaublich gut dass der Raul es so so explizit zu mir gesagt hat und ob mir das denn auch klar wäre, dass dem so sei.
00:48:53: Natürlich, wenn man so miteinander lebt dann ist es irgendwie ganz normal dass du so bist.
00:48:58: aber vielleicht sollte man doch auch mal innehalten und wirklich gucken was ist denn so tolles an dem mit dem ich zusammenlebe?
00:49:06: Mit meinem Partner.
00:49:07: Mit meiner Partnerin.
00:49:09: Was gibt's denn da ganz besonderes was eigentlich vielleicht So ganz normal erscheint was aber nicht normal ist?
00:49:16: halt wieder das positive sehen Nicht nur im Leben, was passiert im Alltag von morgens bis abends.
00:49:22: Sondern was bringt diese Person positiv in mein Leben?
00:49:27: Letztendlich permanent sich positiv drauf bringen und das ist nochmal wie sagen manche sich etwas vormacht oder sowas.
00:49:36: In dem gesagt wird Ja es macht sich ja was vor so schön ist das doch gar nicht.
00:49:42: Es geht da nicht darum irgendwas unechtes zu machen es geht er darum Situation die man echt positiv bewerten kann, als solche wahrzunehmen.
00:49:51: Und das ist auch eine Frage der Aufmerksamkeit ja?
00:49:54: Ich glaube viele meckern den ganzen Tag nur rum weil sie damit Aufmerksamkeit erregen wollen um da mit dem Gesprächspartner zu bekommen und eben auf Interesse von anderen Leuten zu stoßen.
00:50:10: Das ist ja glaub ich auch so der Grund warum so häufig gelästert wird also dass es so einfach ist zu lästern.
00:50:18: Und ach, dann springt man da drauf und es ist ein Dritter und man kümmert sich nicht um sich selbst
00:50:24: usw.,
00:50:25: das ist sowas von Schade.
00:50:27: Also
00:50:28: zum einen fühle ich das
00:50:29: überhaupt nicht... Aber das Lästern finde ich einfach auch gerade über andere Leute zu sprechen.
00:50:37: Das finde
00:50:39: Aber über andere Leute zu sprechen, kann ja auch selbst da.
00:50:42: Negativ über andere
00:50:44: Menschen zu sprechen.
00:50:45: Darum geht es und
00:50:46: das finde ich nicht gut.
00:50:47: Das finde ich einfach
00:50:48: unwürdig.
00:50:49: Das sollte man sowieso sich zum Grundsatz machen.
00:50:52: Sobald man über jemand anderen redet der nicht dabei ist muss es helfen oder positiv sein?
00:50:59: Absolut!
00:51:00: Natürlich spricht man über andere.
00:51:01: also wie oft sprechen wir über unsere Kinder Aber wir sprechen voller Liebe und einfach nur positiv über unsere Jungs.
00:51:10: Und vielleicht haben wir auch mal eine Idee, was sie noch machen können oder so ... aber niemals irgendwie als ... meckern oder schlecht oder beschweren, weil es sind einfach ganz tolle Menschen und so seid ihr auch.
00:51:27: Ihr seid einfach alles ganz toller Menschen und ihr wollt glaube ich auch nicht dass man über euch lästert und deswegen oder auch meckert.
00:51:35: Deswegen auch selbst nicht machen, weil das ist schon so also dass man das was man tut ja auch immer anzieht.
00:51:47: Und die Lästern brauchen sich nicht zu wundern, wenn es irgendwie genauso passiert.
00:51:53: Also auf Positiv schalten!
00:51:56: Auf Positif schalten.
00:51:57: und weißt du Roland?
00:52:03: Wir beide werden auf jeden Fall alt werden.
00:52:05: das werden wir nicht verhindern
00:52:07: können und
00:52:09: ich hoffe auch dass wir noch richtig alt werden können weil das war ja so unser Vorhaben vor zwei und vierzig Jahren gesagt haben, das ist ja jetzt schon ... Das ist ja dreiundvierzig Jahre her.
00:52:22: Dass wir zusammen alt werden wollen und zusammen Kinder haben wollen, dreiund vierzig Jahr.
00:52:30: Ich hoffe sehr dass wir im Alter auch weiter Menschen bleiben die das Leben genießen können selbst wenn Krankheiten da sind.
00:52:45: dann gibt es trotzdem noch andere Dinge, die wir hoffentlich sehen können.
00:52:52: Das hoffe ich sehr und dich an meiner Seite zu haben muss ich jetzt wirklich mal sagen ist schon glaube ich ein Garant dafür dass es mir gelingen wird diese Gläser mehr als volles Glas so sehen als als Leeres.
00:53:11: weil das habe Ja, gelernt und gemerkt.
00:53:17: Auch wenn ich noch manchmal ein bisschen rummose, wenn du deinen Zeug da nicht weg machst aber okay... Ich glaube das sind so Alltagstinge, das ist völlig normal.
00:53:26: Aber
00:53:26: ich denke schon, dass wir halt auch wirklich tagtäglich entscheiden wie wir den Tag, den wir noch geschenkt bekommen, auch leben wollen.
00:53:40: Das ist doch was ganz Wichtiges!
00:53:42: Jeden Tag können wir es doch entscheiden.
00:53:44: Das ist ja wieder dieser psychologischen Prozess.
00:53:47: Wir haben gerade vor zwei Tagen drüber gesprochen, wie geht es noch mal schnell?
00:53:50: Es beginnt mit der unbewussten Inkompetenz.
00:53:53: Da sind viele Leute drin die reden schlecht dem Moser in die Meckern kriegen sie gar nicht mit.
00:53:59: dann sagen wir ihnen jetzt oder jemand anderes in ihrem Leben sagt ihnen hier macht das doch mal anders.
00:54:04: Dann kommen sie in die bewusste Inkompetenz merken oh was ich da mache gar nicht so toll ich solls vielleicht anders machen.
00:54:13: Und das ist so der härteste Schritt.
00:54:15: Und dann geht es in die bewusste Kompetenz, immer mehr richtig machen.
00:54:19: Das ist ein langer Weg und irgendwann ist man eben in der unbewussten Kompetenz und sieht prinzipiell nur noch was Positives.
00:54:28: aber ich glaube wir müssen es nochmal betonen Es geht nicht darum jetzt negative Sachen aus zu blenden und zu ignorieren und einfach künstlich wegzuhalten.
00:54:39: Darum geht es nicht, also die negativen Sachen wenn das jetzt zum Beispiel um Krankheiten geht, die halt dann selbst wieder positiv bearbeiten und das als eine Aufforderung sehen.
00:54:50: Weil ich glaube bei vielen Kopfen ist im Kopf, wenn die uns so reden hören ja ja, die klammern das Negative einfach aus.
00:54:56: Aber das gibt es ja.
00:54:58: also darum geht's nicht.
00:54:59: Es geht nicht darum negatives Auszug klammern sondern dass negative zu einer positiven Handlungsaufforderung zu machen und damit dreht man das negative was passieren kann.
00:55:10: wiederum
00:55:12: Ich will zum Schluss nochmal eine Studie auf eine Studi zurückkommen und zwar hat man Mal nachgeschaut, was passiert denn wenn man ständig irgendwie negativ drauf ist und negativ spricht usw.
00:55:28: Da geht der Blutdruck nach oben unser Stresshormon Cortisol ist ständig oben Und die Herzratenvariabilität, die hat ein Problem und die Herzfrequenz geht nach oben.
00:55:43: Weil man einfach immer unter Druck oder der Stress oder der Anspannung, weil es einfach negativ ist, ist einfach da.
00:55:51: Das braucht man nicht wenn man sich entscheidet ab jetzt auch das Schöne und das Positives
00:56:00: zu sehen.
00:56:00: Es nur kleiner Schalter!
00:56:01: Es sind ganz deiner Schalter, weil man macht nichts anderes... als den Lichtkegel zu verändern.
00:56:11: Das halbe Glas ist da, das halbvolle Glas steht da und einfach den Licht kegel von dem Halblehr nach unten auf halb vollzurichten.
00:56:21: Und es ist ein kleiner Fingerschnipster im Grunde genommen der aber sehr schwer fallen kann wenn man das dann Leben lang anders gemacht hat in seinen ganzen Gewohnheiten automatisch abläufen drin ist.
00:56:35: Die meisten machen das ja roboterhaft.
00:56:37: Die meisten Menschen leben ja wie Roboter, die gar nicht drüber nachdenken, was sie tun, die aber nur funktionieren so wie sie immer funktioniert haben ohne dass selber irgendwie von außen anzugucken und eingreifen zu können.
00:56:49: Aber genau das ist so wichtig.
00:56:54: Und wenn ihr jetzt vielleicht darüber nachdenkt ob euer Partner Vielleicht derjenige ist er alles positiv sieht und ihr seid diejenigen die vielleicht mehr umnörgeln oder immer sich beschweren, dann macht das doch mal zum Thema.
00:57:12: Sprecht doch darüber, dass den anderen, der es eben nicht macht, dass man das wahr nimmt und dass man sieht und dafür dankbar ist und dass auch machen möchte oder sprecht mit Leuten bei denen ihr merkt er ist immer nur am Beschwerden die Freunde und die Besuche.
00:57:38: Sprecht es an, macht es zum Thema weil das ist was, was jeder zu jeder Zeit verändern kann und denkt einfach dran, diejenigen, die positiv sehend durch das Leben gehen scheinen tatsächlich sieben ein halb Jahre länger zu leben.
00:58:00: Das ist nur mein Ansporn mehr!
00:58:02: Absolut ja.
00:58:04: in diesem Sinne
00:58:06: Auf sieben Jahre mehr gibt
00:58:08: es genau das Ziel, siebeneinhalb Jahre länger zu leben.
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