Der wahre Grund, warum die Jahre immer kürzer werden
Shownotes
Abonniere jetzt meinen kostenfreien Podcast-Newsletter und nimm am Gewinnspiel teil. Erhalte die neuen Folgen und spannende Hintergrundinfos einmal pro Woche per E-Mail. ➡️ https://lie-br.com/eintragung
Erst ist August, dann September, und plötzlich ist das Jahr fast vorbei. Kennst du das Gefühl, dass die Zeit immer schneller rennt, je älter du wirst? Roland und Petra gehen dem zum ersten Mal ausführlich nach und finden eine überraschend einfache Antwort.
Darum geht es in dieser Folge:
- Was der Autopilot mit deinem Zeitgefühl macht
- Die kleine Abendroutine, die deinen Tag im Nachhinein länger macht
- Was bewusste Bewegung mit dem Dehnen von Muskeln zu tun hat
- Die eigentliche Frage dahinter: Wie viel Zeit bleibt mir?
Mehr zum Podcast: https://über-das-älterwerden.de/
Du willst selbst Gast werden oder kennst jemanden, der unbedingt in den Podcast sollte?
https://lie-br.com/gast-werden
Zum WhatsApp Kanal: https://lie-br.com/whatsapp-kanal
Zum Newsletter: https://lie-br.com/eintragung
Wenn du keine Folge mehr verpassen willst, dann abonniere gerne unseren Kanal.
Mehr Infos zu uns:
YouTube: https://www.youtube.com/@ÜberdasÄlterwerden
Instagram: https://www.instagram.com/liebscherbrachtpodcast
TikTok: https://www.tiktok.com/@liebscher.bracht
Auch als Podcast zum Hören:
Spotify: https://lie-br.com/podcast-spotify
Apple Podcast: https://lie-br.com/podcast-apple
Kapitel:
00:00:00 Intro
00:01:18 Rast die Zeit wirklich?
00:06:32 Der Autopilot im Alltag
00:11:57 Routine oder Roboter?
00:17:03 Wie bewusst bist Du im Alltag?
00:22:30 Was bleibt von einem Tag?
00:29:46 Welche Erlebnisse in Erinnerung bleiben
00:38:36 Kann man Bewusstheit trainieren?
00:43:06 Was Bewusstheit eigentlich heißt
00:48:18 Wie viel Zeit bleibt mir noch?
00:53:24 Fazit
Transkript anzeigen
00:00:00: Das ist ja unglaublich, wie schnell die Zeit geht.
00:00:03: Die Zeit als objektiver Maßstab, den gibt es nur auf der Uhr.
00:00:08: Also ganz viele Menschen mehlen das.
00:00:10: sie werden sagen immer wieder... ...die Zeit rast!
00:00:16: Weil im Tun vergeht keine Zeit?
00:00:20: Ist es möglich dass wir eine verlorene Zeit zurückholen?
00:00:27: Eins ist ganz klar Zeit ist rigoros subjektiv.
00:00:32: Wir können Zeit dienen!
00:00:33: Wie genial ist das denn?
00:00:36: Wenn du davon wegkommen möchtest, dass du sagst woher die Zeit dir rast und du eigentlich dir wünschst, Das erste Mal dieses Thema gemeinsam in Ruhe besprechen konnten.
00:01:04: Und was das Ergebnis war, das erfährst du in diesem Podcast und du wirst sehen dass noch ganz viel Zeit in deinem Leben auch für dich übrig bleiben wird.
00:01:18: Geht es dir aus oder so das Gefühl hast ihr älter wir werden desto schneller rast die Zeit?
00:01:26: Also ich kann mir dem Gegenteil aufwarten.
00:01:29: Ich weiß doch genau, da war ich ungefähr sieben, acht Jahre alt und haben immer Tomburg gewohnt.
00:01:36: Und es waren Sommerferien... ...und die Sommerferchen waren eine endlose Zeit!
00:01:42: Die haben wir überhaupt nicht aufgehört.
00:01:44: Die Sommerferen waren so lang also das ja an unglaublich lange.
00:01:51: Also die Stimmung damals was alles war und es war ewig naja und das ist im lauf der jahre Schon immer kürzer geworden.
00:02:04: Also das ist eine ganz spannende Darstellung deiner Wahrnehmung, schönes Bild dafür und wir reden da auf jeden Fall gleich ein bisschen mehr darüber.
00:02:15: ich kann mich noch erinnern als ich ne junge Frau war mein Großvater, mein Opa der hat immer gesagt meine Güte die Zeit, die Gras es geht alles schneller.
00:02:27: Ich habe einmal nur gedacht, was will dieser Mann denn?
00:02:30: Weil ich kannte damals auch noch den Begriff der Langeweile und teilweise ging mir die Tage nicht schnell genug um.
00:02:41: Ich wollte ja so gerne erwachsen sein – das weiß ich noch!
00:02:45: Und der Opa hat immer gesagt, es geht immer schnell, ich konnte es gar nicht nachvollziehen.
00:02:53: Ja, ich mit der Nase drauf gestupst wurde, dass es wahrscheinlich wirklich so ist.
00:02:59: Dass auch ich fühle das die Zeit immer schneller geht.
00:03:03: Weißt du warum?
00:03:05: Wenn ich dir das erzähle dann erinnerst du dich an die Story.
00:03:08: unser Freund Peter!
00:03:10: Der hat doch immer im Mitte des Jahres Juli August hatte gesagt meine Güte Jetzt ist bald unser Partner treffen von der liebster und pracht Community.
00:03:24: Und dann ist es ja schon wieder zu Ende, dass er unglaublich wie schnell die Zeit geht?
00:03:30: Und dann habe ich mir das passt denn jetzt los wir haben noch eigentlich auch so viel zeit.
00:03:34: aber am ende des Jahres rückblickend hab ich gedacht wow ging doch ganz schön schnell vorbei.
00:03:42: Ich würde gerne mal wissen was ist eigentlich der Grund dafür warum Ganz viele Menschen, das erzählen ja.
00:03:51: Ganz viele ältere Menschen, dass die Zeit rast!
00:03:57: Hast du eine Idee?
00:03:59: Ja aber die ist nicht von mir die Idee.
00:04:02: Aber die habe ich schon mitgekriegt.
00:04:03: Soll ich es schon sagen oder nicht?
00:04:07: Weiß ich nirgendwo als ein Aufborder jetzt ein bisschen
00:04:09: nicht werden.
00:04:10: Also ist schon super spannend... Vielleicht
00:04:13: fangen wir mal damit an.
00:04:14: Zeit ist was meiner Einschätzung nach und Erfahrung nach höchst subjektives höchstsobjektiv, weil wie du sagst es gibt Tage und das widerspricht dem dann ein bisschen.
00:04:29: Die gehen hier rum, weil irgendwelche Dinge tut die am keinen Spaß machen.
00:04:34: Und dann gibt's Tage da macht man Dinge die sehr viel Spaß machen und ruckzugs sind sie vorbei.
00:04:41: Das ist mit Sicherheit auch ein Fakt und ich glaube auch dass es vielen Menschen so geht und das mündet ihr dann auch in der langen Weile, die ich bewusst eigentlich noch nie mal im Leben erlebt habe wo man dann wirklich einen Tag so lang ist, dass man nicht mehr weiß was man in der Zeit, die man hätte tun kann.
00:04:59: Das ist ja eigentlich lange Weile wäre meine Definition von Langeweile.
00:05:04: aber es gibt da ja wissenschaftliche Erkenntnisse und sie sind ein bisschen anders.
00:05:08: Aber eins ist ganz klar, Zeit ist rigoros subjektiv.
00:05:13: Also wenn Leute bei uns in den Übungen drin sind und sich ein bisschen fordern Die zwei Minuten, bevor die mal um sind.
00:05:20: Das dauert ewig!
00:05:22: Ja?
00:05:23: Und andere Dinge, die sind halt ruckzuck vorbei.
00:05:27: und wenn es eine Stunde ist... Also die Zeit als objektiver Maßstab den gibt's nur auf der Uhr.
00:05:35: Aber das Gefühl was man während dieser Uhr, die da läuft und auch mathematisch exakt läuft Was man dafür unterschiedliche Zeit Eindrücke hat Das ist Wahnsinn.
00:05:48: Ja, das dehnt die Zeit und staucht die Zeit in alle Richtungen.
00:05:54: Tatsache ist dass nicht das Alter die Zeit frisst.
00:05:59: Das finde ich ja schon mal sehr beruhigend!
00:06:01: Das glaube ich auch nicht.
00:06:03: Weißt du was man sagt?
00:06:04: Ich glaube
00:06:04: es ist genauso wie Alte keine Schmerzen macht.
00:06:07: Ja... Das ist ein indirekte Bezug.
00:06:09: also das liegt gleichzeitig eine Beobachtung an einer simultanen Zustand.
00:06:17: aber es ist kein Kein Zustand der Freude aneinander abhängt.
00:06:20: Aber man hat es trotzdem mal ein bisschen untersucht und hat auch was gefunden, der Grund weshalb wir im Alter werden immer denken dass die Zeit rasst hat damit etwas zu tun das wir im Autopiloten-Modus stecken.
00:06:38: Das heißt also dass wir solche regelmäßigen Tagesabläufe haben Dass wir auf der einen Seite Zwar denken in der Tag geht nicht rum, weil er so gleichförmig ist.
00:06:50: Aber im Nachhinein erinnern wir gar nichts mehr, weil es immer das Gleiche ist und haben das Gefühl dass das Jahr unglaublich schnell umgegangen ist.
00:07:01: Ich glaube müssen den Autopilot noch ein bisschen erklären Weil für mich wäre die Interpretation des Autopiloten dieses Roboterleben was viele haben.
00:07:09: Was ist ein Roboter Leben?
00:07:10: Ein Roboter leben isst.
00:07:12: ich mache mir morgens mal einen Kaffee Und trinkedänen Und ich gehe zur Arbeit und ich war mit dem Auto dorthin.
00:07:22: Ich höre mein Kind von der Schule ab, diese ganzen Tätigkeiten sind oft so regelmäßig wiederholend dass man sie nicht mehr bewusst macht.
00:07:33: Weil bewusst mache ich nur... Also in Achtsamkeit mache ich normalerweise zumindest, das kann man ja trainieren, da können wir gerne mal drauf zu sprechen kommen.
00:07:42: Aber in Achtersamkeit mach ich ja nur die Dinge, die so neu sind dass ich darauf achten muss, was ich tue.
00:07:49: Was ich sonst falsch mache?
00:07:51: Und alles, was sich schon gelernt habe wie das Abläuf... Ja!
00:07:55: Das wird immer automatisierter, immer roboterhafter, immer weniger ohne Reflexion und ohne Bewusstsein und ohne Achtsamkeit.
00:08:06: Und genau das klären wir heute.
00:08:08: Wir klären wo das Rasen herkommt und wir klären auch wie man Zeit vielleicht wieder länger machen kann verlorene Zeit auch wieder zurückholen kann.
00:08:19: Da fällt mir die Zeitdehnung ein, wir sollten eben eine muskulär-fasciale Dehnung und die Zeit-Dehnung einführen.
00:08:26: Weil du sagst länger machen ist ja dehnen!
00:08:28: Ja
00:08:28: das ist richtig spannend.
00:08:30: vielleicht gelingt es uns hier einmal auf.
00:08:31: dieses Podcast können wir mal versuchen.
00:08:36: Also gab's denn für dich schonmal so einen Moment wo du gedacht hast meine Güte jetzt ist schon Die Hälfte vom Jahr um und wo ist die zeit eigentlich hingegangen?
00:08:45: Also ich kann ja eine beobachten, dann kann ich dir sagen.
00:08:47: Und zwar früher war es immer so das ist Jahresende und die Zeit zwischen den Jahren viel verlänger war als jetzt.
00:08:58: Und meine Ansicht nach hat diese Wahrnehmung der Zeit ganz viel damit zu tun was geplant ist.
00:09:11: weil also früher war's bei mir so Das Jahr war zur Ende Es gab für das Folgejahr noch keine größeren Termine, vielleicht irgendwelche einzelne Veranstaltungen aber die vielen nicht so ins Gewicht.
00:09:23: Aber für mich war Jahresende Ende und dann fing es wieder neu an.
00:09:30: Leider hat sich das geändert.
00:09:32: Leide hat sich geändert weil wir schreiben ein Buch und es zieht sich über.
00:09:38: das Jahresende wird nicht fertig sondern läuft im Januar Februar weiter.
00:09:43: also habe ich diese schöne diesen Jahresausgang hab ich nicht mehr.
00:09:49: Das, was früher ein langer Jahresabend war, sage ich jetzt mal.
00:09:55: Es gibt es heute gar nicht mehr, weil es geht direkt ins nächste Jahr über.
00:09:59: Also da sprichst du jetzt etwas an, was super spannend ist, weil das ist schon ein Teil der Lösung im Übrigen wie man Zeit auch wieder
00:10:09: dehnen kann.
00:10:10: Lass uns aber den Begriff bleiben!
00:10:11: Wir sind die Zeitdäner.
00:10:12: Genau.
00:10:14: Eigentlich wollte ich das erst zum Schluss sagen, aber es kommt noch viel mehr zum Schluss, was man machen kann um... mehr Zeit zu gewinnen, um zu den Zeitdänern zu werden.
00:10:26: Und zwar dass man das nicht nur einmal im Jahr macht, dass da so ein Abschluss ist sondern dass man es täglich macht.
00:10:35: und das ist sehr spannend weil es gibt ja ganz häufig in irgendwelchen Meditationen oder auch Ingebeten oder aber auch bei spiritu Ellen Ausrichtung, dass man sagt abends geh nochmal den Tag durch.
00:10:55: Schau noch mal was gibt es für drei Dinge die du ganz besonders empfunden hast an dem Tag?
00:11:04: und am besten du schreibst es dir auf.
00:11:06: Am Besten nimmst sie Positiven nur nicht die Nehertiven.
00:11:09: Ach so
00:11:09: gut das sollte man auch tun!
00:11:11: Und wenn man da auch noch dankbar dafür ist dann ist das enorm.
00:11:15: Das ist ja gar nicht viel Aufwand.
00:11:17: Das einzige dabei ist, es ist nicht die Routine.
00:11:24: Die gehört noch nicht zu uns und wir müssten uns dazu durchringen da auch eine zusätzliche kleine Routine zu
00:11:36: machen.
00:11:37: Ich
00:11:37: glaube... Das ist balsam auf meine Seele weil du bist ja teilweise strikt gegen Routinen und die nerven dich Und gleichzeitig bledierst du jetzt bei einer Abendroutine.
00:11:47: Finde ich total gut.
00:11:48: willkommen im Club!
00:11:50: Ja, das stimmt schon...
00:11:52: Aber auf der anderen Seite müssen
00:11:55: wir jetzt bei Routinen gucken?
00:11:56: Genau!
00:11:56: Wir müssen wieder aufpassen weil eine Routine ist ja wieder etwas was Roboterhaft werden kann.
00:12:02: aber ich mache ein ganz großes Arbe und den Einschnitt dass wir nicht vergessen Ich machen jetzt schon mal für mich kann jede roboterhafte Handlung Genauso bleiben wie sie ist.
00:12:15: Aber sie verliert voll das Roboterhafte, wenn ich sie bewusst tue.
00:12:21: Ja zum Beispiel die Buddhisten, die machen bewusstes Laufen.
00:12:25: Warum?
00:12:26: Wer läuft denn bitte heute bewusst?
00:12:27: Ich muss von A nach B und meine Füße führ mich da irgendwie hin.
00:12:32: Neun neunzig Prozent der Menschen – es ist eine Behauptung, aber ich behaupte das einfach mal – denke ich, die laufen dahin und sind überhaupt nicht klar, wie sie laufen, wie sich das anfühlt wie der Boden ist, was da an Hindernissen ist.
00:12:49: Man nimmt roboterhaft irgendwie eine Stufe wahr und geht halt die Stufe hoch.
00:12:54: Also man kann jede Sache des Steineklopfen, wenn jemand Steinmärz im Steinbruch ist... Ich würde damit sagen einfache Dinge, die sich super leicht automatisieren lassen.
00:13:09: Kann ich dadurch vollkommen lebendig machen, wir müssen jetzt prüfen im Verlauf dieses Podcasts ob das schon eine Zeitdähnung sein könnte.
00:13:19: Dass wir die einfach bewusst machen und dass bewusst zu laufen der Buddhisten, die fühlen sich in jeden Schritt rein und machen richtige Übungen da draus und diese Übung steht dann für all das andere was du an diesem Tag machst.
00:13:40: Heute hat mir, bevor ich diesen Podcast gemacht habe, mein Team ja wieder mal gesteckt.
00:13:45: Hey Petra!
00:13:47: Sorgt man dafür dass es mehr Abonnenten gibt weil die meisten, die deinen Podcast regelmäßig hören haben ihn noch gar nicht abonniert.
00:13:56: Die haben wir eine Zahl von seventy acht Prozent zugerufen.
00:14:00: das ist natürlich unglaublich viel und deswegen es kostet euch nichts.
00:14:03: Es geht ganz einfach hier klicken auf abonnieren und dann habt ihr das getan.
00:14:09: Darüber freue ich mich so sehr.
00:14:12: Und deswegen tausend Dank, dass ihr das jetzt alle macht!
00:14:17: Ich würde dir gerne noch eine andere Auflösung vielleicht bieten und zwar, dass Routinen für unseren Körper unglaublich wichtig sind damit wir einfach die Muskeln dehnen, damit wir gesund bleiben usw.
00:14:35: Wenn es gute Routien sind?
00:14:37: Gibt's auch schlechte Routine?
00:14:38: Ja
00:14:38: gut ja richtig.
00:14:40: Also ich mein jetzt gerade so von den Bewegungsroutinen her, weil da bist du ja der absolute Spitzenreiter meines Erachtens.
00:14:49: Aber auf der anderen Seite wichtig sind tägliche vielleicht auch nur eine einzige Prämiere für den Kopf.
00:15:00: Weißt was ich damit meine?
00:15:01: Was Neues!
00:15:01: Genau.
00:15:02: Prämieren Sie denn über was
00:15:03: Neues?!
00:15:04: Ich glaube das wäre sicherlich ein Geheimnis.
00:15:09: Immer schaubt.
00:15:09: Ja, aber es wird nicht... bei dreihundertfünfeßig Tage im Jahr wird das nicht einfach!
00:15:14: Du und wenn ich heute was mache und machst in einem halben Jahr wieder ist es ja auch wieder eine Premiere.
00:15:21: also das geht jetzt nicht darum dass immer wieder etwas ganz Neues sein muss sondern es wechselt sich schon unregelmäßig
00:15:30: ab.
00:15:30: Aber
00:15:31: wir brauchen noch neue Eindrücke im Kopf.
00:15:33: Klar,
00:15:33: absolut.
00:15:34: Wir sind immer eine super Sache auf der Spur Nämlich, es gibt ein Zielkonflikt.
00:15:40: Erzähl!
00:15:41: Ja der Zylkonflik besteht darin auf der einen Seite scheint es so ich glaube das jetzt mal was du da so sagst dass man neue Dinge zeitverlängern wahrnimmt weil man dann mehr zu abspeichern hat und gleichzeitig aber Routinen helfen gute Routine die man sich angewöhnen möchte die helfen den Alltag zu erleichtern.
00:16:06: also ein Ziel Konflikt
00:16:08: weiß ich nicht.
00:16:08: Also Ronald, überleg doch mal!
00:16:09: Wenn ein ganzer Tag voller Routinen ist bis zum Abend dann sag' ich dir weißt du in einer Woche nicht mehr was du am Montag gemacht hast?
00:16:20: Fehler euer Ehren, Fehler Euer Ehrend weil wenn ich die Routine in Bewusstsein führe, wenn ich sie bewusst mache...wenn ich also sozusagen die Wahrnehmung wieder dazuschalte zu diesem Roboter bewegen als Beispiel jetzt ...dann kann ich dieses Problem total lösen.
00:16:37: Und es kann sein, also das Thema haben wir uns gefühlt noch nie unterhalten.
00:16:43: Ein relativ neues Arbeit und spannendes Wenn
00:16:45: ich mir das jetzt zu überlege.
00:16:47: Also Wir sind ja dauernd dabei Achtsamkeit und Bewusstheit in der Handlung.
00:16:52: beim Zähne putzen Ja die meisten Putzen sich so die Zehne dass sie ziehen.
00:16:57: nun später sich will habe ich meine Zähnen geputzt Weil es war eine roboterhafte unbewusste Handlung.
00:17:02: Ehrlich Roland, wie oft bist du wirklich absolut bewusst im Laufe des Tages?
00:17:07: Du das sage ich dir!
00:17:08: Ich versuche, vierundzwanzig Stunden bewusst zu sein.
00:17:11: Das ist das Ziel.
00:17:13: Es kommt aus dem Modismus.
00:17:18: Also letztlich geht er sogar darin über.
00:17:20: Es gibt Menschen wenn man dem Glauben schenken möchte – ich halte das für möglich – die sogar bewusst schlafen Aber das sind sehr hohe Stufen.
00:17:30: Ja?
00:17:31: Die schlafen bewusst, die haben im Schlaf ihre Bewusstheit noch aber vielleicht ist es abgehoben für viele.
00:17:39: Ich weiß nicht.
00:17:40: Weil
00:17:40: ich weiß nicht wo ist da die Tiefschlafphase und was dann die Remphase
00:17:44: und sowas.
00:17:45: Das findet alles statt oder kennt sich
00:17:47: nicht aus.
00:17:48: Und du beobachtet dich in deinen Remphasen usw.
00:17:53: Aber ich komme jetzt nur gerade darauf weil ich das mir in den vierundzwanzig Stunden gesagt habe Lassen wir das mal weg, weil das viele vielleicht für zu abgehoben halten.
00:18:02: Nehmen wir die Wachzustände.
00:18:04: aber da muss ich dir sagen... Ich mache jetzt meine Schätzung eine vorsichtige.
00:18:11: So einen Tag den ich habe, ich schaff's mittlerweile so dreißigvierzig Prozent voll bewusst zu sein.
00:18:19: Da bin ich immer wieder anscheißt zwischendurch dann war ich grad nicht bewusst.
00:18:23: Daran merkst du das?
00:18:29: Ja!
00:18:29: Aber Weil wenn ich bewusst wäre, würde ich das nicht machen.
00:18:37: Aber viele haben ja überhaupt keine Idee davon, dass man die Dinge, die man tut mit Bewusstsein versehen kann.
00:18:46: Letztlich geht es ja um den berühmten Roland, den ich neben mich stelle, um den hier sitzenen Roland zu beobachten.
00:18:56: Also eigentlich geht's da darum, dass ich mir bewusst mache... dass ich gerade hier sitze, mit ihrem Podcast mache und das ich so ein bisschen zweigeteilt bin.
00:19:06: Auf der einen Seite bin ich hier der automatisierte Roland dem jetzt nicht mit ihr unterhalten auf der anderen Seite beobachte ich was da so ist und wo die Kameras stehen und usw.
00:19:16: Und sofort.
00:19:18: Ich glaube sehr stark und ich weiß es von mir weil ich habe da schon riesen Fortschritte gemacht in den letzten zwanzig dreißig Jahre, dass man das immer weiter treiben kann eben bis zu diesen vierundzwanzig Stunden.
00:19:31: Es hat auch bestimmten Buddhismus und Namen, den weiß ich aber jetzt nicht.
00:19:35: Und die Inder machen das mit Sicherheit auch.
00:19:38: Also nicht die Inders, sondern Persönlichkeiten aus diesen Kulturkreisen, die sich mit diesen Dingen extrem beschäftigen.
00:19:47: Und du glaubst wenn die... es gibt ja gerade so bei den Buddhisten oder bei den Mönchen gibt es ja diesen ganz, ganz geregelten Tagesablauf?
00:20:00: Da frage ich mich dann auch Habe ich mir auch schon gefragt, wie ist es denn für die, wenn sie älter werden?
00:20:05: Das ist eine Ruldigung an den Körper.
00:20:08: Die versuchen sich ihrem Körper leichter zu machen, zu verdauen, Energie zu bekommen, Energie auszugeben also irgendwas zu tun... Ich glaube, weil es gibt ja diese körperlichen Mechanismen.
00:20:25: Da gibt's da diese... Wie heißen diese...?
00:20:28: Wir gehört hier an!
00:20:30: Das gibt da diese Verläufe, also dass der Körper gewohnt ist, bestimmte Dinge zu bestimmten Zeiten zu tun.
00:20:38: Und das ist ja auch so eine Art Routine die vom Körper kommt.
00:20:42: aber das ist halt das körperliche und das andere ist es mentale.
00:20:45: Also wenn das Bewusstsein dazu kommt, das ist dann ja das mentale.
00:20:49: Ganz im Ernst!
00:20:50: Wenn man es wirklich schafft, eine körperliche Routine zu koppeln an einer geistige Routine...
00:20:58: ...die auf den
00:20:59: Namen... Achtsamkeit trägt, ist vielleicht ein bisschen einfacher oder das Beobachtens wie du es jetzt gesagt hast.
00:21:06: Ich könnte mir vorstellen dass dann die Zeit so bleibt wie sie tatsächlich ist weil sie ist unfa... also Sie isst wie sie ist.
00:21:16: Ja gibt's überhaupt eine Zeit?
00:21:18: Das ist noch mal ein ganz anderes Thema.
00:21:21: aber wenn wir jetzt Einfach davon ausgehen, dass ein Tag vierundzwanzig Stunden hat und wir davon vielleicht acht Stunden schlafen bleiben.
00:21:30: Sechzehn Stunden, das wir von den sechzehnten Stunden dann schon noch das Gefühl haben, davon viel gelebt zu haben und es in der Art und Weise machen also körperlich eine Routine zu haben die wir dann auch noch bewusst wahrnehmen.
00:21:47: Dann könnte ich mir vorstellen, dass die Zeit
00:21:52: lange
00:21:53: lange bleibt
00:21:55: Ja, viel mehr wird.
00:21:56: Ich denke also das können wir ja mal so als Zwischenetappe machen.
00:22:00: ich denke dass Roboter hafte Leben also das leben ohne Bewusstheit einfach eben die Dinge tun wie sie getan werden wir schon getan hat und soweit und sofort.
00:22:10: Das verschlingt am meisten Zeit weil das eben nicht wahrgenommen wird.
00:22:14: ich mein zeit ist ja auch So gesehen eine frage der Wahrnehmung ja?
00:22:20: Ich muss ja ich muss ja.
00:22:22: wenn ich nichts wahrnehme dann ist praktisch keine Zeit da, also ganz wenig.
00:22:30: Also vielleicht können wir uns so auf die Formel einigen, da komme ich jetzt gerade drauf.
00:22:35: Vielleicht ist es so dass das was wir unbewusst leben, keine Erinnerung hinter uns wäre auch logisch.
00:22:45: Die Zeit verrinnt?
00:22:46: Ja, also verinnt ohne Erinnerungen und alles was wir schaffen bewusst zu machen daran haben wir auch eine Erinnering Wahnsinn.
00:22:57: Das geht aber in denen weit hinaus, das bedeutet ja dass wir Zeit-Welten verändern können.
00:23:06: Ich glaube auch, dass es möglich ist.
00:23:08: also würde ich auch gerne noch mal zum
00:23:10: Schluss einfach ein paar Sachen dazu sagen.
00:23:13: Aber ich fände das so wie du es gerade hergeleitet haben finde ich es total logisch.
00:23:17: Also man kann es ganz einfach runterbrechen eintönige Tage sind Zeit besser
00:23:23: Roboter Tage
00:23:24: Ja, also den Zeitfresser.
00:23:25: Also
00:23:26: unbewusste Tage?
00:23:27: Und Tage an denen was Neues geschieht.
00:23:29: Ich denke schon etwas Neues.
00:23:31: Das kann ja ganz einfach sein, indem man andere Dinge wahrnimmt oder in dem man überhaupt mal anfängt wahrzunehmen.
00:23:38: Du musst
00:23:38: gerade unbedingt etwas sagen weil ich habe eine super Sache eben entdeckt!
00:23:41: Dann solltest du jetzt reden...
00:23:43: Was ist der Unterschied, neue Dinge zu tun mit Dingen die wir als Routine machen?
00:23:49: Neue Dinge Muss ich bewusst machen, hatten wir vorhin schon den Punkt.
00:23:53: Die muss sich bewusst machen sind meist falsch!
00:23:56: Wenn ich zum ersten Mal eine komplizierte Weinflasche entkorkte ja das kann nicht gar nicht routiniert machen weil es jetzt das erste mal da habe ich Bewusstsein drauf.
00:24:05: also Es geht nicht um neu oder Nicht Neu.
00:24:08: Ich glaube es geht umbewusst und unbewusst Weil wenn ich jetzt die Weinflage die schon Zehntausmal entkalkt haben mit vollem Bewusst sein was mache ich jetzt hier?
00:24:18: Der Korken, was für eine ist es?
00:24:20: Wie setzt sich die Spitze an.
00:24:21: Wie halte ich meine Hände?
00:24:22: Wie atme ich dabei?
00:24:24: Wie halde ich die Weinflasche und so weiter?
00:24:27: Dann wird daraus ein Erlebnis auch wenn du schon zehntausendmal gemacht hast!
00:24:32: Das kann gut sein... Also das kann auch...
00:24:34: Doch mich habe jetzt richtig ein bisschen Gänsehaut ja?
00:24:37: Ja?
00:24:37: Weil wenn das stimmt können wir mit der Zeit richtig handieren
00:24:42: Das glaube ich auch.
00:24:44: Und wir brauchen
00:24:44: nur... Hier muss man jetzt sagen, bitte alle die zuhören und die irgendwie uns hier nicht verspinnert halten oder so keine Ahnung es kann ja alles passieren.
00:24:51: Bitte schreibt mal was dazu weil ich finde diese Diskussion irre interessant und lebensverlängend im wahrsten Sinne des Wortes.
00:25:01: also aus hundert Jahren die husch vorbei sind könnten fünfzig Jahre werden diese sich so lange anfühlen.
00:25:08: das ist ein ganz anderes Thema.
00:25:12: Gut, dass wir das aufnehmen.
00:25:13: Weil ich hätte Angst es zu vergessen.
00:25:17: Ja man soll sich das dann auch immer wieder in Erinnerung rufen weil ganz ehrlich oftmals holt uns ja schon auch so ein Alltag an.
00:25:26: Ja klar, wollte ich gerade sagen wenn den Alltag wieder reingeht macht ihr nur so Sachen keine Gedanken.
00:25:32: Deswegen liebe ich auch diese Podcast.
00:25:33: da kann man sich mal sowas unterhalten.
00:25:35: Viele Menschen leben ja denn Alltag aus Bequemdigkeit als aus Zwang aus weil sie nichts anderes kennen.
00:25:43: Aber ich denke, da sollte man einfach mal sagen Stopp!
00:25:47: Hör mal kurz zu und mach aus deinem Alltag einen besonderen Tag.
00:25:53: Einen bewussten Tag?
00:25:54: Ein
00:25:54: gar nicht so kompliziert.
00:25:55: Ich kann ja das machen... Ja
00:25:56: weiß ist es wirklich das?
00:25:58: Und ich gucke jetzt gerade die ganze Zeit aus dem Fenster und sehe eine Pflanze, die so blau Blöten hat.
00:26:05: Und ich denke meine Güte isst es schön und ich weiß, dass ich heute Abend wenn ich überlege was habe Abend neues wahrgenommen, außer dass wir jetzt tatsächlich über dieses Thema gesprochen haben und ich finde es so was von spannend.
00:26:22: Das Achtsamkeit einfach die Zeit den verlängert uns Zeit schenkt.
00:26:27: wie auch
00:26:28: könnte sein lassen nicht zuvoreilig sein aber ich glaube das spricht viel dafür.
00:26:32: Ich denke
00:26:32: ich weiß dass ich diesen Podcast immer mit dieser blauen Pflanze in Erinnerung haben werde Und deswegen dieser Tag für mich ein anderer ist als einen Tag, an dem ich wirklich einfach immer das gleiche mache von morgens bis abends.
00:26:49: Selbst wenn es unterschiedliche Dinge sind aber in der Reihenfolge oder in der Routine trotzdem immer ganz ähnlich sind.
00:26:57: Also unbewusst?
00:27:00: Ja, einfach abhaken.
00:27:03: Aber du
00:27:03: haks doch auch ab.
00:27:04: Ich hake ab klar!
00:27:05: Aber bewusstes Abhaken is was anderes als unbewusstes Abhagen.
00:27:10: Du machst ja noch was, das fällt mir immer wieder ein.
00:27:12: Da denke ich immer warum machte?
00:27:13: Das ist aber auf der anderen Seite mache ich etwas ähnliches jetzt und ich finde es super toll!
00:27:18: Du schreibst ja immer deinen Routine in dein Kalender.
00:27:22: du schreibts da rein, was du gemacht hast wie lange du fürs Laufen gebraucht hast welche Kraftübungen du gemacht hattest wie lange ... du schreibst alles da rein.
00:27:30: Da denk ich immer dieser Mensch is ja schon ganz schön klug weil Er lässt nochmal bewusst, und das sehen wir nämlich wieder.
00:27:40: Oder achtsam oder wie auch immer Revue passieren was er an diesem Tag getan
00:27:46: hat.
00:27:46: Und das Spannende ist ich mache das mit Begeisterung obwohl ich ganz genau weiß wahrscheinlich gucke ich da nie wieder rein höchstens mal um zu kontrollieren was habe ich an dem tag gewogen?
00:27:56: wie viel kilo hab ich geschafft?
00:27:58: beim krafttraining oder ähnliche dinge?
00:28:00: ja aber normal das mache ich nur dass das stimmt Unbewusst gemacht.
00:28:07: Jetzt wird es mir gerade bewusst, dass ich darüber Erlebnisse schaffe.
00:28:11: Weißt du was?
00:28:12: Und mir geht's im Moment ganz ähnlich!
00:28:15: Du weißt halt, dass sich so ein Platt habe... ...dass ich ausfüllen muss.
00:28:18: Weil ich hab ja mit dem Raul einen Commitment getroffen,... ...das ich im Monat so und so viel Kraftstrainingseinheiten mache... ...und so undso viel Mal die Liebschaer- und Prachtknieübungen mache.
00:28:37: So happy darüber.
00:28:39: Jeden Abend, wenn ich Häkchen machen kann und wenn ich eintragen kann was habe ich denn sogar noch mehr gemacht?
00:28:48: Und das ist mir so bewusst!
00:28:51: Ich kann mich noch an ganz viele Momente erinnern an denen ich Krafttraining gemacht haben die mir gefallen haben, die mir weniger gefallen haben wo es leicht ging wo ich gemerkt hab hey irgendwie habe ich da einen Meilenfortschritt gemacht, dann hat es mal wieder irgendwie ist das hängen geblieben oder bei den Übungen hey das kann ja wohl nicht sein.
00:29:13: Ich komme wirklich mit der Ferse an den Po und all diese Dinge die sind immer noch da.
00:29:21: Das ist wirklich verrückt!
00:29:22: Es fällt mir gerade auf vielleicht... Vielleicht ist es auch... vielleicht ist es ja... Nee Tagebuch schreiben ist es nicht Weil Tagebuch schreiben, da schreibt man immer so alles auf was man gemacht hat.
00:29:35: Aber es ist auch schon ähnlich?
00:29:36: Ja aber ich glaube das ist wirklich das Besondere rauszuholen.
00:29:41: Ich glaube du machst den Tagebuch ja auch.
00:29:43: Da schreibst du nicht hin und ich war auf der Lette oder so.
00:29:47: Welches deiner Jahrzehnte fühlt dich rückblickend für dich am längsten an?
00:29:57: Welches der Jahrzehnte, das kann ich gar nicht sagen weil ich die Jahrzehnende nicht einzeln wahrgenommen habe.
00:30:01: Das
00:30:02: ist ja auch spannend!
00:30:04: Also ich kann Erlebnisse also zum Beispiel diese Motorradtour mit Raunen und Julien jetzt im Mai.
00:30:10: Und das ist ein Monat, der war mit Sicherheit in meinem Leben einer der eignisreichsten Monate überhaupt.
00:30:18: War sowas von vielen neuen Eindrücken und auf den Motorrad musste bewusst sein.
00:30:22: Das haben wir übrigens bei der Tour erst entdeckt.
00:30:26: Beim Bergsteigen genauso, ob du bergsteigst oder ob du Fallschirm sprichst.
00:30:30: Oder ob du Motorradturm hast.
00:30:33: Du musst in jeder Zehntelsekunde bewusst sein.
00:30:35: Es ist viel zu gefährlich da nicht bewusst zu sein und viele Leute können deswegen beim Motorradfahren abschalten, weil es gar nicht anders geht.
00:30:44: Ich hätte dich das jetzt auch gefragt.
00:30:46: Gab's in diesem Jahr so einen Augenblick wo du gedacht hast die Zeit ist?
00:30:51: Aber das wirst du nie vergessen!
00:30:52: Und das war ein Riesenerlebnis wird ja im Laufe der Zeit immer größer, aber du hast ja schon gesagt.
00:30:58: Wobei ein besonderes Erlebnis zu haben ist für mich was anderes als Zeit lang oder kurz wahrzunehmen.
00:31:07: Bist du dir sicher?
00:31:09: Wir sind da zwölf Tage auf dem Motorrad gewesen.
00:31:12: von diesen knapp zwanzig glaube ich war insgesamt und die waren vom von der Erlebnestichte her, von der Zeit her.
00:31:25: Die haben echt lange gedauert.
00:31:29: Sie haben echt lange gedauert, weil sie voll bewusst waren und weil da viel Neues war.
00:31:37: Also wenn ich dich in zwanzig Jahren fragen würde, kannst du dich noch erinnern an zwanzich sechsundzwanzig?
00:31:45: Gab es da irgendwas was
00:31:47: für dich zu sagen?
00:31:47: Ja klar, das fällst du sofort ein.
00:31:49: Sofort!
00:31:50: Das sind immer diese Dinge die neu sind und
00:31:53: wenn du mir jetzt doch denke schon... Nein, nein, nein.
00:31:57: Die mit ganz
00:31:59: toll sind, die großartig und der Hammer.
00:32:02: Neu kann auch sein ich kaufe eine neue Waschmaschine.
00:32:05: Und das interessiert keine Socke!
00:32:07: Ich habe
00:32:07: wirklich einen neuen Gefühlsintensitäten gedacht.
00:32:10: Das würde ich dann auch
00:32:12: dazu sagen.
00:32:12: Das ist das was du immer wieder zu mir sagst Petra.
00:32:15: Du musst dich genauer ausdrücken.
00:32:16: Du musst sagen was du wirklich denkst und nicht so weit in der Oberfläche usw.. Ich hab wirklich gedacht was dein Gefühl betroffen hat.
00:32:27: Wenn du mich jetzt fragen würdest, was denn für mich in diesem Jahr so ein Highlight war?
00:32:34: Dann sage ich dir sofort die fünf Tage mit Raul.
00:32:38: Da war ich ja mit unserem Sohn Raul im ... In den Bergen unterwegs und wir sind gewandert Und ich kann mich noch an einzelne Schritte erinnern.
00:32:48: Das finde ich völlig verrückt!
00:32:52: Und dadurch ist es einfach auch lang.
00:32:54: Es war... Ich fand die Zeit Zu kurz.
00:32:57: eigentlich wäre gerne noch ein bisschen länger da geblieben, aber jetzt im Nachhinein das hat so eine Intensität.
00:33:04: Das ist einfach für mich ganz langbar auch.
00:33:11: Also es hat schon was mit dem Gefühl der...
00:33:15: Viele herausragende Erlebnisse machen natürlich die Zeit länger weil du mehr Erinnerungen hast.
00:33:22: Also was man weiß von der Wissenschaft das Gehirn vertrautes, kaum so irgendwie
00:33:32: spart.
00:33:33: Die Wissenschaft
00:33:34: meint Routine.
00:33:35: Ja genau.
00:33:36: Aber Neues ist, dass da schreit des Gehirns, also neues sicherlich auch wo du gefühlsintensiv dabei bist.
00:33:46: Da schreitet das Gehörn mehr davon und das finde ich schon super spannend.
00:33:53: Das ist ja auch der Grund warum Man sagt, dass man auch wenn man älter wird immer wieder irgendwas was sich überlegen soll.
00:34:03: Was den Tag mal so von der von dem normalen Ablauf unterscheidet und das ist ja auch so eine Frage die wir dann schon haben.
00:34:12: Was können wir denn machen um unsere Zeit länger zu gestalten?
00:34:16: Wie
00:34:16: gesagt, das haben wir vorhin schon wirklich gut entwickelt finde ich mit der Bewusstheit
00:34:24: Ja.
00:34:26: aber zum Beispiel lass uns doch mal überlegen Wir haben Urlaub.
00:34:29: Du hast es auch vorhin gesagt, wir sind irgendwie in den Ferien und Rückzug ist das vorbei.
00:34:38: Das Gefühl ist Rückzug vorbei aber trotz allem hast du eine ganz tiefe Erinnerung davon und dann ist nämlich die Zeit nicht so.
00:34:49: ruckzug vorbei.
00:34:52: Wie war das denn als du im dieser Sommerurlaub?
00:34:56: Also ich weiß noch... Was ist dein
00:34:57: Sommerurlaub?
00:34:59: im Sommer, die sechs Wochen Sommerferien.
00:35:03: Waren sie jetzt schnell vorbei oder waren die ewig lange mit den Jungs?
00:35:07: Ich glaube, die waren lang!
00:35:09: Also mir ist aufgefallen dass Sie dann zu schnell vorbeibahren weil ich hätte gerne noch länger gehabt aber im Nachhinein betrachtet waren die langen weil da immer unheimlich viel passiert ist.
00:35:22: Weißt du was ich glaube?
00:35:23: Zeit lässt sich vielleicht so ein bisschen einteilen in das.
00:35:30: Woran kann ich mich erinnern?
00:35:32: Ja, haben wir schon gesagt.
00:35:33: Und was kann ich nicht erinnernen?
00:35:35: Genau!
00:35:35: Also das
00:35:36: einfach... Das, was du dich erinnerst besetzt keine Zeit und ist deswegen weg.
00:35:41: auch die Zeit ist weg.
00:35:43: Wenn du jetzt etwas machst dann dass sie dich erinnerst, das braucht eine gewisse Zeit.
00:35:47: Und wenn du viele Sachen machst an die du dich Erinnerst Dann hast du gefühlt viel Zeit darauf verwendet und hast ein längeres Zeitgefühl.
00:35:57: Haben wir ja vorhin schon besprochen alles.
00:36:02: Aber der interessanteste Aspekt ist für mich der, dass da vorhin irgendwie drauf gekommen sind.
00:36:09: Dass du ganz unabhängig davon was du tust auch wenn es langweilige Sachen sind sogar wenn es Routinen sind eventuell dadurch das Du sie bewusst wahrnimmst dein Zeitgefühl verlängern kannst.
00:36:23: Das finde ich eine Irre ja fasziniert mich total.
00:36:30: also ich meine Ich bin ja eh dabei Bewusstheit zu trainieren.
00:36:34: Aber das ist dadurch immer total angestachelt.
00:36:38: Ich finde es auch super spannend, überleg nur gerade weil ich auch gelesen habe dass so sagt die Forschung oder die Wissenschaft, dass wir in dem Alter zwischen fünfzehn und dreißig wird das Meister erinnern.
00:36:53: Da klar!
00:36:53: Weil da meistens neue Sachen passieren?
00:36:56: Ganz genau.
00:36:58: Und im Laufe der Zeit ist dann halt alles irgendwie routinierter.
00:37:02: Sehen wir schon wieder?
00:37:05: Und man vergisst, dass man die Routine mit Bewusstheit auflösen könnte oder anreichern könnte, erlebbarer machen könnte.
00:37:14: und deswegen hat man das Gefühl, je älter man wird, desto schneller geht es weiss weil immer weniger Neues passiert.
00:37:21: Also
00:37:21: hat es doch was mit der Premierendichte zu tun, oder?
00:37:24: Ja aber wie gesagt nur wenn du den Akt die etwas bewusst zu machen, außen vorlässt.
00:37:32: Wenn du sozusagen das Leben passieren lässt ohne da aktiv dran teilzunehmen.
00:37:38: Aber sobald du aktiv daran teilnimmst... Ich mache es nur mal so extrem!
00:37:42: Es werden die einfachsten Dinge wie Laufen zu einem erinnerbaren Erlebnis.
00:37:50: Weil was kannst du beim Laufen alles entdecken?
00:37:52: Du kannst dir den Untergrund anfühlen, angucken spüren Du kannst, weil muss ich weiter ausführen.
00:37:58: Du kannst ein Riesenerlebnis draus machen und wenn man alle Tätigkeiten auch jetzt dass wir gerade einen Podcast machen der ja auch schon eine gewisse Routine ist nochmal damit aufwerten das wäre es ganz bewusst.
00:38:11: wie guckt die Petra?
00:38:12: Wie oft habe ich sie heute unterbrochen?
00:38:14: Das darf ich ja nicht.
00:38:15: da beschweren sich immer alle und so weiter und sofort.
00:38:17: dann kann man da ganz viel Bewusstheit reinstecken.
00:38:23: Ja, man kann auch in einen ganz normalen Alltag Bewusstheit reinstecken.
00:38:30: Aber es ist tatsächlich auch ein Training.
00:38:34: Ja üben!
00:38:34: Üben, üben,
00:38:35: ja und da muss man einfach sagen dass dieses Training genauso geübt werden kann wie jeder Muskel auch.
00:38:43: also egal wie alt jemand ist er kann einfach sofort anfangen damit alles was erlebt bewusster zu wahrzunehmen und aber sich vielleicht tatsächlich auch überlegen, was kann ich denn heute mal anders tun?
00:39:06: Was diesen Tag von gestern unterscheiden könnte.
00:39:09: Also
00:39:11: diese
00:39:12: Beihiebel hätten wir einmal einmal tatsächlich den Augenblick zu erleben wahrzonehmen finde ich eine kranteose Idee, Roland.
00:39:22: Ich bin auch völlig angeteilt.
00:39:23: davon muss ich dir jetzt einfach mal sagen weil das macht so leicht und dann noch sowas noch klar irgendwas Neues dazu nehmen.
00:39:31: Ganz bewusst zum Beispiel man hat ja seine Angewohnheiten Ja?
00:39:36: Man macht die Tür mit der rechten Hand auf wenn man es schon seit Jahren so macht außer ganz bewusst heute mache ich die Tür bei der linken Hand auf Schon ist es offen in der Tür ein neues Erlebnis das Ziel synaptisch im Gehirn zur Folge hat wodurch du ein anderes erinnern hast.
00:39:52: Oder du stehst mal, wie heißt es immer nicht mit dem linken Fuß zuerst aufstehen?
00:39:55: Ich habe mir angewöhnt mit beiden gleichzeitig aufzukommen aber morgen sollte ich mal rechts und übermorgen links machen.
00:40:03: ja also ganz bewusst Veränderungen einzubauen wodurch Routinen zwar noch die Grundroutine bleiben Aber Details innerhalb dieses Verhaltens So zu verändern, so zu variieren.
00:40:20: Dass da einfach mehr passiert.
00:40:22: Spannend!
00:40:24: Weißt du?
00:40:25: Dann glaube ich auch dass das tatsächlich die Frage jetzt mal stellen kann wenn man nicht achtsam ist Wenn man nichts Neues irgendwie erlebt dann ist es doch ganz klar warum gerade ältere Menschen die genau diese Dinge nicht tun, das Gefühl haben dass die... Jetzt
00:40:50: weitraste.
00:40:52: Passiert da nichts?
00:40:53: Doppelt
00:40:53: so schnell schrumpfen weil nichts passiert.
00:40:56: Langt
00:40:56: nicht!
00:40:57: Kanns Thema so schnell
00:40:57: sein?!
00:40:59: Also ich glaube wirklich mit dem Thema Achtsamkeit und Bewusstsein können wir alle Menschen jetzt zuhören mit ins Boot holen, dass sie einfach mal versuchen sollen wie es für Sie ist wenn
00:41:16: sie Ja.
00:41:18: Und auch nochmal überlegen, was mein ich zum Beispiel wenn ich sage im neuen Weg geht?
00:41:23: Du hast das jetzt schon mal angefangen, dass du gesagt hast steig doch mal mit beiden Beinen aus dem Bett auf oder anstatt dem Linken neben den rechten solche Kleinigkeiten.
00:41:34: oder man kann zum Beispiel auch wenn man einkaufen geht mal einen anderen Weg gehen zum Beispiel.
00:41:40: Das sind alles so Möglichkeiten ... die man ja hat.
00:41:45: oder man kann auch, ähm... Man kann auch sogar vom Sofa aus mal was Neues machen indem man mal ein anderes Hörbuch hört anstatt fernzugucken.
00:41:57: Also neues Buch in die Hand nimmt also alles was anders ist als das was man bisher gemacht hat und es muss gar nicht so kompliziert sein.
00:42:06: aber du wolltest gerade noch etwas sagen?
00:42:07: Nee nee nee!
00:42:09: Das ist schon also dauernd dauerend was anderes tun.
00:42:13: aber ich wollte sagen Man kann eigentlich mal so ein kleines Experiment starten jetzt, mit dem was wir hier besprochen haben.
00:42:20: Also all diejenigen, die von der Idee auch angetan sind, die Zeit zu dehnen oder echt zu verlängern länger zu machen in dem mehr bewusste Momente im Alltag passieren das kann ja eine Bereicherung fürs Leben sein.
00:42:36: Das Leben geht einfach dann langsamer vorbei und deswegen lohnt sich das schon!
00:42:42: Und vielleicht nochmal wenn Vielleicht gibt es einige, die nicht wissen was meinen sie dauern mit ihrer Bewusstheit und so.
00:42:48: Das ist im Grunde genommen ganz einfach.
00:42:50: Einfach... Einfach sich selbst beobachten in dem was man tut.
00:42:58: In dem was Man sagt, in dem Was man denkt, wie man sich bewegt, wie Man handelt.
00:43:05: Einfach sich selbst dabei Beobachten nur als Wahrnehmender!
00:43:12: Nur wahrnehmen was da passiert und halt nicht, oder sagen wir noch ein bisschen genauer so einen Scheinwerferspot auf das Richten was man tut um es zu beobachten.
00:43:26: Aber da könnte jetzt die Frage aufkommen ja wenn ich mich beobachte dann kann ich doch vielleicht mein Gegenüber gar nicht mehr beobachen aber das hast du damit ja gar nicht gemeint ne?
00:43:37: Nee nee das Beobachten meint ihr selbst wahrnehmen Was man gerade, was man grade sagt?
00:43:44: Also ich kenne das von Vorträgen beispielsweise.
00:43:47: Bei Vortregen da bin ich immer zweigeteilt.
00:43:50: Der eine Roland erzählt den Vortrag und der andere Roland beobachtet dem Vortrack Erzählenden wo sich gerade reinmanövriert, wo er wieder abbiegt und so lang labet, wo ein bisschen ja also die höhere Instanz sozusagen einzunehmen.
00:44:06: Einige würden jetzt vielleicht von so einem Überich sprechen, weil sie so ein bisschen installieren.
00:44:10: Und für die, für die das jetzt ein bisschen kompliziert ist denke ich es ist einfach schon mal super gut wenn man das was man tut, tut.
00:44:24: Bewussttut?
00:44:25: Ja!
00:44:25: Ich glaube dann ist es... Das wäre so, dass wir ein bisschen weg von dem selbst beobachten müssen.
00:44:29: Ja weil das glaubte ich ja schon mal schon schwierig.
00:44:31: Also nochmal zurück zu diesem modistischen Laufen.
00:44:33: ja, dass man praktisch läuft und sich total drauf konzentriert dass man gerade läuft Oder wenn man atmet, dass man sich total darauf konzentriert.
00:44:47: Dass Luft reingeht und das Luft rausgeht wie der Bauch sich bewegt oder ob er sich überhaupt bewegt was man im Inneren an Zwerchfellbewegung spürt.
00:45:00: also Das kann ich ja auf alles projizieren.
00:45:05: Und die nächste Übung ist dann nicht nur aufs Laufen also aufs Gehen zu konzentrieren Dann gleichzeitig darauf, wie ist mein Gleichgewicht beim Laufen?
00:45:19: Also dieses bewusste Wahrnehmen immer umfassend dazu gestalten.
00:45:23: Das fängt einfach an!
00:45:25: Ich unterschreibe was und beobachte... ...wie ich das schreibe.
00:45:30: Wie der Fütter sich bewegt oder der Kuli egal.
00:45:34: So.
00:45:36: Das ist nur relativ einfach.
00:45:37: Ich muss noch daran denken, dass ich das immer wieder mache damit die Zeit nicht verfliegt, sondern bewusst erlebt wird.
00:45:45: Ob ich dann während der Unterschrift beobachte wie mein Finger sich bewegt oder ob ich während der unterschrift meine Körperspannung wahrnehme ist eigentlich egal Hauptsache?
00:45:57: Naja ne es ist nicht egal wenn ich beide zusammen wahrnehmen.
00:46:00: also wenn ich das austausche würde die zeit gleich bleiben.
00:46:04: Ich wage jetzt mal eine kleine behauptung Wenn ich meinen finger beobchte während er unterschreibt Und ich gleichzeitig wahrnehme, dass sich nervös mit dem linken Bein zucke.
00:46:14: Weil die Unterschrift irgendwie keine Ahnung irgendwas ist was mich beschäftigt ja und gleichzeitig merke das man atmet, dass meine Atmung schneller wird dann kann ich die Zeit noch weiter erlebbar machen.
00:46:29: aber ich keine Ahne mehr als andere Einfälzten ist hier zuhören.
00:46:32: Was
00:46:32: mir gerade noch einfällt ist also Mir geht es zumindest so, wenn ich ein Artikel schreibe oder wenn ich sehr konzentriert bin.
00:46:41: Oder wenn ich an einem neuen Buch schreiber und arbeite, dann setze ich mich irgendwann hin.
00:46:46: Dann fange ich an und da bin ich sowas von konzentrierend.
00:46:50: Ich bin wie in so nem... ...in so nem Tunnel.
00:46:53: Und dann
00:46:56: komm' ich wieder
00:46:57: raus.
00:46:57: Das ist dieser berühmte Flow!
00:46:59: Ja?
00:46:59: Und dann komme ich wieder aus und guck und dann sind drei Stunden vergangen.
00:47:03: Ist das jetzt eine Zeit die verflogen isst?
00:47:06: Oder ist das eine Zeit, die extremst intensiv war?
00:47:10: Wir waren extremist intensiv.
00:47:12: Weil du merkst an den dreißig Seiten geschrieben hast ohne dass dir bewusst wurde Ja, wieder sprecht ihr es ein bisschen dem Bewussten wahrnehmen.
00:47:24: Können wir jetzt nicht lösen wahrscheinlich.
00:47:27: Muss jeder auch ein bisschen selbst versuchen.
00:47:29: Aber lauter interessante Aspekte auf jeden Fall.
00:47:32: Also ganz viele Menschen, die Eltern sie werden sagen immer wieder Die Zeit rast Und das finde ich gar nicht gut.
00:47:42: Ja,
00:47:43: sie wollen nicht dass ihr Leben so schnell vergeht.
00:47:45: Aha!
00:47:46: Die fragen sich nämlich genau... Sie fragen sich wie viel Zeit bleibt mir eigentlich noch?
00:47:53: Das ist steckt doch dahinter.
00:47:55: und wenn wir jetzt wirklich durch Achtsamkeit, durch das Wissen, dass Premiere ein schönes Neues dazu beiträgt, dass wir unsere Zeit hier auf dieser Erde in diesem Leben ausdehnen können, das ist doch schon
00:48:17: unglaublich.
00:48:20: Und es hört jetzt beispielsweise eine fünfundsechzigjährige Frau zu wie zu Hause auf dem Sofa sitzt und sagt oh meine Güte ja mir geht's genau so.
00:48:34: ich habe das Gefühl Ich hab nicht mehr viel Zeit weil die Zeit rast.
00:48:38: was Sagst du, dieser Frau?
00:48:43: Das soll unsere Übungen machen.
00:48:44: Jeden Tag eine andere!
00:48:46: Das ist schon mal pro Tag ein zusätzliches Erlebnis.
00:48:53: Also sage ich halt jetzt weil ich das tagtäglich mache.
00:48:57: Ja also und es gibt halt ja...
00:49:01: Ja und
00:49:01: jeden
00:49:02: der Tage hat er ist ja ne neue Übung.
00:49:06: Ja jeder ist neu wenn sie in der App das macht.
00:49:09: Es geht nach einer neuen Übung.
00:49:12: Das Spannende ist, man kann auch diese Übungen als eine Trainingseinheit verwenden sich selbst wahrzunehmen indem er in die Übung vor dem Spiegel macht.
00:49:27: Ja?
00:49:27: In Flur wo vielleicht ein großer Spiegel irgendwie hängt, die mate sich dorthin legen und sich dann während man das tut beobachten und da kann man switchen.
00:49:36: Da kann man switching zwischen dem eigenen Körpergefühl und zwischen dem Bild was man da einem Spiegel sieht.
00:49:45: Und das kann fast so eine Art außerkörperlichen Erfahrung werden, ja?
00:49:48: Weil wenn man das intensiv macht, sich da anguckt, beobachtet oder Fußzähl bewegt sich und dann gleichzeitig spürt wie man den Fußzählt bewegt.
00:49:58: Da passieren ganz, ganz interessante Sachen.
00:50:01: inwieweit sich das jetzt irgendwie auf die Wahrnehmung der Zeit ausübt.
00:50:05: Das habe ich noch nicht probiert.
00:50:06: Ich weiß nur dass das Erlebnis einer Übung die voll im Spiegel zu machen und sich dabei selbst zu beobachten, gesteigert werden kann.
00:50:15: Was wiederum darin münden würde, dass man es Zeit verlängern wahrnimmt?
00:50:20: War das mehr heraussticht aus dem Alltag?
00:50:24: Also da haben wir doch schon mal jetzt auf jeden Fall einen Hebel um mehr Zeit für uns wahrzunehmen.
00:50:34: Das ist in dem wir uns bewusst werden
00:50:41: All der Dinge,
00:50:43: die wir tun.
00:50:45: Das andere ist, haben wir ja schon gesagt, die neuen Erlebnisse immer an neuen Erlebnissen suchen?
00:50:50: Also
00:50:50: ein neues Erlebnis ist auch endlich mal wieder jemanden anrufen, den man nicht angerufen hat vielleicht mal einen neuen Ort gehen, vielleicht mal mit einem neuen Menschen sprechen oder neues Rezept ausprobieren.
00:51:05: Meinen Annaladen
00:51:06: einkaufen,
00:51:07: den Einkauf wechseln statt mit der Bahn über den Bus fahren, anstatt beim Fahrrad zur Arbeit mal hinlaufen ist eigentlich völlig egal.
00:51:18: Weißt du
00:51:18: was wir vergessen haben?
00:51:19: Wir haben eine Sache vergessen und zwar viele Leute sind heutzutage ja also ich meine jetzt nicht die älteren Leute, die da zu Hause sitzen und dann denken sie Zeit rast ohne Ende.
00:51:30: es gibt auch noch ne Vorstufe und zwar die Zeit des Gehetzzeins.
00:51:35: wenn man das Gefühl hat man is gehetzt Ich glaube, dann hat man auch total das Gefühl dass die Zeit rast.
00:51:42: Das heißt also auch wie der innehaltene Prinzip
00:51:45: genau das gleiche... ...das
00:51:46: Gehetzstand ist im
00:51:47: Gegenteil von langer Weile.
00:51:50: Bei den langen Weilen hast du das Gefühl, die Zeit steht still?
00:51:54: Also im Grunde genommen ja.
00:51:56: wenn du das jetzt irgendwie entsprechend interpretierst da müsste man sich ja absichtlich in lange Weile versetzen Weil ein langweiliger Tag dauert viel, viel länger als ein Kätzter-Tag.
00:52:11: Aber dann hast du keine... Also einen langweilligen Tag hast du kein Erinnerung und in der Erinnerungen geht die Zeit dann schneller.
00:52:22: Oder du verlebst diesen Tag bewusst in langer Weile?
00:52:26: Das ist noch mal was anderes.
00:52:27: ich glaube das machen die Mönche
00:52:29: so.
00:52:30: Ja klar!
00:52:30: Das nennt sich wahrscheinlich auch eine Art des Medizierens.
00:52:33: Ja,
00:52:33: das glaub' ich auch.
00:52:37: Ich glaube, was wir jetzt zumindest bei uns sagen können ist oder die Frage beantworten können.
00:52:48: Ist es möglich dass wir eine verlorene Zeit zurückholen?
00:52:57: Das ist nicht möglich weil die ist vorbei.
00:53:01: und kannst du sagen anstatt jetzt den nächsten Tag als einen kurzen Tag zu erleben kannst du ihn füllen als längeren Tag und dann holst du sozusagen wieder was davon auf.
00:53:11: Genau,
00:53:12: das heißt die kommenden könnten einfach
00:53:15: lange sein,
00:53:16: die viel länger werden!
00:53:18: Und dann ist auch diese Frage wieviel Zeit bleibt?
00:53:22: mir noch eine ganz andere weil wir können... Wir können dann tatsächlich ... Wir können Zeit dienen.
00:53:30: Wie genial ist das denn?
00:53:33: Also wir brauchen nicht mehr zu denken Wir haben noch so und so viele Jahre, weil wir wissen ja gar nicht wie lange diese Jahre dann für uns sein werden.
00:53:41: Sondern es kommt ja auf jeden einzelnen Tag an!
00:53:45: Und was man nicht vergessen sollte ist tatsächlich um auch den gelebten Tag nochmal besser wahrzunehmen dass man tatsächlich als Routine anfangen sollte sich zumindest drei Dinge zu überlegen die sehr schön waren dankbar dafür zu sein.
00:54:06: Aber vielleicht kann man ja auch tatsächlich ein kleines Büchlein neben dem Bett liegen haben und wenigstens eine schöne Sache eintragen, sich daran erinnern.
00:54:17: Und dann haben wir ganz viele Möglichkeiten aus einer Zeit die Rasen, eine Zeit werden zu lassen von dem ihr gar nicht wissen wie lang sie eigentlich gefühlt noch andauert.
00:54:33: Also eben hier und jetzt sein!
00:54:36: Weil das im Hier und Jetzt sein ist eigentlich eine Übersetzung von sich jeder Sekunde bewusst sein.
00:54:42: Und dann ist es auch egal, was am nächsten Tag ist weil man in der Zeit die Stillsteht sozusagen, aber im Tun vergeht keine Zeit.
00:54:53: Im Bewusstsein?
00:54:54: Ja, im bewussten Tun hätte ich sagen müssen.
00:54:56: Im bewusstem Tun vergeht keine Zeit!
00:54:59: Es sei denn wir lenken das Bewusstsein... auf die Zeit, die vergeht.
00:55:05: Was soll man dann nicht machen?
00:55:06: Das sollte man damit
00:55:06: nicht tun weil...
00:55:08: Aber das muss man erstmal alles testen!
00:55:10: Wir haben genug angerissen und es muss mal getestet werden
00:55:12: jetzt.
00:55:13: Also ihr kriegt vielleicht auch mit ist für uns tatsächlich dass wir eigentlich das erste Mal richtig lang ausführlich darüber gesprochen haben was das bedeutet dass die Zeit rast oder nicht rast und warum wir vor einer rasenden zeit auch uns schon auch möglicherweise berechtigt, ein bisschen fürchten weil dann die Endlichkeit viel näher rutscht.
00:55:41: Super spannend!
00:55:43: Schön dass wir die Zeit von diesem Podcast dazu benutzen konnten uns damit auch mal ein bisschen mehr auseinanderzusetzen.
00:55:52: ich hoffe das es euch auch einige Gedanken geschenkt hat mit denen ihr vielleicht jetzt besser mit eurer Zeit umgehen möchtet, werdet und ich hoffe dass wir noch ganz viel zeit miteinander haben.
00:56:11: Und Zeit für viele Podcasts.
00:56:13: Podcasts und wirklich genau dann sehr achtsam zu sein in dem was wir besprechen und was ihr damit wahrnehmt.
00:56:24: Danke für heute an euch danke an dich lieber Roland
00:56:27: Danke für die Einladung.
00:56:28: wie immer ein hohes Vergnügen.
00:56:30: Es war
00:56:32: ein
00:56:32: guter Podcast.
00:56:34: Ciao!
Neuer Kommentar